Eine Firma mit sehr viel Potenzial, welches von veralteten und unangemessen qualifiziert Führtungkräften erschöpft wird
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gute Bezahlung & Benefits: Überdurchschnittliches Gehalt, zusätzliche Sozialleistungen, Boni und Mitarbeitervergünstigungen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Eigeninitiative und persönliche Weiterentwicklung wurden von der Führungskraft als Zeitverschwendung abgetan. Engagement und Motivation wurden nicht gefördert, sondern sogar bestraft, während Bequemlichkeit und Faulheit belohnt wurden. Das führte zu massiver Ungerechtigkeit und Demotivation. Durch das Verhalten der Führungskraft entstand zudem ein vergiftetes Klima, in dem Rivalitäten zwischen Kolleginnen und Kollegen bewusst angeheizt wurden. Statt Zusammenarbeit und Fairness zu fördern, herrschten Ungleichbehandlung und ein destruktives Miteinander.
Im Umgang mit älteren Kollegen zeigte sich ein deutliches Ungleichgewicht: Teilweise funktionierte der Austausch gut, teilweise war er jedoch von einem Gefühl der „Unantastbarkeit“ geprägt. Ältere Kollegen wurden von zusätzlicher Arbeit oft verschont, während die Arbeitslast bevorzugt auf jüngere Kolleginnen und Kollegen abgewälzt wurde – mit der Ausrede: „Die sind jung und müssen noch das richtige Arbeiten erlernen.“
Verbesserungsvorschläge
Mehr Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden zeigen.
Ein echtes Zusammenarbeiten der Führungskraft mit dem Team, statt ein Gegeneinander.
Eine faire und korrekte Aufteilung der Verantwortung; Engagement sollte belohnt, Faulheit hingegen sanktioniert werden.
Führungskräfte sollten mehr menschliche Zuneigung zeigen und über grundlegendes pädagogisches Wissen verfügen.
Anerkennung der Vielfalt im Team: Jeder Mitarbeitende bringt unterschiedliche Hintergründe und Fähigkeiten mit. Diese sollten gezielt eingesetzt, Stärken gefördert und Mitarbeitende bei der Überwindung ihrer Schwächen unterstützt und motiviert werden.
Führungskräfte müssen erlernen, respektvoll und sachlich mit Mitarbeitenden umzugehen. Eskalationen oder das Unterdrücken durch laute Stimme sind keine Lösung, sondern ein Zeichen mangelnder und wenig glaubwürdiger Argumente.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war insgesamt stark belastet und von einem destruktiven Klima geprägt. Anstatt ein unterstützendes und faires Miteinander zu fördern, wurden Rivalitäten zwischen Mitarbeitenden gezielt angeheizt. Engagement und Eigeninitiative wurden nicht wertgeschätzt, sondern eher bestraft, während fehlender Einsatz oft geduldet oder sogar belohnt wurde. Dies führte zu massiver Demotivation und Ungerechtigkeit im Team.
Hinzu kamen ein respektloser Umgangston seitens der Führungskraft – bis hin zum Schreien – sowie ein fehlender konstruktiver Dialog. Mitarbeitende fühlten sich dadurch nicht ernst genommen, sondern eher unterdrückt. Auch beim Umgang mit verschiedenen Altersgruppen und kulturellen Hintergründen herrschte Ungleichbehandlung: Ältere Mitarbeitende wurden geschont, während Jüngere überlastet wurden; Kolleg:innen aus dem Ausland erhielten weder sprachliche Unterstützung noch eine faire Aufgabenverteilung.
Insgesamt war die Atmosphäre geprägt von Misstrauen, Ungleichbehandlung und fehlender Zusammenarbeit – Faktoren, die ein produktives und motivierendes Arbeitsumfeld unmöglich machten.
Image
Das Unternehmen genießt über ein gutes Image nach Aussen, allerdings was im Inneren passiert ist sehr fragenwürdig.
Work-Life-Balance
Homeoffice war grundsätzlich möglich, wurde jedoch von der Führungskraft nicht unterstützt. Teilweise wurden private Fragen gestellt, die nicht arbeitsplatzgerecht waren und bei Mitarbeitenden als unangemessen oder respektlos wahrgenommen werden konnten (z. B. Nachfragen zu Arztbesuchen).
Karriere/Weiterbildung
Im Bereich Karriere und Weiterbildung leider absolut enttäuschend. Eigeninitiative – sei es für berufliche oder persönliche Weiterentwicklung – wurde von der verantwortlichen Führungskraft nicht nur nicht unterstützt, sondern sogar als reine Zeitverschwendung abgetan. Jegliches Engagement über die reinen Grundaufgaben hinaus wurde ungern gesehen und teilweise sogar negativ ausgelegt. Dadurch wird Mitarbeitenden jede Motivation genommen, sich fachlich oder persönlich weiterzuentwickeln. Ein modernes, zukunftsorientiertes Denken fehlt hier vollkommen.
Gehalt/Benefits
Obwohl wir hier schwer über Gehalt reden können, da es sich eigentlich um ein "Schmerzensgeld" gehandelt hat, aufgrund vom toxischen Arbeitsklima, war, das Schmerzensgeld, überdurchschnittlich.
Kollegenzusammenhalt
Von echtem Zusammenhalt konnte leider keine Rede sein. Es gab keine einheitliche Sprache im Team, und nicht-deutschsprachige Kolleg:innen wurden in ihrer Entwicklung nicht unterstützt. Sprachkurse wurden sogar untersagt, da das Tagesgeschäft angeblich wichtiger war. Kolleg:innen, die nicht aus Europa stammten, wurden bei mangelndem Einsatz verschont, wodurch ihre Arbeit auf die restlichen Mitarbeitenden abgewälzt wurde – ohne jegliche menschliche oder finanzielle Anerkennung für die zusätzliche Belastung. Rivalitäten zwischen Teammitgliedern wurden bewusst gefördert, und das Verhältnis zwischen Führungskraft und Team war von Gegeneinander geprägt. Ein faires, unterstützendes Miteinander war so nicht möglich.
Umgang mit älteren Kollegen
Teilweise gut und Teilweise durch ein Gefühl der "Unantastbarkeit" der älteren Kollegen gegenüber der jüngeren geprägt, wo die Arbeitlast vorzugsweise in Richtung der jüngeren Kollegen verschoben wurde.Die Ausrede dafür war "Die sind Jung und müssen noch das richtige Arbeiten erlernen"
Vorgesetztenverhalten
Im Bereich M4-Thinning verhalten sich die Führungskräfte äußerst unprofessionell und verachtend gegenüber den Mitarbeitern mit Teilweise persönlichen Drohungen.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen wurden stark durch das Verhalten der Führungskraft belastet. Statt ein kooperatives Miteinander zu fördern, wurden Rivalitäten zwischen Kolleginnen und Kollegen bewusst angeheizt. Das führte zu einem vergifteten Klima in der Abteilung und machte konzentriertes Arbeiten oft unmöglich.
Kommunikation
Die Kommunikation war insgesamt sehr mangelhaft, besonders seitens des höheren Managements. Mit der direkten Vorgesetzten bestand kaum eine Möglichkeit zum Austausch, da sie die beruflichen Stärken ihrer Mitarbeitenden nicht einschätzen konnte. Statt auf sachlichen Dialog zu setzen, wurde häufig durch Schreien versucht, sich gegenüber dem Team durchzusetzen. Anstatt Zusammenarbeit zu fördern, wurden Rivalitäten zwischen Teammitgliedern angeheizt, was das Betriebsklima nachhaltig belastete.
Gleichberechtigung
Im Bereich der Gleichberechtigung herrscht ein äußerst ungerechtes Arbeitsumfeld. Der Alltag war geprägt von zusätzlicher Arbeit, die willkürlich verteilt wurde. Anstatt Engagement und Motivation zu fördern, wurden diese Eigenschaften von der Führungskraft bestraft. Wer sich anstrengte oder Verantwortung übernahm, dem wurden zusätzliche Lasten aufgehalst, während mangelnder Einsatz und offensichtliche Bequemlichkeit belohnt wurden. Dieses Verhalten führte zu massiver Demotivation im Team und zerstörte jegliches Gefühl von Fairness und Zusammenhalt.
Interessante Aufgaben
Für die sehr seltenen Fälle, in denen man sich nicht gegenüber der Fingerpointing-Kultur des Unternehmens und dem feindlichen Umgang zwischen den Abteilungen verteidigen bzw. rechtfertigen müsste, war die Tätigkeit mit ihren Aufgabenstellungen spannend.
