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KLEIDER-BAUER
Bewertung

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Verbesserungsbedarf im Unternehmen

1,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Kleider Bauer in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Positiv hervorzuheben ist die pünktliche Auszahlung des Gehalts/Lohns.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

-Schlechte Kommunikation
-Mangelnder Zusammenhalt
-Überstunden sind häufig und werden nicht zeitnah oder gar ausgeglichen
-Keine Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten

Verbesserungsvorschläge

-Die interne Kommunikation muss klarer, verbindlicher und transparenter werden.
-Schulungen oder Workshops zu Teamarbeit, Feedbackkultur und Konfliktlösung könnten helfen, ein unterstützendes Arbeitsklima zu schaffen.
-Arbeitsprozesse sollten digitalisiert und modernisiert werden.
-Das interne Firmenimage lässt sich nur durch eine konsequente Verbesserung der Arbeitsbedingungen und der Kommunikation positiv verändern.
-Es sollten strukturierte Weiterbildungsangebote und klare Karrierewege etabliert werden.

Arbeitsatmosphäre

Arbeitsklima wirkt sich zunehmend negativ auf die psychische Gesundheit der Mitarbeitenden aus. Der Umgangston ist häufig respektlos, und es fehlt an gegenseitiger Wertschätzung. Dies führt dazu, dass sich viele unter Druck gesetzt, nicht ernst genommen oder emotional belastet fühlen. Ein respektvoller und achtsamer Umgang miteinander sollte selbstverständlich sein, ist jedoch nicht ausreichend gegeben.

Image

Das Image der Firma ist intern negativ geprägt. In Gesprächen habe ich bisher kaum positive Äußerungen von Mitarbeitenden gehört.

Work-Life-Balance

Überstunden werden stillschweigend erwartet oder positiv gesehen, jedoch wird es nicht unterstützt, diese zeitnah auszugleichen oder abzubauen. Dies führt zu einer dauerhaften Mehrbelastung und erschwert eine gesunde Balance zwischen Arbeit und Privatleben.

Karriere/Weiterbildung

Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten sind kaum vorhanden. Es gibt keine strukturierten Angebote zur fachlichen oder persönlichen Entwicklung, sodass eine langfristige berufliche Perspektive im Unternehmen schwer erkennbar ist.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt wird pünktlich ausgezahlt, liegt jedoch nur geringfügig über dem Mindestlohn. Eine Erhöhung oder Gehaltsverhandlung ist in der Praxis kaum möglich und wirkt oft aussichtslos.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird sehr viel Papier verbraucht und verschwendet, obwohl digitale Alternativen möglich wären.

Kollegenzusammenhalt

Ein kollegialer Zusammenhalt ist kaum vorhanden. Statt gegenseitiger Unterstützung werden Fehler sofort hervorgehoben und anderen vorgeworfen. Häufig wird hinter dem Rücken gelästert, anstatt Arbeitsabläufe ruhig und verständlich zu erklären.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Mitarbeitenden ist von mangelnder Wertschätzung geprägt. Statt ihre Erfahrung anzuerkennen und einzubinden, entsteht der Eindruck, dass sie gezielt provoziert oder unter Druck gesetzt werden, sodass eine Kündigung in Kauf genommen oder sogar angestrebt wird.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten ist wenig unterstützend. Statt Führung und Orientierung zu bieten, steht häufig das eigene Interesse im Vordergrund.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind veraltet und wenig zeitgemäß. Viele Prozesse werden weiterhin ausschließlich in Papierform abgewickelt, obwohl moderne technische Lösungen verfügbar wären.
Zudem fehlen grundlegende Ausstattungen wie eine Klimaanlage sowie eine ordentliche Küche und ein angemessener Essbereich.

Kommunikation

Die interne Kommunikation ist unzureichend. Von der Personalabteilung bis zur Führungsebene fehlt es an klaren und verlässlichen Absprachen. Anliegen werden nicht transparent bearbeitet, sondern häufig von einer Stelle zur nächsten weitergeschoben, ohne dass Verantwortung übernommen oder Lösungen angeboten werden. Dies führt zu Frustration, Unsicherheit und einem Vertrauensverlust bei den Mitarbeitenden.

Interessante Aufgaben

Interessante und verantwortungsvollere Aufgaben werden überwiegend von langjährigen Mitarbeitenden behalten. Jüngere oder neuere Kolleginnen und Kollegen erhalten kaum die Möglichkeit, sich einzubringen, mitzureden oder Verantwortung zu übernehmen.


Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Meryem AkalinPersonalleitung

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen mit uns zu teilen.

Wir bedauern sehr, dass Sie Ihre Zeit in unserem Unternehmen so wahrgenommen haben und mit verschiedenen Aspekten Ihres Arbeitsumfeldes unzufrieden waren. Die von Ihnen angesprochenen Themen – insbesondere Kommunikation, Zusammenarbeit, Führung, Entwicklungsmöglichkeiten und Arbeitsbedingungen – sind Bereiche, die wir regelmäßig reflektieren und weiterentwickeln.

Gleichzeitig möchten wir darauf hinweisen, dass die geschilderten Erfahrungen aus unserer Sicht nicht die Wahrnehmung aller Mitarbeitenden widerspiegeln. Gerade deshalb sind uns konkrete Rückmeldungen und der persönliche Austausch wichtig, um unterschiedliche Sichtweisen besser zu verstehen und Verbesserungen dort anzustoßen, wo sie notwendig sind.

Wir bedauern, dass es offenbar nicht gelungen ist, bestehende Unzufriedenheiten bereits während Ihres Beschäftigungsverhältnisses gemeinsam zu besprechen und Lösungen zu erarbeiten. Ein offener und respektvoller Dialog ist für uns die Grundlage einer konstruktiven Zusammenarbeit.

Ihr Feedback nehmen wir dennoch ernst und sehen es als Anlass, unsere Prozesse und unsere Unternehmenskultur weiterhin kritisch zu hinterfragen und weiterzuentwickeln. Für Ihren weiteren beruflichen und persönlichen Weg wünschen wir Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.