4 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Meine Bewertung bezieht sich auf meine vierjährige Beschäftigung im Verkaufsinnendienst bei Kronospan am Standort Sandebeck. Insgesamt habe ich die Arbeitsbedingungen als wenig mitarbeiterorientiert und in vielen Punkten nicht mehr zeitgemäß empfunden.
Arbeitszeiten, Urlaub und Vereinbarkeit mit dem Privatleben
Die Arbeitszeiten waren starr, Homeoffice war in meinem Bereich nicht möglich. Mein Jahresurlaub betrug 25 Tage. Die Möglichkeiten, Beruf und Privatleben flexibel miteinander zu vereinbaren, waren damit aus meiner Sicht sehr begrenzt.
Zusätzlich musste ich einmal im Monat samstags zur Inventur erscheinen. Diese Einsätze wurden bezahlt, schränkten die Wochenendplanung aber dennoch ein. Zusammen mit der aus meiner Sicht gern gesehenen Bereitschaft zu Überstunden ergab sich für mich ein deutliches Ungleichgewicht zwischen den betrieblichen Anforderungen und den Bedürfnissen der Beschäftigten.
Zeiterfassung und Umgang mit Überstunden
Besonders kritisch empfand ich die Regelung zum Einstempeln: Nach der von mir erlebten Praxis musste man bereits fünf Minuten vor dem eigentlichen Arbeitsbeginn eingestempelt sein. Wer diese Vorgabe nicht einhielt, musste am Tagesende 15 Minuten länger bleiben. Diese Handhabung war für mich weder nachvollziehbar noch angemessen.
Überstunden waren nach meinem Eindruck willkommen. Eine Auszahlung erfolgte nach meiner Erfahrung allerdings erst ab einer Stunde Mehrarbeit. Ein Arbeitszeitkonto mit Gleitzeit, über das sich zusätzliche Arbeitszeit flexibel ausgleichen ließ, stand mir nicht zur Verfügung. Insgesamt empfand ich den Umgang mit Arbeitszeit als sehr streng und wenig entgegenkommend.
Gehalt und Zusatzleistungen
Innerhalb von vier Jahren erhielt ich lediglich eine Gehaltsanpassung. Angesichts steigender Lebenshaltungskosten empfand ich diese Gehaltsentwicklung als unzureichend. Eine verlässliche Perspektive für regelmäßige Gehaltsverbesserungen war für mich nicht erkennbar.
Abgesehen vom kostenlosen Laden eines Elektroautos gab es für mich keine nennenswerten Zusatzleistungen. Angebote wie Fahrradleasing, Sport- oder Fitnesszuschüsse sowie zusätzliche Sonderzahlungen fehlten. Die Lademöglichkeit ist ein Vorteil für Beschäftigte mit einem entsprechenden Fahrzeug; insgesamt bot mir das Vergütungspaket jedoch zu wenig.
Für mich bestand der finanzielle Anreiz damit im Wesentlichen aus dem vereinbarten Gehalt. Darüber hinaus hätte ich mir deutlich mehr Engagement für die Beschäftigten gewünscht.
Arbeitsumgebung und Verpflegung
Im Büro arbeiteten zeitweise bis zu zehn Personen gemeinsam in einem Raum. Den dadurch entstehenden Geräuschpegel empfand ich als hoch und für konzentriertes Arbeiten belastend. Gerade im Verkaufsinnendienst hätte ich mir eine ruhigere Arbeitsumgebung gewünscht.
Eine Kantine war nicht vorhanden. Das Verpflegungsangebot vor Ort beschränkte sich auf Automaten mit Brötchen, Süßigkeiten und Getränken. Auch hier blieb das Angebot aus meiner Sicht deutlich hinter einem attraktiven Arbeitsumfeld zurück.
Führung und fachliche Ausrichtung des Verkaufs
Nach meiner Wahrnehmung wurden Entscheidungen im Verkauf maßgeblich von Personen mit technischem beziehungsweise handwerklichem Hintergrund geprägt. Kaufmännische Fachkenntnisse und die besonderen Anforderungen des Vertriebs erhielten dabei aus meiner Sicht zu wenig Gewicht.
Ich hätte mir eine Führung gewünscht, die stärker auf kaufmännische Erfahrung setzt und die fachliche Kompetenz der Beschäftigten im Verkaufsinnendienst stärker berücksichtigt. In der von mir erlebten Organisation fühlte ich diese Perspektive nicht ausreichend vertreten.
Personalfluktuation und Ausbildung
Innerhalb von vier Jahren hat sich die personelle Besetzung im Verkaufsinnendienst nach meiner Beobachtung nahezu vollständig verändert. Eine derart hohe Fluktuation empfand ich als deutliches Warnsignal für die Mitarbeiterbindung.
Auch bei den Auszubildenden blieb nach meiner Erinnerung nur ein kleiner Teil längerfristig im Unternehmen – ungefähr zwei von zehn. Die Gründe für einzelne Abgänge kann ich nicht beurteilen. Insgesamt entstand bei mir jedoch nicht der Eindruck, dass es überzeugend gelang, junge Beschäftigte dauerhaft für das Unternehmen zu gewinnen.
Die von mir erlebten Rahmenbedingungen empfand ich auch für Berufseinsteiger als wenig attraktiv.
Personalabbau und Zukunftsperspektiven
Im kaufmännischen Bereich erlebte ich einen erheblichen Personalabbau. Nach meiner Wahrnehmung war etwa die Hälfte der dortigen Belegschaft von Entlassungen betroffen. Aufgaben wurden in ostdeutsche Werke beziehungsweise nach Ungarn verlagert.
Diese Entwicklung hat mein Vertrauen in eine langfristige berufliche Perspektive am Standort Sandebeck deutlich geschwächt. Zusammen mit der hohen Fluktuation entstand für mich ein wenig überzeugendes Bild hinsichtlich Arbeitsplatzsicherheit und langfristiger Personalbindung.
Es fehl mir gerade nichts ein.
Es gibt keine Arbeitsatmosphäre.
8 bis 10 Stunden durchhalten.
Am liebsten mehr, länger und für weniger Entlohnung arbeiten.
Seit Jahren keine Gehaltserhöhung.
Siehe Beiträge im Internet.
Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz, Arbeitsort und Arbeitsklima ist hier miserabel.
Zwischen Kollegen okay. Vorgesetzte teilweise narzisstischen Persönlichkeirsstörung
Nicht vorhanden
Das Arbeit trifft voll zu meiner Ausbildung
Diret Führung ohne richtige Kommunikation