104 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
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104 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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Berufliche neue Orintierung
Als einziges Unternehmen bisher wurde das Erstgespräch telefonisch geführt. Ein Videocall über Teams oder Zoom wäre derselbe Aufwand, aber man könnte sein Gegenüber sehen. Das macht das Gespräch persönlicher und professioneller.
Hatte insgesamt 3 Bewerbungsgespräche:
1. Runde -> Telefonat mit Marketingleitung (HR war krank)
2. Runde -> Teams Call mit Lead Content Team und HR
3. Runde -> Arbeitsprobe in Kollerschlag (Anreise aus Wien)
Der Start des Bewerbungsprozesses war sehr positiv und alle Schritte wurden klar kommuniziert. Ich empfand die Gespräche als angenehm, allerdings wurden mit teilweise 3 Mal die selben Fragen gestellt und auch Dinge gefragt die 1:1 im Lebenslauf stehen. Ich wurde dann zur dritten Runde nach Kollerschlag eingeladen (mein Wohnort und auch der geplante Arbeitsort sind Wien), um eine sehr ausführliche Arbeitsprobe zu absolvieren. Mir wurde dann mitgeteilt, dass es noch einen 4. Termin mit dem GF geben würde (sofern ich weiter komme) und ich nach den Weihnachtsferien eine Rückmeldung zu meiner Arbeitsprobe erhalten werde. Nachdem ich auch nach der Frist, die das Unternehmen selbst für die Rückmeldung gesetzt hat, keine Info erhalten habe, habe ich versucht die zuständige Dame von der HR telefonisch zu erreichen. Leider war sie über eine Woche nicht erreichbar (anscheinend immer in Terminen?) und auch die Bitte nach einem Rückruf bei der Vermittlung brachte keine Antwort. Dann habe ich eine Mail geschickt - auf die ich eine standardisierte Antwortmail mit einer Absage erhalten habe. Auf meine Rückfrage woran es gescheitert ist (da es ja doch eine Arbeitsprobe gab) erhielt ich einen KI-Text mit einer Erklärung wie der Bewerbungsprozess abläuft. Ich hatte nicht das Gefühl dass es die Dame von der HR interessiert wer ich bin und der Mailtext war auch so verfasst als hätte ich es nicht mal in die 2. Runde geschafft...
Nachdem ich als Bewerber viel Zeit (der gesamte Prozess zog sich über fast 4 Monate und die Anreise zur Arbeitsprobe waren immerhin 3,5 Stunden pro Strecke) investiert habe, finde ich diese Art der Absage absolut nicht wertschätzend und sehr unprofessionell. Ich kann das Unternehmen also nicht weiterempfehlen.
Bewerbungsprozess für die Rolle als Head of App Development mit insgesamt drei Gesprächsrunden inklusive Vor-Ort-Termin in Kollerschlag.
Positiv vorweg: Die kommunizierten Timings wurden eingehalten und organisatorisch lief der Prozess sauber.
Was mich allerdings überrascht hat, war der deutliche Kontrast zwischen Außenwirkung und tatsächlichem Auftreten im Bewerbungsprozess.
Nach außen präsentiert sich Loxone nahhbar und als moderner Vorreiter. In den Gesprächen habe ich das Gegenteil erlebt: sehr formelle Gesprächsatmosphäre, wenig echtes Kennenlernen auf Augenhöhe und insgesamt ein Setting, in dem man sich eher wie ein Bittsteller als wie ein potenzieller zukünftiger Kollege fühlt.
Im Verlauf der Gespräche entstand bei mir außerdem der Eindruck, dass Stellenausschreibung und tatsächlich gesuchtes Profil nicht zusammenpassen. Die beschriebene Rolle wirkte deutlich anders als ausgeschrieben sowohl hinsichtlich Verantwortung als auch hinsichtlich der Integration in die Organisation.
Besonders irritierend fand ich die dritte Runde mit dem VP. Für dieses Gespräch sollte ich eine Aufgabe vorbereiten, zu der ich keinerlei Feedback erhalten habe. Gleichzeitig wirkte das Gespräch selbst wenig vorbereitet. Ich hatte nicht den Eindruck, dass mein Lebenslauf / Erfahrung bekannt war. Die gestellten Fragen waren teils in vorherigen Gesprächen beantwortet worden und wirkten zusammenhanglos.
Nach drei Gesprächen inklusive Vorbereitung endete der Prozess mit einer formlosen Standardabsage per E-Mail. Das passte leider zum Gesamteindruck.
Mein persönlicher Eindruck nach mehreren Gesprächen: Die Organisation wirkt deutlich traditioneller und konservativer als die Außendarstellung vermuten lässt. Silodenken, klassische Übergaben zwischen Abteilungen. Agiles Arbeiten steckt in den Kinderschuhen. Führung entsteht scheinbar durch Zugehörigkeitsdauer. Gleichzeitig wird nach „High Performern“ gesucht. Welche Art von Performance hat sich mir nicht erschlossen.
Ich habe das Gespräch sehr angenehm gefunden, meiner Meinung nach gibt es nichts was man besser hätte machen können :)
Der Bewerbungsprozess begann sehr positiv und professionell. Nach einem telefonischen Erstkontakt folgten zwei Vorauswahlrunden und schließlich die Einladung nach Kollerschlag zu einem persönlichen Gespräch mit dem Geschäftsführer, zwei VPs und HR. Der Ablauf war strukturiert, wertschätzend und vermittelte zunächst ein sehr gutes Bild des Unternehmens.
Dass es aus dem Prozess letztlich zu keiner Einstellung kam, ist vollkommen in Ordnung und Teil jeder Bewerbung.
Was jedoch enttäuschend und in dieser Phase aus meiner Sicht respektlos war: Nach rund 600 km Anreise und etwa 300 € eigenen Kosten für Fahrt und Übernachtung erhielt ich lediglich eine standardisierte Absage. In der letzten Runde, nach diesem Maß an gegenseitigem Commitment, hätte ich zumindest einen kurzen personalisierten Satz erwartet, woran es letztlich gescheitert ist. Für die wenigen Kandidaten in der Endrunde wäre dieser Aufwand überschaubar.
Dass darüber hinaus weder telefonisch noch per E-Mail auf Rückfragen reagiert wurde, kehrt den zunächst sehr positiven Eindruck leider ins Gegenteil um. Gerade nach einem ansonsten professionellen Prozess hinterlässt dies einen unnötig schlechten Abschluss der Candidate Experience.
Keinen
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