2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Alles sofort umgesetzt damit ich bri ihm arbeiten konnte!
nichts
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Auf jeden Fall
Die Arbeitsatmosphäre habe ich insgesamt als sehr angespannt und stressig empfunden. Besonders der Umgang durch die Vorgesetzten hat dazu beigetragen, dass man sich schnell unwohl und unter Druck gesetzt gefühlt hat. Anstatt bei Fehlern oder Fragen unterstützend zu reagieren, wurde man teilweise eher kritisiert oder vorwurfsvoll behandelt. Dadurch ist bei mir bereits nach wenigen Monaten der Entschluss entstanden, das Arbeitsverhältnis zu beenden.
Die Work-Life-Balance habe ich als eher schlecht empfunden. Private Termine wurden zwar grundsätzlich kommuniziert, gingen im Arbeitsalltag aber teilweise unter. Beispielsweise hatte ich einen Arzttermin mehrfach rechtzeitig angekündigt und trotzdem wurde ich für diesen Zeitraum eingeplant. Als ich darauf hingewiesen habe, dass ich aufgrund des Termins nicht arbeiten kann, entstand unnötiger Stress. Hier hätte ich mir eine zuverlässigere Dienstplanung und mehr Verständnis für private bzw. notwendige Termine gewünscht.
Der Zusammenhalt unter den Kollegen war aus meiner Sicht eher schlecht. Ich hatte Schwierigkeiten, mich in das bestehende Team einzufinden. Besonders negativ empfand ich, dass häufig über andere Kollegen gelästert wurde. Dadurch entstand für mich eine unangenehme Atmosphäre und wenig Vertrauen innerhalb des Teams.
Ein Beispiel für die aus meiner Sicht fehlende Gleichbehandlung war der Umgang mit Kaffeepausen. Meine Kollegen tranken nach dem Mittagessen regelmäßig einen Kaffee, und an einem Tag machte ich mir ebenfalls einen. Einige Stunden später wurde mir über eine Kollegin ausgerichtet, dass ich während der Arbeitszeit nicht einfach Kaffee trinken dürfe. Als ich darauf hinwies, dass dies von den anderen ebenfalls regelmäßig gemacht wird, stieß das auf Unverständnis. Für mich war es nicht nachvollziehbar, warum etwas, das bei den anderen völlig normal war, plötzlich bei mir ein Problem darstellte. Generell hatte ich häufig das Gefühl, dass bei mir nach Fehlern gesucht wurde, obwohl ich vieles genauso gemacht hatte, wie es mir zuvor gezeigt worden war.
Das Vorgesetztenverhalten war für mich der mit Abstand größte Kritikpunkt und letztlich auch der Hauptgrund für meine Kündigung nach wenigen Monaten. Ich empfand den Umgang als sehr streng, wenig wertschätzend und teilweise ungerecht. Mitarbeiter wurden häufig kritisiert, obwohl sie ihre Aufgaben erledigten. Beispielsweise wurde mir während einer Trinkpause vorgeworfen, nur herumzustehen, obwohl ich lediglich kurz etwas getrunken hatte. Auch beim Polieren von Besteck wurde mir sinngemäß vorgehalten, ob ich mich an diesem Tag überhaupt bewegt hätte – obwohl diese Tätigkeit gerade notwendig war und mit den Kollegen abgesprochen war. Insgesamt hatte ich häufig das Gefühl, dass die tatsächlich geleistete Arbeit nicht gesehen wurde.
Die Kommunikation empfand ich als sehr schwierig. Informationen wurden teilweise nicht oder nur unzureichend weitergegeben, gleichzeitig wurde man kritisiert, wenn man bestimmte Abläufe oder den Aufbewahrungsort von Dingen nicht kannte. Gerade als neuer Mitarbeiter hätte ich mir eine bessere Einarbeitung und einen respektvolleren Umgang mit Fragen gewünscht. Häufig hatte ich das Gefühl, dass Nachfragen eher als störend empfunden wurden.
Die eigentliche Arbeit fand ich teilweise durchaus interessant und abwechslungsreich. Besonders im Service hat mir die Tätigkeit grundsätzlich Spaß gemacht. Problematisch war allerdings, dass man unabhängig von der eigentlichen Position sehr flexibel eingesetzt wurde und teilweise in anderen Bereichen wie Rezeption, Küche oder Housekeeping aushelfen musste. Dadurch war der Arbeitsalltag zwar abwechslungsreich, aber teilweise auch chaotisch.