Ihr Unternehmen?

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Marsh 
Austria 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Auch im aktiven Dienstverhältnis nicht besser

2,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Marsh Austria GmbH in Wien gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Zunehmend angespannter, auch die Führungsebene scheint mittlerweile zu erkennen, dass langsam aber sicher alle Felle davonschwimmen. Management bemängelt infolge dessen vor versammelten Kollegen die Kununu Bewertungen der letzten Abgänge und appelliert an die verbleibenden Mitarbeiter, auch etwas zu schreiben.

Image

Leider blättert die Fassade zunehmend, wie man an den letzten Bewertungen ebenfalls erkennen kann.
Schade, da international durchaus ein angesehener Arbeitgeber.

Work-Life-Balance

Das angekündigte Home Office gibt es zwar nicht, aber aufgrund des fehlenden Interesses des Managements kann durchaus balanciert gearbeitet werden, wenn man selbst darauf achtet.

Karriere/Weiterbildung

Karriere nur, wenn man immer einer Meinung mit dem Management ist.
Weiterbildung wird theoretisch angeboten, praktisch schafft die HR Abteilung nicht dafür Sorge zu tragen entsprechende Anmeldungen vorzunehmen, bzw. Möglichkeiten zu schaffen.

Gehalt/Benefits

Für Gehalt ist derzeit aufgrund der vorherrschenden Personalsituation guter Verhandlungsspielraum gegeben.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Typisch amerikanisch. Es gibt zwar soziale Aktivitäten, aber eigentlich nur, um sich möglichst gut darzustellen (interne Auszeichnungen werden groß angesehen), nicht um des tatsächlichen Helfens willen.

Kollegenzusammenhalt

War mal gut, jedoch haben alle Kollegen die Zusammenhalt gelebt haben, bereits das Unternehmen verlassen.

Umgang mit älteren Kollegen

Mittelmäßig. Es werden durchaus noch ältere Kollegen eingestellt, jedoch genauso ohne Rücksicht auf Verluste entlassen. Andere ältere Kollegen müssen dafür - trotz sich wiederholendem Fehlverhalten - von allen bis zum bitteren Schluss ertragen werden.

Vorgesetztenverhalten

Dazu müsste man als Mitarbeiter erstmal wissen wer sein (interimistischer?) Vorgesetzter überhaupt ist. Das derzeitige Management ist sich zum Teil selbst nicht mehr sicher, ob sie noch Vorgesetzte sind oder nicht. Spielt jedoch grundsätzlich ohnehin eine untergeordnete Rolle, weil das Management sich prinzipiell nicht um die Mitarbeiter kümmert.

Arbeitsbedingungen

Standort nicht schlecht. IT zum Teil eher mittelalterlich. Geräuschpegel aufgrund von Großraumbüro und Kollegen die laut telefonieren eher unangenehm.

Kommunikation

Wird generell nicht gern gesehen, da niemand sich mit der unbequemen Wahrheit auseinandersetzen will. Hier wird die Devise "totstellen" sehr ausgeprägt gelebt. Konstruktive Kritik von Mitarbeitern wird konsequent ignoriert, die daraus resultierenden Abgänge vom Management nicht, bzw. erst Wochen bis Monate später an die verbleibenden Mitarbeiter kommuniziert.

Gleichberechtigung

Kann man nicht bemängeln, die funktioniert, auch wenn sich das Unternehmen damit zum Teil selbst ins (viel vorhandene) Fleisch schneidet.

Interessante Aufgaben

Theoretisch ja. Praktisch meetet man sich intern gern unnötig zu Tode und ist in jeder Position eine Assistenz mit entsprechenden Aufgaben, da die Assistenten diese Aufgaben aufgrund von fehlendem Know-How nicht abbilden können und/oder Positionen nicht nachbesetzt werden und die verbleibenden Mitarbeiter entsprechend tolle Zusatzarbeit bekommen, die nichts mit ihrem eigentlichen Job zu tun haben.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.