Ihr Unternehmen?

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Müller 
Ltd. 
& 
Co. 
KG
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Jede Filiale ist anders - jede hat ein anderes System - alles hängt von KollegInnen ab

3,2
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2022 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Müller in Wien gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Ich persönlich habe gute Erfahrungen gesammelt, aber gegen Ende mehrere rassistische Kommentaren anderen gegenüber mitbekommen. Diese waren vor allem über die KundInnen und stereotypisierte ihr Verhalten.

Image

Ja - die MitarbeiterInnen haben über die Firma + Marke in guten Tönen gesprochen und waren auch persönlich KundInnen

Work-Life-Balance

Es war nicht so schlimm, aber wenn man im Krankenstand war wurde man sarkastisch beleidigt bzw wurden „lustige“ Kommentare abgegeben. Zudem werden Teilzeitkräfte so behandelt, als würden sie viel viel weniger arbeiten/in der Filiale sein, obwohl man sogar als 25h/Wochen-Kraft oft 3 mal, zu Monatsbeginn sogar 4 mal die Woche in der Filiale war.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt verschiedene Möglichlichkeiten, vor allem wenn man bereits länger arbeitet

Gehalt/Benefits

Gehälter werden pünktlich ausbezahlt, es gab für MitarbeiterInnen bestimmte Gutscheine und auch Geschenke, beispielsweise zu Weihnachten.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Der Stromverbrauch allein dieser Filiale hat mich manchmal gestresst, vor allem weil viele Lichter nachts offen sind (hat jedoch wahrscheinlich mit dem Chef der Filiale nichts zu tun, sondern andere Gründe)

Kollegenzusammenhalt

Es gab viele Streiterein zwischen den KollegInnen - keiner wollte in der Kassa sitzen und deshalb wurde dauernd gestritten. Alle lästern über alle - wenn man einen Fehlee macht wird dies an alle weitergeleiter bzw lästern die verschiedenen Abteilungen über einander und bilden kleinere Gruppen innerhalb der grossen Filiale.

Umgang mit älteren Kollegen

Die älteren KollegInnen werden geschätzt und gut behandelt bzw wird alles getan, damit sie bleiben, da sie die meisten Erfahrungen gesammelt haben und andere einschulen können.

Vorgesetztenverhalten

Vorgesetzter hat sich nicht eingesetzt bzw oft eher mit Humor reagiert/nichts ernst genommen. Wenn man Probleme hatte/Wünsche hatte konnte man sich an ihn wenden, wegen einem 3-Monatsbescheid musste man ihm länger hinterherrennen etc Er war nicht schlimm, aber auch nicht sehr verlässlich

Arbeitsbedingungen

Es war alles in Ordnung - Filiale war gut bzw es gab gute/funktionierende Geräte, genauso im Pausenrum

Kommunikation

Es gab ein Meeting, wo Informationen ausgetauscht werden, sonst wird immer ein Zettel im Pausenraum hingelegt, wo die neuesten Infos draufstehen. Es gab auch „schwarze Bretter“ mit Informationen. Jedoch wurde man selten persönlich informiert und wenn, so erfolgte dies ganz spontan/nebenbei.

Gleichberechtigung

MitarbeiterInnen sind nicht alle ÖsterreicherInnen, aber sehr viel Vielfalt gab es nicht. Ich war zu dem Zeitpunkt die einzige türkiscve Mitarbeiterin und in der Vergangenheit gab es nur eine weitere Türkin in der Filiale. Ausserdem wurde ich relativ zu Beginn meines Einstiegs gefragt warum mein Deutsch so gut ist etc also die Fragen waren sehr komisch. Die verschiedenen MitarbeiterInnen wurden jedoch gleich behandelt - zudem gab es keinen Hass gegenüber Lgbtq+-Angehörigen, da der Vorgesetzte selber zu dieser Gruppe gehörte (öffentlich) und zumindest hier etwas Vielfalt + Akzeptanz vorhanden war.

Interessante Aufgaben

Es gab sehr vieles was man tun und lernen konnte. Die Fotostationen und das Auswechseln der Tinte/des Fotopapiers war eine Möglichkeit, das Annehmen und Einräumen der Ware war auch interessant zum Lernen, da jeder Bereich andere Regeln hatte. Kundenbetreuung in den verschiedensten Sprachen war cool und die Lieferungen in der Früh war auch oft unterschiedlich. Allein an der Kassa gab es eine vielzahl von Aktionen, die man sich merken musste und man konnte damit rechnen alle paar Tage etwas Neues zu lernen.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.