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5 von 50 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Karriere/Weiterbildung
kununu Score: 3,7Weiterempfehlung: 50%
Score-Details

5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Engagierte Mitarbeitende im Spannungsfeld unrealistischer Erwartungen

3,8
Empfohlen
Ex-FührungskraftHat bis 2026 im Bereich Forschung / Entwicklung bei Profactor GmbH in Steyr gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sehr engagierte und kompetente Kolleg:innen, spannende Forschungsthemen mit internationaler Sichtbarkeit sowie die Kombination aus anwendungsorientierter Forschung und Business Development. Der Kollegenzusammenhalt war ein großer Pluspunkt und hat in schwierigen Zeiten vieles aufgefangen. Positiv hervorzuheben ist auch, dass im Personalbereich neben der reinen Lohnverrechnung zunehmend das Thema Personalentwicklung aufgegriffen wurde. Es bleibt zu hoffen, dass dieser wichtige Schritt nachhaltig weiterverfolgt wird.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die strategische Führung wirkte über weite Strecken reaktiv statt gestaltend. Unterstützung für das mittlere Management war kaum spürbar, stattdessen herrschte hoher Druck bei gleichzeitig schwer erreichbaren Zielen. Kommunikation erfolgte häufig einseitig, Kritik wurde wenig konstruktiv aufgenommen. Strukturelle Probleme bestanden über Jahre hinweg und führten zu hoher Personalfluktuation.

Verbesserungsvorschläge

(1) Führungsverständnis weiterentwickeln: Mehr Gestaltungswille statt reiner Verwaltung, konstruktiver Umgang mit Kritik und echte Reflexion eigener Entscheidungen.
(2) Kommunikation stärken: Regelmäßiger, direkter Austausch zwischen Geschäftsführung und operativen Ebenen.
(3) Einheitliche Führung der technischen Teams durch klar definierte Zuständigkeiten: Doppelrollen auf oberer Führungsebene sollten vermieden werden, um Interessenskonflikte zu reduzieren. Zudem wäre es wichtig, internes Konkurrenzdenken („Silo-Denken“) abzubauen und die bereichsübergreifende Zusammenarbeit zu stärken.
(4) Realistische Zielsetzungen: Wirtschaftliche Vorgaben müssen erreichbar sein und die tatsächlichen Rahmenbedingungen berücksichtigen.
(5) Finanzierungsbasis sichern: Aufbau einer stabilen Grundfinanzierung zur Deckung von Fixkosten und zur Sicherung von Schlüsselpersonal.
(6) Mitarbeiterorientierung ernst nehmen: Ergebnisse aus internen Umfragen (z.B. zur psychischen Gesundheit) konsequent und nachhaltig umsetzen.
(7) Transparenz gegenüber Eigentümern stärken: Die Geschäftsführung sollte die bestehende Situation offen und differenziert auch gegenüber den Eigentümern auf Bundes- und Landesebene adressieren und aktiv notwendige Verbesserungen einfordern. Aktuell entsteht bei Mitarbeiter:innen teilweise der Eindruck, dass nach außen vor allem positive Aspekte kommuniziert werden, während strukturelle Herausforderungen zu wenig sichtbar gemacht werden. Mehr Transparenz könnte dazu beitragen, realistische Rahmenbedingungen zu schaffen und langfristige Lösungen zu ermöglichen.

Zusammenfassung / persönliche Erfahrung:
Als Teamleiter eines forschungsorientierten Teams war ich mit einer zunehmend schwierigen wirtschaftlichen Situation konfrontiert, geprägt durch sinkende Fördermittel und steigende Konkurrenz. Trotz großer Anstrengungen im Team sowie Anpassungen in der Organisation konnte die Entwicklung nicht aufgehalten werden. Besonders herausfordernd war die Diskrepanz zwischen Erwartungshaltung der Geschäftsführung und realistisch erreichbaren Ergebnissen sowie das Fehlen spürbarer Unterstützung in kritischen Phasen.

Arbeitsatmosphäre

Angespannt durch wirtschaftlichen Druck und unsichere Perspektiven

Image

Gute internationale Reputation

Work-Life-Balance

Situationsabhängig, in schwierigen Phasen eingeschränkt

Karriere/Weiterbildung

Eingeschränkt durch strukturelle und finanzielle Rahmenbedingungen

Gehalt/Benefits

Das Einstiegsgehalt liegt unter dem Niveau vergleichbarer Vollzeitstellen an österreichischen Universitäten. Die weitere Gehaltsentwicklung ist stark von der Dauer der Unternehmenszugehörigkeit sowie vom ursprünglich abgeschlossenen Dienstvertrag abhängig. Insgesamt wirkt das System wenig transparent.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Vorhanden, jedoch mit Fokus auf kleinere Maßnahmen

Kollegenzusammenhalt

Sehr gut - starker Teamgeist und gegenseitige Unterstützung

Umgang mit älteren Kollegen

Respektvoll

Vorgesetztenverhalten

Auf oberster Ebene wenig unterstützend, eher kontrollierend

Arbeitsbedingungen

Solide, punktuelle Verbesserungen vorhanden

Kommunikation

Top-down geprägt, zu wenig Dialog auf Augenhöhe

Gleichberechtigung

Grundsätzlich gegeben

Interessante Aufgaben

Fachlich sehr spannend und abwechslungsreich

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Arbeitgeber-Kommentar

Alexandra Siegl, HR Management
Alexandra SieglHR Management

Wir danken für das Feedback sowie die Anerkennung des hohen fachlichen Niveaus unserer Mitarbeitenden und der international sichtbaren Forschungsarbeit bei PROFACTOR.

Als anwendungsorientiertes Forschungsunternehmen mit exzellenten Ergebnissen agieren wir bewusst in einem dynamischen, wettbewerbsintensiven Umfeld, das strategische Anpassungsfähigkeit als auch wirtschaftliche Verantwortung erfordert. Ein zentrales Organisationsprinzip ist die weitreichende inhaltliche und gestalterische Freiheit in Führungsrollen des mittleren Managements, die auf einem hohen Maß an innovativer Gestaltungskompetenz, Selbststeuerung und eigenverantwortlicher Führungsverantwortung basiert.

Dieser Organisationsrahmen entfaltet seine Wirkung insbesondere dort, wo Rolle, Kompetenzen sowie der persönliche Umgang mit Verantwortung und Ambiguität in ausreichendem Maß zusammenpassen. Eine unterschiedliche Wahrnehmung zu Zielen, Unterstützung oder Steuerungsmechanismen hängt deshalb stark davon ab, wie die Führungsrolle in der gegebenen Organisationsstruktur tatsächlich gelebt wird bzw. wurde.

Dennoch verstehen wir Feedback aus verschiedenen Perspektiven – wie das gegenständliche - als wichtiges Instrument zur regelmäßigen Reflexion von Führung, Kommunikation und Zusammenarbeit in unserem stabilen Arbeitsumfeld bei PROFACTOR.

Puls

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Firma mit hoher Personalfluktuation - bedingt durch deren Natur als R&D

3,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Forschung / Entwicklung bei PROFACTOR GmbH gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

flexible Arbeitszeiten, gestalterische Freiheit

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Sehr hoher Leistungsdruck, für R&D Firma keine Basis, steigert den Druck nach Erfolg.

Verbesserungsvorschläge

Aktivere Kommunikation, Auf die Mitarbeiter höhren. Arbeitslast minimieren. Der stndige Druck ist enorm!

Arbeitsatmosphäre

Gemischt. Bedingt druch Leistungsdruck und Zahlen sind alles etwas gedrückt. Es wird aber viel Raum für Eigeninitiativen gelassen. Hohe Fluktuation beim Personal in allen Bereichen wälzt Arbeit an wenige Kollegen ab. Dadurch steigt Frust. Dem Gegenüber ist seitens der Führung wenig Wertschätzung spürbar.

Image

war schon mal besser, war schon mal schlechter.

Work-Life-Balance

kommt drauf an. Grundsätzlich durch die freie Zeiteinteilung und vielen Freiheiten ist eine ausgewogene Work-life -balance möglich. Jedoch läßt sich die Arbeit nicht in der Freizeit "abschalten", bedingt druch Leistungsdruck und starker Kollegialität.

Karriere/Weiterbildung

fast nicht existent. Weiterbildungsangebot gelich 0 bzw. kaum angeboten.

Gehalt/Benefits

Es ist Forschung. Das spiegelt sich im Gehalt wieder. Einstiegsgehalt ok, Lohnerhöhungen sind zu verhandeln und oftmals mühsam

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Personenbezogen.

Kollegenzusammenhalt

top!

Umgang mit älteren Kollegen

kein Thema

Vorgesetztenverhalten

In der Firma herrscht eine flache Hierarchie, diese wird auch gelebt. Zu Führungskräfte ok. Geschäftsführung abgekapselt aber durch Entschiedungen spürbar

Arbeitsbedingungen

Sehr flexilbe Arbeitszeiten. Man kann sich viel selbst einteilen. An Arbeitsmaterialien mangelt es nicht.

Kommunikation

von der Geschäftsführunggibts es keine direkte Kommunikation wie es um das Unternehmen bestellt ist.

Gleichberechtigung

kein Thema

Interessante Aufgaben

Es ist Forschung. Jeder Tag bringt neue Herausforderungen und hohe Abwechslung

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innovative bastelstube

3,8
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei PROFACTOR GmbH gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

flexible, abwechslungsreiche, interessante Arbeit

Verbesserungsvorschläge

Die GF sollte sich als Dienstleistung sehen mit dem Ziel den Mitarbeitern bestmögliche Arbeit zu ermöglichen. Das macht man mit Fragen wie "was müssen wir tun damit du deine Arbeit besser machen kannst?" und nicht mit "Ihr erreicht die Ziele nicht, arbeitet mehr!"

Karriere/Weiterbildung

Man hat viel Freiheiten, muss sich allerdings auch selbst um Weiterbildung kümmern.

Vorgesetztenverhalten

halb gut, halb schlecht.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Betrieb welcher interessante Arbeitsaufgaben bietet, bei sehr gutem Betriebsklima und Mitarbeiterförderung

4,5
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei PROFACTOR GmbH gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

* interessanter Aufgabenbereich in aktuellen Forschungsthemen
* arbeiten in einem herzlichem Team, in welchem auch Unternehmungen in der Freizeit nicht fehlen
* Unterstützung durch die Kollegen bei der Arbeit
* wertschätzender Umgang; Vertrauen

Arbeitsatmosphäre

* Feedback zur getanen Arbeit
* In unserem Team gibt es täglich um die Mittagszeit ein Abstimmungstreffen, bei dem jedes Gruppenmitglied die Gelegenheit hat von seiner Arbeit zu berichten. Anschließend ist immer Zeit für Gespräche / Erfahrungsaustausch vorhanden

Image

* sehr guter Ruf als Forschungsbetrieb

Work-Life-Balance

* stehen keine Projektdeadlines an, so kann der Urlaub konsumiert werden.
* Die Zeiteinteilung ist für jeden MA frei planbar - das Wochen-SOLL muss erreicht werden

Karriere/Weiterbildung

* Vorträge, Seminare, Workshops werden für die individuelle Weiterbildung angeboten

Umwelt-/Sozialbewusstsein

* Mülltrennung
* Unternehmensstrategie "Nachhaltigkeit" (sowohl Umweltthemen als auch strategische Einordnung)

Kollegenzusammenhalt

* stets hilfsbereit bei Problemthemen - der Versuch einer gemeinsamen Lösung wird angestrebt
* wertschätzender und ehrlicher Umgang bei Gesprächen

Arbeitsbedingungen

* großteils in Ordnung. in manchen Büros herrscht jedoch ein gewisser Lärmpegel durch die Lüftungsanlage...

Kommunikation

* sogenannte "Kamingespräche", zu denen alle Mitarbeiter eingeladen sind. Hier werden die aktuellen Entwicklungen präsentiert.
* Gruppeninterne Vortragsreihen zu aktuellen Themen in der Forschung

Interessante Aufgaben

* wenn es möglich ist, dann wird bei einer Überbelastung einzelner Mitarbeiter eine Aufteilung der Arbeit angestrebt.
* die Arbeitseinteilung obliegt dem Mitarbeiter
* die Aufgaben sind interessant und fordernd


Gehalt/Benefits

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Gleichberechtigung

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Entwicklersicht

3,1
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei PROFACTOR GmbH gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das gute Klima unter der Kollegenschaft macht Freude und wirkt sehr motivierend.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Inhaltliche Ziele haben einen sehr geringen Stellenwert.

Verbesserungsvorschläge

Den Mitarbeitern darf ohne weiteres mehr zugetraut werden. Kommunikation und Förderung des Teamgedankens könnte möglicher Weise Wunder wirken.

Image

Die Eigensicht weicht mitunter stark von der Aussensicht ab.

Karriere/Weiterbildung

Karriere scheint ausschließlich als Aufstieg ins oder im Management verstanden zu werden. Eine Karriere in technisch- wissenschaftlicher Ausrichtung existiert nicht.

Kollegenzusammenhalt

Die Zusammenarbeit und der Teamgeist unter den Kollegen ist stark ausgeprägt. Dass Erfolg die Frucht der Teamleistung ist, steht nicht in Frage.

Vorgesetztenverhalten

keine Strategie für die thematischen Gruppierungen
Teamarbeit findet nur geringe Förderung
Inhaltliche Aspekte werden beinahe gänzlich vernachlässigt, und durch Stunden- und Finanzcontrolling ersetzt
Mitarbeiter werden kaum in Zukunftsplanung integriert

Kommunikation

Unter den Mitarbeitern ist an der Kommunikation nichts zu bemängeln. Im Unternehmen wird Kommunikation entmenschlicht. Man glaubt, dass die Bereitstellung von Kommunikationswerkzeugen den direkten Kontakt ersetzen kann.


Arbeitsatmosphäre

Work-Life-Balance

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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