Desaströse und intransparente Geschäftsführung ohne ein gelebtes Leitbild.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Geschäftsführung neigt dazu, ihre eigenen Fehler oft auf andere abzuwälzen. Sie erfinden zwar keine Fehler, aber wenn sich schlechte Entwicklungen zeigen oder Fehler ans Licht kommen, wird sofort ein Schuldiger gesucht. Es gibt ständige Ausreden bezüglich makroökonomischer Entwicklungen
Verbesserungsvorschläge
Die Kommunikation innerhalb der Geschäftsführung muss wieder normalisiert werden. Beide Seiten sollten klar definieren können, wie Ziele identifiziert und in Meilensteine unterteilt werden. Projektmanagement sollte mit einer dokumentierten Feedbackschleife umgesetzt werden
Arbeitsatmosphäre
Die Geschäftsführung besteht aus zwei Personen. Eine davon lobt sehr selten und hat kein gutes Gespür für das soziale Miteinander. Die andere ist sehr emotional und verliert die Kontrolle in der Führung. Von ihr gab es bis vor einem Jahr wertschätzende Worte.
Image
Seit kurzem steht das Unternehmen nur noch unter dem Druck des Kostensparens, Kündigungen und der Kommunikation. Es herrscht viel Unsicherheit im Unternehmen, und diese nimmt von Woche zu Woche zu. Es fehlt an einer klaren Strategie, und es gibt viele widersprüchliche Aktionen.
Work-Life-Balance
Ist ok. Es wird einem nicht zu kompliziert gemacht wenn es um Urlaube oder ZA geht.
Karriere/Weiterbildung
keine Weiterbildungen möglich
Gehalt/Benefits
Deutlich unter dem Durchschnitt für neu ausgeschriebene Stellen. Es scheint, dass man darauf hofft, die günstigsten Mitarbeiter zu bekommen, um sie dann möglichst schnell auszunutzen, oft ohne Rücksicht auf mögliche Überarbeitung und mit wenig Respekt. Mitarbeitende bekommen nach 2-3 Jahren immer noch den Mindestlohn.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Der Einkauf der Lebensmittel ist gut organisiert, mit Beziehungen zu Landwirten in der Umgebung von Wien. Dennoch werden die meisten Waren von Biogast und Adamah bezogen. Abseits des Lebensmitteleinkaufs fehlt es hier jedoch an Umweltbewusstsein. Die Arbeitsgeräte in der Küche sind mangelhaft.
Im Bereich des Sozialbewusstseins gibt es großen Nachholbedarf. Die Fluktuationsrate ist sehr hoch, und es wird nicht in die Fortbildung der Mitarbeiter investiert.
Kollegenzusammenhalt
Früher war es noch besser, aber es ist immer noch gut. Es macht Spaß, die Kollegen zu sehen und mit ihnen zusammenzuarbeiten. Man hilft sich gegenseitig und tauscht sich auch gerne über Dinge außerhalb der Arbeit aus
Umgang mit älteren Kollegen
Das kommt vor, aber überwiegend arbeiten hier junge Kollegen.
Vorgesetztenverhalten
Es gibt keine klaren Ziele, keine klare Kommunikation und keinen professionellen Umgang, um ein Projekt zu definieren, zu leiten und umzusetzen.
Arbeitsbedingungen
Die Diensthandys sind alte und langsame Samsung Xcover 4 Modelle. Die Einrichtung lässt zu wünschen übrig; die Lichter wurden noch nicht montiert. Im Büro sind MacBooks im Einsatz. Nachhaltigkeit ist in vielen Bereichen hier ein Fremdwort. Es gibt sehr viel Potential nach oben. Softwares sind veraltet und sind gut nutzbar.
Kommunikation
Aufgrund der schwierigen Situation an mehreren Standorten findet die meiste Kommunikation über Slack statt. Da wir keine Pro-Version nutzen, verschwinden die Nachrichten nach 90 Tagen, was bedeutet, dass vieles mit der Zeit intransparent wird. Darüber hinaus dokumentiert oder schreibt die Geschäftsführung keine konkreten Aufgabenstellungen. Viele Begriffe aus der modernen Managementlehre sind hier unbekannt. Die Kommunikation zwischen den beiden Personen der Geschäftsführung ist einseitig und unausgewogen. Manchmal habe ich das Gefühl, dass nur ein Teil der GF bestimmt. Kündigungen verlaufen sehr intransparent und spontan.
Gleichberechtigung
Vorwiegend Männer in höheren Positionen, insbesondere in der Küche! Im Büro gibt es derzeit auch kein 50:50.