2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Meine Erfahrungen in diesem Unternehmen waren leider überwiegend negativ und ich würde mir wünschen, dass zukünftige Bewerber:innen – insbesondere junge Menschen und Lehrlinge – sich vorab ein genaues Bild machen.
Bereits zu Beginn wurden Arbeitsbedingungen kommuniziert, die sich meiner Erfahrung nach später nicht so dargestellt haben, wie man es zunächst erwarten durfte.
Unter anderem wurde mit Gleitzeit und der Möglichkeit zu Homeoffice geworben bzw. dies als Vorteil dargestellt. In der tatsächlichen Praxis habe ich diese Flexibilität jedoch nicht so erlebt, wie es einem zu Beginn vermittelt wurde.
Gerade solche Punkte können für Bewerber:innen ein entscheidender Grund sein, sich für einen Arbeitgeber zu entscheiden. Deshalb finde ich es besonders wichtig, dass Arbeitsbedingungen von Anfang an ehrlich und transparent kommuniziert werden und nicht attraktiver dargestellt werden, als sie später tatsächlich gelebt werden.
Auch bei grundlegenden Dingen wie Bezahlung und Dienstvertrag hatte ich keine guten Erfahrungen. Meiner Ansicht nach entsprach die Bezahlung zunächst nicht dem, was für die Beschäftigung vorgesehen gewesen wäre. Auch einem Dienstvertrag musste hinterhergelaufen werden, anstatt dass solche grundlegenden Dinge von Anfang an transparent und professionell geregelt werden.
Generell habe ich beim Thema Gehalt den Eindruck gewonnen, dass an der falschen Stelle gespart wird.
Wer gute, zuverlässige und langfristige Mitarbeiter:innen möchte, sollte auch bereit sein, diese entsprechend zu bezahlen.
Man kann meiner Meinung nach nicht hohe Leistung, Loyalität, Flexibilität und Verantwortung erwarten und gleichzeitig beim Gehalt möglichst wenig investieren wollen.
Gute Mitarbeiter:innen sind kein Kostenfaktor, bei dem man möglichst viel sparen sollte. Sie sind ein wichtiger Teil eines Unternehmens.
Wer möchte, dass Menschen langfristig bleiben, Verantwortung übernehmen und sich wirklich mit ihrer Arbeit identifizieren, sollte ihnen auch das Gefühl geben, dass ihre Leistung entsprechend geschätzt wird – und dazu gehört neben respektvollem Umgang eben auch eine faire Bezahlung.
Was für mich außerdem sehr auffällig und fragwürdig war, ist, wie häufig Mitarbeiter:innen im Unternehmen gewechselt haben bzw. wie viele Personen kamen und wieder gingen.
Natürlich gibt es in jedem Unternehmen Personalwechsel. Wenn sich Mitarbeiterwechsel jedoch immer wieder häufen, sollte man sich meiner Meinung nach irgendwann ehrlich die Frage stellen, ob das Problem wirklich jedes Mal nur bei den einzelnen Mitarbeiter:innen liegt – oder ob vielleicht auch die internen Strukturen, die Führung, das Arbeitsklima oder die Bedingungen eine Rolle spielen.
Eine hohe Fluktuation sollte meiner Meinung nach kein Zustand sein, den man einfach als normal hinnimmt.
Gerade als Bewerber:in würde ich deshalb empfehlen, sehr genau nachzufragen, wie lange Mitarbeiter:innen durchschnittlich im Unternehmen bleiben und warum bestimmte Positionen immer wieder neu besetzt werden.
Was für mich jedoch wesentlich schwerer wiegt, ist das Arbeitsklima.
Ich habe den Umgang untereinander teilweise als sehr respektlos, unangenehm und menschlich enttäuschend erlebt. Es wird meiner Erfahrung nach viel über andere Menschen gesprochen, gelästert und sich teilweise über Personen lustig gemacht.
Besonders problematisch fand ich Aussagen und Verhaltensweisen, die ich persönlich als sexistisch, rassistisch und ausländerfeindlich empfunden habe.
Gerade hier hätte ich persönlich von der Führungsebene deutlich mehr erwartet.
Besonders enttäuschend finde ich es, wenn einerseits viel über „Frauenpower“ und die Stärke von Frauen gesprochen wird, ich andererseits aber gleichzeitig ein Arbeitsumfeld erlebt habe, in dem sexistische Aussagen und Verhaltensweisen meiner Wahrnehmung nach Platz hatten.
Für mich passen diese beiden Dinge nicht zusammen.
Wer viel von Frauenpower, Zusammenhalt, Stärke und gegenseitiger Unterstützung spricht, sollte diese Werte meiner Meinung nach auch im täglichen Umgang mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vorleben.
Gerade von einer weiblichen Führungskraft, die dieses Thema selbst stark betont, hätte ich persönlich mehr Sensibilität, Konsequenz und Vorbildwirkung erwartet.
Frauenpower sollte für mich mehr sein als nur ein schönes Wort.
Auch Aussagen oder Verhaltensweisen gegenüber Menschen anderer Herkunft habe ich teilweise als ausländerfeindlich bzw. rassistisch empfunden.
Herkunft, Nationalität oder Geschlecht sollten meiner Meinung nach niemals ein Grund dafür sein, Menschen anders zu behandeln, über sie zu urteilen oder sich über sie lustig zu machen.
Auch der Umgang mit Krankenständen ist meiner Erfahrung nach problematisch.
Wenn jemand krankheitsbedingt ausfällt, hatte ich teilweise den Eindruck, dass sich der Umgang mit dieser Person danach verändert.
Man bekommt schnell das Gefühl vermittelt, etwas falsch gemacht zu haben, nur weil man krank war.
Niemand sollte Angst davor haben müssen, wie Kolleg:innen oder
Kritik nur hinterrücks
In meiner ersten Urlaubswoche war bereits meine Nachfolgerin da (davon war mir nichts bewusst- zufällig draufgekommen). Die Kündigung wurde mir so per Post zugestellt, das diese an meinem letzten Urlaubstag kommt.