Wunderschöne Verpackung, sehr enttäuschender Inhalt
Gut am Arbeitgeber finde ich
Man hat unter Tags wenn man seine Termine fährt prinzipiell totale Ruhe und fühlt sich beinahe Selbstständig
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Stark gefilterte, unauthentische Kommunikation, kein Firmenwagen bei extrem hoher Fahrbelastung, man bekommt zwar ALLES massenweise per Post nachhause geschickt ( man führt ein eigenes Warenlager daheim ~20 große Kartons ) MUSS bei Kündigung dann aber das gesamte Lager eigenständig auf eigene Kosten zu einer Niederlassung bringen ( Transporter benötigt ) welche je nach Wohnort mehrere hundert KM entfernt sein kann. Sehr unfreundliches Vorgehen bei Kündigungen.
Die Weiterbildungen sind quasi nicht vorhanden, Gebietsleiter nehmen ihre Verantwortung der Weiterbildungsworkshops vereinzelt überhaupt nicht ernst und wälzen ihren Job dann auf andere Vertriebsmitarbeiter ab indem sie diesen „aufzwingen“ Neulinge zu ihren Terminen mitzunehmen um diese zuhören zu lassen. Ein Termin dauert 2-3 Stunden. Die Anfahrt pro Richtung rund 1 Stunde. Quasi 5 Stunden Zeitaufwand, um sich eventuell 2-3 Sätze eines Kollegen herauszupicken die einem weiterhelfen können. Anstatt einfach ein professionelles Seminar oder einen Workshop zu buchen, wo man in 5 Stunden Zeit WIRKLICH etwas lernen könnte.
Verbesserungsvorschläge
WEITERBILDUNGEN!
Bucht euren Vertrieblern doch mal nette Seminare, die einen weiterbringen!
Die Methode bei anderen Kollegen in der Privatzeit mitzufahren und zuzuhören ist ineffizent!
Kommunikation
Schwammig
Work-Life-Balance
Kaum gegeben, da Kundentermine um 14 und 19 Uhr stattfinden. Dazwischen meist keine Zeit heimzufahren. Im Prinzip ist man oft von Mittags bis kurz vor Mitternacht unterwegs
Vorgesetztenverhalten
Zu Beginn wird einem viel Honig um den Mund geschmiert. Es gibt viele Vorgesetzte in diesem Unternehmen, daher schwierig zu pauschalisieren, jedoch wird hier merkbar mit dem geringsten Aufwand seitens der Chefetage große Leistung der Arbeiter erwartet.
Interessante Aufgaben
Täglich 2x das gleiche Script erzählen, nach wenigen Monaten fühlt man sich wie eine gesprungene Schallplatte
Gleichberechtigung
Lang eingesessene Mitarbeiter werden stark bevorzugt, interne Freunderlwirtschaft
Arbeitsbedingungen
Gezwungene Nutzung des privaten KFZ, es gibt zwar das gesetzliche KM-Geld, jedoch fährt man jährlich gut und gerne 40.000-60.000km, somit starker Verschleiß des privaten Eigentums
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Alles wird vielfach in Plastik mit der Post versendet.
Gehalt/Benefits
zwar ist mit Provisionen viel Luft nach oben, jedoch ist das Fixgehalt so niedrig, dass Urlaube/Krankenstände 2x überlegt werden.
Karriere/Weiterbildung
2 Wochen Einschulung zu Beginn, danach kaum bis keine Weiterbildungsangebote