Extremer Druck auf Mitarbeitende und problematischer Führungsstil der Geschäftsführung
Gut am Arbeitgeber finde ich
7 Wochen Ferien und Hybrid Modell
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Grundlegende Verbesserungen im Führungsstil, in der Kommunikation und im Umgang mit Mitarbeitenden sind dringend erforderlich, um als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden.
Das HR steht nicht hinter dem Mitarbeiter und die Art und Weise wie Mitarbeiter dort entlassen werden, ist sehr fragwürdig.
Verbesserungsvorschläge
Verbindliche und transparente Kommunikation, insbesondere bei Entscheidungen und Veränderungen
Mehr Gesprächsbereitschaft und Fairness im Umgang mit Mitarbeitenden, auch in kritischen Situationen
Reduktion des permanenten Drucks zugunsten klarer Prioritäten und realistischer Ziele
Entwicklung eines wertschätzenden, reflektierten Führungsstils auf Augenhöhe
Verlässlichkeit bei Zusagen und Entscheidungen
Aktive Förderung von Gleichberechtigung und Diversität, insbesondere in Führungspositionen der Vermarktung
Nachhaltigere Preis- und Vermarktungsstrategien statt kurzfristiger Rabattschlachten
Stärkung einer offenen Feedback- und Unternehmenskultur, in der Kritik möglich ist
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist angespannt und von Misstrauen geprägt. Hoher Druck, fehlende Offenheit und viel informelle Kommunikation hinter vorgehaltener Hand wirken sich spürbar negativ auf das tägliche Miteinander aus.
Image
Gefühlt gibt es nahezu jede Woche ein Rebranding oder eine neue Führungskraft, die oft nicht länger als ein Jahr im Unternehmen bleibt. Der Brand wirkt dadurch stark mit sich selbst beschäftigt und versucht fortlaufend, seine Position im Markt neu zu definieren. Diese hohe Fluktuation und ständige Neuausrichtung erschweren Kontinuität, Vertrauen und eine klare strategische Linie.
Karriere/Weiterbildung
Bietet keinen Rahmen für Weiterbildungen
Kollegenzusammenhalt
Statt offener und direkter Kommunikation wird viel hinter vorgehaltener Hand gesprochen. Es gibt häufiges Lästern, auch über Vorgesetzte, während im direkten Kontakt nach oben ein deutlich anderes, sehr angepasstes Verhalten gezeigt wird.
Vorgesetztenverhalten
Der Führungsstil der Geschäftsführung wirkt stark auf Selbstdarstellung und Machtausübung ausgerichtet.
Empathie, Reflexionsfähigkeit und echtes Interesse an den Mitarbeitenden waren für mich kaum erkennbar.
Das Verhalten der Vorgesetzten ist aus meiner Sicht von deutlicher Doppelmoral geprägt. Nach aussen wird ein menschenorientiertes und wertschätzendes Führungsbild vermittelt, während Entscheidungen und Handlungen intern oft gegenteilig erlebt werden.
Kritik oder andere Perspektiven scheinen wenig erwünscht zu sein. Nach dem Motto: Wer widerspricht, wird aus dem heiteren Himmel gekündigt.
Eine gesunde Feedback- und Vertrauenskultur fehlt aus meiner Sicht. Wer Wert auf respektvolle Führung, Augenhöhe und nachhaltige Mitarbeiterentwicklung legt, sollte sich dessen bewusst sein.
Arbeitsbedingungen
Der Verkauf ist stark von Rabattschlachten geprägt. Statt nachhaltiger Preisstrategien dominieren kurzfristige Abschlüsse über hohe Nachlässe. Das setzt Mitarbeitende zusätzlich unter Druck und schwächt langfristig sowohl die Marktposition als auch die eigene Arbeit. Die Produkte werden dabei faktisch „verscherbelt“, eher wie auf einem Basar als in einem professionellen Vermarktungsumfeld.
Kommunikation
Durch die fehlende Verlässlichkeit erschwert Planung, Vertrauen und nachhaltiges Arbeiten. Eine klare Priorisierung und konsequente Kommunikation wären hier dringend notwendig. Vorgesetzter ruft sogar am Wochenende und in der freien Zeit an. Verhält sich auch gegenüber Kunden sehr unprofessionell.
Gehalt/Benefits
Einer der wenigen Punkte die gut sind
Gleichberechtigung
In der Vermarktung ist die Führungsebene klar männlich dominiert. Gleichberechtigung wirkt hier weniger als gelebter Wert, sondern eher als formales Lippenbekenntnis. Weibliche Perspektiven finden in Führungsentscheidungen wenig Raum und werden aus meiner Sicht nicht genug gefördert.
Eine diversere und ausgewogenere Führung in der Vermarktung würde zu besseren Entscheidungen und einer moderneren Unternehmenskultur beitragen.
