Nur eine Übergangslösung
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Qualitativ keine gute Arbeit. Keine Prozesse und Kontrollverfahren. Die verschiedenen Bereiche tauschten sich damals nicht aus. Da damals nur sehr junge Leute eingestellt wurden, war kein Fachwissen vorhanden (z.B. Payroll) und es wurden viele und schwere Fehler gemacht.
Verbesserungsvorschläge
Vorgesetztenverhalten überdenken, sachlicher und direkter auftreten. Mitarbeiter mehr schätzen und ernst nehmen (v.a. wenn sie mit Verbessungsvorschlägen und Optimierungsansätzen kommen)
Arbeitsatmosphäre
Diese war grundsätzlich sehr angenehm. Solange die niemand etwas in Frage stellte.
Image
Mehr Schein als Sein. Auftritt nach Aussen wird grösser und vielfältiger dargestellt, als es ist. Die Qualität der Arbeit liess zu Wünschen übrig, da häufig Fachwissen fehlte und Arbeiten als "Feuerwehrübung" erledigt wurden. Durch den enorm hohen Personalwechsel (BuHa wurde 2018-2019 zwei mal total neu besetzt!), geht Wissen und Vertauen verloren. Aussenstehende (Kunden, Konkurrenten) haben dies zwischenzeitlich auch bemerkt.
Work-Life-Balance
Damals keine Möglichkeit für's HO. Trotzdem wurde die Flexibilität für spontane Ferienbezüge, späteres Eintreffen etc. von mir enorm geschätzt! Die Arbeit musste es natürlich erlauben, was eher das Problem war, da es (zu) viel zu bewältigen gab.
Karriere/Weiterbildung
Kleine Unternehmung, keine Aufstiegsmöglichkeiten.
Gehalt/Benefits
Guter Einstiegslohn. Danach war allerdings Schluss, trotz Weiterbildungen, mehr Verantwortung oder überdurchschnittlichen Leistungen.
Kollegenzusammenhalt
Sensationell! Auch längere Zeit nach meinem Austritt pflege ich noch regelmässigen Kontakt mit fast allen
Vorgesetztenverhalten
Es wird gelästert und getratscht. So lange alles gut ist, sehr kollegial und korrekt. Aber sobald Kritik angebracht (oder gekündigt) Würden, wird man herablassend behandelt.
Arbeitsbedingungen
Die ehemalige Infrastruktur war in Ordnung. Den neuen Arbeitsort kann ich nicht beurteilen.
Kommunikation
Leider wurde nicht direkt, ehrlich und v.a. abgestimmt kommuniziert. Auf Nachfrage erhielt man verschiedene Auskünfte und Anweisungen. Wer "zu viel" fragt, musste mit den Konsequenzen leben (bis zur Kündigung)
Interessante Aufgaben
Wer will, der kann. Ist auch eine Frage des Interessens und Willens. Ich habe viel dazu gelernt und wurde unterstützt