2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Nichts, eine massive Enttäuschung denn ich persönlich niemanden empfehle
Meine Erfahrung mit diesem Arbeitgeber und insbesondere mit meinem direkten Vorgesetzten war äußerst negativ. Ich würde diese Form der Einarbeitung und Mitarbeiterführung keinem neuen Mitarbeiter empfehlen.
Das größte Problem war für mich nicht die anspruchsvolle Arbeit, sondern die Art, wie ich eingearbeitet und anschließend beurteilt wurde.
Von einem neuen Mitarbeiter wurde aus meiner Sicht Wissen erwartet, das vorher nicht ausreichend vermittelt worden war. Statt mir zunächst Produkte, Abläufe und technische Zusammenhänge strukturiert zu erklären, wurde ich regelmäßig mit „Warum-Fragen“ konfrontiert.
Genau hier sehe ich ein grundlegendes Führungsproblem: Wer einen neuen Mitarbeiter prüfen und beurteilen möchte, muss ihm vorher die notwendigen Grundlagen vermitteln.
Besonders negativ empfand ich widersprüchliche Anweisungen. Während der Abwesenheit meines direkten Vorgesetzten erhielt ich beispielsweise von anderen Fachpersonen Vorgaben zur Ausführung bestimmter Arbeiten. Ich hielt mich an diese Vorgaben. Später wurden entsprechende Ausführungen dennoch beanstandet.
Für mich entstand dadurch eine Situation, in der man als neuer Mitarbeiter kaum gewinnen konnte: Man befolgt eine Anweisung und muss sich später trotzdem dafür rechtfertigen.
Hinzu kamen aus meiner Sicht fehlende beziehungsweise unzureichende schriftliche Arbeitsanweisungen, zu wenig strukturierte Schulungen, fehlende Auffrischungen und nicht genügend konsequente Kontrollen nach dem Vier-Augen-Prinzip. Vieles wurde mündlich vermittelt. Gleichzeitig entstand bei mir der Eindruck, dass anschließend ein sehr hoher Wissensstand vorausgesetzt wurde.
Besonders enttäuschend war für mich die Führung während der Probezeit. Mein direkter Vorgesetzter war während meiner noch laufenden Einarbeitung rund zwei Wochen ferienbedingt abwesend. Gerade in einer solchen Phase hätte ich klare Zuständigkeiten, eine geregelte Stellvertretung und eine konsequente Weiterführung der Einarbeitung erwartet.
Statt die Qualität der Einarbeitung kritisch zu hinterfragen, wurde am Ende meine persönliche Eignung infrage gestellt.
In meiner Arbeitsbestätigung wurde sogar festgehalten, die Stelle habe „nicht in allen Punkten meinen Stärken“ entsprochen.
Diese Aussage empfinde ich bis heute als besonders fragwürdig.
Wenn ein Mitarbeiter unzureichend oder widersprüchlich eingearbeitet wird, sollte sich eine Führungskraft meiner Meinung nach zuerst fragen, ob die eigene Wissensvermittlung funktioniert hat, bevor die Fähigkeiten des Mitarbeiters negativ beurteilt werden.
Führungskräfte sollten sich stärker mit der eigenen Verantwortung für die Einarbeitung neuer Mitarbeiter auseinandersetzen.
Klare Schulungspläne erstellen. Arbeitsanweisungen dokumentieren. Einheitliche Vorgaben sicherstellen. Stellvertretungen während Ferien vernünftig organisieren. Wissen zuerst vermitteln und danach überprüfen. Fehler gemeinsam analysieren, anstatt vorschnell die Eignung eines neuen Mitarbeiters infrage zu stellen.
Vor allem sollte bei einer gescheiterten Einarbeitung nicht automatisch nur gefragt werden: **„Was konnte der Mitarbeiter nicht?“**
Man sollte auch den Mut haben zu fragen:
**„Was haben wir ihm überhaupt beigebracht – und wie gut haben wir es ihm beigebracht?“**
Wenn man als neuer Mitarbeiter nicht sicher sein kann, ob eine erhaltene Anweisung später gegen einen ausgelegt wird, entsteht für mich keine gute Lern- oder Arbeitsatmosphäre.
Naja
Kritisch
Für mich der mit Abstand schwächste Punkt. Ich habe die Führung nicht als konstruktiv, strukturiert oder fördernd erlebt. Fragen wurden aus meiner Sicht teilweise eher dazu verwendet, vorhandenes Wissen abzufragen, als Wissen aufzubauen. Von einer Führungskraft während einer Einarbeitung erwarte ich genau das Gegenteil.
Miserabel
Unterschiedliche Aussagen verschiedener Fachpersonen und überwiegend mündliche Informationsweitergabe führten aus meiner Sicht zu unnötiger Unsicherheit.
Fragwürdig
Naja auch nicht das wahre, wer einen guten Job sucht ist hier am falschen Platz.
Man bring es in jeder Situation irgendwie immer hin, dass es für alle beteiligten Fair ist.
Übernahme der Krankenkassenprämien währe mal eine Überlegung wert.
1A!! Weiterbildungskosten, + teilweise auch die Zeit wird übernommen
Der Lohn ist fair. Bonus auch....
KMU