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kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Das Spesenreglement ist gut geregelt, sowie der Teamleiter ist eine sehr engagierte und freundliche Person.
Alle anderen Punkte die genauer erläutert wurden.
Den momentanen Teamleiter der System Engineers als Chef einsetzten. Dieser gibt sich viel mühe und ist das Rückgrat der Firma. Die kompletten Strukturen ummodellieren. Die Mitarbeiter und deren Feedback mehr wahrnehmen. Nicht alles darauf trimmen, möglichst viel Profit abzustossen.
Die Arbeitsatmosphäre ist nach meiner Meinung katastrophal. Ich hatte Angstzustände, wenn ich nur an die Arbeit dachte. Wertschätzungslosigkeit, überarbeitete Mitarbeiter, lästereien, (mehr oder weniger formelle) Beleidigungen und übermässiger Druck steht hier an der Tagesordnung. Von Wertschätzung gibt es kaum bis keine Anzeichen.
Man wird teils uneingeschult in produktive Systeme gebracht und muss sich selbst zurecht finden. Wenn man nachfragt, hat selten bis nie jemand Zeit einem zu Helfen, da alle Mitarbeiter selbst komplett überarbeitet sind.. Wenn der Kunde sich dann sauer beim Chef beschwert, wird man selbst als der Verantwortliche hingestellt.
Ich habe die Kommunikation teilweise als abwertend erlebt und hatte den Eindruck, dass Mitarbeitende wenig Wertschätzung erfahren. Für jede 15 Minuten muss man sich mühselig erklären. Im Vertrag war regelmässiges Homeoffice abgemacht. Ist man nun jedoch mal einen Tag im Homeoffice, ruft einem die Geschäftsleitung an und fragt, warum man den Homeoffice macht und ob man denn überhaupt arbeitet.
Während meiner Zeit im Unternehmen hatte ich den Eindruck, dass auch intern viele Mitarbeitende unzufrieden waren. Die Abläufe wirkten auf mich oft chaotisch, und ich habe wenig Bereitschaft oder konkrete Schritte wahrgenommen, daran etwas zu ändern.
Gewisse Mitarbeiter weisen klare Burnout Symptome vor und sprechen diese auch an - wird von der Chefetage komplett ignoriert und bei Seite geschoben.
Das ist nach meiner Meinung der schlimmste Punkt an der ganzen Firma. Die Work-Life-Balance ist nicht existent. Man bekommt ein Geschäftshandy mit der Begründung, dass man deswegen ja jetzt auch ausserhalb der Arbeitszeit erreichbar sein kann. Der Arbeitgeber erwartet, dass man rund um die Uhr erreichbar ist. Wichtig hierzu ist zu sagen, dass man nie einen Pikettvertrag unterschrieben hat, also auch keine zusätzliche Entschädigung hierfür bekommt. Falls man danach Fragt, bekommt man die Antwort "Pikett macht bei einem Dienstleister wie uns keinen Sinn, wir müssen alle immer für unsere Kunden erreichbar sein."
Regelmässige Anrufe nach 18 Uhr sind an der Tagesordnung, auch wegen nicht akuten oder wichtigen Themen.
Gutwillige Supportfälle nach 18 Uhr, Serverupdates um 1 - 4 Uhr Morgens, Arbeitsschichten über 12 Stunden sind hier eine Regelmässigkeit, ohne jemals ein Danke vom Chef zu hören. Im Gegenteil: Man wird um 19:00 auf dem Privathandy angerufen und zurechtgewiesen, warum der Kunde einen nicht um diese Uhrzeit nicht erreicht hat.
Weiterbildungen werden auch finanziell unterstützt. Aufstiegsmöglichkeiten sind Intern aufgrund der grösse des Unternehmens nicht vorhanden. Der "aufstieg" ist wieder ein Projekt mehr, wofür man von Anfang an schon keine Zeit hatte.
Der Lohn ist durchschnittlich, für diesen Stress und Dauererreichbarkeit keineswegs Gerechtfertigt. Beim Bewerbeungsgespräch wurde hoch damit geworben, dass der Chef von sich aus bezüglich einer Lohnerhöhung auf die Mitarbeiter zukommt. Von dem gab es nie eine Spur oder ein anzeichen, weder bei mir noch anderen Mitarbeitenden. Lohnerhöhungsanfragen nach 1 1/2 Jahren werden monatelang hinausgeschoben und nach mehrmaligen Nachfragen mit einem Prozentsatz davon erwidert.
Die Spesenregelung ist gut, man kriegt mit Privatauto eine Kilometervergütung und es besteht eine Möglichkeit auf Geschäftsauto inkl. Tankkarte. Mittage bei Kunden werden Pauschal vergütet.
Nach meinem Eindruck gab es bei Krankheit und Lohnfortzahlung Unklarheiten, die für Mitarbeitende belastend waren.
In der Lohnabrechnung werden oft Fehler gemacht. Ich hatte mehrfach den Eindruck, dass Überstunden, Ferien oder Arbeitszeiten nicht immer nachvollziehbar erfasst wurden. Ich musste meine Abrechnungen genau kontrollieren.
Müll wird korrekt getrennt. Ansonsten wird sich nicht speziell für die Umwelt eingesetzt. Firmenfahrzeuge sind verbrenner.
Es wird regelmässig über Mitarbeiter gelästert, oftmals initiert vom Chef selbst. Hierbei fallen oft sehr unprofessionelle, beleidigende und unangebrachte Ausdrücke.
Es wurde beim Vorstellungsgspräch gross mit flexiblen Arbeitszeiten als benefit geworben. Geht man nun trotz unzähliger Überstunden mal etwas früher oder kommt etwas später, bekommt man einen blöden Spruch entgegengeworfen. Ist man nun in einem Beispielfall von halb sieben bis halb neun Uhr Morgens bei einem Kunden und kommt anschliessend ins Büro, wird einem bei Ankunft entgegengebracht, ob man "sich auch endlich mal ins Büro verirrt hätte".
Entweder gibt man für die Firma und den Chef komplett seine Prinzipen auf oder man hat spürbare Konsequenzen.
Der direkte Vorgesetzte ist sehr nett und gibt sich Mühe. Mein Eindruck war, dass die Geschäftsleitung sehr kontrollierend und wenig wertschätzend war. Kritik wurde aus meiner Sicht häufig persönlich und nicht sachlich geäussert. Ich habe den Umgang teilweise als belastend und einschüchternd erlebt. Er hat immer recht und weiss es immer besser.
Das Büro ist etwas älter und mittelmässig Ordentlich. Notebook und technische Infrastruktur sind gut. Bestellt man sich jedoch LAN Kabel für Notfälle, wird man gefragt warum man unnötig Geld ausgibt. Es herrscht kein Vertrauen an die Mitarbeitenden.
Die Zeiterfassung wird in einer Excel Tabelle gelöst, welche unübersichtlich ist. Einen momentanen Stand über seine Überstunden gibt es nicht, man sieht es immer nur mit einem Monat verzögerung auf der Lohnabrechnung. Man müsste es sich also selber jeden Tag ausrechnen und irgendwo aufschreiben, das wird einem aber nach einigen Wochen zu Aufwändig und man findet die Zeit dazu gar nicht.
Es gibt keinen klaren Kommunikationsweg. Mündlich, WhatsApp, schlecht geführtes Ticketing System, Mail, Zettel auf dem Tisch zählt alles zu den "offiziellen" Kommunikationswegen.
Vor allem im Herzen der Firma bei so einem kleinen Betrieb ist die schwäche: Die Chefetage. Mails werden ignoriert (auch nach 2. oder 3. reminder), Anrufe ebenso. Die Chefetage "übernimmt" hin und wieder Aufgaben, weil er denkt, dass man dazu nicht Fähig ist. Nach einigen Wochen bis Monaten meldet sich jedoch wieder der genervte Kunde, und fragt wie der Stand ist. Stellte sich heraus, es wurde gar nichts gemacht und man hat selbst wieder das Negative Feedback bekommen.
Umgekehrt wird jedoch von einem immer erwartet, dass man alles stehen und Liegen lässt und sich direkt um das Problem kümmert. Sollte das mal nicht der Fall sein, wird einen angegangen oder so lange rumgestochtert, bis man das andere wieder vernachlässigt und nachgibt. Deadlines sind komplett unrealisitisch und treiben Mitarbeiter schnell in den Burnout. Ich habe die Kommunikation teilweise als abwertend erlebt und hatte den Eindruck, dass Mitarbeitende wenig bis keine Wertschätzung erfahren.
Ich habe einzelne Kommentare und den allgemeinen Umgangston teilweise als unangemessen empfunden. Aus meiner Sicht wurden Frauen nicht immer gleich respektvoll behandelt.
Die Aufgaben sind per se sehr spannend - man hat von A-Z mit allen Abteilungen der IT zu tun. Man kann von Kleinaufgaben bis langzeitig grosse Projekte alles machen. Nur gibt es 2 grosse Nachteile:
Man kann sich nie auf ein Projekt oder eine Aufgabe konzentrieren, da der Workload so hoch ist, dass man am besten immer 3 Sachen gleichzeitig machen muss. Aufgaben werden so oftmals viel zu hastig und unfertig Abgeschlossen und kommen in naher Zukunft wieder auf einen Zurück. Dieser Kreis wiederholt sich immer. Zusätzlich holt die Chefetage jeden Monat 1-2 neue Kunden ran, obwohl die Mitarbeiter schon viel zu viel zu tun haben. Man sieht jedoch nur den Profit aus der Offerte und nicht die Mitarbeiter.
2. Sind die Kunden oftmals (verständlicherweise) genervt, weil die Aufgaben zu lange liegen bleiben oder gar nicht angeschaut werden. Dies ist wie bereits beschrieben der viel zu hohen Workload und schlechten Organisation geschuldet. Wenn man nun nach mehr Personal fragt, damit sich die Workload stabilisieren kann, kriegt man ein "Es gibt eh kein gutes Personal auf dem Markt" entgegengeworfen.
Das Geschäftsauto mit Tankkarte. Der einzige materielle Vorteil.
Alles andere.
Ein kompletter Neuanfang wäre nötig: neuer Chef, neue Strukturen, neue Kultur, respektvoller Umgang, professionelle Kommunikation, echte Wertschätzung, klare Prozesse. Im Moment fehlt alles. So wie es aktuell läuft, sollte die Firma besser schliessen.
Die Atmosphäre im Unternehmen ist extrem schlecht. Der Chef mobbt Mitarbeitende systematisch, es wird nie ein einfaches „Danke“ gesagt. Auch nach mehreren Meetings, in denen angesprochen wurde, dass keinerlei Wertschätzung spürbar ist, kam als Antwort nur: „Du bekommst ja deinen Lohn und das Geschäftsauto.“
Es wird untereinander gelästert, auch vom Chef selbst. Wenn dieser im Büro ist, liegt eine spürbare Angst in der Luft. Es herrscht dauerhafte Anspannung.
Es wird erwartet, dass man alles sofort kann, ohne Einarbeitung oder Rückfragen. Von 8.2 Stunden am Tag sollen am besten auch 8.2 Stunden verrechnet werden. Wer zur Toilette geht, wird schief angeschaut. Wenn man nach 8 Uhr kommt oder vor 17 Uhr geht, wird das kommentiert oder es wird gelästert, wo man war. Auch wenn man unzählige Überstunden hat und eigentlich flexible Arbeitszeiten gelten.
Es gibt zwei Arten von Mitarbeitenden. Diejenigen, die sich anpassen und alles mitmachen, und diejenigen, die darunter leiden und/oder gehen. Intern sprechen viele negativ über die Firma.
Existiert praktisch nicht. Zwar gibt es ein Geschäftshandy, doch nach wenigen Wochen wird erwartet, dass es rund um die Uhr auf Empfang ist. Wenn man das infrage stellt, wird man angefahren mit Aussagen wie: „Du bist ein Dienstleister, da musst du dem Kunden halt auch mal den Hintern lecken“.
Dabei ist ein Geschäftshandy für mich genau dazu da, dass man es vor und nach der Arbeitszeit ausschaltet. In anderen Firmen gibt es für Pikettbereitschaft pauschal 500-1000 CHF pro Woche. Hier will man es gratis und kommentarlos.
Der Workload ist dauerhaft zu hoch, Überstunden sind Alltag, dies sagt sogar der Chef. Selbst vor dem Urlaub oder am Feierabend klingelt das Telefon, weil Aufgaben nicht verteilt sind. Es gibt keine Übergaben und keine klare Regelung, was wann delegiert werden darf. Man kann Aufgaben nicht abgeben, da jeder zu viel zu tun hat und man sich ewig rechtfertigen müsste, wieso man keine Zeit hat.
Eine Weiterbildung wird grundsätzlich unterstützt und das auch finanziell. Aber Aufstiegsmöglichkeiten gibt es nicht. Das Unternehmen ist zu klein, und wer „aufsteigt“, übernimmt einfach nur mehr Aufgaben oder wichtigere Kunden.
Der Lohn ist grundsätzlich durchschnittlich, jedoch für diese Arbeitsbedingungen ist kein Lohn der Welt gerechtfertigt.
Die Spesenregelung ist gut, und der Geschäftswagen mit Tankkarte ist materiell ein Pluspunkt.
Krankheit wird nur mit 80 % vergütet und wer krank ist, ist intern schnell unten durch. Löhne kommen immer verspätet, mindestens zwei Tage zu spät, teils erst Anfang des Folgemonats.
Es wurde mehrmals probiert unbezogene Ferien abzuziehen, ohne dass man es merken soll, somit muss man die sehr unübersichtliche Lohnabrechnung und Arbeitszeiterfassung immer genau durchgehen.
Müll wird korrekt getrennt, die Firmenfahrzeuge sind klassische Diesel/Benziner. Kein besonderes Umweltengagement erkennbar.
Man hat zwei Optionen: Entweder man gibt seine Prinzipien, seine Work-Life-Balance und seinen Selbstwert auf und bückt sich täglich für den Chef oder man bleibt aussen vor. Mitarbeitende, die länger bleiben, passen sich vollständig an. Die Fluktuation scheint mir sehr hoch, trotz der geringen Anzahl an Mitarbeitenden.
Schlicht katastrophal. Mobbing, Herabwürdigung, keine Wertschätzung. Für Fehler wird man heruntergemacht, auch für jene, die man gar nicht gemacht hat. Und wenn man sie gemacht hat, dann folgt keine konstruktive Kritik, sondern persönliche Angriffe.
Der Chef entschuldigt sich nie, widerspricht sich selbst ständig. Man weiss nie, woran man ist. Es ist fast schon zu lachen und weinen gleichzeitig.
Notebook und technische Infrastruktur kann man nicht bemängeln. Das Büro ist oke und mässig ordentlich. Für Dinge wie ein LAN-Kabel oder ein Fix-It-Set (ca. 30 CHF) muss man kämpfen. Die Zeit, die man aufbringen muss, um das zu begründen, ist höher als der Wert des Produkts. Vertrauen in Mitarbeitende gibt es nicht.
Zeiterfassung erfolgt über eine Excel-Tabelle, die veraltet und unübersichtlich ist. Kunden-Dokumentation in Word, schlecht gepflegte Ablagen. Alles fühlt sich rückständig an.
Die Kommunikationswege sind komplett unklar. Mal kommt eine Aufgabe per Mail, mal per WhatsApp, dann wieder über das Ticket-System.
Gerade beim Austausch mit dem Chef wird es chaotisch: Mails bleiben unbeantwortet, Anrufe werden ignoriert, ob und wann man Antwort erhält, ist Glückssache.
Aufgaben werden klar, mit Mail und Ticket an den Chef übergeben, da man selbst "zu unfähig" ist. Doch Monate später wird man angeschrien, wieso man so etwas Wichtiges „einfach liegen lässt“. Selbst wenn es schriftlich dokumentiert ist, dass der Chef es selbst übernommen hat. Reagiert man darauf, wird einem nur noch mehr Hass entgegengebracht.
Keine besondere Einschätzung möglich. Die einzige weibliche Person ist die Buchhalterin und gleichzeitig die Ehefrau des Chefs.
Die Aufgaben an sich wären eigentlich sehr spannend: IT-Dienstleistung bei KMUs, von simplen Passwort-Resets bis zu Firewalls oder KNX-Systemen, abwechslungsreich und technisch fordernd.
Aber die Kunden sind häufig genervt, weil die Firma organisatorisch nicht funktioniert. Anliegen bleiben zu lange liegen, weil intern alles chaotisch läuft. Man hat keine Zeit, Aufgaben sauber zu lösen, was die Fehlerquote erhöht...ein Teufelskreis.