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Kulturkompass - traditionell oder modern?

Basierend auf Daten aus 2 Bewertungen schätzen Mitarbeiter:innen bei ALL-IT die Unternehmenskultur als traditionell ein, während der Branchendurchschnitt in Richtung modern tendiert. Die Zufriedenheit mit der Unternehmenskultur beträgt 1,2 Punkte auf einer Skala von 1 bis 5 basierend auf 2 Bewertungen.

Traditionelle
Kultur
Moderne
Kultur
ALL-IT
Branchendurchschnitt: IT

Wie ist die Kultur bei deinem Arbeitgeber?

Nutze deine Stimme und verrate uns, wie die Unternehmenskultur deines Arbeitgebers wirklich aussieht.

Die vier Dimensionen von Unternehmenskultur

Die Unternehmenskultur kann in vier wichtige Dimensionen eingeteilt werden: Work-Life-Balance, Zusammenarbeit, Führung und strategische Ausrichtung. Jede dieser Dimensionen hat ihren eigenen Maßstab zwischen traditionell und modern.

Work-Life Balance
JobFür mich
Umgang miteinander
Resultate erzielenZusammenarbeiten
Führung
Richtung vorgebenMitarbeiter beteiligen
Strategische Richtung
Stabilität sichernVeränderungen antreiben
ALL-IT
Branchendurchschnitt: IT

Kommentare zur Unternehmenskultur aus unseren Bewertungen

Hast du gewusst, dass es 6 Fragen zur Unternehmenskultur gibt, wenn du einen Arbeitgeber auf kununu bewertest? Hier sind die neuesten dieser Kommentare.

1,0
Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist nach meiner Meinung katastrophal. Ich hatte Angstzustände, wenn ich nur an die Arbeit dachte. Wertschätzungslosigkeit, überarbeitete Mitarbeiter, lästereien, (mehr oder weniger formelle) Beleidigungen und übermässiger Druck steht hier an der Tagesordnung. Von Wertschätzung gibt es kaum bis keine Anzeichen.

Man wird teils uneingeschult in produktive Systeme gebracht und muss sich selbst zurecht finden. Wenn man nachfragt, hat selten bis nie jemand Zeit einem zu Helfen, da alle Mitarbeiter selbst komplett überarbeitet sind.. Wenn der Kunde sich dann sauer beim Chef beschwert, wird man selbst als der Verantwortliche hingestellt.

Ich habe die Kommunikation teilweise als abwertend erlebt und hatte den Eindruck, dass Mitarbeitende wenig Wertschätzung erfahren. Für jede 15 Minuten muss man sich mühselig erklären. Im Vertrag war regelmässiges Homeoffice abgemacht. Ist man nun jedoch mal einen Tag im Homeoffice, ruft einem die Geschäftsleitung an und fragt, warum man den Homeoffice macht und ob man denn überhaupt arbeitet.

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1,0
Kommunikation

Es gibt keinen klaren Kommunikationsweg. Mündlich, WhatsApp, schlecht geführtes Ticketing System, Mail, Zettel auf dem Tisch zählt alles zu den "offiziellen" Kommunikationswegen.

Vor allem im Herzen der Firma bei so einem kleinen Betrieb ist die schwäche: Die Chefetage. Mails werden ignoriert (auch nach 2. oder 3. reminder), Anrufe ebenso. Die Chefetage "übernimmt" hin und wieder Aufgaben, weil er denkt, dass man dazu nicht Fähig ist. Nach einigen Wochen bis Monaten meldet sich jedoch wieder der genervte Kunde, und fragt wie der Stand ist. Stellte sich heraus, es wurde gar nichts gemacht und man hat selbst wieder das Negative Feedback bekommen.

Umgekehrt wird jedoch von einem immer erwartet, dass man alles stehen und Liegen lässt und sich direkt um das Problem kümmert. Sollte das mal nicht der Fall sein, wird einen angegangen oder so lange rumgestochtert, bis man das andere wieder vernachlässigt und nachgibt. Deadlines sind komplett unrealisitisch und treiben Mitarbeiter schnell in den Burnout. Ich habe die Kommunikation teilweise als abwertend erlebt und hatte den Eindruck, dass Mitarbeitende wenig bis keine Wertschätzung erfahren.

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1,0
Kollegenzusammenhalt

Es wird regelmässig über Mitarbeiter gelästert, oftmals initiert vom Chef selbst. Hierbei fallen oft sehr unprofessionelle, beleidigende und unangebrachte Ausdrücke.

Es wurde beim Vorstellungsgspräch gross mit flexiblen Arbeitszeiten als benefit geworben. Geht man nun trotz unzähliger Überstunden mal etwas früher oder kommt etwas später, bekommt man einen blöden Spruch entgegengeworfen. Ist man nun in einem Beispielfall von halb sieben bis halb neun Uhr Morgens bei einem Kunden und kommt anschliessend ins Büro, wird einem bei Ankunft entgegengebracht, ob man "sich auch endlich mal ins Büro verirrt hätte".

Entweder gibt man für die Firma und den Chef komplett seine Prinzipen auf oder man hat spürbare Konsequenzen.

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1,0
Work-Life-Balance

Das ist nach meiner Meinung der schlimmste Punkt an der ganzen Firma. Die Work-Life-Balance ist nicht existent. Man bekommt ein Geschäftshandy mit der Begründung, dass man deswegen ja jetzt auch ausserhalb der Arbeitszeit erreichbar sein kann. Der Arbeitgeber erwartet, dass man rund um die Uhr erreichbar ist. Wichtig hierzu ist zu sagen, dass man nie einen Pikettvertrag unterschrieben hat, also auch keine zusätzliche Entschädigung hierfür bekommt. Falls man danach Fragt, bekommt man die Antwort "Pikett macht bei einem Dienstleister wie uns keinen Sinn, wir müssen alle immer für unsere Kunden erreichbar sein."

Regelmässige Anrufe nach 18 Uhr sind an der Tagesordnung, auch wegen nicht akuten oder wichtigen Themen.

Gutwillige Supportfälle nach 18 Uhr, Serverupdates um 1 - 4 Uhr Morgens, Arbeitsschichten über 12 Stunden sind hier eine Regelmässigkeit, ohne jemals ein Danke vom Chef zu hören. Im Gegenteil: Man wird um 19:00 auf dem Privathandy angerufen und zurechtgewiesen, warum der Kunde einen nicht um diese Uhrzeit nicht erreicht hat.

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1,0
Vorgesetztenverhalten

Der direkte Vorgesetzte ist sehr nett und gibt sich Mühe. Mein Eindruck war, dass die Geschäftsleitung sehr kontrollierend und wenig wertschätzend war. Kritik wurde aus meiner Sicht häufig persönlich und nicht sachlich geäussert. Ich habe den Umgang teilweise als belastend und einschüchternd erlebt. Er hat immer recht und weiss es immer besser.

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2,0
Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind per se sehr spannend - man hat von A-Z mit allen Abteilungen der IT zu tun. Man kann von Kleinaufgaben bis langzeitig grosse Projekte alles machen. Nur gibt es 2 grosse Nachteile:

Man kann sich nie auf ein Projekt oder eine Aufgabe konzentrieren, da der Workload so hoch ist, dass man am besten immer 3 Sachen gleichzeitig machen muss. Aufgaben werden so oftmals viel zu hastig und unfertig Abgeschlossen und kommen in naher Zukunft wieder auf einen Zurück. Dieser Kreis wiederholt sich immer. Zusätzlich holt die Chefetage jeden Monat 1-2 neue Kunden ran, obwohl die Mitarbeiter schon viel zu viel zu tun haben. Man sieht jedoch nur den Profit aus der Offerte und nicht die Mitarbeiter.

2. Sind die Kunden oftmals (verständlicherweise) genervt, weil die Aufgaben zu lange liegen bleiben oder gar nicht angeschaut werden. Dies ist wie bereits beschrieben der viel zu hohen Workload und schlechten Organisation geschuldet. Wenn man nun nach mehr Personal fragt, damit sich die Workload stabilisieren kann, kriegt man ein "Es gibt eh kein gutes Personal auf dem Markt" entgegengeworfen.

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