Verbesserungsvorschläge
Vielleicht sollte das gesamte Konzept der Ausbildung überdacht werden, um den jungen Menschen eine motivierende und spassige Zeit zu ermöglichen.
Es wäre wichtig, unmotivierte Ausbilder durch neue, engagierte und motivierte Personen zu ersetzen. Wenn es nicht möglich ist, diese Anforderungen zu erfüllen, sollte man in Erwägung ziehen, die Ausbildung für Lernende ganz zu streichen, da es ansonsten wirklich keinen Spass macht.
Arbeitsatmosphäre
Es gab nicht viele Auszubildende aber ich habe mein Grüppchen gefunden und mich mit ihnen sehr gut verstanden.
Es wäre schön, wenn mehr Auszubildende aufgenommen würden. (Geteiltes Leid ist halbes Leid, das bezieht sich auf die gewissen Ausbilder.) Als Lehrling fühlt man sich teilweise ernst genommen aber das hängt oft auch von der jeweiligen Person ab.
Karrierechancen
Bei mir war es so, dass ich oft unterschätzt wurde.
Man wurde konstant kritisiert und konnte sich nicht richtig entfalten.
Jetzt arbeite ich in einer Branche, die mich interessiert, und mache die Berufsmaturität, um anschliessend die Passerelle zu absolvieren.
Vielleicht liegt es auch daran, dass mich die Branche damals, wie bereits erwähnt, nicht interessiert hat aber ich habe ebenfalls das Gefühl, dass die negativen Vibes einen grossen Einfluss darauf hatten, dass ich mich nicht richtig entfalten konnte.
Die Ausbilder
Meine Ausbilder wurde ständig gewechselt und die zuständigen Ausbilder waren häufig nicht im Büro.
Was ich am verwerflichsten finde, ist, dass mein Einstieg in die Arbeitswelt während der Corona-Zeit stattfand. Ich war monatelang komplett alleine im Büro und musste den Betrieb alleine führen, während der gesamte Rest des Unternehmens im Homeoffice war.
Personen, die nicht für meine Betreuung zuständig waren, nahmen mich auf und blieben während der Corona-Zeit im Büro, da ich sonst vollkommen alleine gewesen wäre.
Zudem gab es Praxis-Ausbilderinnen, die sehr negativ eingestellt waren. Meiner Meinung nach sollten sie nicht mit jungen Menschen arbeiten, da ihre Frustration deutlich spürbar war. Ich hoffe, sie haben ein neues Konzept, bei dem die Ausbilder den Lernenden wirklich etwas mitgeben können. Es wäre wirklich schön, wenn dies von Personen durchgeführt wird, die Interesse an der Arbeit mit jungen Menschen haben und Freude daran finden.
Im dritten Lehrjahr hatte ich eine hervorragende Praxisausbilderin.
Fazit: Vereinzelt waren die Ausbilderinnen gut.
Spaßfaktor
Je nach Abteilung war das Arbeitsumfeld gut, während den ersten und zweiten Lehrjahren leider das genaue Gegenteil .
Im dritten Lehrjahr konnte ich mich schliesslich von der Negativität gewisser Personen distanzieren, was dazu führte, dass die Arbeitsatmosphäre wieder deutlich angenehmer und positiv wurde.
Aufgaben/Tätigkeiten
Für mich persönlich war die Tätigkeit nicht geeignet, was jedoch nicht an der Firma lag, sondern daran, dass mich die Branche grundsätzlich nicht interessiert.
Variation
Die Aufgaben waren sehr abwechslungsreich und durch den sechsmonatigen Aufenthalt in verschiedenen Abteilungen erhielt man wertvolle Einblicke in die unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche.
Das regelmässige Rotieren ermöglichte es, viele Aspekte des Unternehmens kennenzulernen.
Respekt
Es gab viele sehr respektvolle Menschen, leider jedoch ebenso viele respektlose. Als junge, aufgeschlossene Person würde ich behaupten, dass es bestimmte 30-jährige Mitarbeiter gibt, die sehr frustriert sind und dadurch eine negative Atmosphäre verbreiten.
Zudem gibt es Lästerrunden und teilweise werden Kollegen ausgegrenzt.