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AMEOS 
Gruppe
Bewertung

Sehr belastendes Arbeitsklima durch instabile und unfaire Leitung

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei Ameos Klinikum in Oberhausen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Teamarbeit unter den Kolleg:innen ist grundsätzlich gut – viele halten zusammen und unterstützen sich gegenseitig.
Allerdings wird die Zusammenarbeit stark durch die instabile und kontrollierende Leitung belastet.
Ein großer Teil der Energie fließt nicht in die Arbeit mit Patient:innen, sondern in das Ausgleichen der ständigen Machtspiele und Anforderungen der Vorgesetzten.
Anstatt Raum für fachlichen Austausch zu schaffen, herrscht häufig Anspannung.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das Leitungsteam agiert instabil, autoritär und wenig transparent.
Fachliche Kompetenz spielt eine untergeordnete Rolle – Entscheidungen werden oft nach Sympathie und persönlichen Beziehungen getroffen.
Kritik oder Vorschläge werden als Angriff gewertet.
Die Arbeitsbelastung ist extrem hoch, besonders für Teilzeitkräfte, die häufig das Pensum von Vollzeitstellen übernehmen müssen.
Wertschätzung fehlt, stattdessen wird Druck und Kontrolle ausgeübt.
Supervision oder psychische Entlastung finden kaum statt, obwohl das Arbeitsfeld hochbelastend ist.
Viele Mitarbeitende erleben emotionale Erschöpfung und Angst vor den Launen der Leitung.

Verbesserungsvorschläge

Ein Austausch der Leitungsebene oder ein professionelles externes Coaching wäre dringend erforderlich, um ein gesundes Arbeitsumfeld zu schaffen.
Zusätzlich sollte eine unabhängige arbeitsrechtliche und psychologische Überprüfung der Arbeitsbedingungen stattfinden.
Die Einrichtung benötigt dringend Kontrolle durch die zuständigen Arbeitsschutz- und Aufsichtsbehörden,
um die physische und psychische Gesundheit der Mitarbeitenden langfristig zu sichern.

Arbeitsatmosphäre

Ständig hohe Anspannung und Unsicherheit. Entscheidungen wirken impulsiv, Tagesstimmung der Leitung bestimmt das Klima. Viele Mitarbeitende fühlen sich kontrolliert statt unterstützt.

Image

Nach außen präsentiert sich die Klinik modern, menschlich und professionell. Intern herrschen jedoch hohe Belastung, instabile Führung und wenig Wertschätzung. Viele Mitarbeitende erleben eine große Diskrepanz zwischen Außenwirkung und Realität.

Work-Life-Balance

Kaum planbar. Urlaubsanträge oder Krankheit werden mit Missfallen aufgenommen, Überstunden sind selbstverständlich.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung wird offiziell unterstützt. Seminartage oder Fortbildungen führen regelmäßig zu Konflikten mit der Leitung. Eigeninitiative oder fachliche Entwicklung werden kaum anerkannt.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt steht in keinem Verhältnis zur tatsächlichen Arbeitsbelastung. Teilzeitkräfte übernehmen oft das Arbeitspensum von Vollzeitstellen, ohne entsprechende Anerkennung oder Ausgleich. Zusätzliche Leistungen oder Wertschätzung für die Mehrarbeit fehlen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nach außen wird ein soziales und nachhaltiges Image betont, intern zeigt sich jedoch wenig echtes Interesse an Mitarbeiterwohl oder gesunden Arbeitsstrukturen. Nachhaltigkeit im Umgang mit Personal fehlt.

Kollegenzusammenhalt

Sehr stark – Kolleg:innen halten zusammen und fangen sich gegenseitig auf. Ohne diesen Zusammenhalt wäre die Belastung kaum auszuhalten.

Umgang mit älteren Kollegen

Erfahrende Kolleg:innen werden kaum wertgeschätzt. Entscheidungen orientieren sich nicht an Kompetenz oder Erfahrung, sondern an Nähe zur Leitung.

Vorgesetztenverhalten

Wechselhaft, emotional und teilweise respektlos. Kritik oder Rückfragen werden persönlich genommen. Fachliche Reflexion fehlt, stattdessen häufig Schuldzuweisungen.

Arbeitsbedingungen

Grundlegende Arbeitsmittel sind oft nicht verfügbar oder werden erst nach Monaten bereitgestellt. Beispiel: kein eigener Computer über mehrere Monate – trotzdem wurde volle Arbeitsleistung erwartet. Die Leitung zeigt wenig Interesse an funktionierenden Arbeitsbedingungen.

Kommunikation

Intransparent und unstrukturiert. Informationen kommen spät oder widersprüchlich. Es entsteht das Gefühl, nie richtig vorbereitet sein zu können.

Gleichberechtigung

Offiziell wird Gleichbehandlung betont, in der Realität spielen persönliche Sympathien und Loyalität zur Leitung eine größere Rolle. Unterschiedliche Meinungen oder Charaktere werden kaum akzeptiert.

Interessante Aufgaben

Die Arbeit mit Patient:innen ist fachlich sinnvoll und erfüllend, wird aber durch die instabile Leitung stark erschwert.

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Arbeitgeber-Kommentar

Svenja WulfLeiterin Personalmanagement AMEOS Gruppe

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, uns eine ausführliche Bewertung zu hinterlassen. Wir bedauern zu lesen, dass Sie viele Aspekte negativ bewerten und AMEOS nicht weiterempfehlen.

Ein wertschätzendes und respektvolles Miteinander auf allen Ebenen gilt für uns als Grundlage einer motivierten und erfolgreichen Zusammenarbeit. Ziel unserer Personalarbeit ist es, die bestmöglichen Rahmenbedingungen für eine angenehme Arbeitsatmosphäre, die persönliche und fachliche Weiterentwicklung sowie für den Ausgleich zwischen Privatleben und dem teilweise herausfordernden Arbeitsalltag zu schaffen.

Die von Ihnen geschilderte Situation entspricht nicht unseren Werten und unserer Führungskultur. Ihre Kritik nehmen wir deshalb sehr ernst und wir werden diese sorgfältig prüfen und aufarbeiten.

Wir möchten Ihnen anbieten, Ihre Erfahrungen in einem persönlichen Gespräch zu vertiefen. Bitte wenden Sie sich dafür direkt an Diana Illgen, Leiterin Personalmanagement AMEOS West, unter Diana.Illgen@ameos.de. Der offene Dialog unterstützt uns dabei, die Arbeitgeberattraktivität nachhaltig zu verbessern.

Für Ihren weiteren Weg wünschen wir Ihnen viel Erfolg und alles Gute.
Freundliche Grüsse

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