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Gruppe
Bewertung

Mangelnde Ausstattung und unloyales Vorgesetztenverhalten“

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 bei AMEOS Krankenhausgesellschaft Leinebergland mbH in Alfeld (Leine) gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

"Einzig die Arbeit mit den Patienten und der fachliche Austausch mit einigen wenigen Kollegen war bereichernd. Das hat jedoch nichts mit den Leistungen des Arbeitgebers zu tun."

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Besonders negativ ist der Umgang mit engagierten Mitarbeitern: Krankheitsphasen werden als Kündigungsgrund genutzt, statt Rückhalt zu bieten. Zudem ist die materielle Ausstattung der Praxis katastrophal. Dass man als Therapeutin private Mittel und Freizeit opfern muss, um eine fachgerechte Behandlung zu ermöglichen, ist inakzeptabel.
Die Führungsebene agiert rein wirtschaftsorientiert und lässt menschliche sowie fachliche Aspekte völlig vermissen. Ein toxisches Arbeitsklima und Mobbing durch einzelne Mitarbeiter werden von der Leitung ignoriert, anstatt für ein gesundes Miteinander zu sorgen

Verbesserungsvorschläge

Grundausstattung und Therapiematerialien, anstatt vorauszusetzen, dass Mitarbeiter diese privat finanzieren und organisieren.
Lernen Sie, loyale und engagierte Mitarbeiter auch in Krankheitsphasen zu unterstützen, anstatt sie fallen zu lassen – Menschlichkeit sollte in einem Gesundheitsunternehmen kein Fremdwort sein.
Zudem sollte die Teamleitung gestärkt werden, damit sie als echter Rückhalt für das Team fungiert und nicht nur als Sprachrohr für wirtschaftliche Interessen der Klinikleitung. Fachliche Expertise muss endlich wieder mehr zählen als reine Kennzahlen.“

Arbeitsatmosphäre

Die Ausstattung der Praxis ist absolut unzureichend. Es mangelt an grundlegenden Therapiematerialien und Hilfsmitteln, die für eine professionelle Arbeit zwingend notwendig wären. Als Therapeutin war ich gezwungen, Materialien auf eigene Kosten privat zu kaufen oder von zu Hause mitzubringen, damit die Patienten überhaupt behandelt werden konnten.
​Auch administrative Werkzeuge wie Befundbögen oder strukturierte Abläufe fehlten völlig. Diese mussten in privater Freizeit eigenständig erstellt werden, ohne dass dies wertgeschätzt oder vergütet wurde. Man wird mit der Organisation komplett allein gelassen, was eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung massiv erschwert.“

Work-Life-Balance

Eine gesunde Work-Life-Balance wird hier nicht gelebt. Besonders enttäuschend ist der Umgang mit krankheitsbedingten Ausfällen: Anstatt Verständnis zu zeigen oder die Arbeitslast zu hinterfragen, wurde mir die Krankheit im Kündigungsgespräch negativ vorgehalten. Es wird erwartet, dass man sich über die Maßen aufopfert, private Freizeit für die Vorbereitung opfert und eigenes Material einbringt. Werden dann Grenzen gesetzt oder fällt man krankheitsbedingt aus, wird man sofort fallen gelassen. Menschlichkeit steht hier weit hinter betrieblichen Interessen.“

Gehalt/Benefits

„Gehaltlich bewegt sich das Ganze eher im unteren Mittelfeld, was angesichts der geforderten Eigenleistung (private Anschaffung von Therapiematerialien, Erarbeitung von Konzepten in der Freizeit) absolut nicht angemessen ist. Sozialleistungen, die über das Minimum hinausgehen, konnte ich nicht feststellen.
Zum Thema Karriere: Wirkliche Weiterentwicklung oder Förderung findet nicht statt. Man wird eher als ‚Lückenfüller‘ betrachtet, anstatt als Fachkraft, in deren Expertise und Zukunft investiert wird. Aufstiegschancen oder Unterstützung bei Fortbildungen waren in meiner Erfahrung kein Thema.“

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Soziales Bewusstsein sollte bei einem Gesundheitsunternehmen beim eigenen Personal anfangen – das ist hier leider nicht der Fall. Der Umgang mit Mitarbeitern, die aus gesundheitlichen Gründen Unterstützung bräuchten, ist alles andere als sozial oder wertschätzend. Stattdessen herrscht ein Klima, in dem wirtschaftliche Interessen über das menschliche Wohl gestellt werden.
Zum Umweltbewusstsein: Es herrscht eine unnötige Zettelwirtschaft durch fehlende digitale Strukturen, was weder zeitgemäß noch nachhaltig ist. Ein echtes soziales Engagement der Leitung für die Belegschaft konnte ich nicht feststellen.“

Kollegenzusammenhalt

„Ein echter Zusammenhalt wird durch das Verhalten einzelner langjähriger Mitarbeiter und ein Klima von Missgunst und Kontrolle erschwert. Anstatt als Team an einem Strang zu ziehen, werden Eigeninitiative und neue Ideen eher als Bedrohung wahrgenommen und blockiert. Die Leitung greift hier nicht schlichtend ein, sondern lässt zu, dass ein toxisches Arbeitsklima entsteht, in dem Mobbing-Tendenzen nicht unterbunden werden.“

Umgang mit älteren Kollegen

Hatte keine älteren Kollegen, gott sei Dank

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten ist geprägt von blindem Gehorsam gegenüber der Klinikleitung, ohne dabei die Realität an der Basis oder die Bedürfnisse der Mitarbeiter zu berücksichtigen. Die Teamleitung fungiert lediglich als verlängerter Arm einer fernen Klinikführung, die sich kaum für die mangelhafte Materialausstattung oder die täglichen Herausforderungen der Therapeuten interessiert.
Man wird als Mitarbeiterin fachlich und menschlich komplett hängen gelassen. Der Fokus liegt rein auf dem wirtschaftlichen Wohl der Klinik, während das Wohl des Personals und eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung zweitrangig sind. Kritik wird nicht als Chance gesehen, sondern mit Druck und letztlich unloyalen Konsequenzen beantwortet.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind für eine fachlich fundierte Therapie absolut unzureichend. Es fehlt an den grundlegendsten Therapiematerialien, Hilfsmitteln und Diagnosewerkzeugen. Als Therapeutin wird man dazu gedrängt, Materialien auf eigene Kosten privat anzuschaffen oder von zu Hause mitzubringen, damit die Patienten überhaupt versorgt werden können.
Es gibt keine klaren Strukturen oder administrativen Vorlagen – Konzepte und Befundbögen mussten in privater Freizeit eigenständig erstellt werden, ohne dass dies honoriert wurde. Man wird mit der Organisation komplett allein gelassen und der Arbeitgeber ruht sich auf dem privaten Engagement des Fachpersonals aus.“

Kommunikation

Die Ausstattung der Praxis ist absolut unzureichend. Es mangelt an grundlegenden Therapiematerialien und Hilfsmitteln, die für eine professionelle Arbeit zwingend notwendig wären. Als Therapeutin war ich gezwungen, Materialien auf eigene Kosten privat zu kaufen oder von zu Hause mitzubringen, damit die Patienten überhaupt behandelt werden konnten.
​Auch administrative Werkzeuge wie Befundbögen oder strukturierte Abläufe fehlten völlig. Diese mussten in privater Freizeit eigenständig erstellt werden, ohne dass dies wertgeschätzt oder vergütet wurde. Man wird mit der Organisation komplett allein gelassen, was eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung massiv erschwert.“

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung und fachlicher Austausch auf Augenhöhe finden nicht statt. Es herrscht eine starke Hierarchie, in der die fachliche Expertise des Personals ignoriert wird. Das Wohl der Patienten wird lediglich als Vorwand genutzt, um Druck auszuüben, während die tatsächliche fachliche Qualität der Therapie durch die schlechten Rahmenbedingungen völlig untergraben wird. Die Meinung der Therapeuten zählt nicht, solange die Zahlen stimmen

Interessante Aufgaben

Von interessanten Aufgaben kann hier keine Rede sein. Der Arbeitsalltag besteht zum Großteil daraus, den massiven Mangel an Strukturen und Therapiematerialien zu verwalten. Man ist mehr damit beschäftigt, sich privat zu organisieren und Notlösungen für die Patienten zu finden, als sich fachlich weiterzuentwickeln. Die therapeutische Arbeit wird durch die schlechten Rahmenbedingungen völlig ausgebremst, sodass kaum Raum für eine hochwertige Patientenversorgung oder fachlichen Anspruch bleibt.“


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Karriere/Weiterbildung

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Arbeitgeber-Kommentar

Svenja WulfLeiterin Personalmanagement AMEOS Gruppe

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für eine ausführliche Bewertung genommen haben. Wir bedauern zu lesen, dass Sie viele Aspekte negativ bewerten und AMEOS nicht weiterempfehlen.

Ein wertschätzendes und respektvolles Miteinander auf allen Ebenen gilt für uns als Grundlage einer motivierten und erfolgreichen Zusammenarbeit. Ziel unserer Personalarbeit ist es, die bestmöglichen Rahmenbedingungen für eine angenehme Arbeitsatmosphäre, die persönliche und fachliche Weiterentwicklung sowie für den Ausgleich zwischen Privatleben und dem teilweise herausfordernden Arbeitsalltag zu schaffen.

Der Mensch und seine Gesundheit stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit. Die verlässliche und vollständige Ausstattung ist für uns grundlegende Voraussetzung für die bestmögliche und qualitativ hochwertige Versorgung aller Patientinnen und Patienten. Sollten hier Engpässe entstanden sein, nehmen wir diese Rückmeldung sehr ernst und prüfen unsere Beschaffungs- und Kommunikationsprozesse, um sicherzustellen, dass benötigte Materialien jederzeit ausreichend und rechtzeitig zur Verfügung stehen.

Die von Ihnen geschilderte Situation entspricht nicht unseren Werten und unserer Führungskultur und wir werden Ihre Bewertung sorgfältig prüfen und aufarbeiten.
Wir möchten Sie bitten, sich auch persönlich an uns zu wenden, damit wir im offenen Dialog detaillierter auf Ihre Erfahrungen eingehen und gezielte Massnahmen ableiten können. Melden Sie sich gerne direkt bei Diana Illgen, Leiterin Personalmanagement AMEOS West, unter Diana.Illgen@ameos.de.

Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahmen und wünschen Ihnen für Ihren weiteren Weg viel Erfolg und alles Gute.

Freundliche Grüsse

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Puls

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.