Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit September 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.7.2026
Bachem AG erhält von den Bewertenden ein gemischtes Bild. Die Arbeitsatmosphäre zeigt starke Unterschiede je nach Abteilung: Während manche Mitarbeiter:innen ein positives, kollegiales Umfeld beschreiben, berichten andere von einem Klima der Einschüchterung und mangelndem Respekt. Diese Diskrepanz zieht sich durch mehrere Bereiche, besonders beim Kollegenzusammenhalt, wo neben guter gegenseitiger Unterstützung auch Misstrauen und fehlendes Teamgefühl genannt werden.
Das Vorgesetztenverhalten wird negativ bewertet: Inkompetenz, fehlende Transparenz und Vetternwirtschaft stehen im Mittelpunkt der Kritik, obwohl einzelne Bewertungen strukturierte und fördernde Führungskräfte hervorheben. Die Kommunikation gilt als mangelhaft – Entscheidungen fehlen oft Nachvollziehbarkeit und Verbindlichkeit. Gehalt und Sozialleistung...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei Bachem AG wird von den Nutzer:innen sehr unterschiedlich bewertet, was sich in einer ausgeglichenen Gesamtbewertung widerspiegelt. Kritische Stimmen beschreiben das Arbeitsumfeld in bestimmten Abteilungen als respektlos und von Angst geprägt. Einige Bewertungen bemängeln zudem fehlende Eigenverantwortung sowie übermäßige Eskalationen, die Entscheidungsprozesse belasten. Hinzu kommt der Vorwurf, dass HR und HSE bekannte Probleme in einzelnen Bereichen nicht ausreichend angehen.
Dem gegenüber stehen positive Erfahrungen, die zeigen, dass die Atmosphäre stark vom jeweiligen Bereich abhängt. Mehrere Nutzer:innen berichten von einem angenehmen, offenen Miteinander mit engagierten Kolleg:innen und hohen Qualitätsansprüchen. Wachstumsbedingte Herausforderungen werden zwar erwähnt, trüben das Bild jedoch kaum. Die stark abweichenden Einschätzungen deuten darauf hin, dass kein einheitliches Arbeitsklima im Unternehmen vorherrscht, sondern dieses stark abteilungsabhängig ist.
Das Vorgesetztenverhalten bei Bachem AG wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Kritisiert werden vor allem Inkompetenz, mangelnde Transparenz und unklare Entscheidungen. Einige Bewertungen bemängeln, dass Führungskräfte die Leistungen anderer für sich beanspruchen, keine klaren Konsequenzen bei Fehlverhalten ziehen und Mitarbeiter:innen wenig Wertschätzung entgegengebracht wird. Auch Vetternwirtschaft und ein herablassender Umgangston werden von wenigen Nutzer:innen erwähnt.
Positive Stimmen bilden die Ausnahme: Wenige Bewertungen heben einzelne Führungspersönlichkeiten als strukturiert und fördernd hervor. Diese stehen jedoch im Widerspruch zur vorherrschenden Meinung, die ein inkonsistentes und häufig überfordert wirkendes Führungsverhalten beschreibt. Die Qualität der Vorgesetzten scheint dabei stark von der jeweiligen Abteilung und Ebene abzuhängen.
Die Work-Life-Balance bei Bachem AG wird von Nutzer:innen gemischt bewertet. Positiv hervorgehoben werden Freizeitangebote sowie die Möglichkeit, die Arbeit flexibel einzuteilen. Das 6/4-Schichtmodell stößt auf Zustimmung, wenngleich der Urlaubsanspruch im Branchenvergleich als zu gering gilt.
Deutlich kritischer äußern sich viele Nutzer:innen zur tatsächlichen Belastungssituation. Eine hohe Arbeitsmenge, veraltete Strukturen und lange Schichten ohne ausreichende Pausen werden als Belastung wahrgenommen. Einige berichten, dass Stress und Burnout zunehmend als normal gelten, und beschreiben Phasen, in denen kaum Rücksicht auf das Privatleben genommen wird. Wenige sehen faktisch keine Work-Life-Balance und empfinden geleistete Mehrarbeit als selbstverständlich und nicht gewürdigt. Die Arbeitszeitgestaltung mit einem 8:20-Stunden-Tag wird zudem als überholt betrachtet.
Der Kollegenzusammenhalt bei Bachem AG wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Während einige die Zusammenarbeit als gut empfinden – besonders abteilungsübergreifend und unter langjährigen Mitarbeiter:innen – berichten andere von spürbaren Schwächen im Teamgefüge. Einige Bewertungen heben hervor, dass der Zusammenhalt stark vom jeweiligen Bereich abhängt und sich durch laufende Veränderungen im Unternehmen weiter im Wandel befindet.
Auf der negativen Seite schildern Nutzer:innen ein Klima, das echte Zusammenarbeit erschwert: Gerüchte, mangelnder Rückhalt und unkollegiales Verhalten werden mehrfach erwähnt. Einzelne Stimmen beschreiben zudem, dass die Bewertung von Teamleistung weniger von objektiven Kriterien als von persönlichen Beziehungen zu Vorgesetzten abhänge. Diese kritischen Einschätzungen überwiegen in den schriftlichen Bewertungen, weshalb das Gesamtbild trotz positiver Einzelmeinungen eher verhalten ausfällt.
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