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Unprofessionell und chaotisch - fehlendes betriebswirtschaftliches Knowhow und konstante Überforderung

1,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 im Bereich Vertrieb / Verkauf in Eglisau gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

• Es gab einige interessante Projekte und kreative Aufgaben, insbesondere in den Bereichen Marketing, Event-Organisation und Kundenkommunikation.

• Einige Kolleg*innen waren engagiert und bemüht, das Beste aus der Situation zu machen. Der Teamgeist war sehr gut.

• Die Grundidee und das Potenzial des Unternehmens könnten – unter besserer Führung – ein attraktives Arbeitsumfeld schaffen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

• Führungsdefizite: Entscheidungen werden unstrukturiert, kurzfristig und ohne klare Kommunikation getroffen. Es fehlt an Führungskompetenz, was für Mitarbeitende sehr frustrierend ist.

• Mangelnde Wertschätzung: Extraleistungen werden weder anerkannt noch fair vergütet, und es gibt keine verlässliche Kommunikation über Arbeitsleistungen. Mündlich Vereinbarungen über vorgeleistete Arbeitstage werden nicht eingehalten sondern als ‘Überzeit’ kategorisiert. Und Überzeit sei im Lohn abgegolten.

• Unprofessionelle Vermischung von Privatem und Beruflichem: Persönliche Probleme des Arbeitgebers beeinflussen das Arbeitsklima massiv negativ und auf eine geschäftsschädigenden Art und Weise!

• Nicht eingehaltene Absprachen: Mündliche Vereinbarungen werden nicht respektiert, wodurch Vertrauen in das Unternehmen zerstört wird.

• Arbeitsrechtliche Missstände: Vorgeleistete Arbeitszeit, Überstunden und Ferientage werden nicht vergütet, und es gibt Probleme mit der Abführung der Pensionskassenbeiträge.

Verbesserungsvorschläge

• Professionelle Führung etablieren: Klare, strukturierte Entscheidungsprozesse und eine transparente Kommunikation sind essenziell. Eine externe Schulung oder professionelle Unterstützung in Sachen Leadership wäre dringend nötig.

• Klare Trennung zwischen Privatem und Beruflichem: Persönliche Probleme sollten nicht Teil des Arbeitsalltags sein. Das Unternehmen braucht eine professionelle Distanz, um ein produktives Arbeitsumfeld zu gewährleisten.

• Verlässlichkeit und Fairness in der Vergütung: Geleistete Arbeitszeit muss korrekt entlohnt werden, und vertragliche sowie gesetzliche Verpflichtungen (z. B. Pensionskassenbeiträge) müssen eingehalten werden. Mündliche Vereinbarungen eingehalten.

• Bessere Planung und Struktur: Projekte sollten nicht chaotisch und kurzfristig umgesetzt werden, sondern mit einer klaren Strategie und den notwendigen Ressourcen.

• Wertschätzung für Mitarbeitende: Ein respektvoller Umgang und die Anerkennung von Engagement und Extraleistungen sind essenziell, um motivierte Mitarbeitende zu halten und ein positives Arbeitsklima zu schaffen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war von Chaos und Unsicherheit geprägt. Klare Strukturen fehlten, und persönliche Konflikte des Arbeitgebers (z. B. Eheprobleme) wurden offen ins Arbeitsumfeld getragen, was das Klima nachhaltig belastete. Mitarbeitende wurden selten geschätzt oder ernst genommen, und Kritik wurde nicht konstruktiv aufgenommen. Es herrschte ein Gefühl von Willkür und mangelnder Professionalität.

Image

Das Image lebt von der hohen Qualität der Weine und deren Produktion.

Nach außen hin versucht das Unternehmen, ein positives und professionelles Bild zu vermitteln, doch intern sieht es anders aus. Versprechen werden nicht gehalten, Absprachen nicht eingehalten, und die interne Struktur ist chaotisch. Für Außenstehende mag das Image solide wirken, aber wer im Unternehmen arbeitet, erkennt schnell die massiven Defizite in der Führung und Organisation.

Die Kombination aus unprofessionellem Führungsverhalten, chaotischen Arbeitsbedingungen, fehlender Wertschätzung und der Vermischung privater und beruflicher Themen macht dieses Unternehmen zu einem sehr schwierigen Arbeitsplatz. Trotz interessanter Aufgaben kann ich niemandem empfehlen, hier zu arbeiten oder geschäftlich zu kooperieren, solange sich an der Unternehmenskultur nichts ändert.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance war stark beeinträchtigt, da regelmäßig Aufgaben und Projekte außerhalb der vereinbarten Arbeitszeiten anfielen. Insbesondere Einsätze während der Betriebsferien und kurzfristige Anforderungen führten dazu, dass die private Zeit der Mitarbeitenden oft ignoriert wurde. Trotz klar kommunizierter Einschränkungen (z. B. keine Arbeit an Samstagen) wurde immer wieder Druck ausgeübt, um zusätzliche Leistungen zu erbringen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es gab einzelne Ansätze in Richtung Nachhaltigkeit, aber ohne klare Strategie oder langfristige Planung. Umweltschutz spielte in den meisten betrieblichen Entscheidungen keine nennenswerte Rolle und wurde selten aktiv thematisiert. Potenzial für Verbesserungen ist vorhanden, wird aber nicht genutzt.

Karriere/Weiterbildung

Kein Budget

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Führung war unprofessionell und respektlos (läuft weg, wenn ihm eine Frage zu komplex ist).

Wichtige Entscheidungen wurden ohne Rücksprache getroffen oder ständig wieder geändert (innert 15 Minuten kann eine Entscheidung 4x geändert werden!), Kritik wurde nicht angenommen, und Mitarbeitende hatten das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden. Besonders negativ war die offene Thematisierung privater Probleme des Arbeitgebers, was nicht nur das Arbeitsklima störte, sondern auch die Professionalität des Unternehmens infrage stellte.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen waren insgesamt schlecht. Vor- und Überstunden wurden nicht vergütet, nicht bezogene Ferientage blieben unbezahlt, und Pensionskassenbeiträge wurden nicht korrekt abgeführt. Mitarbeitende mussten häufig eigene Ressourcen (z. B. Autos) ohne angemessene Entschädigung einsetzen. Projekte wurden oft unter hohem Zeitdruck und ohne ausreichende Planung durchgeführt.

Kommunikation

Die Kommunikation war unorganisiert und unzuverlässig. Mündliche Absprachen wurden ignoriert, wichtige Informationen oft zu spät oder gar nicht weitergegeben. Entscheidungen wirkten willkürlich und nicht nachvollziehbar. Zudem war die Vermischung privater Angelegenheiten des Arbeitgebers mit beruflichen Gesprächen unprofessionell und störend, was den Arbeitsalltag unnötig belastete.

Gehalt/Benefits

Sehr schlecht.
Der Grundlohn liegt tiefer als der einer Coiffeuse. Die ertragsbasierte Komponente ist so angesetzt, dass man niemals 70% erreichen kann (trotz vorteilhafter Saisonalität wie Weihnachtsverkauf und ausserordentlichen Events, die Gewinn einbringen).

Interessante Aufgaben

Trotz aller negativen Aspekte gab es durchaus spannende Projekte und kreative Aufgaben, die Potenzial hatten. Besonders im Bereich Marketing, Event-Organisation und Kundenkommunikation gab es interessante Herausforderungen. Leider wurde dieses Potenzial durch chaotische Planung, mangelnde Ressourcen und kurzfristige Änderungen oft nicht optimal genutzt. Wer gerne flexibel und lösungsorientiert arbeitet, könnte hier interessante Aufgaben finden – sofern er bereit ist, mit der Launenhaftigkeit des Vorgesetzten, der fehlenden Kompetenz, unklaren Vorgaben und fehlender Struktur umzugehen.


Kollegenzusammenhalt

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