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100 von 219 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich
kununu Score: 3,4Weiterempfehlung: 60%
Score-Details

100 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Schade was aus der Bedag geworden ist

2,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Bedag Solutions AG in Bern gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Bedag war einmal eine richtig coole Firma. Sie war zwar nie besonders innovativ, aber man hatte zumindest das Gefühl, dass sich das Unternehmen um seine Mitarbeitenden kümmert und diese nicht einfach als austauschbare Ressourcen betrachtet. Seit dem letzten November ist dieses Vertrauen jedoch komplett verloren gegangen. Der Begriff „Bedag Family“ ist intern mittlerweile schon zum Running Gag geworden.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Kommunikation gegenüber den Mitarbeitenden und teilweise auch gegenüber den Kunden wird als wenig ehrlich und transparent wahrgenommen. Wenn aufgrund der Geschäftslage so viele Mitarbeitende gekündigt werden, sollte dies aus meiner Sicht auch das Management betreffen und nicht hauptsächlich die Mitarbeitenden auf operativer Ebene. Gerade diese haben ihre Arbeit gemacht und können wenig für die Entscheidungen des Managements.
Zudem fehlt es aus meiner Sicht an Empathie im Umgang mit den betroffenen Mitarbeitenden. Wenn man Menschen auf die Strasse stellt, sollte man zumindest etwas Mitgefühl zeigen oder den Eindruck vermitteln, dass man die Situation bedauert. Aussagen wie „Unsere Türen stehen offen“ wirken in einer solchen Situation eher mager.

Verbesserungsvorschläge

Das aktuelle Management (BSO) scheint seit Jahren nicht in der Lage zu sein, die notwendigen Verbesserungen voranzutreiben. Trotz der Nähe zum Kanton gelingt es nicht, ausreichend neue Aufträge zu gewinnen. Im Gegenteil, durch verschiedene Entscheidungen und das Vorgehen des Managements besteht sogar die Gefahr, bestehende Kunden zu verärgern oder zu verlieren.

Arbeitsatmosphäre

In den letzten Monaten war die Arbeitsatmosphäre durch häufige personelle Veränderungen und eine ausgeprägte „Hire & Fire“-Mentalität geprägt.

Image

Die Bedag versucht seit Jahren, sich modern aufzustellen und entsprechend zu präsentieren. Sowohl intern als auch extern wird das Unternehmen jedoch weiterhin als eher konservativ wahrgenommen.

Karriere/Weiterbildung

Es werden regelmässig interne Kurse angeboten und es gibt ein jährliches Budget für externe Weiterbildungen. Allerdings muss die dafür benötigte Zeit teilweise aus den eigenen Ferien genommen werden, was die Weiterbildungsmöglichkeiten etwas einschränkt.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist stark vom jeweiligen Geschäftsfeld und insbesondere von der Führungskraft abhängig.

Umgang mit älteren Kollegen

Nach den Kündigungen im November entstand der Eindruck, dass die Bedag wenig Wert auf den Umgang mit älteren oder langjährigen Mitarbeitenden legt. Teilweise wurden Mitarbeitende, die seit vielen Jahren im Unternehmen waren oder über 55 Jahre alt waren, von heute auf morgen gekündigt, ohne Sozialplan oder erkennbare Wertschätzung.
Wie es andere bereits erwähnt haben, mussten die Mitarbeitenden im Gang warten, bis ihr Name aufgerufen wurde. Erst beim Aufruf erfuhren sie, dass sie gekündigt wurden. Die Situation erinnerte eher an Tiere vor dem Schlachthof als an einen respektvollen Umgang mit langjährigen Mitarbeitenden. Wer sich ein solches Vorgehen ausgedacht hat, ist höchst fragwürdig.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten wird teilweise als wenig empathisch und eher von oben herab wahrgenommen. Oft fehlt es an Verständnis und Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden.

Kommunikation

Die Bedag vermittelt den Eindruck einer offenen und transparenten Kommunikation. Durch die im November letzten Jahres erfolgten, beinahe massenhaften Entlassungen wurden wir jedoch eines Besseren belehrt.

Gehalt/Benefits

Grundsätzlich gibt es viele Benefits. Zudem sind die Arbeitszeiten flexibel und es gibt keine starren Arbeitszeiten. Mit den Kollegen kann man sich in der Regel gut organisieren, wenn man kurzfristig einen Tag frei benötigt oder aus familiären Gründen etwas dazwischenkommt.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind eher wenig abwechslungsreich und teilweise langweilig. Sowohl die Projekte als auch das Unternehmen und die Kunden sind sehr konservativ ausgerichtet. Innovative oder technisch spannende Projekte sind daher eher die Ausnahme. Häufig handelt es sich um klassische Kantonsprojekte, wie einfache Ein-/Ausgabe-Anwendungen oder die Digitalisierung bisher manueller und papierbasierter Prozesse.


Work-Life-Balance

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Arbeitgeber-Kommentar

Daniela Burkhard, Head of Human Resource Management
Daniela BurkhardHead of Human Resource Management

Liebe ehemalige Kollegin, Lieber ehemaliger Kollege

Danke für dein ausführliches Feedback. Und danke vor allem dafür, dass du differenzierst. Du schreibst hart auf, was aus deiner Sicht schiefgelaufen ist, und gibst uns beim Gehalt und den Benefits trotzdem vier Sterne. Das ist nicht selbstverständlich, wenn man enttäuscht geht.

Dein Titel geht mir nach. «Schade was aus der Bedag geworden ist» — so schreibt niemand, dem die Firma egal war.

Zu den Kündigungen vom vergangenen November haben wir ausführlich Stellung genommen: gegenüber den Betroffenen direkt und hier auf Kununu, im Beitrag vom Januar. Ich möchte das nicht noch einmal im Detail aufrollen.

Nur so viel: Unterstützung gab es sehr wohl. Vom externen Newplacement bis zu Folgegesprächen mit (Führungs-) Personen und Geschäftsleitungsmitgliedern, die rege genutzt wurden.

Bei der Weiterbildung hast du teilweise recht, und das sage ich ohne Umschweife. Finanziell sind wir grosszügig: 5'000 Franken pro Person und Jahr, dazu laufend interne Kurse. Die Zeit dagegen trägt bei uns in der Regel die oder der Mitarbeitende. Das ist der Deal. Dazu gehört auch, dass wir keine Rückzahlungsverpflichtungen kennen.

Zu deiner Einschätzung, unsere Projekte seien konservativ: Vieles bei uns ist tatsächlich solides Handwerk für den Kanton, das bestreite ich nicht. Nur ist es nicht alles. helloDATA etwa, unser Datencockpit auf Open-Source-Basis, hat mit einer einfachen Ein-/Ausgabe-Anwendung wenig zu tun.

Beste Grüsse

Daniela

Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Steuergeldverschwendung miterleben

1,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich IT bei BEDAG Informatik in Bern gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nettes Team auf untere Ebene

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Fragwürdige und extrem teure Projekte auf Kosten des Berner Steuerzahlers
Hire & Fire : als Mitarbeiter ist hier Vorsicht angebracht.

Verbesserungsvorschläge

Arbeitsorientiert werden und die Projekte des Kantons gewissenhaft vorantreiben.

Arbeitsatmosphäre

Konfliktebeladen und unzuverlässig

Ein langjähriger Mitarbeiter wurden zuerst mit dem Versprechen das Management in das Projekt gelockt um es zu retten und als es dann halbwegs lief, wurde er mit fadenscheinigen Gründen gekündigt.
Seine Persönlichkeit kann ja für die Verantwortlichen keine Überraschung gewesen sein.

Burn out eines Kollegen von mir - und gewisse Kollegen in der Bedag finden das ganz normal.

Image

Schlecht

Work-Life-Balance

War ok

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Als Berner Steuerzahler würde man sich wünschen, dass Steuergelder gewissenhafter verwendet würden als was man in den Projekten der Bedag live miterleben darf.

Kollegenzusammenhalt

Die nette Unterstützung der Leidensgenossen im Team hat viel rausgerissenen.

Vorgesetztenverhalten

Unzuverlässig und politisch
Meine Kollegen sagten, man braucht sich über Kollegen, die sich nicht an die Regeln halten, gar nicht bei den Vorgesetzten zu beschweren. Der Typ sei ein guter Spezi vom Management und der werde von oben gedeckt.

Kommunikation

Es wird viel kommuniziert und Networking betrieben - Ehrlichkeit gehört aber nicht zu den Stärken.
Daher ist die Kommunikation eher Zeitverschwendung.

Interessante Aufgaben

Auch die Bedag Projekte könnten interessant sein, wenn die ständige Blockade durch das Management nicht wäre


Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Daniela Burkhard, Head of Human Resource Management
Daniela BurkhardHead of Human Resource Management

Liebe ehemalige Kollegin, Lieber ehemaliger Kollege

Danke für dein ausführliches Feedback und deine Zeit. Leichte Lektüre ist es nicht, das gebe ich zu. Man muss nicht zwischen den Zeilen lesen, um zu verstehen, dass sich da viel Frust angesammelt hat. Das tut mir leid, denn das Arbeiten bei uns soll auch Spass machen.

Dass du dich im Team gut aufgehoben gefühlt hast und Lohn und Benefits vier Sterne gibst, nehme ich gerne mit. Gegen pauschale Vorwürfe und polemische Anschuldigungen (Steuergeldverschwendung, Leidensgenossen, Mauscheleien unter Vorgesetzten, Hire and Fire, Burnout ist uns egal) verwahre ich mich aber in aller Form.

Ich picke ein paar Punkte heraus:

Hire & Fire? Zu den Kündigungen vom vergangenen November haben wir ausführlich Stellung genommen, gegenüber den Betroffenen direkt und hier auf Kununu im Beitrag vom Januar. Ich möchte das nicht noch einmal im Detail aufrollen.

Den Fall des langjährigen Kollegen, den du schilderst, kommentiere ich hier nicht. Nicht nur, weil ich die Details nicht kenne, sondern vor allem, weil Personalgeschäfte nicht auf eine öffentliche Plattform gehören.

Beim Burnout muss ich leer schlucken. Wer ausbrennt, braucht Unterstützung. Dass das bei uns als «ganz normal» gelten soll, weise ich entschieden zurück. Wir schauen nicht nur hin, wir sensibilisieren auch und betreiben Vorsorge. 2024 zum Beispiel mit einer Präventionskampagne zu Mental Health.

Was dir Kollegen über einen Vorgesetzten erzählt haben, nehme ich ernst. Wir wären blauäugig, würden wir Fehlverhalten kategorisch ausschliessen. Solchen Hinweisen gehen wir nach, dafür müssen sie aber bei uns ankommen. Die Tür im HR steht offen.

Bloss je einen Stern für Weiterbildung und für den Umgang mit älteren Kollegen, das erstaunt mich wirklich. Wir investieren pro Person und Jahr 5'000 Franken in die persönliche Weiterbildung und stellen regelmässig Fachleute über 50 an.

Ich hoffe, dass es anderswo besser “matcht” als bei uns. Ich wünsche dir alles Gute und viel Erfolg.

Beste Grüsse
Daniela

Guter und sicherer Arbeitgeber im Behördenumfeld

3,7
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich IT bei Bedag Solutions AG in Bern gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gute Vorgesetzte, tolle Firmenstandorte, coole interne Cloudinfrastruktur, tolle Arbeitskollegen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Langsame Entscheidungsprozesse, Aufträge fast nur aus dem Behördenumfeld, konservative Angestellten.

Verbesserungsvorschläge

Teilzeitangestellte fairer behandeln bei Krankheit, Feiertagen oder Weiterbildungen

Interessante Aufgaben

98% Aufträge aus dem öffentlichen Sektor


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Daniela Burkhard, Head of Human Resource Management
Daniela BurkhardHead of Human Resource Management

Liebe ehemalige Kollegin, Lieber ehemaliger Kollege

Danke für dein Feedback. Und danke, dass du uns trotz einiger Kritikpunkte als Arbeitgeber empfiehlst. Das ist für mich nicht selbstverständlich.

Zuerst zu dem, was mich freut: Du erinnerst dich an gute Führungspersonen und tolle Arbeitskolleginnen und -kollegen, und beim Vorgesetztenverhalten gibst du die volle Punktzahl. Gerade der Umgang untereinander ist auch aus meiner Sicht eine echte Stärke der Bedag. Schön, dass du das genauso siehst.

Ein Punkt überrascht mich allerdings: deine Bemerkung zur Fairness gegenüber Teilzeitangestellten. Teilzeit ist bei uns völlig normal, sehr viele arbeiten mit einem Pensum unter 100 Prozent, und das lässt sich jedes Jahr neu anpassen. Bei der Anrechnung von Ferien, Krankheit und Feiertagen halten wir uns strikt an die gesetzlichen Vorgaben.

Bei den geldwerten Leistungen gehen wir sogar darüber hinaus. Das Weiterbildungsbudget von 5'000 Franken steht allen (selbst in tiefen Pensen!) ungekürzt zur Verfügung, also nicht anteilig, sondern voll. Dasselbe gilt für viele Benefits: die Krankenkassenverbilligung, die Pensionskassenberatung, die Reka-Checks, das Halbtax. Wenn dir da etwas anderes begegnet ist, würde mich das ernsthaft interessieren.

Und ja, wir sind der Hoflieferant vieler Behörden, das Wort brauchen wir selbst. Nur heisst das eben nicht, dass die Arbeit langweilig wäre. Projekte wie helloDATA oder openDesk haben mit Verwaltungsroutine wenig zu tun.

Ich freue mich, dass du insgesamt eine gute Zeit bei uns hattest. Danke für dein Engagement für die Bedag, ich wünsche dir viel Erfolg in allem, was du anpackst.

Beste Grüsse
Daniela

Grundsätzlich gute Arbeitsgeberin

3,9
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Bedag Solutions AG in Bern gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

sehr vieles, es gibt spannende Mittagsseminare, interne Schulungen (Ersthilfekurs, Vorsorgeseminar etc) welche auf Arbeitszeit besucht werden dürfen und sowohl professionell als auch privat einen Nutzen mit sich bringen. Grundsätzlich ist Teilzeit möglich und wird auch gefördert (wenn man aus Gründen reduzieren will, wird das oft auch ohne Vorurteile zur Kenntnis & ernst genommen). Grundsätzlich habe ich das Gefühl, dass die Bedag Wert auf ihre Mitarbeiter:innen legt und vieles für uns macht.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Der Umgang mit den wirtschaftlichen Massnahmen 2025, das hätte mMn auf jeden Fall besser kommuniziert und gehandhabt werden (die gesamte BSO vor Ort einzuberufen, um danach die Hälfte wieder ins Home Office oder zur Engehalde zu schicken, damit nur die betroffenen Teams vor Ort bleiben und dann die "Auswerwählten" Stück für Stück einzeln aus den Arbeitszimmern zu holen hat sich nicht nach einer durchdachten oder taktvollen Strategie angefühlt).

Verbesserungsvorschläge

Im Neubau genderneutrale Toiletten bedenken, konsequenter Referent:innen an inklusive Sprachguidelines erinnern

Kommunikation

Innerhalb vom Team top, auf Führungsebene teils fragwürdig (Auswirkung der Kündigungswelle vom Herbst 2025, Kommunikation rund um die Kündigungen war teils sehr fragwürdig und nicht taktvoll)


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Daniela Burkhard, Head of Human Resource Management
Daniela BurkhardHead of Human Resource Management

Liebe Kollegin, lieber Kollege

Vielen Dank für dein Feedback und die differenzierte Beschreibung, wie du uns wahrnimmst. Es freut mich sehr, dass du viele Dinge, die uns stark machen, schätzt und uns als Arbeitgeberin weiterempfiehlst.

Gerne gehe ich kurz auf zwei Kritikpunkte bzw. Hinweise ein, die du ansprichst.

Du erwähnst die schwierige Zeit vor Weihnachten, als wir uns aus wirtschaftlichen Gründen von 14 Mitarbeitenden trennen mussten. Das war eine für uns alle belastende Situation. Solche Entscheide treffen wir nicht leichtfertig und die Folgen machen auch uns betroffen. Zur Art der Kommunikation möchten wir hier nicht noch einmal im Detail Stellung nehmen. Das haben wir bereits in einem Beitrag vom Januar 2026 getan. Nur so viel: Bei solchen Situationen gibt es nie den «richtigen Weg». Wir haben uns für das von dir skizzierte Vorgehen entschieden. Hätten wir einen anderen Weg eingeschlagen, wäre auch dieser kontrovers diskutiert und nicht von allen gut geheissen worden.

Du sprichst auch das Thema Diversity & Inclusion an. Uns ist ein Arbeitsumfeld, in dem sich alle Mitarbeitenden unabhängig von Alter, Herkunft, Hautfarbe oder Sexualität wohlfühlen, schon seit jeher wichtig. Dass uns das gut gelingt, zeigen die regelmässigen Mitarbeitendenumfragen oder Auszeichnungen wie Great Place to Start (für die Lernenden) oder jene von Pro Familia. Um Gleichstellung und Inklusion noch breiter zu sensibilisieren, haben wir im letzten Jahr unter anderem eine ganze Veranstaltungsreihe dazu durchgeführt. Deine Anregung zu den Referentinnen und Referenten greifen wir gerne auf und werden sie künftig noch verbindlicher an die Einhaltung inklusiver Sprachguidelines erinnern.

Zum Schluss greife ich gerne einen deiner Kommentare auf, der mir ein Lächeln ins Gesicht zaubert, weil ich das genauso wie du sehe: «Ich habe grundsätzlich das Gefühl, dass die Bedag viel Wert auf ihre Mitarbeiter:innen legt und vieles für uns macht.»

Danke, dass du das siehst und auch so benennst. Das freut uns sehr.

Sonnige Grüsse
Daniela

Soziale Verantwortung sieht anders aus

2,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Bedag Solutions AG in Bern gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Der Geschäftsverlauf und das Verhalten der Bedag Solutions im Markt während den letzten Jahren lassen grossen Zweifel aufkommen, ob das Unternehmen sich längerfristig überhaupt behaupten kann. Starke Produkte sind nicht sichtbar und die Firma hat es nicht geschafft, trotz einiger Investitionen hier etwas Neues auf die Beine zu stellen. Es wurde mehrfach durch die gleichen Leute vermasselt und die sind noch immer da. Überhaupt weiss man nicht, wofür sie überhaupt steht, abgesehen vom Rechenzentrum. Würde die Firma nicht hauptsächlich durch Aufträge vom Kanton getragen, sie könnte sich kaum halten. Die Frage ist, wie lange sich der Kanton das noch leisten kann und will – und ob es überhaupt notwendig ist. Mitarbeitende und Bewerber sollten sich dem bewusst sein.

Arbeitsatmosphäre

Die war eigentlich über lange Zeit relativ gut. Gändert hat sich das in letzter Zeit, seit die Leitung Geschäftsbereiche abstösst, grössere Anzahl MA entlässt und es offensichtlich wird, dass das Business wegen klarer Fehlentscheide (oder geringer Managementkompetenz) nach und nach zerfällt. Speziell wie man sich von langjährigen MA kürzlich getrennt hat (ohne angemessene Kompensation) zeigt den Verbliebenen an, wie wenig man sich sogar auf die soziale Verantwortung eines dem Kanton gehörenden Unternehmen verlassen kann.

Image

Die Bedag gilt bei Kunden nicht als besonders innovativ und ist im Markt nicht wirklich aktiv sichtbar. Auch ist von aussen betrachtet nicht klar, wofür die Bedag im Bereich von Lösungen überhaupt steht. Es fehlt ein Profil wenn es nicht gerade um das Data Center geht.

Work-Life-Balance

Die Firma bietet tatsächlich einige Fringe Benefits und Flexibilität bezüglich Beschäftigungsgrad oder die Möglichkeit Ferien langzeitmässig anzusparen

Gehalt/Benefits

ortsüblich

Umwelt-/Sozialbewusstsein

War früher anders, aber die aktuelle Führung scheint damit definitiv nicht zu glänzen und die Prioritäten anders zu setzen. Nicht sehr authentisch.

Kollegenzusammenhalt

innerhalb der einzelnen Teams ziemlich gut und positiv. Zwischen Data Center und Bedag Solutions weniger gut.

Umgang mit älteren Kollegen

Hatte vor der letzten Kündigungswelle die Erwartung die BSO wäre hier sozialer eingestellt, was man von einem Unternehmen der öffentlichen Hand auch erwartet. Dem ist nicht so. Vielen ist das aufgefallen und ziemlich eingefahren.

Vorgesetztenverhalten

Vor zwei Jahren wurde organisatorisch umstrukturiert. Titel «agile Organisation». Von Agilität ist eigentlich nicht viel sichtbar. Im Gegenteil, an den entscheidenden Stellen sitzen mehr oder weniger die alten Personen (welche sich auch zuvor nicht wirklich durch besonders gute Ergebnisse hervor getan haben) und die «agilen» Zeremonien wie sie die Bedag zelebrieren nehmen mehr Zeit in Anspruch als vorher. Die Führung, Team- und Rollenleaders verbringen mehr Zeit damit (also mit sich selbst) als mit effektiver Leistung für Kunden.

Arbeitsbedingungen

Entsprechen den ortsüblichen Bedingungen in der IT. Möglichkeit für Home Office gehört dazu, kenne kein IT Unternehmen wo das nicht so wäre. Auf der positiven Seite: Langzeitstundenkonto um mal länger Ferien zu machen.

Kommunikation

Zu Info-Anlässen wird regelmässig eingeladen. Leider bekommt man den Eindruck, dass die Info nicht aufrichtig transparent und offen erfolgt, sondern weil es eben dazu gehört solche Anlässe durchzuführen. Vieles bleibt nur sehr vage und man verlässt die Veranstaltung ohne wirklich mehr zu wissen.

Interessante Aufgaben

Wer sich gerne mit Legacy-Applikationen beschäftigt, der finden ganz bestimmt sein Glück.


Karriere/Weiterbildung

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Daniela Burkhard, Head of Human Resource Management
Daniela BurkhardHead of Human Resource Management

Liebe Kollegin, Lieber Kollege

Danke für dein ausführliches Feedback und deine Zeit. Ich habe zu deinen Kritikpunkten Rücksprache mit Thomas Kummer, dem Leiter der Bedag Solutions AG, genommen.

Kurz zum allgemeinen Verständnis, weil hier ja auch andere mitlesen: Die Bedag Solutions AG ist einer von drei Geschäftsbereichen der Bedag und bietet Softwarelösungen für unseren Eigner, den Kanton Bern, aber auch für andere Kunden, meist aus dem öffentlichen Sektor, an.

Dafür setzen sich knapp 200 Kolleginnen und Kollegen ein.

Das vergangene Jahr war für uns alle (und viele andere in der Branche) kein einfaches, einige Projekte und Geschäftsfelder haben sich noch nicht wie gewünscht entwickelt. Darum mussten wir uns teilweise neu aufstellen und leider 14 Entlassungen aussprechen. Das bedauern wir ausserordentlich, um das noch einmal sehr klar zu sagen.

Deine Zeilen erwecken den Eindruck, von den Entlassungen wären in besonderem Masse langjährige, ältere Mitarbeitende betroffen. Das ist falsch. Die meisten Kolleginnen und Kollegen waren weniger als 10 Jahre bei uns und die Mehrheit war unter 50 Jahre jung.

Bleiben wir noch kurz beim Alter: Dieses war bei den Entlassungen kein Faktor, in dem Sinne, dass wir uns vor allem von älteren Mitarbeitenden getrennt hätten. Genauso wenig ist bei uns das Alter ein Faktor bei den Anstellungen. Es geht darum, was jemand mitbringt bzw. um die Frage, ob dieses Wissen gefragt ist. Darum stellen wir gerne nachweislich regelmässig Fachleute über 50, über 55 und sogar über 60 an!

Was uns leer schlucken lässt und betroffen macht, sind deine abschätzigen Bemerkungen über unser Business (das ja auch deines ist, Bedag Solutions sind wir alle), das Standing auf dem Markt und bei unseren Kundinnen und Kunden. Und, besonders schlimm, deine Geringschätzung der Leistung deiner Kolleginnen und Kollegen, insbesondere der Führungs-, Team- und Rollen-Leader in unserer agilen Organisation.

Nicht die feine Art, wie Thomas und ich finden.

Wir führen zwei Mal jährlich teilweise aufwändige Kundenzufriedenheitsumfragen durch und informieren über die Ergebnisse intern. Du müsstest also ganz genau wissen, dass sich die Zufriedenheit mit unseren Services über alles gesehen auf einem hohen Level bewegt. Bis 2024 stieg sie für Bedag Solutions laufend an und verblieb auch im Jahr 2025 auf sehr guten 4 von 5 Punkten.

Du stellst den Geschäftsgang der letzten Jahre und im gleichen Atemzug auch gleich die Zukunftsfähigkeit der Bedag bzw. von Bedag Solutions in Frage. Über unsere Zahlen berichten wir intern stufengerecht und transparent, zudem gibt es z.B. wöchentliche OpenDoor Sessions mit dem Führungsteam, bei denen Interessierte noch mehr Kontext und Hintergründe über die Geschäftszahlen erhalten. In den letzten Jahren stieg der Umsatz in deiner Geschäftseinheit um über 10 Millionen. 2025 war kein so gutes Jahr und ein Dämpfer, klar. Insgesamt aber ist auch die Softwaresparte erfolgreich unterwegs und hat positive Zukunftsaussichten.

Dafür sorgen auch Produkte, die ganz anders als du das insinuierst, auf dem Markt auch weit über die Kantonsgrenzen nachgefragt sind: Die Mehrheit der Grundbuchämter der Schweiz nutzen zum Beispiel unsere Softwarelösung Capitastra. Wir denken an ePolice, das schweizweit eingesetzt wird oder auch an die Lösungen für Strassenverkehrsämter oder Amtsveterinäre.

Jährlich investieren wir einen substanziellen Betrag unserer Umsätze in neue Lösungen. Mit HelloDATA machen wir damit Daten einfach nutzbar, wir digitalisieren den Geschäftsverkehr zwischen Grundbuch und Notaren, wir sind Gründungsmitglied des Netzwerks Souveräne digitale Schweiz (SDS) und im KI Bereich tüfteln wir bereits heute an spezifischen Lösungen für die öffentliche Verwaltung von morgen. Viele Kolleginnen und Kollegen treiben diese und viele andere Themen mit viel Herzblut voran. Sie haben dafür Wertschätzung verdient, finden wir.

Gute Grüsse von
Daniela und Thomas

Fassade beeindruckend - dahinter ganz anders und verstaubt

2,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Bedag Solutions AG in Bern gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Dass er in Bern ist und die höheren BVG Beiträge seitens Arbeitgeber.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Dass er wenig Potenzial zeigt um mit den neuen Technologien mitzuhalten oder zeitgemässe Services anzubieten. Er verharrt in seinem traditionellen Geschäft, welches zunehmend wegbricht.
Darüber hinaus die erwähnte unsozial umgesetzte Entlassungswelle aus "wirtschafltichen Gründen", wie es heisst.

Arbeitsatmosphäre

Dies ist unterschiedlich je nach Bereich und Team. Generell auf das ganze Unternehmen bezogen muss zwischen der Informatik AG und der Solution AG unterschieden werden. Die Informatik AG ist im Kern eigentlich Rechenzentrum und daher eher auf solide, konservat und verlässlich getrimmt. Die Solution AG sollte eigentlich dynamischer unterwegs sein, ist es aber absolut nicht. Bei den Innovationen wird sie meilenweit von vergleichbaren Unternehmen abgehängt.

Image

Hier ist die extreme Discrepanz zwischen modernem Employer Branding (Auftritt nach Aussen bei der Rekrutierung) und zur tatsächlich vorgefundenen Realitäten auffällig. Alle neu eingetretenen MA wissen davon zu berichten.
Auch schafft es das Unternehmen selten, mit neuen Lösungen positive Botschaften nach aussen zu tragen. Daher ist das Image von aussen betrachtet auch stark konvervativ und wenig innovativ geprägt

Work-Life-Balance

Die Firma bietet einige spezielle Fringe Benefits und Flexibilität bezüglich Beschäftigungsgrad oder die Möglichkeit Ferien langzeitmässig anzusparen

Karriere/Weiterbildung

Die Bedag bietet neben der aufgabenbezogenen Weiterbildung auch generös ein zusätzlicher Betrag für jeden MA pro Jahr an

Gehalt/Benefits

Gehaltsniveau ist durchschnittlich, entspricht dem was lokal üblich ist.
auf der positiven Seite: höher als üblichen BVG Anteil des Arbeitgebers

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mit der kürzlichen, oben erwähnten Entlassungswelle und der Art und Weise wie es gemacht worden ist, hat das Unternehmen hier mein Vertrauen und somit auch alle Punkte verloren. Das hätte man anders tun können. Umsomehr es sich um ein Unternehmen handelt, das dem Kanton gehört.

Kollegenzusammenhalt

Unter Gleichen ist die Kooperation und Zusammenhalt meistens gut gegeben.

Umgang mit älteren Kollegen

Wie oben erwähnt, wurden bei der kürzlichen Entlassungswelle bei der Solution AG (im November) hauptsächlich ältere Mitarbeitende entlassen. Dies ohne speziellen Sozialplan oder normalerweise in solchen Situationen übliche Arrangements/Angebote. Sehr ernüchternd für die zurückbleibenden Mitarbeitenden. Da fragt man sich, was man selber erwarten kann, wenn aus wirtschaftlichen Gründen (was sich mit dem aus heitiger Sicht nicht rosigen Ausblick vermutlich wiederholen wird) dann einem selber der blaue Brief überreicht wird?

Vorgesetztenverhalten

wie weiter oben erwähnt, bei bestimmten Personen (nicht nur eine) an der Grenze zur Übergriffigkeit.

Kürzlich wurden aus "Wirtschaftlichen Gründen" eine grössere Anzahl von langjährigen und zum Teil älteren Mitarbeitenden entlassen. Dies auf eine erschreckend unempathische und trockene Art und Weise, wie man intern hört. Diejenigen aus der Leitung, welche den wirtschaftlichen Misserfolg primär zu verantworten hätten (aufgrund von ihrer langjährigen Misserfolg ein tragendes Produktgeschäft ausserhalb vom Kanton Bern aufzubauen, kommen hingegen völlig ungeschoren davon.

Arbeitsbedingungen

60% Home Office mit entsprechender persönlicher Flexibilität ist auf der positiven Seite.
Auf der negativen sind die kaum vorhandenen Investittion bei der Solution, oder aus Sicht vieler, eben falsch eingesetzter finanziellen Mitteln.

Kommunikation

Zahlen über den detaillierten Geschäftsverlauf werden nicht transparent kommuniziert, das ist dem oberen Kader vorbehalten.

Allgemein wird vordergründig zur Teilnahme eingeladen und Offenheit probagiert, was aber nicht wirklich intrinsisch gelebt wird.

Insbesodere der kommunikative Umgang von einigen Mitgliedern der Führungskreises ist fragwürdig, was nicht dem nach aussen propagierten modernen Organisation entspricht. Diese vergreifen sich regelmässig im Ton vergreifen, mit einem verbal aggressiven und übergriffigen Stil. Das wird weitherum als Meinung bei den Mitarbeitenden geteilt. Der Leitung kann das ganz sicher nicht entgangen sein. Eingegriffen wurde bisher jedoch nicht. Dafür werden regelmässig Seminare über psychische Gesundheit und solche Themen durchgeführt - schräger Kontrast im Vergleich zur tatsächlich gelebten Kultur. Was propagiert wird, ist Oberfläche aber leider nicht intrinsisch verankerte Werte. Hier ist die Führung der Solution AG nicht glaubwürdig.

Interessante Aufgaben

Wie das Unternehmen bei der Rekrutierung sagt: keine hypen Apps und keine Rocketscience.....das trifft absolut wörtlich zu. Wer die übliche Technologie erwartet und halt eher mehr Wartungsaufgaben als neue Entwicklungsprojekte, der wird vermutlich das für ihn/sie passende Umfeld vorfinden.


Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Daniela Burkhard, Head of Human Resource Management
Daniela BurkhardHead of Human Resource Management

Liebe Kollegin, Lieber Kollege

Zuerst einmal danke ich dir für dein ausführliches Feedback und für deine Zeit. Dein grösster Kritikpunkt betrifft die Art und Weise, wie wir Ende 2025 einen Stellenabbau und die damit verbundenen Entlassungen vollzogen haben.

Ich habe mich daher zu diesem Thema mit Thomas Kummer ausgetauscht.

Vorweg ganz wichtig: Sowohl Thomas wie auch ich bedauern sehr, dass wir die von dir erwähnten Entlassungen aussprechen mussten. Das war aus wirtschaftlichen Gründen leider unumgänglich, das Geschäftsjahr in unserer 100% Tochter Bedag Solutions war unbefriedigend und wir mussten uns in einigen Bereichen anders aufstellen. Entlassungen als letztes Mittel sprechen wir nicht einfach mal so oder gar leichtfertig aus und wir verstehen, dass die Situation für die Betroffenen sehr schwierig ist.

Du schreibst, man höre intern, dass diese Gespräche als «erschreckend unempathisch und trocken» wahrgenommen worden seien. Das können wir gut nachvollziehen, denn Kündigungsgespräche sind kurz und nüchtern. Um die Emotionen aufzufangen und für weitere Erklärungen haben wir deshalb im Rahmen dieses Gesprächs das Angebot für Folgegespräche gemacht – nebst den (HR-)Verantwortlichen bzw. People Leads stand mit Thomas auch der oberste Chef der Bedag Solutions zur Verfügung. Davon wurde auch rege Gebrauch gemacht, wie auch von den von uns organisierten Zusammentreffen mit dem RAV und dem von uns finanzierten externen Newplacement.

Wir möchten zwei Punkte klarstellen:

Fakt ist: Wir mussten 14 Kündigungen aussprechen. Wir bedauern jede Einzelne ausserordentlich! Fakt ist aber auch, dass dies bei fast 200 Mitarbeitenden der Bedag Solutions AG weder im juristischen Sinne eine Massentlassung ist noch von einer «Kündigungswelle» gesprochen werden kann.

Du schreibst, wir hätten Zitat: «hauptsächlich ältere Mitarbeitende» entlassen. Das ist nachweislich falsch. Die Mehrheit der Entlassenen ist unter 50 Jahre.

So viel zu den Entlassungen.

In deinem Feedback kommen auch einige Führungspersonen gar nicht gut weg. Sie würden sich regelmässig im Ton vergreifen, wären verbal aggressiv und kommunizierten in einem übergriffigen Stil. Wir wären blauäugig, würden wir ein solches Verhalten kategorisch ausschliessen und kennen einige wenige konkrete Vorfälle. Auch bei einer Führungsperson können die Emotionen schon mal hochgehen. Entsprechende Hinweise nehmen wir sehr ernst, gehen ihnen nach und sprechen Führungspersonen darauf an. Wir tun echt viel, um auch sie in ihren Führungsaufgaben zu stärken und besser zu machen.

Von einem grundsätzlichen Problem zu sprechen, wäre aber klar falsch, da stärken wir unseren Führungspersonen den Rücken. Die Kolleginnen und Kollegen machen über alles gesehen einen sehr guten Job, das zeigt auch die letzte Mitarbeiterbefragung. Lob und Wertschätzung (82), Vertrauen (82) oder auch das Akzeptieren konstruktiver Kritik (85) erhielten in deinem Bereich, der Bedag Solutions AG, ausgezeichnete Werte.

Unsere Türen, jene von Thomas, von mir und den zuständigen People Leads, sind und bleiben offen für individuelle Anliegen der betroffenen Personen – und natürlich auch von dir.
Gute Grüsse
Daniela und Thomas

Mehrfachbewertung

nur Vordergründig gut

3,5
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei BEDAG Informatik in Bern gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es werden jede Menge Events veranstalltet aber die soziale und emotionale Kompetenz bleibt bei der bedag total auf der Strecke.

Verbesserungsvorschläge

Mehr HR-Leute einstellen die sich auch WIRKLICH um die MA kümmern. Der aktuelle ist zeitlich total überfordert.

Karriere/Weiterbildung

Es wird ständig darauf hingewiesen das man was machen kann aber konkret passiert gar NIX.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist unter Durchschnitt der Schweiz


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Daniela Burkhard, Head of Human Resource Management
Daniela BurkhardHead of Human Resource Management

Liebe Kollegin, Lieber Kollege

Danke für dein Feedback. Einerseits sind 3.5 Sterne kein vernichtendes Urteil, happy bin ich aber natürlich nicht, schon gar nicht über die Punkte, die du besonders (als negativ) herausstellst. Und ein wenig enttäuscht bin ich auch, denn offenbar hast du uns auch schon in der Vergangenheit bewertet, mein Gesprächsangebot aber nicht angenommen. Das ist nicht die feine Art, finde ich.

Erstaunt bin ich über deine Kritikpunkte. Okay, die «soziale und emotionale Kompetenz» beschreibt (d)ein persönliches Empfinden, das muss ich so respektieren – würde aber im persönlichen Gespräch gerne mehr darüber erfahren. Bei «Karriere / Weiterbildung» hingegen fehlt mir echt die Fantasie, was du meinst. Wir werden weit über die Branchengrenzen hinaus in diesem Bereich als vorbildlich empfunden. Jedes Jahr (!) füllen wir dein persönliches Weiterbildungsbudget neu mit 5000 Franken. Wie du darauf kommst, dass da Zitat «nix» passiert, ist mir völlig schleierhaft. Entscheide selbst, was dich im Job weiterbringt und mach es einfach, wir unterstützen dich grosszügig.

Dasselbe gilt auch für die Entlöhnung. Wir lassen unsere Löhne regelmässig unabhängig überprüfen und wissen (nicht vermuten!), dass wir da gut unterwegs sind – wenn man das ganze Paket anschaut, sogar sehr gut. Beispiel? Treueprämie alle 3 Jahre. Jährlich 600 Franken an die private Büroinfrastruktur. Und und und …

Noch einmal: Buche uns eine halbe Stunde in die Agenda und wir sprechen darüber.

Beste Grüsse
Daniela

Gesundes & unterstützendes Arbeitsumfeld

4,6
Empfohlen
Auszubildende:rHat zum Zeitpunkt der Bewertung eine Ausbildung zum/zur Applikationsentwickler:in EFZ bei Bedag Informatik AG in Bern absolviert.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Generell sehr angenehmes Arbeitsumfeld mit Kommunikation auf Augenhöhe, viel Unterstützung und auch Engagement, wenn Lernende Schwierigkeiten in unterschiedlichen Bereichen während der Ausbildung haben.
Es gibt auch interne Schulungen zu Suchtprävention, oder psychischer Gesundheit und es wird aktiv Raum für solche schwere Themen geschaffen.
Die Benefits sprechen auch für sich (auch wenn der Lohn im Vergleich mit anderen Lernenden etwas tiefer ist, was mMn aber durch die Benefits wett gemacht wird mit der Home Office Pauschale, Halbtax-Beitrag, Schulgeräte etc).

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Manchmal ist es unklar, wer wofür wann verantwortlich ist (jedoch betrifft das nicht die Ausbildung und als Lernende:r kriegst du das nicht aktiv mit/zu spüren), was mit der Restrukturierung der Organisation zusammenhängt, und aus meiner Sicht ein work in progress ist.

Verbesserungsvorschläge

Es könnten weitere Massnahmen zu Diversity & Inklusionsthemen gemacht werden (z.B. Pronomen bei Signatur als Standard, klare antirassistische Positionierung)


Arbeitsatmosphäre

Karrierechancen

Arbeitszeiten

Ausbildungsvergütung

Die Ausbilder

Spaßfaktor

Aufgaben/Tätigkeiten

Variation

Respekt

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Arbeitgeber-Kommentar

Daniela Burkhard, Head of Human Resource Management
Daniela BurkhardHead of Human Resource Management

Liebe Lernende, lieber Lernender.

Danke für dein wertvolles Feedback. Deine hohen Bewertungen passen mit den Ergebnissen der Umfrage von Great Place to Work gut überein – erst vor wenigen Tagen wurden wir nämlich erneut als Great Start-Lehrbetrieb ausgezeichnet.

Ganz besonders freut mich, dass du beim Thema Lohn und Benefits das Gesamtpaket berücksichtigst. Meines Erachtens gehören wir, wenn man sämtliche lohnrelevanten Aspekte einbezieht, auch «beim Portemonnaie» zu den besten Lehrbetrieben in und um Bern.

Und aus aktuellem Anlass freue ich mich ausserordentlich, dass du unsere Präventionskampagnen zu den Themen «Mental Health» sowie – derzeit noch laufend «Sucht» erwähnst. Rund 200 Mitarbeitende haben diese seit dem letzten Jahr besucht – und das auf freiwilliger Basis. Unser Engagement für die Gesundheit unserer Mitarbeitenden ist gross – und zwar nicht nur in Worten, sondern durch praxisnahe und wirksame Sensibilisierungsmassnahmen.

Übrigens: Das nächste Schwerpunktthema steht bereits fest. Und es ist beinahe, als hättest du es geahnt: Ab diesem Herbst widmen wir uns dem Thema Inclusion & Diversity. In diesem Jahr werden die Führungspersonen in Workshops ins Thema eintauchen; ab 2026 alle Mitarbeitenden – und selbstverständlich auch Lernende wie du.

Herzlichen Dank, dass du deine Lehre bei uns absolvierst.
Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg.

Sonniger Gruss
Daniela

Interessanter Arbeitgeber im Wandel

4,4
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Bedag Solutions AG in Bern gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gute Kultur, super Leistungen, und man kann mit jedem Reden - vorausgesetzt man findet Zeit.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kein Bring/Choose-your-own-Device.

Verbesserungsvorschläge

Bedag sollte das Kapitel Re-Organisation hinter sich bringen. Wir haben viel zu viel Arbeit am System verglichen zur Arbeit im System.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Daniela Burkhard, Head of Human Resource Management
Daniela BurkhardHead of Human Resource Management

Liebe Kollegin, Lieber Kollege
Vielen Dank für dein schönes Feedback. «Interessanter Arbeitgeber im Wandel» titelst du. Das sehe ich auch aus meiner Perspektive genauso. Und du schlägst vor, das Kapitel «Re-Organisation» hinter uns zu bringen, auch das kann ich gut nachvollziehen. In der Tat: Die letzten Monate in der Bedag So-lutions AG waren sehr intensiv. Und ja, wir haben wirklich heftig «am System» gearbeitet und uns in relativ kurzer Zeit agil aufgestellt. Das war nun wirklich keine Petitesse, mit viel Arbeit verbunden und manchmal auch nervenaufreibend. Sicher, ganz «fertig» ist diese Entwicklung nie. Aber ich bin zuver-sichtlich, dass wir nun fertig mit säen sind und Schritt für Schritt die Ernte in Form schneller, einfacher Prozesse einfahren können.
Schön, unterstützt du uns auf diesem Weg weiterhin!
Herzlich
Daniela

Top Arbeitgeber..

4,2
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Bedag Informatik AG in Bern gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kommunikation und Umgang mit Kollegen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

HR tut viel für neue MA. Leider kann man, wenn der MA erst einmal im Unternehmen ist, nicht zu viel von ihnen erwarten.

Verbesserungsvorschläge

Lohnanpassungen zeitgerecht gestalten

Gehalt/Benefits

Bei den Löhnen ist die Privatwirtschaft weiter und zahlt besser. Würde das Unternehmen konkurrenzfähige Löhne zahlen, wäre die Behauptung und Begründung des Fachkräftemangels wohl hinfällig.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Daniela Burkhard, Head of Human Resource Management
Daniela BurkhardHead of Human Resource Management

Liebe Kollegin, Lieber Kollege

Danke für dein Feedback und dafür, dass du dir die Zeit genommen hast. Schön, dass du grundsätzlich zufrieden bist und dir viele Aspekte deiner Arbeit und der Rahmenbedingungen zusagen. Gerne gehe ich auf deine beiden Kritikpunkte ein:

Dass wir uns vom HR mit Vorliebe für künftige Mitarbeitende und nicht um die bestehenden kümmern würden, trifft mich. Das ist für mich und mein Team ein veritabler Schlag in die Magengrube. Gerne würde ich dazu Näheres wissen.

Zum Lohn... tja, das ist natürlich immer so eine Sache und vermutlich nicht nur bei der Bedag immer wieder ein Diskussionsthema. Ich gebe es zu: Es gibt sicher auch im Raum Bern Arbeitgeber, die noch besser zahlen. Das gibt es immer. Ich weiss jedoch, dass unser Lohnpaket gut ist und auch auf dem hohen Lohnniveau unserer Branche konkurrenzfähig. Wir vergleichen nämlich die Löhne, die wir bezahlen, jährlich mit den Marktdaten. Darüber hinaus werden sämtliche Löhne in der Jahresendlohnrunde überprüft und bei guter Leistung auch entsprechend angepasst. Die Löhne von Lehrabgängerinnen und Lehrabgängern zu Beginn ihrer Laufbahn sogar zwei Mal.

Was mir besonders wichtig erscheint und in den jährlichen Mitarbeiterumfragen auch immer wieder besonders positiv ausfällt: die Lohnnebenleistungen und Benefits. Da sind wir mit dem persönlichen Bildungsbudget von 5000 Franken im Jahr, bis zu 600 Franken jährlich Homeoffice-Entschädigung, dem monatlichen Beitrag an die Krankenpflegeversicherung und so einigem mehr wirklich stark aufgestellt. Ich denke, man muss beim Lohn auch diese geldwerten Punkte einrechnen und das Ganze sehen.

Aber was schreibe ich da lange – du bist mit deinem Lohn nicht happy. Gerne zeige ich dir auf, wie unser Lohnsystem funktioniert. Dann können wir auch besprechen, welche Services du vom HR aktuell vermisst und was wir besser machen können.
Ich freue mich von dir zu lesen oder hören - bis bald!
Gute Grüsse
Daniela

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