Nicht gut für die mentale Gesundheit. Wer Alternativen hat, sollte sich wo anders bewerben.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Tiefgarage.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Dass es bei dem kostenlosen Nespresso Kaffee nicht die hellblauen Pads gab. Und alles andere auch.
Verbesserungsvorschläge
NACHTRAG
Nach der vorhergesagten Antwort des Personalverantwortlichen, die er unter viele negative Bewertungen gleich oder ähnlich lautend schreibt, möchte ich noch ein paar Anmerkungen loswerden:
Man stellt den Wahrheitsgehalt meiner "Aussagen" in Frage, vermeidet jedoch eine faktenbasierte Richtigstellung. Hierzu ein paar weiterführende konkrete Fragen: Hat die amtierende CEO der Firma eine anerkannte Berufsausbildung abgeschlossen? Hat sie ein (akademisches) Studium abgeschlossen (mit echter Prüfung und akademischer Arbeit)? Wie viele Abmahnungen hat die Firma Bemer in den letzten 15 Jahren wegen unrichtiger (also unwahrer?) Aussagen erhalten? Die entsprechend verlorenen Gerichtsverhandlungen lassen sich im Internet nachrecherchieren. Ebenso wie die Anklagen und Verurteilungen des Unternehmensgründers - des "Gengebers" also.
Man möchte mich "erneut ermutigen, nach vorne zu schauen und meine Erfahrungen mit Bemer als abgeschlossenen Lebensabschnitt zu betrachten". Wieso erneut? Die anderen schlechten Bewertungen sind nicht von mir (ist das hier nicht sowieso anonym?); es scheint überraschenderweise noch weitere Personen zu geben, die ihre schlechten Erfahrungen hier weitergeben möchten. Apropos: Sind Austausch und Nutzung von Erfahrungswerten nicht essentielles Merkmal gereifter Menschen und wäre die Menschheit ohne dies nicht zum Aussterben verurteilt? Ist es nicht recht flach gedacht, daraus etwas psychologisch unverarbeitetes herzuleiten? Und danke auch für den Hinweis, dass Trennungen schmerzhaft sind (oder sein können).
Mein Tipp: Lasst an solche Antworten in Zukunft Leute dran, die etwas davon verstehen, statt den Imageschaden nur noch zu verschlimmern ;-)
Arbeitsatmosphäre
Die komplette Führungsmannschaft wurde in den letzten Jahren ausgetauscht und besteht nur noch aus ungelernten und hauptberuflichen Erben, die von Führung keine Ahnung und lediglich das eigene Ego im Blick haben. Natürlich wird der hier eifrig kommentierende Personaler dies dementieren; aber stellt euch vor, die Firma ist wirklich so schlimm, wie es in jeder zweiten Bewertung hier beschrieben wird: Was würde ihm wohl blühen? Richtig ... er braucht seinen Job. Ohne in die traurigen Details zu gehen, kann ich die ganzen schlechten Bewertungen hier bestätigen und stelle die Glaubwürdigkeit der positiven infrage. Der eifrig hier kommentierende Personaler wird das als rhetorisch Hochbegabter natürlich im Sinne der bewährten du-bist-selber-doof-Taktik umkehren und die Glaubwürdigkeit der schlechten Bewertungen anzweifeln. Wenn es für euch wichtig ist, recherchiert selber. Weiter unten ein paar Hinweise dazu.
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Das ist ein sehr interessantes Thema, zu dem ich keine Antworten liefere, aber dafür Fragen vorschlage, die man Google, Liechtensteiner Behörden oder aktuellen oder ehemaligen Mitarbeitern stellen könnte:
- Finde heraus, wie der Gründer des Unternehmens heisst
- Google seinen Namen und lies nach über seine Begegnungen mit deutschen Gerichten
- Recherchier mal, welche Urteile gegen das Unternehmen selbst ergangen sind.
- Google mal nach dem Firmennamen in Verbindung mit dem Begriff Quarks Science Cops und du stösst auf einen sehr hörenswerten Podcast über die Machenschaften des Unternehmens
- Frag mal nach, was genau die CEO für eine berufliche Vergangenheit hat, welche Ausbildung sie abgeschlossen hat, welche Ausbildung ihr Mann hat, welche nachweisbaren beruflichen Erfolge er vorweisen kann und wer in dem Unternehmen stellvertretender Geschäftsführer und Stabschef ist.
- Schau dir mal ihre "Wissenschaft" an und google den Namen, den du in deinen Recherchen am häufigsten liest. Das gleiche kannst du mit den zweit- und dritthäufigsten Namen ebenfalls machen
und so weiter und so weiter.
Work-Life-Balance
Das kommt drauf an, wie sehr einen die Erlebnisse von der Arbeit ins Privatleben verfolgen.
Kollegenzusammenhalt
Jeder gegen jeden. Allen gemeinsam: Angst.
Umgang mit älteren Kollegen
Die vermehrten Entlassungen von ca. 15 % der Belegschaft in den vergangenen zwei Jahren haben einen überdurchschnittlich hohen Anteil an älteren Mitarbeitenden getroffen. Ein jeder bilde sich darauf seinen eigenen Reim. Sicher wird der hier kommentierende Personaler in vorauseilendem Gehorsam dagegen reden und mit imaginärem herablassenden Lächeln fragen, woher ich das denn als Ehemaliger wissen möchte. Ich weiß es, mein lieber ;-)
Vorgesetztenverhalten
Gleich und gleich gesellt sich gern. Die Unternehmerfamilie, aus der die aktuelle CEO entspringt, fällt nicht durch akademische Bildung, Herzenswärme, Umsichtigkeit, Aufrichtigkeit, Güte oder Intelligenz auf. Die Schlüsselpositionen, die man nicht aus den Reihen der Familie besetzen kann, besetzt man mit gleichen.
Arbeitsbedingungen
Außen hui, und innen …. ;-)
Kommunikation
Das Unternehmen ist seit jeher mit der Wahrheit nicht verantwortungsvoll umgegangen, was ein Teil seiner DNA geworden und bis heute geblieben ist - das ist zumindest mein Eindruck. Es findet Kommunikation statt, was jedoch überschaubaren Wert hat, wenn man sich über den Wahrheitsgehalt der Inhalte nicht sicher sein kann.
Gleichberechtigung
Den beiden Schwestern an der Spitze des Unternehmens ist es nach jahrelang fehlender Wertschätzung durch männliche Familienmitglieder in Führungspositionen nun sehr wichtig, so ein Frauenpower Ding im Unternehmen durchzuziehen. Männer werden meiner Wahrnehmung nach tendenziell benachteiligt - was ich aber nicht schlimm finde, da ich in diesem Umfeld noch nicht mal meinen Feinden eine Karriere wünsche, ganz gleich, welchen Geschlechts.