Es war wirklich schlimm
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war geprägt von mangelnder Führung, fehlender Kommunikation und respektlosem Verhalten.
Image
DAs SEM hat zu recht einen sehr schlechten Ruf.
Work-Life-Balance
Unsere Sektionsleiterin verlangte von uns, dort zu bleiben, bis die letzte Registrierung abgeschlossen war. Teilweise dauerte das bis 19:00 Uhr. Sie ging jedoch regelmässig bereits um 16:00 Uhr nach Hause, weil sie ihre Kinder von der Kita abholen musste.
Karriere/Weiterbildung
Egal, ob man seine Arbeit richtig macht oder nicht – nach Lust und Laune stellen sie dich vor die Tür.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt war für diese Arbeit zu niedrig.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
DAs war gar nie ein Thema
Kollegenzusammenhalt
Im Team fielen oft Beleidigungen. Keine Führungsperson reagierte.
Umgang mit älteren Kollegen
Wir hatten kaum ältere Mitarbeitende. Auch diese wurden gleich schlecht behandelt.
Vorgesetztenverhalten
Wir wurden ständig kontrolliert. Eine Vorgesetzte schrie uns regelmässig an. Zwei Leiter erstellten eine Liste mit den Namen der dort arbeitenden Frauen, mit denen sie ins Bett gehen würden. Weder die Sektionsleitung noch die Abteilungsleitung reagierte in irgendeiner Form.
Arbeitsbedingungen
Ich habe im Bundesasylzentrum gearbeitet. Mein Arbeitsort befand sich im ehemaligen Notfalltrakt. In vielen Räumen gab es keine Fenster, und die Lüftungen funktionierten nicht – auch nicht auf den Toiletten. Weil es hineinregnete, mussten wir Eimer aufstellen (kein Scherz).
Kommunikation
Ich hatte bis auf mein Austrittsgespräch kein einziges Mitarbeitergespräch. Unsere Sektionsleitung erschien selten bis gar nicht. Wenn wir informiert wurden, dann höchstens per E-Mail.
Gleichberechtigung
Wir wurden alle gleich schlecht behandelt.
Interessante Aufgaben
Der Arbeitsablauf wurde so unterteilt, dass wir einen Arbeitsschritt des gesamten Prozesses erledigen mussten. Diesen Schritt führten wir dann den ganzen Tag lang aus.


