Gewinn vor Menschlichkeit – Ein Trauerspiel unter der Swisscom-Flagge
Arbeitsatmosphäre
Die Stimmung ist extrem angespannt. Durch den angekündigten Stellenabbau herrscht grosse Unsicherheit. Man fühlt sich nicht mehr wertgeschätzt, sondern nur noch als Kostenfaktor, während die Gewinne des Mutterkonzerns stimmen. Es ist einfach nur noch traurig.
Kommunikation
Es ist frustrierend und beschämend: Ein Unternehmen, das sein Geld mit Kommunikation verdient, versagt intern auf ganzer Linie. Dass wir als Mitarbeitende wichtige Informationen regelmässig erst aus den Medien erfahren, anstatt direkt informiert zu werden, zeigt einen massiven Mangel an Wertschätzung. Diese Intransparenz ist für eine Tochtergesellschaft eines Staatsbetriebs schlicht unprofessionell und zeugt von einer Kultur des Verschweigens, die jegliches Vertrauen zerstört.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist gut, da wir alle im selben Boot sitzen. Es ist schade zu sehen, wie dieses Teamgefüge durch die Fehlentscheide der Geschäftsleitung belastet wird.
Work-Life-Balance
Der Druck nimmt massiv zu. Wenn Stellen abgebaut werden, bleibt die Arbeit an den verbleibenden Mitarbeitern hängen. Die Belastung steigt stetig an.
Vorgesetztenverhalten
Man hat das Gefühl, die Führung führt nur Befehle der Swisscom aus. Empathie fehlt völlig. Jede Entscheidung wird gefühlt gegen die Mitarbeiter getroffen, um die Zahlen zu polieren.
Interessante Aufgaben
Die Firma hat die Zukunft verschlafen. Man macht uralte Arbeiten und hat den Anschluss an die IT-Branche verpasst. Es wirkt fast so, als lasse man die Firma absichtlich versauern, ohne uns auf den neuesten Stand zu bringen.
Gleichberechtigung
Wird nach aussen gross beworben, aber intern kaum gelebt. In einem Betrieb, der technologisch stagniert, bleibt leider auch die soziale Weiterentwicklung auf der Strecke.
Umgang mit älteren Kollegen
Langjährige Erfahrung wird kaum geschätzt. Anstatt das Wissen zu nutzen, sieht man ältere Kollegen nur als teure Kostenfaktoren. Das ist beschämend für eine Tochter eines Staatsbetriebs.
Arbeitsbedingungen
Die Bedingungen verschlechtern sich laufend. Dass die Kosten für die Geschäftsfahrzeuge immer mehr auf uns Mitarbeiter abgewälzt werden, ist eine Frechheit. Man zahlt für sein eigenes Arbeitswerkzeug fast schon drauf.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Stellenabbau trotz Milliardengewinnen im Konzern ist das Gegenteil von sozialer Verantwortung. Das Image nach aussen entspricht absolut nicht der Realität im Innern.
Gehalt/Benefits
Die Löhne steigen nur minimal und decken die steigenden Abzüge (z.B. fürs Auto) nicht. Man wird finanziell kleingehalten, während die Konkurrenz mittlerweile deutlich bessere Pakete bietet. Reine Ausbeutung.
Image
Gegen aussen wird das Bild eines modernen, sozialen Arbeitgebers vermittelt, doch die Realität sieht anders aus. Das Image bröckelt massiv, da man merkt, dass Profit hier über dem Wohl der Mitarbeitenden steht. Für eine Swisscom-Tochter ist das beschämend.
Karriere/Weiterbildung
Aufstiegsmöglichkeiten gibt es kaum. Es findet keine Investition in moderne Weiterbildungen statt, um uns für die Zukunft (IT-Bereich) fit zu machen.