Wenig Wertschätzung, hoher Druck, unklare Ansprechpartner und schwache Kommunikation – Rivalität statt Teamgeist
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Storemanagerinnen untereinander sind wirklich toll. Sie unterstützen sich gegenseitig, verstehen sich gut und schaffen so ein angenehmes Miteinander auf Mitarbeiterebene, trotz der Probleme auf Führungsebene.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Wertschätzung, Offenheit und Vertrauen werden in Leitbildern und Schulungen groß betont – tatsächlich werden sie im Alltag kaum umgesetzt. Kritik wird selten ernst genommen, Feedback kaum akzeptiert, und Mitarbeiter spüren wenig echte Anerkennung oder Unterstützung. In letzter Zeit haben deshalb viele gute Mitarbeiter auf allen Ebenen das Unternehmen verlassen.
Verbesserungsvorschläge
Durch klarere Kommunikation, wertschätzendes Verhalten, bessere Work-Life-Balance und faire Vergütung könnte Calida das Arbeitsumfeld deutlich verbessern, Motivation steigern und Mitarbeiter:innen langfristig binden.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist von Druck und Misstrauen geprägt. Vorgesetzte geben kaum Anerkennung oder konstruktives Feedback, stattdessen herrscht ein Fokus auf Zahlen und Leistung. Fairness und Vertrauen sind im täglichen Miteinander kaum spürbar, was zu Rivalität und Unsicherheit führt. Ein wertschätzendes Betriebsklima existiert leider nicht
Kommunikation
Die interne Kommunikation ist chaotisch und intransparent. Informationen werden spät oder gar nicht weitergegeben, klare Ansprechpartner fehlen. Entscheidungen sind oft nicht nachvollziehbar, was Unsicherheit schafft und die Zusammenarbeit erschwert.
Nachfragen ist auch nicht erwünscht.
Kollegenzusammenhalt
Auf Mitarbeiterebene in den Stores herrscht meist guter Zusammenhalt, Kolleg:innen unterstützen sich gegenseitig. Auf Führungsebene fehlt allerdings Teamgeist, Entscheidungen werden oft isoliert getroffen und es gibt wenig Austausch zwischen den Abteilungen.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance ist praktisch nicht vorhanden. Wochenarbeitszeiten überschreiten oft 40 Stunden, und es kommt regelmäßig vor, dass man sechs Tage arbeiten muss. Auf Mitarbeiter wird Druck ausgeübt, ihre Überstunden auszahlen zu lassen, statt sie abzubauen. Besonders problematisch ist, dass in den Stores außerhalb der regulären Arbeitszeiten, insbesondere über Wochenenden, kaum jemand erreichbar ist. Das führt zu zusätzlichem Stress und erschwert sowohl die Planung des Privatlebens als auch eine angemessene Erholung
Vorgesetztenverhalten
Das Vorgesetztenverhalten ist sehr problematisch. Nein sagen ist kaum möglich, und es wird häufig ein schärferer Ton angeschlagen, der Druck und Unsicherheit erzeugt. In Regiomeetings liegt der Fokus meist auf Schulungen, die jedoch keinerlei Einfluss auf die tatsächliche Arbeit in den Stores haben. Auch Schulungen zum Thema Feedback werden durchgeführt, aber konstruktives Feedback wird von den Vorgesetzten ohnehin kaum akzeptiert oder umgesetzt. Wertschätzung oder Unterstützung sucht man hier vergeblich – stattdessen herrscht ein Klima von Kontrolle und fehlender Offenheit
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang mit älteren Kolleginnen lässt stark zu wünschen übrig. Erfahrungen und Wissen werden kaum wertgeschätzt, oft werden sie bei Aufgaben oder Entscheidungen übergangen. Respekt und Anerkennung fehlen, was zu einem demotivierenden Arbeitsklima führt.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist sehr enttäuschend, teilweise nur auf Mindestlohnniveau. Leistung und Erfahrung werden kaum honoriert, sodass das Verhältnis von Arbeit und Vergütung völlig unangemessen ist

