Viel Potenzial, das nicht genutzt wird
Verbesserungsvorschläge
Eine starke Teamkultur entsteht nicht von selbst und kann nicht vollständig auf die Mitarbeitenden übertragen werden. Das Management sollte aktiv Verantwortung übernehmen, gemeinsame Werte vorleben und gezielte Massnahmen zur Stärkung des Teamzusammenhalts initiieren.
Ein konsequent respektvoller und wertschätzender Umgang mit Mitarbeitenden ist essenziell. Dazu gehören ein konstruktives Feedbackverhalten, ernsthaftes Zuhören, das Anerkennen unterschiedlicher Meinungen sowie ein klarer Fokus auf gegenseitigen Support.
Arbeitsatmosphäre
Der Standort am Bielersee ist ein klarer Pluspunkt. Während der Arbeitszeit findet jedoch kaum Austausch statt, tagsüber wird praktisch nicht miteinander kommuniziert. Trotz engem Raum entsteht keine positive oder lebendige Atmosphäre. Die Stimmung wirkte über längere Zeit angespannt und kühl, echte Teamdynamik oder Begeisterung war kaum spürbar.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance war gut. Die Arbeitszeit konnte flexibel eingeteilt werden, Teilzeitmodelle wurden aktiv unterstützt. Überstunden mussten jedoch zeitnah und stundenweise kompensiert werden.
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb der Teams war der Zusammenhalt grundsätzlich gut, und an Teamevents herrschte meist eine positive Atmosphäre. Dennoch blieb der Teamzusammenhalt insgesamt wenig verbindlich: Einige Mitarbeitende verstanden sich zwar gut miteinander, aber als gesamtes Team entwickelte sich kein wirklich starkes, gemeinsames Wir‑Gefühl.
Vorgesetztenverhalten
Das Management war fachlich stark in die Kundenprojekte eingebunden und zeigte dort ein hohes Engagement, was wesentlich zur hohen Kundenzufriedenheit beitrug.
Innerhalb des Managements zeigte sich im Umgang mit Mitarbeitenden jedoch ein sehr heterogenes Bild. Eine Person fiel durch ein stark respektloses und abwertendes Verhalten auf: Kritik wurde defensiv oder herablassend aufgenommen, andere Meinungen wurden geringgeschätzt und Empathie fehlte weitgehend. Zwei Person verfügten über wenig Führungsfähigkeiten. Gleichzeitig gab es jedoch auch eine Führungskraft, die ihre Rolle professionell, wertschätzend und unterstützend wahrnahm.
Durch diese starken Unterschiede entstand kein geschlossenes Teamgefühl. Insbesondere das Verhalten einzelner Personen führte dazu, dass Wertschätzung und Rückhalt oft fehlten, der Eindruck entstand, dass Kunden klar wichtiger waren als Mitarbeitende, und Fehler des Managements teilweise auf Mitarbeitende übertragen wurden – auch in Kundensituationen.
Arbeitsbedingungen
Gute Infrastruktur und freie Wahl des Arbeitsgeräts
Kommunikation
Nach aussen kurze Kommunikationswege und flache Hierarchie propagiert. Intern werden Konflikte und Unstimmigkeiten jedoch nicht angesprochen und ausgeblendet.
Gehalt/Benefits
Die Sozialleistungen fielen insgesamt eher schwach aus. Die Löhne waren lediglich durchschnittlich, die Pensionskassenleistungen bewegten sich auf dem gesetzlichen Minimum und boten kaum zusätzliche Absicherung.
Eine Gewinnbeteiligung wurde zwar angekündigt, wurde jedoch nicht ausgezahlt.
Interessante Aufgaben
Die Projekte sind aussergewöhnlich spannend, mit namhaften Kunden.