Ihr Unternehmen?

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CareOne 
Schweiz 
AG
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Mangel an Professionalität und fragwürdiges Führungsverhalten

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 für dieses Unternehmen in Allschwil gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das einzig Positive waren die echten, unterstützenden Arbeitskollegen. Sonst bleibt hier leider nichts gutes zu erwähnen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

In meiner Wahrnehmung mangelt es der Leitung an Transparenz, Konsequenz und Professionalität. Entscheidungen wirken häufig willkürlich oder eigennützig, und persönliche Nähe zur Geschäftsleitung scheint wichtiger als rechtlich oder moralisch korrektes Verhalten. Die Geschäftsleitung behandelt Mitarbeitende oft respektlos und herablassend, und benachteiligt insbesondere jene, die einfach ihren Job gut machen wollen, ohne sich der Leitung anzubiedern. In meiner persönlichen Erfahrung kam es wiederholt zu Vorgehensweisen, die zumindest grenzwertig, wenn nicht gar widerrechtlich waren. Wer sich loyal verhält, wird bevorzugt, während kritische Stimmen schnell als Feinde der Unternehmensführung gelten. Das führt zu einem angespannten Arbeitsklima, in dem Vertrauen, Fairness und Wertschätzung kaum Platz finden.

Verbesserungsvorschläge

Anstatt in Stellenbeschreibungen und bei internen Anlässen ständig zu betonen, wie innovativ, sozial und was für ein toller Arbeitgeber man sei, sollte das Unternehmen beginnen, diesen Anspruch auch tatsächlich umzusetzen. Der Unterschied zwischen Aussenwirkung und Realität ist deutlich spürbar, sobald man dort arbeitet. Wer sich als innovativ bezeichnet, sollte dies im Alltag auch zeigen, und wer mit Grosszügigkeit und Fairness wirbt, sollte mehr bieten als nur das gesetzliche Minimum.

Arbeitsatmosphäre

Die Geschäftsleitung schafft durch ihr Verhalten eine toxische Atmosphäre, in der man sich nicht wohl fühlt.

Image

Das Aussenimage wird stark poliert und als besonders modern und innovativ, doch hinter der Fassade zeigt sich das genaue Gegenteil. Viel Schein, kaum Sein.

Work-Life-Balance

Kontaktaufnahmen in der Freizeit und sogar in den Ferien waren üblich. Zusatzaufwand wie Wochenendarbeit wurde nicht wertgeschätzt.

Karriere/Weiterbildung

Karriereperspektiven fehlen. Die Priorität liegt klar darauf, Mittel für die jährliche Gewinnausschüttung zu sparen, statt in die Weiterentwicklung der Mitarbeitenden zu investieren.

Gehalt/Benefits

Gehalt im unteren Durchschnitt der Branche, Sozialleistungen auf gesetzlichem Minimum.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umweltbewusstsein war neutral, aber das Sozialbewusstsein lag bei null.

Kollegenzusammenhalt

Im vertrauten Kollegenkreis gut, aber bei den Lieblingen der Vorgesetzten heikel und von Misstrauen geprägt. Das trug stark zur insgesamt toxischen Atmosphäre bei. Man kann schnell fallengelassen werden.

Umgang mit älteren Kollegen

Genauso herablassend wie mit allen anderen, die nicht zu den bevorzugten, der Geschäftsleitung nahestehenden Personen gehörten.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten war kalt, unehrlich und oft unethisch. Respekt fehlte komplett, besonders gegenüber Mitarbeitenden, die nicht zum bevorzugten Kreis gehörten.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen entsprachen dem heutigen Minimum: ein Büro mit PCs, Tischen und Stühlen, aber keinerlei besondere Ausstattung oder Mitarbeitenden-Benefits.

Kommunikation

Die Kommunikation war oft extrem mangelhaft, insbesondere seitens der Vorgesetzten. Teilweise wirkte sie so schlecht, dass man den Eindruck bekam, Fehler würden bewusst auf Mitarbeitende abgewälzt.

Gleichberechtigung

Mitarbeitende, die der Geschäftsleitung besonders nahe standen, wurden klar bevorzugt, während andere, die einfach ihren Job machten, spürbar schlechter behandelt wurden, teils sogar mit offen feindseligem Verhalten (z.B. bewusstes Nichtgrüssen oder Blicke, die deutlich Ablehnung signalisierten)

Interessante Aufgaben

Die einzige Abwechslung entstand wenn man als „Mädchen für alles“ fungierte und Arbeiten übernehmen musste, die eigentlich nicht zur eigenen Rolle gehörten oder sogar die eigenen Kompetenzen überstiegen.

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Arbeitgeber-Kommentar

Sandra GamboniHR Leitung

Vielen Dank für das ausführliche Feedback. Auch wenn uns Ihre Rückmeldung in vielen Punkten betroffen macht, nehmen wir sie sehr ernst und verstehen sie als wichtigen Impuls zur Weiterentwicklung.

Besonders danken wir für den Hinweis auf den guten Zusammenhalt unter den Mitarbeitenden, den wir als grosse Stärke wahrnehmen und weiter fördern möchten.

Gleichzeitig bedauern wir sehr, dass Sie Führung, Kommunikation und Arbeitsatmosphäre als wenig transparent, respektlos und belastend erlebt haben. Ein Arbeitsumfeld, das von Fairness, Wertschätzung und Vertrauen geprägt ist, entspricht unserem Anspruch als Arbeitgeber und wir nehmen Ihre Kritik in diesen Bereichen bewusst auf.

Die angesprochene Diskrepanz zwischen Aussenauftritt und gelebter Realität sowie die fehlende Wahrnehmung von Entwicklungsmöglichkeiten sind Punkte, die wir kritisch reflektieren. Wir arbeiten kontinuierlich daran, unsere Führungs- und Unternehmenskultur sowie interne Kommunikation und Mitarbeiterentwicklung zu verbessern.

Gerne stehen wir für einen persönlichen Austausch zur Verfügung. Wir danken Ihnen für Ihre Offenheit und wünschen Ihnen für Ihren weiteren Weg alles Gute.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.