Positive Erfahrung insgesamt
Gut am Arbeitgeber finde ich
Sehr flexibel und pragmatisch. Sehr flache Hierarchien - Begegnungen sind auf Augenhöhe egal ob Partner oder Trainee.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Hohe Mitarbeiterfluktuation bedingt u.a dadurch, dass sehr viele Studenten eingestellt werden zu einem niedrigen Lohn. Branchenwissen / Fachwissen ist nur auf oberster Stufe wirklich vorhanden, was den Lerneffekt in der Firma insesgamt verringert.
Verbesserungsvorschläge
Massnahmen zur besseren Mitarbeiterbindung / Aufbau von langfristigem Wissen in der Firma.
Arbeitsatmosphäre
Open-Space Büro, wird teilweise etwas laut. Begenungen sind grösstenteils freundlich und respektvoll.
Karriere/Weiterbildung
Ein Karriereplan ist vorhanden, mit genauen Vorgaben, wann und unter welchen Bedingungen man befördert wird. Allerdings kann man nur begrenzt aufsteigen, da die Firma klein ist (ca. 30 Mitarbeiter, 5 Teams)
Gehalt/Benefits
Tiefer Stundenlohn. Für ein Studenten- bzw. Temporärjob okay. Wenn man erste Arbeitserfahrung sammeln möchte, kann man den tiefen Lohn in Kauf nehmen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Abfall (PET, Alu, Glas und Karton) wird getrennt. Büromaterial wird sparsam und auf nachhaltige Weise besorgt (z.B. recycled Haushaltstücher, second-hand Geräte)
Kollegenzusammenhalt
Grösstenteils guter Spirit und Hilfsbereitschaft. Da 80% Studierende sind, hat man schnell etwas gemeinsam und ein guter Austausch. Man hat immer irgendeine Ansprechsperson.
Vorgesetztenverhalten
Meine Erfahrung war positiv (Führungsstil, Umgang etc.). Je nach vorgesetzter Person jedoch sehr anders.
Arbeitsbedingungen
Büro ist schön hell und direkt am Bahnhof. Ich wünschte mir manchmal etwas mehr Privatsphäre oder Rückziehorte. Arbeitsaustattung ist gut, jedoch gab es teils Probleme mit dem Verbinden zum Bildschirm, was täglich zu Ineffizienzen führte.
Kommunikation
Ehrlichkeit und Transparenz werden sehr geschätzt. Demnach wird auch offen kommuniziert - teilweise etwas zu offen.
Gleichberechtigung
Keinerlei Diskrimierungen.
Interessante Aufgaben
Viele verschiedene Aufgaben (fast kein Tag ist gleich) allerdings fehlte mir eine gewisse Tiefe. Die meisten Aufgaben sind relativ kurzlebig und teils oberflächlich, was ‘deep work’ nicht wirklich möglich macht. Eine der grössten Gründe, wieso ich gegangen bin.