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Chrüzmatt
Bewertung

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Ehrliche Bewertung Chürzmatt Hitzkirch

1,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 für dieses Unternehmen in Hitzkirch gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Nicht besonders viel im Vergleich zu andere Betrieben

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Umgang
- Geschäftsleitung
- Gewisse Teamleitungen
- Löhne
- Kommunikation

Verbesserungsvorschläge

- Freundlicherer Umgang mit Mitarbeitenden
- Geschäftsführung auf Augenhöhe
- Meinung der Mitatbeitenden sich anhören
- Bessere Löhne

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre bei der Arbeit war grösstenteils nicht gut. Das Vertrauen zu den Vorgesetzten wurde mehrfach gebrochen und private Angelegenheiten wurden offen mit der Geschäftsleitung geteilt. Des weiteren wird man als Arbeitnehmer von der Chrüzmatt komplett ausgelaugt. Die Arbeitspläne werden von den Leitungen geschrieben und werden so geplant, dass diese jedes Wochenende frei haben. Auch muss man durch das einspringen teilweise 6 Tage am Stück arbeiten, und x mal einspringen, während die Leitungen der Abteilung nie einspringen.

Image

Die Chrüzmatt wird häufig nach aussen sehr gut dargestellt, jedoch läuft vieles nicht so wie es sollte. Mitarbeitende werden von Oben herab behandelt, die Geschäftsleitung entscheidet ohne die Stimme der Mitarbeitenden zu berücksichtigen und Löhne werden unter dem Durschnitt ausbezahlt.

Work-Life-Balance

In der Zeit, als ich in der Chrüzmatt gearbeitet habe, hatte ich das Gefühl für diesen Betrieb zu leben. Die ständigen geteilten Dienste und Spätdienste haben die Freizeit neben dem Job massiv beeinträchtigt. Es gab Monate, wo gewisse Mitarbeitende bis zu 16 Spätdiensten hatten. Auch musste man häufig nach dem Spätdienst einen Frühdienst absolvieren. Durch das ständige einspringen ohne Vergütung konnte man häufig nur 1 Tag frei machen und sich gar nicht richtig erholen. Auch musste man aufgrund des hohen Arbeitsaufwands täglich früher zum F-Dienst erscheinen, damit man nicht in Zeitverzug gekommen ist. Abrechnen durfte man dies jedoch nicht, da man erst ab 15 Minuten aufschrieben durfte und dies nur bei Überzeit am Mittag oder Abend. Heisst, man hat sehr viele unbezahlte Überstunden absolviert. Die Leitungen wussten davon, haben jedoch nichts unternommen.

Karriere/Weiterbildung

In der Chrüzmatt kann man sehr weit kommen, wenn man sich bei den richtigen Personen unterwirft. Auch wird gerne gesehen, wenn man sich komplett überarbeitet und die Arbeit über die Freizeit stellt.

Gehalt/Benefits

Lohn wurde immer pünktlich gezahlt. Jedoch ist der Lohn sehr schlecht im Vergleich zu anderen Betrieben. Die Geschäftsleitung spricht immer von kantonalem Durchsnittslohn und so weiter, jedoch ist der Lohn stark darunter. Gewisse Mitarbeitende, welche auf die Stelle in der Chrüzmatt angewiesen sind, weil sie von der Region kommen werden häufig lohntechnisch ausgenutzt und schlecht bezahlt. Auch sind die Benefits sehr mager. Pensionskasse könnte auch besser sein. Koordinationsabzug wird jedoch dem Pensum angepasst.

Kollegenzusammenhalt

Zusammenhalt innerhalb des Teams war meistens gut. Es wurde aus gutwill oft ausgeholfen, ohne einen Rappen dafür zu kassieren. Auch hat man sich unterstützt, wo man konnte. Teilweise gab es schwarze Schafe innerhalb des Teams, welche aus meiner Sicht viel zu spät angegangen wurden und die Stimmung, wie auch den Teamzusammenhalt massiv beeinträchtigt haben.

Umgang mit älteren Kollegen

ältere Mitarbeitende werden von der Geschäftsleitung nicht gut behandelt. Oftmals sind sie stark unterbezahlt, für die Erfahrung und das Know-how, dass sie mitbringen. Ebenso wird die Meinung dieser Mitarbeitenden von der Geschäftsleitung häufig untergraben und ignoriert.

Vorgesetztenverhalten

Vorgesetzte Abteilungsleitungen haben sich die besten Arbeitspläne geschrieben und sich alle Vorzüge genommen, während das „normale“ Personal hart arbeiten musste. Die Geschäftsführung hat x-mal Entscheidungen zur Arbeitsausführung getroffen, ohne das Personal miteinzubeziehen. Auch haben Vorgesetzte gewisse Mitarbeitende vor allen anderen Mitarbeitenden heruntergemacht und diskriminiert. Fie meisten Mitarbeitenden haben deshalb nicht getraut ihre Meinung oder Anliegen zu äussern.

Kommunikation

Kommunikation der Geschäftsleitung an Mitarbeitende ist unzureichend. Man wird oft erst informiert, wenn man über Umwege die Informationen bereits erfahren hat. Auch ist die Kommunikation des öfteren uneinheitlich verlaufen.

Interessante Aufgaben

Arbeitsaufwand war viel zu hoch. Man hat ständig mit möglichst wenig Personal, möglichst viel Arbeit erledigen wollen. Wenn jemand krankheitsbedingt ausgefallen ist, musste man meistens an diesem Tag mit 1 Mitarbeitenden weniger arbeiten. Wenn man nach mehr Personal gefragt hat, musste man entweder weinend oder auf den Knien bettelnd angekrochen kommen um dieses zu erhalten. Der Alltag im Allgemeinen war sehr eintönig und jeden Tag gleich. Man hatte wenig Abwechslung und konnte sich nur sehr wenig entfalten. Die Lernenden und Studierenden hatten nur wenig Möglichkeiten gelerntes ind der Praxis umzusetzen.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.