Früher top Arbeitgeber – heute leider enttäuschend nach Übernahme
Verbesserungsvorschläge
• Klare Karrierepfade und echte Weiterbildungsmöglichkeiten schaffen
• Weniger Micromanagement, mehr Vertrauen ins Team
• Selbstorganisation ernst nehmen – nicht nur als Buzzword nutzen
• Führung auf allen Ebenen dringend schulen (Change- und People-Management!)
Arbeitsatmosphäre
Früher ein echtes Highlight – heute geprägt von Unsicherheit und Misstrauen. Seit der Übernahme steht nicht mehr der Kunde oder das Team im Vordergrund, sondern nur noch die Auslastung und verrechenbare Stunden. Viele Kolleg:innen haben gekündigt, weil der Druck schlicht zu hoch wurde.
Work-Life-Balance
Kaum vorhanden. Der mentale Stress ist nach Feierabend kaum abzuschalten. Seit der Übernahme fühlt sich die Arbeit oft erdrückend an. Die Freude am Job ist bei vielen verschwunden.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt keine klaren Pläne, keine aktiven Förderprogramme. Alles hängt davon ab, wie laut man seine Wünsche äußert – und selbst dann passiert selten etwas. Für ambitionierte Mitarbeitende kein Ort für langfristige Entwicklung.
Gehalt/Benefits
Gehalt ist im Mittelfeld – keine Katastrophe, aber auch nichts, was motiviert zu bleiben. Wer mehr will, muss sich woanders umsehen. Sozialleistungen sind schwach, vor allem die PK.
Kollegenzusammenhalt
Das Team hält noch zusammen, weil man gemeinsam versucht, mit der Belastung umzugehen. Ohne die Kolleg:innen wäre der Alltag kaum zu ertragen.
Vorgesetztenverhalten
Fachlich meist ok, aber Leadership und Motivation? Fehlanzeige. Es fehlt an Vertrauen, Empathie und Weitsicht. Ziele sind unrealistisch und demotivieren mehr als sie inspirieren
Arbeitsbedingungen
Viel Flexibilität auf dem Papier, aber kaum noch in der Realität. Der Leistungsdruck hat extrem zugenommen. Ziele sind oft zu hoch gesteckt, und man bleibt auf der Strecke.
Kommunikation
In der Theorie wird Transparenz versprochen, in der Praxis herrscht Top-Down-Mentalität. Entscheidungen fallen im kleinen Kreis – und werden dann als Team-Entscheidung verkauft. Offenheit gibt es nicht mehr, und wer Kritik äußert, riskiert Ärger. Vertrauen? Fehlanzeige.
Gleichberechtigung
Kein erkennbarer Unterschied zwischen Männern und Frauen – das wird immerhin gelebt.
Interessante Aufgaben
Die Projekte selbst sind meist spannend und herausfordernd. Auch die Kunden sind toll – das hilft, die täglichen Frustrationen zumindest etwas auszugleichen.