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Confiseur 
Bachmann 
AG
Bewertung

Mehrfachbewertung

Kann man mal machen, muss man aber nicht

3,2
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Confiserie Bachmann Luzern in Luzern gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Er gibt jedem eine Chance, auch wenn man noch keine Berufserfahrung hat oder Ähnliches. Finde ich vorbildlich, denn nur durch Arbeiten kommt man zu Berufserfahrung.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Siehe Verbesserungsvorschläge.

Verbesserungsvorschläge

Mehr auf Mitarbeiterbindung setzen als nur auf Umsatz und Gewinn. Man könnte mehr erreichen, wenn man die meisten Mitarbeiter nicht nach 2 Jahren wieder verliert aufgrund von schlechten Aufstiegsmöglichkeiten.
Und ein wenig mehr Dankbarkeit zeigen. Die Mitarbeiter sind die Stützen des Betriebs - ohne sie läuft nichts.
Ein paar mehr Benefits, um den Arbeitgeber attraktiver zu machen.

Arbeitsatmosphäre

Es gibt leider kaum Lob, wenn gut gearbeitet wird, jedoch sehr schnell Kritik, falls etwas nicht wie erwünscht stattfindet. Freiwünsche sind sehr schwierig zu erhalten und die Stimmung im Team ist tendenziell eher mittelmässig.

Image

Meines Wissens ist das Image dieser Firma nach aussen relativ schlecht behaftet. Oftmals höre ich von anderen: "Oh, und wie war es da zu arbeiten?" mit einem negativen Unterton, weil sie schon von anderen gehört hatten, dass es nicht der beste Arbeitgeber sei.

Work-Life-Balance

Familien mit Kinder wurden während den Ferienzeiten (v.a. in den Sommermonaten) klar der Vorrang überlassen und es gab einige Sperrwochen im Jahr, in denen keine Ferien genommen werden durften, weil Höchstbetrieb war (v.a. in der Weihnachtszeit und an Fasnacht). Es betraf aber nur ca. 4 Wochen im Jahr - der Rest war frei auswählbar.
So waren auch die Arbeitszeiten in meiner Filiale relativ gut gewählt (frühster Schichtbeginn um 6:30 Uhr und spätestes Schichtende um 19:00), doch 6-Tages-Wochen waren meiner Erfahrung nach keine Seltenheit.
Dafür wurde in meiner Filiale gut darauf geachtet, dass nicht zu viel Überzeit geleistet wird bzw. diese schnell abgebaut werden kann.

Gehalt/Benefits

Sozialleistungen werden gezahlt, auch die Gehälter wurden grundsätzlich immer pünktlich bezahlt. Für eine Lohnerhöhung konnte man leider nie ankommen, da das Unternehmen angeblich nie genug Mittel dafür hatte, auch wenn man jahrelang dort angestellt war.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Meines Wissens wird in meiner Filiale Essen, das am Ende eines Verkaufstages übrig blieb, einfach weggeworfen, anstatt es mit z.B. mit Too Good To Go weiterzuverkaufen oder an die Gassenküche weiterzugeben oder Ähnliches. Finde ich schade und nicht nachhaltig genug - da hätte man mehr machen können.

Kollegenzusammenhalt

Es ist natürlich immer individuell, wie gut die jeweiligen Kollegen zusammenhalten. In stressigen Situationen gab es in meiner Filiale viele Kollegen, die sich gegenseitig geholfen haben - aber auch einige, die nur auf sich selbst geschaut haben. Leider gab es gegen Ende meiner Anstellungszeit immer häufiger Mitarbeiterwechsel, sodass der Kollegenzusammenhalt auch immer schwächer wurde.

Umgang mit älteren Kollegen

Die Dienstältesten Kollegen wurden teilweise mehr gefördert und bevorzugt als die neueren, was es z.T. schwierig machte, Anschluss zu finden.

Vorgesetztenverhalten

Der Geschäftsführer meiner Filiale hat immer versucht, Mitarbeitende in seinen Entscheidungen einzubeziehen und diese frühestmöglich über Änderungen zu informieren. Natürlich nur im Rahmen der Möglichkeiten, in denen ihm die Geschäftsleitung die "Erlaubnis" dazu gab.

Kommunikation

Die einzige Quelle, die wir an Informationen hatten, waren die wöchentlichen Bachmann-News, die man unter eigener Verantwortung nachlesen musste. Jedoch zu meiner Zeit kein einziges Meeting mit den Führungskräften in denen Informationen, Ergebnisse, Gewinne oder Ähnliches mitgeteilt wurden.

Interessante Aufgaben

Man wird von der Tagesverantwortung für den Tagesablauf eingeteilt und kann da leider nicht mehr vieles daran ändern. Es kam demnach öfter vor, dass man immer wieder in den gleichen Bereichen gearbeitet hat, obwohl man mal Abwechslung wollte. Je nach Tagesverantwortung konnte man darüber diskutieren oder eben nicht.


Karriere/Weiterbildung

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Confiseur Bachmann AG, HR
Confiseur Bachmann AGHR

Liebe ehemalige Mitarbeiterin, lieber ehemaliger Mitarbeiter

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, so ausführlich über deine Erfahrungen bei uns zu berichten.

Es freut uns sehr zu lesen, dass du es positiv siehst, dass wir auch Mitarbeitenden ohne Berufserfahrung eine Chance geben, genau das ist uns wichtig, weil wir an Potenzial und Entwicklung glauben.

Deine Rückmeldung zu Themen wie Mitarbeiterbindung, Aufstiegsmöglichkeiten und Wertschätzung nehmen wir sehr ernst. Wir sind uns bewusst, dass diese Punkte entscheidend für langfristige Zufriedenheit sind, und arbeiten kontinuierlich daran, unsere internen Entwicklungswege und Feedbackkultur weiter zu stärken.

Auch bei den Themen Kommunikation und interne Informationen sind wir dran, Verbesserungen umzusetzen, regelmässige Meetings und direkter Austausch stehen dabei im Fokus.

Zum Thema Löhne und Arbeitsbedingungen: Wir halten uns an die GAV-Löhne und überprüfen regelmässig unsere Strukturen, um faire und marktgerechte Rahmenbedingungen zu bieten.

Danke nochmals für dein ehrliches und detailliertes Feedback, nur durch Rückmeldungen wie deine können wir uns weiterentwickeln. Wenn du möchtest, darfst du dich gerne direkt an uns wenden, um deine Erfahrungen im persönlichen Gespräch zu teilen.

Wir wünschen dir für deine berufliche und persönliche Zukunft alles Gute und weiterhin viel Erfolg!

Liebe Grüsse,
dein HR-Team

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.