Ihr Unternehmen?

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Debrunner 
Acifer 
AG
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Debrunner Acifer AG – Ein Blick hinter die Hochglanz-Fassade Kununu-Bewertung (Standort Frenkendorf / Birsfelden)

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei Debrunner Acifer AG in Frenkendorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

• Kollegenzusammenhalt: Das einzig wirklich Positive. In Frenkendorf war das Team am Anfang wie eine kleine Familie – gegenseitige Unterstützung, Humor und Hilfsbereitschaft waren selbstverständlich. Ohne diesen Zusammenhalt wäre der Betrieb längst kollabiert.

• Pünktliche Lohnzahlung: Der Lohn kam stets zuverlässig zum 25. des Monats.

• Eigeninitiative möglich: Wenn man technisch und organisatorisch stark ist, kann man sich innerhalb seiner Tätigkeit viel selbst aneignen und optimieren – allerdings nicht, weil das gefördert wird, sondern weil man sonst untergeht.

• Gute Lernchance – im negativen Sinn: Man lernt, wie man es nicht machen sollte, wenn man später selbst einmal führen oder ein Unternehmen aufbauen will.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

• Realität vs. Image: Nach außen Hochglanz und große Versprechen – intern herrschen Chaos, Überforderung und Sparwahn.

• Technischer Zustand der Fahrzeuge: Angeblich „neue“ 26-Tonnen-LKWs entpuppten sich als alte, mehrfach defekte Renaults mit über 600 000 km. Sicherheitsmängel, Ölverlust, verrostete Bremsen, kein Rückfahrkamerasystem – und trotzdem im täglichen Einsatz.

• Arbeitsüberlastung: 12–13 Stunden-Tage, illegale Nachtfahrten über 22 Uhr hinaus, Dauerstress. Ich machte teils drei Jobs gleichzeitig (Fahrer, Logistiker, Kranführer).

• Leere Versprechungen: Von „Förderung“, „Karrierepfad“ oder „Weiterbildung“ war keine Spur. Gespräche verliefen immer gleich: Verständnis zeigen, vertrösten, nichts ändern.

• Inkompetente oder überforderte Führung: Disposition chaotisch (v.a. Crissier), Teamleitung schwach, Druck von oben massiv. Ein Teamleiter fiel durch Schikanen und unsinnige Verbote (Znüni-Wagen, Samstagszwang) auf.

• Unterdurchschnittliche Bezahlung: Für Schweizer Verhältnisse enttäuschend. Viele erfahrene Logistiker verdienen 4 600–4 800 CHF brutto bei Vollzeit – für die Leistung schlicht respektlos.

• Gesundheitsgefährdung: Körperliche und mentale Überlastung gehören zum Alltag. Ergebnis: Burnout, Depressionen, Frustration.

• Hohe Fluktuation: Laufend temporäre Mitarbeiter, die kaum eingearbeitet sind. Die Stammbelegschaft muss ständig neue Leute anlernen – ohne Anerkennung oder Ausgleich.

• Fehlende Loyalität seitens der Firma: Kündigung während Krankheitsphase – null Empathie, null Rückhalt.

• Kommunikation: Nach außen professionell, intern unkoordiniert, teils respektlos. Probleme werden ignoriert, bis sie eskalieren.

• Unternehmenskultur: Angst, Druck und Zweckoptimismus. Nach außen „Wachstum und Zukunft“, intern Kürzungen, Unsicherheit und ein sinkendes Schiff.

Fazit:
Debrunner Acifer AG verkauft in der Außendarstellung Zuverlässigkeit, Qualität, Leistung, Teamwork – erlebt habe ich das Gegenteil. Hinter der glänzenden Fassade ist alles rostig. Wer Loyalität, Sicherheit und Entwicklung sucht, wird hier enttäuscht. Die wahren Werte dieser Firma sind: Sparen, Schönreden, Schweigen.

Verbesserungsvorschläge

Was sollte das Unternehmen anders machen?

1. Führung erneuern: Führungskräfte nach Kompetenz und Charakter auswählen – nicht nach Hierarchietreue.

2. Ehrlichkeit statt PR: Nach innen dieselbe Offenheit leben, die man nach außen vermarktet. Weniger Imagepflege, mehr Realitätssinn.

3. Technische Basis modernisieren: Sicherheit darf kein Sparposten sein – kaputte LKWs gefährden Menschen und Image zugleich.

4. Mitarbeiter entlasten: Realistische Arbeitspläne, mehr Personal, klare Zuständigkeiten. Dauerstress ist kein Geschäftsmodell.

5. Faire Bezahlung: Leistung, Verantwortung und Erfahrung endlich angemessen vergüten. Wer spart, verliert Kompetenz.

6. Wertschätzung kultivieren: Ein einfaches „Danke“ reicht nicht – Förderung, Vertrauen und echte Entwicklungsmöglichkeiten schaffen.

7. Transparente Kommunikation: Probleme benennen statt beschönigen. Nur so entsteht Vertrauen.

8. Gesundheits- und Arbeitsschutz ernst nehmen: Burnout-Prävention ist kein Luxus, sondern Überlebensfrage.

9. Strategischen Kurs überdenken: Ständige Standortschließungen, Kürzungen und leere Phrasen zerstören jede Loyalität.

10. Selbstreflexion statt Schuldzuweisung: Wer jedem unzufriedenen Mitarbeiter „das Problem“ zuschreibt, verkennt strukturelle Ursachen.

Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber (Kurzfassung):
• Weniger Hochglanz, mehr Ehrlichkeit.
• Weniger Druck, mehr Mensch.
• Weniger Spesenabrechnung, mehr Wertschätzung.
• Weniger „Corporate Speech“, mehr echtes Zuhören.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Daniel AbatemarcoLeiter Human Resources

Geschäzte/r KollegeIn

Danke zuerst für das offene Feedback und bedauere den Inhalt, über den ich gerne mit Ihnen sprechen möchte, wenn Sie mich bitte kontaktieren.

Besten Dank und weiterhin alles Gute

Freundlicher Gruss

Daniel Abatemarco

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.