Rückblick auf meine Zeit bei Denner und die aktuelle Führung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Früher wurden kleine Gesten der Wertschätzung wie Pizza, Kaffee oder ehrliches Lob geschätzt und man fühlte sich mehr gehört. Dieses Gefühl hat in den letzten Jahren nachgelassen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ich bin nicht mehr im Unternehmen, sehe aber, dass Kolleginnen und Kollegen weiterhin mit den gleichen Herausforderungen sind, was mir leid tut.
Verbesserungsvorschläge
Früher habe ich sehr gerne bei Denner gearbeitet. In den letzten Jahren hat sich das Arbeitsumfeld jedoch verändert.
Der Druck ist gestiegen, die Organisation wirkt teilweise instabil und die Arbeitsbelastung ist hoch, was die Work-Life-Balance erschwert.
Kommunikation und Transparenz sind verbesserungswürdig. Entscheidungen sind nicht immer nachvollziehbar.
Karrierechancen werden als eingeschränkt wahrgenommen, da interne Bewerbungen oft nicht berücksichtigt werden.
Arbeitsatmosphäre
Unter den Kolleginnen und Kollegen ist im Allgemeinen positiv, und es gibt einen starken Teamgeist sowie gegenseitige Unterstützung. Der ständige Druck, die mangelnde Organisation und die langen Arbeitszeiten wirken sich jedoch negativ auf das allgemeine Arbeitsklima aus. Häufig führen diese Faktoren zu Erschöpfung, Demotivation und dem Gefühl, dass die täglich geleistete Arbeit nicht ausreichend wertgeschätzt wird.
Image
Die Denner hat grundsätzlich ein positives Image als Arbeitgeber und ist in der Schweiz als stabiler und bekannter Detailhändler gut etabliert.
Work-Life-Balance
Durch die vielen und oft sehr langen Arbeitszeiten bleibt wenig Zeit für den Partner und die Familie. Eine gesunde Work-Life-Balance ist unter diesen Bedingungen schwer zu erreichen.
Karriere/Weiterbildung
Karriereentwicklung ist schwierig. Interne Bewerbungen wurden mehrfach ohne klare Begründung abgelehnt, wodurch der Eindruck von internen Einflussfaktoren entsteht.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt wird zuverlässig und pünktlich ausgezahlt. Zusätzlich wird ein 13. Monatslohn bezahlt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das soziale und Umweltbewusstsein im Unternehmen könnte verbessert werden und wird im Arbeitsalltag nur wenig thematisiert.
Kollegenzusammenhalt
Es entsteht oft der Eindruck, dass bestimmte Teamleiter bevorzugt werden. Dies wirkt sich negativ auf das Fairnessgefühl und den Zusammenarbeit.
Umgang mit älteren Kollegen
Es war immer bereichernd, mit erfahrenen Mitarbeitenden zusammenzuarbeiten. Gleichzeitig war es oft schwer zu sehen, wie erschöpft einige von ihnen aufgrund der langen Arbeitstage waren. Nicht jeder kann Arbeitszeiten von 11bis 12Stunden so leicht bewältigen wie jüngere Mitarbeitende.
Vorgesetztenverhalten
Das Wohlbefinden der Mitarbeitenden scheint für die aktuelle Führung zunehmend in den Hintergrund zu rücken. Oft entsteht der Eindruck, dass nach außen ein positives Bild vermittelt werden soll, auch wenn die Stimmung im Team eine andere ist.
Arbeitsbedingungen
Früher herrschte ein deutlich besseres Arbeitsklima. Heute sind Stress, Unsicherheit und Demotivation stärker spürbar. Trotz des guten Zusammenhalts unter vielen Kolleginnen und Kollegen hat sich die Stimmung im Team in den letzten Jahren merklich verschlechtert.
Kommunikation
Die Kommunikation seitens der aktuellen Führung lässt stark zu wünschen übrig. Wichtige Informationen werden nicht immer klar.
Gleichberechtigung
Wertschätzung wurde nicht für alle Mitarbeitenden gleichermaßen gelebt. Insbesondere Kommissionierer hatten häufig das Gefühl, weniger respektiert und schlechter behandelt zu werden als andere Bereiche.
Interessante Aufgaben
Ich habe meine Arbeit immer geliebt. Es war mein Traumjob. Ich konnte meine Leistung erbringen und ging jeden Tag zufrieden nach Hause, ohne mir Sorgen um den nächsten Arbeitstag zu machen.
Doch im vergangenen Jahr begann durch die zunehmenden Sparmaßnahmen und den starken Fokus auf Kostensenkungen eine Phase der Unsicherheit und Instabilität, die das Arbeitsumfeld deutlich verändert hat.


