DB Schenker war einst ein Vorzeigearbeitgeber – bis DSV kam
Gut am Arbeitgeber finde ich
Homeoficce 2 Tage
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Leider muss ich sagen: fast alles.
Als ehemaliger Mitarbeiter von DB Schenker kann ich sagen, dass DB Schenker für mich ein absoluter Traumarbeitgeber war. Umso enttäuschender war es, mitzuerleben, was im Zuge der Integration durch DSV aus dem Unternehmen geworden ist.
Meiner Meinung nach wurde bei der Integration viel zu wenig an die Mitarbeitenden gedacht. Zahlreiche Beschäftigte wurden praktisch ins kalte Wasser geworfen, ohne ausreichende Vorbereitung, klare Strukturen oder die notwendige Unterstützung.
Besonders enttäuschend war der Umgang mit der bisherigen Betriebsleitung am Standort Eiken. Vom Branch Manager bis hin zu den Teamleitern wurden Führungskräfte entlassen bzw. freigestellt und durch DSV-Mitarbeitende oder extern eingestellte Personen ersetzt.
Die Begründungen für diese Entscheidungen waren für mich weder nachvollziehbar noch überzeugend. Uns wurde mitgeteilt, dass wir sehr gute Arbeit geleistet hätten und die Entscheidungen keineswegs persönlich gemeint seien. Gleichzeitig hiess es jedoch, dass wir nicht mehr in die neue Unternehmensstruktur passen würden.
Für mich klangen diese Erklärungen eher nach vorgeschobenen Begründungen als nach einer ehrlichen und transparenten Kommunikation.
Besonders schade finde ich, dass langjährige Erfahrung, Engagement, Loyalität und gute Leistungen offenbar kaum noch eine Rolle spielten.
DB Schenker war für mich ein Arbeitgeber, mit dem ich mich wirklich identifizieren konnte. Leider hat DSV durch die Art und Weise der Integration sehr viel Vertrauen, Motivation und Unternehmenskultur zerstört.
Mein Fazit: Eine Unternehmensintegration sollte nicht nur aus wirtschaftlichen Entscheidungen bestehen. Die Menschen, die über Jahre zum Erfolg eines Unternehmens beigetragen haben, verdienen Wertschätzung, Respekt und einen fairen Umgang. Genau das habe ich bei dieser Integration schmerzlich vermisst.
Verbesserungsvorschläge
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