Ihr Unternehmen?

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DSV 
Schweiz
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Bevor arbeitslos, wärs ne Option. Sonst würde ich es meiden.

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei DSV Logistics SA in Pratteln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Homeoffice, altes Team, ehemaliger Chef.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Mehr dazu in meinen ausführlichen Kommentaren.

Verbesserungsvorschläge

Transparente Kommunikation, stabile Teams und fair bezahlte Aufgaben würden die Arbeitsatmosphäre deutlich verbessern. Vorgesetzte sollten wertschätzend und ehrlich mit den Mitarbeitenden umgehen und abwechslungsreiche Aufgaben sowie Weiterbildungsmöglichkeiten fördern.

Arbeitsatmosphäre

Seit der Übernahme von DB Schenker herrscht im Unternehmen eine grosse Unsicherheit darüber, wie es weitergeht. Viele Mitarbeitende wissen nicht, welche Veränderungen noch kommen oder wie sich ihre eigene Situation entwickeln wird. Diese Unklarheit wirkt sich deutlich auf die Arbeitsatmosphäre aus.

Besonders gegen Ende jedes Monats entsteht häufig das Gefühl, dass jederzeit die nächste Person betroffen sein könnte. Das sorgt für Anspannung und Verunsicherung im Team.

Image

In der Speditionswelt wird über DSV häufig gelacht, da das Unternehmen nahezu alles aufkauft. Dieser aggressive Expansionskurs sorgt für ein negatives Image, das unter Spediteuren diskutiert wird und langsam auch bei Kunden spürbar ist. Wer im Unternehmen arbeitet oder mit ihm zusammenarbeitet, sollte sich der teils kritischen Wahrnehmung bewusst sein.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance ist grundsätzlich in Ordnung, wenn man nach Feierabend bewusst abschaltet. Allerdings gäbe es in vielen Fällen noch genügend Arbeit, die erledigt werden müsste.

Es liegt daher stark an einem selbst, klare Grenzen zu setzen. Wenn man das schafft, funktioniert die Balance zwischen Arbeit und Freizeit – dennoch bleibt oft das Gefühl, dass noch einiges offen ist.

Karriere/Weiterbildung

Wer nicht gerade zum „Favoriten“ des Chefs gehört, hat nur sehr geringe Aufstiegschancen. Fast alle Führungspositionen (ca. 95 %) sind männlich besetzt, was es für Frauen zusätzlich erschwert, positiv aufzufallen und Karriere zu machen. Weiterbildungsmöglichkeiten existieren, nutzen tun sie aber oft nur die wenigen, die bereits gut im internen Netzwerk verankert sind.

Gehalt/Benefits

Gehalt und Sozialleistungen sind aus meiner Sicht miserabel. Im Nachhinein frage ich mich oft, wie ich für dieses Gehalt überhaupt so lange arbeiten konnte.

Wenn mich jemand nach meinem Bruttolohn fragt und nach meiner Antwort der Kommentar kommt: „Ich habe nicht nach dem Nettolohn gefragt“, ist das schon sehr ernüchternd. Solche Situationen zeigen deutlich, wie niedrig die Bezahlung im Vergleich wirkt.

Auch bei den Sozialleistungen wird lediglich das Minimum umgesetzt, das gesetzlich vom Bund vorgegeben ist.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Pet werden von den Lehrlingen gesammelt monatlich und dann abgeholt.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt wäre grundsätzlich vorhanden, besonders unter Mitarbeitenden, die bereits seit mehreren Jahren zusammenarbeiten. Allerdings werden Teams immer wieder auseinandergerissen, was es schwierig macht, diesen Zusammenhalt aufrechtzuerhalten. Vertrauen und Teamgeist entstehen über Jahre hinweg durch gemeinsame Arbeit und Erfahrungen. Das lässt sich nicht von heute auf morgen neu aufbauen.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen ist grundsätzlich in Ordnung. Allerdings besteht aktuell oft die Unsicherheit, ob sie überhaupt langfristig im Unternehmen bleiben können.

Durch die vielen Veränderungen entsteht teilweise der Eindruck, dass ihre Zukunft im Betrieb nicht immer klar ist, was verständlicherweise für zusätzliche Verunsicherung sorgt.

Untereinander sind sie genau gleich wie junge Mitarebiter

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten hinterlässt aktuell viele Fragezeichen. Wenn man über eine E-Mail-Signatur erfährt, dass ein Abteilungsleiter gewechselt hat, sagt das bereits einiges über die Kommunikation und den Umgang mit Mitarbeitenden aus.

Teilweise wissen Teamleiter selbst nicht genau, zu welchem Team sie aktuell gehören oder wie die Struktur organisiert ist. Das sorgt zusätzlich für Unsicherheit und Orientierungslosigkeit.

Der Niederlassungsleiter wirkt zudem wenig interessiert an den Mitarbeitenden. Wenn Gespräche stattfinden, entsteht leider häufig der Eindruck, dass Aussagen gemacht werden, die später nicht der Realität entsprechen.

Arbeitsbedingungen

Homeoffice ist grundsätzlich möglich, wird jedoch eher ungern gesehen. Dadurch entsteht der Eindruck, dass diese Möglichkeit zwar existiert, in der Praxis aber nicht wirklich gefördert wird..

Kommunikation

Die Kommunikation war / aktuell miserabel.. Von neue höhere Stelle kommt kaum direkte Information an die Mitarbeitenden. Viele wichtige Themen erfährt man nur über mehrere Ecken, anstatt dass sie transparent und direkt kommuniziert werden.

Zudem entsteht der Eindruck, dass mehr nach Eiken kommuniziert wird, insbesondere ins ehemalige Büro, als nach Pratteln. Dabei sollte klar sein: Wir sind inzwischen eine gemeinsame Firma und keine zwei getrennten Standorte mehr. Gerade deshalb wäre eine einheitliche und offene Kommunikation besonders wichtig.

Gleichberechtigung

Von Gleichberechtigung kann man hier leider kaum sprechen. Wenn man erfährt, dass ein männlicher Mitarbeiter deutlich mehr verdient – und dabei geht es nicht um kleine Unterschiede von 100 CHF – obwohl keine zusätzliche Weiterbildung oder Verantwortung, wie die Ausbildung der Lernenden in der Abteilung übernommen wird, wirft das viele Fragen auf. Solche Unterschiede sind für Mitarbeitende schwer nachvollziehbar und lassen Zweifel an einer fairen und transparenten Behandlung aufkommen.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind grösstenteils monoton und wiederholen sich stark. Abwechslung oder neue Herausforderungen gibt es nur selten.

Zudem wird ein Teil der Arbeit zunehmend nach Eiken verlagert. Dadurch werden Aufgaben vor Ort weniger, was die Tätigkeit zusätzlich eintöniger macht.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.