Dies ist eine sehr ehrliche und faktenbasierte Bewertung!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Flexibeln Arbeitszeiten und der Zusammenhalt innerhalb der Abteilung.
Verbesserungsvorschläge
Einige Vorgesetzte sollten offener für neue Ideen und Verbesserungsvorschläge sein sowie Fehler eingestehen und nicht nachtragend sein. Dies würde ermöglichen, gemeinsam nach vorne zu schauen und die Firma langfristig zu verbessern. Zudem sollten die Arbeitszeiten häufiger kontrolliert werden.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre bei der Firma ELRO variiert stark je nach Situation, beispielsweise abhängig von der Auftragslage und der Anzahl der Mitarbeiter. Meiner Erfahrung nach war die Arbeitsatmosphäre in der Produktion und im Lager überwiegend positiv, während sie in den Büros oft angespannt war.
Image
Das Image der robusten ELRO-Geräte und der Schweizer Qualität (sowohl in der Dienstleistung als auch bei den Produkten) schwindet mit der Zeit. Zudem ist ELRO im Vergleich zur Konkurrenz veraltet und kann nicht mehr mithalten. Die letzte Serie wurde vor etwa 15 Jahren veröffentlicht, was meiner Meinung nach bereits vieles aussagt.
Work-Life-Balance
Man kann zum grösstenteils seine Arbeitszeiten selber bestimmen, solange es in der "range" des Arbeitsreglementes ist. Durch das selbstständige Stämpeln der Arbeitszeit gibt es einige Personen, die gerne pro Tag ca. 30min - 1 std. zu viel aufschreiben. Für ehrliche mitarbeiter ist dies sehr frustrierend...
Gehalt/Benefits
Es hängt stark davon ab, ob man einen Vorgesetzten hat, der sich für die Mitarbeiter einsetzt oder nicht.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird noch sehr viel mit Papier gearbeitet und zu wenig digitalisiert. Zudem ist das Gebäude sehr alt und schlecht isoliert. Es wird kaum Geld für Renovierungsarbeiten ausgegeben und wenn doch, sind die Ergebnisse oft von minderer Qualität. Dies liegt daran, dass für einige Arbeitsschritte eigene Mitarbeiter aus der Produktion herangezogen werden, was letztendlich zu unsauberen Ergebnissen führt.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt innerhalb der Abteilung ist gut, jedoch ist das Verhältnis zwischen den Abteilungen sehr schlecht. Man muss darauf achten, was man zu bestimmten Mitarbeitern sagt, da es (wie in vielen anderen Firmen) Gruppierungen gibt. Ein falsches Wort kann schnell dazu führen, dass man ausgegrenzt wird. In den zweieinhalb Jahren, in denen ich bei der Firma ELRO gearbeitet habe, habe ich mindestens vier Mitarbeiter erlebt, die aus diesem Grund das Unternehmen verlassen haben.
Vorgesetztenverhalten
Es gibt einige Vorgesetzte die seit Jahren in der Firma Elro arbeiten und deshalb neue Ideen nicht gerade so gut aufnehmen können, da sie sich sehr schnell angegriffen fühlen. Die lang Dienstjährigen Vorgesetzten gehen mit dem mindset durch den Altag, "wenn es funktioniert nicht ändern" was mit der Digitalisierung sehr schnell zu ineffizienten arbeitsschritten führen kann. Es gibt auch Vorgesetzten die keinen Fehler eingestehen können.
Arbeitsbedingungen
Während meiner Zeit wurden neue Bürostühle, Bildschirme und Stehtische angeschafft. Die Laptops, die man erhält, sind jedoch sehr alt (mein Laptop zum Beispiel hatte nach nur 30 Sekunden ohne Stromanschluss keinen Akku mehr). Die Besprechungsräume wirken sehr ungepflegt, ebenso wie das Gebäude selbst. Die Fenster werden kaum gereinigt, sodass man eigentlich keinen Vorhang benötigt
Zusammengefasst: Alt und ungepflegt
Kommunikation
Die Kommunikation bei ELRO ist überwiegend positiv. Man wird schnell über Veränderungen informiert sowie über den aktuellen Stand der verschiedenen Projekte. Negativ aufgefallen ist jedoch das Marketing, da es sehr unzuverlässig war und eine schwache Leistung erbrachte. Dies wirkt sich in der heutigen Zeit der Digitalisierung natürlich negativ auf das Image von ELRO aus.
Gleichberechtigung
Bei einem Einstellungsverfahren entschied man sich für eine weibliche Kandidatin, da angenommen wurde, dass Frauen eine bessere Stimmung in die Abteilung bringen. Ein anderer Bewerber, der hervorragende Qualifikationen für die Position hatte, wurde aus diesem Grund nicht berücksichtigt. Letztendlich gab es mit der neuen Mitarbeiterin Probleme, sowohl mit anderen Abteilungen als auch mit der Person, die sie eingestellt hatte, obwohl diese nicht aus derselben Abteilung stammte. Zudem konnte sie die alltäglichen Aufgaben nicht eigenständig bewältigen, da ihr sowohl das erforderliche Wissen als auch die entsprechende Ausbildung fehlten, sodass umfangreiche Unterstützung notwendig war.
Interessante Aufgaben
Man hat hauptsächlich mit Industrieküchengeräte zu tun.