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Enzler 
Gruppe
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Werte nur auf dem Papier

2,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Administration / Verwaltung bei Enzler Reinigungen AG in Zürich gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Fehlende Transparenz und mangelhafte Kommunikation,
Zentrale Entscheidungsfindung einzig und allein durch den VR ohne Einbindung der Geschäftsleitung oder operativen Einheiten,
Mangel an Leistungsorientierung und Fairness,
Silo-Denken und fehlender Zusammenhalt zwischen Firmen und Abteilungen,
Chaotische Unternehmensstruktur & Führungsdefizite,
Sinkende Identifikation mit dem Unternehmen aufgrund fehlender Vorbilder

Die bestehenden Bewertungen auf Kununu spiegeln ein klares Bild – die Probleme werden nicht adressiert.

Verbesserungsvorschläge

Transparente Kommunikation fördern,
Entscheidungskompetenzen klar festlegen und respektieren,
Anerkennung und Belohnung für Leistung transparent gestalten,
Silos aktiv abbauen durch klare gemeinsame Unternehmensziele,
Werte wie Vertrauen und Respekt vorleben,
Klare Strategie und Priorisierung definieren

Arbeitsatmosphäre

Vor einiger Zeit habe ich mich bewusst gegen ein externes Stellenangebot entschieden, da mich die Werte des familiengeführten Unternehmens – insbesondere Vertrauen und gegenseitiger Respekt – überzeugt hatten. Mittlerweile sind diese Grundsätze jedoch kaum noch erkennbar. Das Betriebsklima hat sich spürbar verschlechtert, geprägt von internen Spannungen und fehlendem Zusammenhalt.

Zwischen dem einzelnen Abteilungen des Unternehmens findet nur noch sehr eingeschränkt Zusammenarbeit statt, es überwiegt immer mehr ein altmodisches Silo-Denken. Am Hauptsitz entsteht der Eindruck, das persönliche Interessen stärker im Vordergrund stehen als gemeinsame Ziele. Der Hauptsitz wirkt abgeschottet. Toxisches Arbeitsklima.

Image

Das Image bei den Kunden ist derzeit noch überwiegend positiv. Gleichzeitig zeigen Entwicklungen in gewissen Teilen des Unternehmens, dass die Wahrnehmung am Markt nicht grundlegend stabil ist.
Auch intern ist der Identifikationsgrad mit der Firma stark rückläufig. Es besteht das Risiko, dass sich diese Entwicklung nun mittelfristig auch auf die Aussenwahrnehmung auswirkt.

Work-Life-Balance

Die Arbeitsbelastung ist im Unternehmen sehr ungleich verteilt. Während einzelne Führungspersonen ihre Erreichbarkeit stark begrenzen, etwa durch wiederholend eingerichtete Terminblocker mit der Bezeichnung „keine Termine“ an einem Freitagnachmittag, wird von operativ tätigen Personen eine deutlich höhere zeitliche Flexibilität erwartet, auch ausserhalb der normalen Arbeitszeiten.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Der Fuhrpark des Unternehmens ist vollständig elektrifiziert (E-Mobility) und stellt in diesem Bereich eine branchenführende Lösung dar. Diese Massnahme ist eine der wenigen konsequent umgesetzten und positiven Initiativen der Firma.

Karriere/Weiterbildung

Im operativen Bereich werden Mitarbeitende gemäss Art. 32 (Nachholbildung) ausgebildet. Dieses Engagement zeugt von sozialer Verantwortung. Massgeblich getragen wird diese Initiative durch den persönlichen Einsatz der Regionalleitungen, die sich aktiv für ihre Mitarbeitenden einsetzen.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt ist spürbar eingeschränkt, weil offene Meinungsäusserung und kritisches Hinterfragen kaum noch gewünscht werden. Dadurch entsteht ein Klima, in dem sich kaum noch jemand traut, Missstände anzusprechen.

Umgang mit älteren Kollegen

Es wird offenbar wenig Wert auf die Erfahrung der eigenen Mitarbeitender gelegt. Es entsteht der Eindruck, dass Mitarbeitende als ersetzbar betrachtet werden, unabhängig von ihrer Erfahrung und Loyalität. Statt auf Wissensträger zu setzen, scheint der Fokus auf unrealistischem Wachstum zu liegen.

Vorgesetztenverhalten

Die Handlungsspielräume der Vorgesetzten sind stark eingeschränkt.
Einzelne Personen zeigen ein hohes persönliches Engagement und versuchen, Verantwortung zu übernehmen. Dieses Engagement wird jedoch von oben nicht anerkannt.

Arbeitsbedingungen

Viele Prozesse laufen noch weitgehend papierbasiert, was Arbeitsabläufe unnötig verkompliziert und aufwendig macht. Es gibt fast keine modernen Arbeitsmethoden.
Weiterhin sind die Arbeitsplätze teilweise sehr mager ausgestattet. Während andere Mitbewerber verstärkt in moderne Infrastruktur und Mitarbeitende investieren, wird hier vor allem an Kosten gespart.

Kommunikation

Die interne Kommunikation wurde in letzter Zeit sehr eingeschränkt. Zwar wurde ein Intranet eingeführt, dieses wird jedoch kaum mehr aktiv für transparente Informationsvermittlung genutzt. Es entsteht der Eindruck, dass wichtige Entwicklungen bewusst nicht offen adressiert werden.

Gleichberechtigung

Leistung spielt in der Firma nur eine untergeordnete Rolle. Stattdessen werden Mitarbeitende bevorzugt, die sich profilieren. Wer seine Arbeit zuverlässig und überdurchschnittlich erledigt, wird nicht anerkannt, während andere – die vor allem auf Selbstdarstellung in sozialen Medien setzen – gefeiert werden.

Dies führt dazu, dass sich Leistungsbereitschaft nicht lohnt und sich Mitarbeitende nicht mehr für das Unternehmen einsetzen.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.