Eine Medaille hat immer 2 Seiten!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Benefits und ganz besonders das TEAM.
Ausserdem sehr schöner Standort am Bodensee.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Kommunikation und teilweise gewisse Aussetzer der Führungsebene.
Verbesserungsvorschläge
Kommunikation im allgemeinen und Umgang mit den Einzelnen
Arbeitsatmosphäre
In der Vergangenheit gab es regelmässig Wertschätzungen wie personalisierte Geschenke, Trinkflaschen oder saisonale Aufmerksamkeiten (z. B. Rose zum Valentinstag oder Osterhase). Dies hat aus wirtschaftlichen Gründen abgenommen.
Wertschätzung durch direkte Vorgesetzte und das HR ist aus meiner Sicht vorhanden und wird regelmässig kommuniziert. Vom Geschäftsführer könnte die Anerkennung gegenüber den einzelnen Abteilungen jedoch häufiger erfolgen. Neben sehr starker Kritik die durch den CEO erfolgt, wäre es motivierend, die Leistungen und den Einsatz der Teams regelmässiger hervorzuheben.
Image
Bei den Kunden gut
Bei den Angestellten meistens gut
Bei ehemaligen Angestellten - mal so, mal so
Work-Life-Balance
Der Pikettdienst am Wochenende wird nicht zusätzlich vergütet. Zudem sind die Temperaturen in der Produktionshalle an heissen Tagen teilweise kaum zumutbar und erreichen bis zu 38 °C. Hier wären wirksame Massnahmen zum Schutz der Mitarbeitenden wünschenswert.
In der Logistik werden überstunden nicht nur erwartet, sondern vorausgesetzt. 12h Tage sind ganz normal.
Karriere/Weiterbildung
Wird gefördert, wenn es dem Unternehmen etwas bringt. Potential wird gesehen und unterstützt.
Gehalt/Benefits
Sehr fair und viele Benefits.
Es gibt eine Bar, einen Firmenwagen, kostenlose Parkplätze & dies für alle zur kostenlosen Mitbenutzung.
Hierbei spürt man stark die Grosszügigkeit der Flyerline.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Man könnte mehr auf Swissness setzen, abgesehen davon absolut top.
Kollegenzusammenhalt
Die Zusammenarbeit im Team empfinde ich als aussergewöhnlich positiv. Abteilungsübergreifend sind die Mitarbeitenden hilfsbereit, respektvoll und kollegial. Das starke Miteinander ist aus meiner Sicht eine der grössten Stärken der Flyerline und trägt wesentlich zu einem guten Arbeitsklima bei. Die Auswahl der Mitarbeitenden gelingt insgesamt sehr gut.
Umgang mit älteren Kollegen
Abgesehn das man auch kurz vor der Pension ohne Skrupel einfach gekündet werden kann - sehr gut.
Vorgesetztenverhalten
Alles in allem würde ich meinen direkten Vorgesetzten, dem HR und auch dem CEO trotz der oben genannten Punkte eine gute Bewertung geben. Es ist wie überall: Es gibt gute und weniger gute Seiten. Ich finde, Wertschätzung ist grundsätzlich vorhanden und die lockere Art im Umgang miteinander sorgt für eine gute Stimmung. Für die Druckbranche ist die Flyerline aus meiner Sicht nach wie vor einer der interessantesten Arbeitgeber in der Ostschweiz.
Mir ist wichtig zu sagen, dass einige negative Bewertungen aus Frust nach einer Kündigung oder einer schwierigen Situation entstanden sind. Das kann ich nachvollziehen, trotzdem sollte man die vielen guten Jahre nicht vergessen. Es gibt Personen, die über zehn Jahre gerne bei der Flyerline gearbeitet haben und es sogar in die GL geschafft haben und erst nach einer unschönen Trennung sehr negativ über das Unternehmen sprechen. Das ist verständlich, zeigt aber nicht unbedingt das Gesamtbild. Eine Medaille hat immer 2 Seiten!
Arbeitsbedingungen
In der Logistik wurden die Fenster zugeschraubt. So kann man nicht mal am morgen überall kalte Luft rein lassen. Hauptsache das Büro hat Klimaa Anlagen…
Kommunikation
Die interne Kommunikation weist aus meiner Sicht erhebliches Verbesserungspotenzial auf. Veränderungen, Entscheidungen und Kündigungen wurden teilweise unzureichend oder zu spät kommuniziert, was zu Unsicherheit, Frustration und Gerüchten geführt hat. Insbesondere bei personellen Entscheidungen hätten mehr Transparenz, Empathie und nachvollziehbare Begründungen viel Unruhe vermeiden können. Der teils unmenschliche Umgang durch den CEO fürt bei Kündigungen oft zu Krankschreibungen.
Zudem wurden vereinzelt Versprechen nicht eingehalten. Obwohl Offenheit signalisiert wird, sind kritische Rückmeldungen nicht erwünscht. Man muss mit Kündigungsandrohungen oder direkt einer Kündigung rechnen, wenn dem CEO etwas nicht passt. Eine offenere, transparentere und wertschätzendere Kommunikationskultur würde das Vertrauen und die Motivation der Mitarbeitenden deutlich stärken.
Wenn dem CEO etwas nicht passt, ist er sich leider zu schade, dass den jeweiligen Personen mitzuteilen, oder zumindest über die direkten Vorgesetzten weiterzugeben. Lieber beschwert er sich bei Hinz und Kunz & mann muss es dann vom Flurfunk erfahren.
Was er umgekehrt aber natürlich hasst.
Gleichberechtigung
Ich nehme weder zwischen Mann und Frau, noch zwischen alt und jung einen Unterschied war.
Interessante Aufgaben
Interessante Kunden und Aufträge. Sehr Abwechslungsreich.