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Gemeinde 
Horgen
Bewertung

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Sisyphos lässt grüssen

1,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Gemeinde Horgen in Horgen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Zentrale Lage und gute Verkehrsanbindung

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

fehlende Struktur und Entwicklung hin zum effektiven Zusammenwirken aller Bereiche
fehlende Führung und teilweise wenig soziales Vorgesetztenverhalten
Völlig unzureichende Arbeitsmittel und IT-Strukturen
Pensionskasse

Verbesserungsvorschläge

Endlich mal ein ein umfassendes stategisches Entwicklungskonzept, wie es seit Jahren immer wieder verschoben wird, umsetzen. Attraktive Arbeitsbedingungen mit zeitgemässer und an den Bedürfnissen orientierten Arbeitsmitteln und IT-Struktur. Vorgesetzte konsequent nach Leistung und Sozialverhalten bewerten und einsetzen.
Bewertung und Förderung nach effektiver Leistung

Arbeitsatmosphäre

Arbeitsplanung findet so gut wie gar nicht statt. In vielen Fällen steht man plötzlich vor Aufgaben und keiner formuliert Ziele oder Wege diese zu erfüllen. Man ist sich mehr oder weniger selbst überlassen. Die verfügbaren Arbeitsplätze sind sehr eng mit wenig Platz

Image

Wenn man sich im Bürgerkontakt als Angestellter der Gemeinde Horgen zu erkennen gibt, merkt man schnell wie es um den Ruf als Arbeitgeber bestellt ist. Das sich auf offene Stellen nur schwer Bewerber finden lassen sagt dann auch etwas aus.

Work-Life-Balance

Die Möglichkeiten für Teilzeit, Homeoffice und Jahresarbeitszeit werden angeboten. Aufgrund der weit verbreiteten Überlastung ist das Angebot aber nur begrenzt nutzbar

Karriere/Weiterbildung

Gezielte Weiterbildung und Karriereförderung gibt es nicht. Jeder muss sich selbst um sein Weiterkommen kümmern. Aufstiegs- und Karriereentwicklungen für gute und leistungsstarke Mitarbeitende sind für vorgesetzte und Personalabteilung Fremdwörter. Das führt dann häufig dazu, dass die Besten "ihr Heil in der Flucht suchen".
gezielte Programme zur betrieblichen Gesundheitsvorsorge gibt es nur als Hinweise auf Onlinekampagnen von Bund und Kanton. Aber alles was Geld kosten würde wird von der Personalabteilung ignoriert. Auch hier muss man sich selbst kümmern und natürlich auch selbst bezahlen.

Gehalt/Benefits

Das Lohnniveau hat man gerade unter dem Deckmantel der Modernisierung auf Regularien des Kantons angepasst und durch "geschickte" neue Eingruppierungen für alle Neuverträge effektiv gesenkt. Ausser einer eigenen Pensionskasse gibt es nur die gesetzlich vorgeschriebenen Sozialleistungen. Das neue Personalreglement enthält mehr Verbote und Strafandrohungen als Benefits und Vergünstigungen. Die Leistungen der Pensionskasse sind unterdurchschnittlich.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Horgen über das Label "Energiestadt Gold" verfügt, spürt man im Arbeitsalltag nicht.

Kollegenzusammenhalt

Kann man kurz zusammenfassen: Jeder für sich und keiner für Alle. Durch die hohe Fluktuation bilden sich kaum stabile Teams. Einige Abteilung haben sich innerhalb der letzten zwei Jahre personell komplett "erneuert"

Umgang mit älteren Kollegen

Wenn man als ältere Mitarbeiterin Glück hat wird man in Ruhe gelassen, oder ignoriert. An dem gesammelten Wissen und den Erfahrungen ist weder von den Jüngeren noch von den Führungskräften niemand interessiert. Das trifft auch auf die nicht wahrnehmbare Personalabteilung zu.

Vorgesetztenverhalten

Wenn man es beschönigend ausdrücken will; Laissez faire. Das heisst Führung durch Bereichs- und Abteilungsleiter findet nicht statt. Das hat aber nichts mit Vertrauen zu tun, sondern mit Unfähigkeit und fehlenden Kommunikationsfähigkeitem. Wenn aber etwas nicht funktioniert wird man gnadenlos und unqualifiziert "in den Senkel gestellt". Untereinander schützen sich die Führungskräfte selbst, damit bloss nichts nach oben dringt.

Arbeitsbedingungen

Ganz schlecht. Neben den beengten Arbeitsplätzen, ist die Bereitstellung von Arbeitsmitteln ein riesiges Problem. Insbesondere die IT ist mehr als fragwürdig. Ohne jedes langfristige Konzept oder einer Analyse der Bedürnisse werden sinnlose und untereinander nicht kompatible Softwaresysteme angeschafft und den Mitarbeitenden vorgesetzt. Umfassende oder verständliche Schulungen gibt es nicht. Nach Auffassung der verantwortlichen Personen müssen kurze und oberflächliche Einweisungen ohne jeglichen Bezug zur Aufgabe reichen. Abläufe sind weitgehend ungeklärt oder hoffnungslos veraltet.

Kommunikation

Eine geordnete Kommunikation findet eigentlich gar nicht statt. Strukturelle oder strategische Entscheidungen oder Pläne werden, wenn überhaupt erst ganz spät kommuniziert. Vieles erfährt man erst aus den Medien.

Gleichberechtigung

In den Führungsebenen sind Männer in der Überzahl.

Interessante Aufgaben

Es gäbe schon viele interessante Aufgaben. Da aber seitens der Vorgesetzten keine ordentliche Aufgabenstellung mit nachprüfbaren Zielen erfolgt, steht man meisst da und muss seine Arbeit selbst definieren. In vielen Fällen macht man die dann aber vergeblich oder mehrmals (siehe Titel)

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.