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Flawil
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4 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 2,5Weiterempfehlung: 33%
Score-Details

4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Hohe fachliche Verantwortung bei begrenzter Unterstützung und aus meiner Sicht wenig strukturierter Führung

1,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich IT in Flawil gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Aus meiner persönlichen Sicht lag der positive Aspekt dieser Stelle vor allem im inhaltlichen Kern der Aufgabe, der fachlich interessant und grundsätzlich sinnstiftend war, insbesondere im Kontext der Digitalisierung im schulischen Umfeld. Der Umgang unter Kolleginnen und Kollegen im Arbeitsalltag überwiegend sachlich und korrekt. Zudem entsprachen Gehalt und Sozialleistungen aus meiner persönlichen Sicht dem üblichen kantonalen Rahmen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Aus meiner persönlichen Sicht habe ich das Verhalten der Führungsebene als stark „top-down“ geprägt erlebt. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass der Fokus häufig auf Aussenwirkung und Selbstdarstellung lag, während Beiträge von Mitarbeitenden im Hintergrund blieben. Nach meiner Erfahrung entstanden dabei Situationen, in denen Mitarbeitende eher kritisch dargestellt wurden, statt dass Leistungen sachlich anerkannt und gemeinsam Lösungen gesucht wurden.

Beim Arbeitszeugnis hatte ich zudem aus meiner persönlichen Sicht den Eindruck, dass Inhalt und Ton nicht den üblichen Gepflogenheiten entsprechen, die ich aus vergleichbaren beruflichen Kontexten kenne. Für mich stellte sich das so dar, dass meine tatsächlichen Aufgaben und der Umfang meiner Verantwortung nicht angemessen abgebildet wurden.

Verbesserungsvorschläge

Aus meiner persönlichen Sicht liegt der grösste Hebel für Verbesserungen bei der Führungsebene. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass Führung in meinem Fall zu wenig über verlässliche Unterstützung, klare Prioritäten und nachvollziehbare Entscheide wirkte, sondern eher über Druck und eng geführte Kontrolle. Für mich stellte sich das so dar, dass das Arbeitsumfeld dadurch unnötig angespannt wurde und die Zusammenarbeit an Vertrauen verlor. Besonders wichtig wäre aus meiner Sicht ein professioneller, rechtssicherer und gesundheitsorientierter Umgang mit Absenzen und medizinischen Einschätzungen. Nach meiner Erfahrung gab es Situationen, in denen ich Hinweise so verstanden habe, dass ein medizinisches Zeugnis „angepasst“ werden solle, andernfalls könnten finanzielle Konsequenzen im Raum stehen. Unabhängig davon, wie dies gemeint war, habe ich die Wirkung als stark belastend erlebt. Aus meiner persönlichen Sicht sollte die Führung hier klare Standards leben: respektvoller Umgang, saubere Prozesse, keine mehrdeutigen Erwartungen und eine Kommunikation, die Betroffene nicht unter Druck setzt. Zudem würde es aus meiner Sicht helfen, wenn Führungspersonen bei fachlich komplexen Projekten die methodische Projektsteuerung konsequent unterstützen oder sich gezielt extern bzw. intern fachlich begleiten lassen. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass weniger Einmischung in operative Details und mehr Fokus auf Rahmen, Ressourcen, Entscheidungen und Schutz der Mitarbeitenden die Qualität und Nachhaltigkeit deutlich verbessern würden.

Arbeitsatmosphäre

Aus meiner persönlichen Sicht war die Arbeitsatmosphäre durch eine dauerhaft hohe Anspannung geprägt. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass der Fokus stark auf Kontrolle und kurzfristiger Bewertung lag, während Vertrauen und konstruktiver Austausch für mich zu kurz kamen. Für mich stellte sich der Arbeitsalltag häufig als wenig entlastend dar, da Unterstützung und Orientierung nur begrenzt spürbar waren. Nach meiner Erfahrung wirkte sich diese Atmosphäre auch auf die Zusammenarbeit im Team aus. Ich hatte den Eindruck, dass Kolleginnen und Kollegen ebenfalls unter einem konstanten Erwartungsdruck standen, was aus meiner Sicht zu einer zurückhaltenden und vorsichtigen Kommunikationskultur führte. Insgesamt empfand ich das Arbeitsumfeld als belastend und auf Dauer nicht förderlich für konzentriertes, nachhaltiges Arbeiten.

Image

Aus meiner persönlichen Sicht wirkte das interne Selbstbild nach aussen stark auf einen möglichst reibungslosen und „glänzenden“ Eindruck ausgerichtet. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass die Aussenwirkung und formale Darstellung im Alltag eine hohe Bedeutung hatten.

Für mich stellte sich zudem die Führungs- und Steuerungslogik so dar, dass Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger nicht immer über die für mein Fachgebiet erforderliche Praxisnähe verfügten, sich jedoch dennoch intensiv in Detailfragen einbrachten. Nach meiner Erfahrung führte das zu zusätzlicher Komplexität, häufiger Abstimmung und für mich zu weniger Klarheit in der Projektsteuerung.

Work-Life-Balance

Aus meiner persönlichen Sicht wurde Work-Life-Balance zwar grundsätzlich als wichtiger Wert dargestellt. Nach meiner Erfahrung war diese Balance in meinem konkreten Arbeitsalltag jedoch nur eingeschränkt spürbar. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass flexible Lösungen formal möglich waren, praktisch aber nur begrenzt tragfähig umgesetzt wurden. So war es für mich zwar vorgesehen, einen Teil der Pendelzeit für Arbeit zu nutzen; aufgrund der aus meiner Sicht dafür nicht geeigneten Arbeitsmittel war das in der Praxis jedoch kaum umsetzbar. Homeoffice wurde nach meiner Wahrnehmung grundsätzlich geduldet, wirkte für mich im Alltag jedoch nicht als klar unterstützte oder aktiv geförderte Arbeitsform. Für mich stellte sich das so dar, dass eine konsequentere, gesundheitsorientierte Flexibilität eine deutliche Entlastung gebracht hätte.

Kollegenzusammenhalt

Nach meiner Erfahrung war der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen grundsätzlich normal und sachlich. Ich hatte den Eindruck, dass man im Arbeitsalltag korrekt miteinander umging und sich im Rahmen der Möglichkeiten gegenseitig unterstützte. Gleichzeitig stellte sich für mich der kollegiale Austausch eher zurückhaltend dar. Aus meiner persönlichen Sicht blieb dafür aufgrund der Arbeitsbelastung und der Rahmenbedingungen nur begrenzt Raum. Insgesamt empfand ich den Kollegenzusammenhalt als in Ordnung, jedoch ohne besondere prägende Wirkung auf den Arbeitsalltag.

Vorgesetztenverhalten

Aus meiner persönlichen Sicht habe ich das Verhalten der Führungsebene als wenig professionell und im Arbeitsalltag kaum unterstützend erlebt. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass Erwartungen zwar deutlich formuliert wurden, die dazu passende Begleitung (z. B. klare Prioritäten, konkrete Entscheidungen, verlässliche Unterstützung bei Hindernissen) jedoch häufig ausblieb. Für mich stellte sich das so dar, dass zwischen angekündigten Vorhaben und tatsächlicher Umsetzung eine spürbare Lücke bestand. Nach meiner Erfahrung war Feedback zudem nicht immer direkt, transparent und konstruktiv. Ich hatte wiederholt den Eindruck, dass Bewertungen meiner Arbeit eher indirekt im Umfeld auftauchten, statt in einem sachlichen Gespräch geklärt zu werden. Das wirkte auf mich verunsichernd und hat die Zusammenarbeit zusätzlich erschwert.

Arbeitsbedingungen

Aus meiner persönlichen Sicht war die Arbeitsumgebung für meine Bedürfnisse über längere Zeit nicht passend. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass die vorhandenen Voraussetzungen für gesundes, ergonomisches Arbeiten in meinem Fall nicht ausreichend waren. Für mich stellte sich das so dar, dass dies zu einer spürbaren gesundheitlichen Überlastung beigetragen hat. Nach meiner Erfahrung wurden Anpassungen zwar später vorgenommen, jedoch erst verzögert und aus meiner Sicht nicht vorausschauend. Ich hatte den Eindruck, dass notwendige Verbesserungen eher reaktiv und schrittweise erfolgten. Rückblickend stellte sich das für mich so dar, dass die Entlastung zu spät kam, um die bereits entstandene Belastung noch wirksam abzufangen.

Kommunikation

Aus meiner persönlichen Sicht war die interne Kommunikation nicht immer klar und verlässlich. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass Informationen häufig situativ weitergegeben wurden und sich Prioritäten im Verlauf änderten, ohne dass dies für mich transparent eingeordnet wurde. Für mich stellte sich die Kommunikation dadurch teilweise als schwer planbar dar. Nach meiner Erfahrung fehlte es an einer konsistenten und nachvollziehbaren Abstimmung, insbesondere bei fachlichen Fragestellungen und Projektentscheidungen. Rückmeldungen erfolgten aus meiner Sicht eher punktuell und reaktiv, was es für mich erschwerte, Erwartungen eindeutig einzuordnen und meine Arbeit entsprechend auszurichten. Insgesamt empfand ich die Kommunikationskultur als wenig unterstützend und auf Dauer belastend.

Gehalt/Benefits

Aus meiner persönlichen Sicht waren Gehalt und Sozialleistungen im üblichen kantonalen Rahmen.

Interessante Aufgaben

Aus meiner persönlichen Sicht war die Aufgabe inhaltlich sehr interessant und grundsätzlich gut geeignet für jemanden mit Projekt- und Digitalisierungserfahrung. Nach meiner Erfahrung habe ich vergleichbare Aufgaben bereits in leitender Verantwortung erfolgreich umgesetzt, weshalb mir die fachlichen Anforderungen vertraut waren. Gleichzeitig habe ich den Eindruck gewonnen, dass auf Führungsebene die erforderliche fachliche Nähe zur Materie und zum Projektmanagement nicht durchgehend vorhanden war. Für mich stellte sich das so dar, dass ich wesentliche inhaltliche und methodische Klärungen häufig selbst leisten musste und dabei nur begrenzt fachliche Orientierung oder tragfähige Entscheide aus der Führung erhielt. Das hat aus meiner Sicht die Arbeit erschwert und die Belastung erhöht.

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Stabiles Umfeld mit Verbesserungspotential

3,6
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Flawil gearbeitet.

Work-Life-Balance

Verschiedene Arbeitszeitmodelle

Kommunikation

Es hapert teilweise ein wenig


Arbeitsatmosphäre

Image

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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solides Umfeld, angenehme Arbeitsbedingungen...

4,0
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Flawil gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

solides Umfeld, angenehme Arbeitsbedingungen und Infrastruktur, Arbeitsklima zum Teil etwas "staubig" und "bünzlig"


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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mehr schlecht als recht

1,9
Nicht empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung in Flawil gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 4 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Gemeindeverwaltung Flawil durchschnittlich mit 2,5 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Öffentliche Verwaltung (3,5 Punkte). 50% der Bewertenden würden Gemeindeverwaltung Flawil als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 4 Bewertungen gefallen die Faktoren Gleichberechtigung, Umgang mit älteren Kollegen und Umwelt-/Sozialbewusstsein den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 4 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich Gemeindeverwaltung Flawil als Arbeitgeber vor allem im Bereich Vorgesetztenverhalten noch verbessern kann.