Was sehr positiv ist, ist die gelebte Transparenz und Offenheit. Sie ermöglicht es, mit der Führung – auch zu heiklen Themen wie dem Markenimage – offen zu sprechen und ehrliches Feedback einzubringen.
Der Arbeitgeber sollte verhindern, dass Mitarbeitende in unnötiger Bürokratie untergehen. Für mich als Führungsperson wird es schwierig, meinen Job gut zu machen, wenn rund 30% meiner Zeit für administrative Aufgaben draufgeht. Auch das Mindset der Direktoren, die Geschwindigkeit und effiziente Governance sind nicht unsere Stärke: Man hat manchmal das Gefühl, zuerst um Erlaubnis fragen zu müssen, bevor man überhaupt mit der Arbeit beginnen darf.
2 Jahre nach dem Austritt kommt die Rechnung für alle aufgehobenen Policen. ausser die Namen der Kunden habe ich keine Möglichkeit zu Intervenieren. Schade dass der Name und die Brand Generali in der Schweiz so leiden muss.
Alles. Management muss umstrukturiert werden, statt ständig die unterste Hierarchiestufe anzupassen. Vielleicht stimmt oben ja etwas nicht, aber solche Gedanken macht man sich in Adliswil anscheinend nicht.
Angesichts der strukturellen und kulturellen Defizite innerhalb der Organisation erscheint eine nachhaltige Verbesserung aus eigener Kraft zunehmend unrealistisch. Die strategische und operative Führung zeigt wiederholt Schwächen in der Marktpositionierung, Personalpolitik und Produktgestaltung. Eine mögliche Perspektive für Stabilität und Zukunftsfähigkeit könnte in einer Übernahme durch einen etablierten Marktteilnehmer liegen, der das Geschäft in der Schweiz mit klarer Führung, marktfähigen Produkten und einer werteorientierten Unternehmenskultur neu ausrichtet
Erfindet nicht alle 3 Jahre eine neue Strategie oder holt nicht immer einen neuen CEO, der mit den lokalen Verhältnissen nicht vertraut ist oder wie der letzte CEO einfach in die Schweiz kommt, um die Schweizer Alpen auf seinen zahlreichen Wanderungen zu entdecken, statt neue Impulse zu geben und das Unternehmen wettbewerbsfähig zu machen.
Verbesserungspotenzial besteht beispielsweise bei der Modernisierung der Büroräume, einer stärkeren Verantwortungsübernahme der Führungskräfte, dem Schutz älterer Mitarbeitender sowie der Förderung von Weiterbildungen.
Auf Führungspositionen und GL-Ebene endlich mal aufwachen und reagieren. Missmanagement in den letzten Jahren, welche die Generali Schweiz in diese Situation gebracht hat, in welcher sie heute ist.
Mehr Transparenz bei Veränderungen, Stärkere Wertschätzung und Anerkennung, Konsequente Förderung statt „Vitamin B“, klare Führungsstandards, Stabilität bei Veränderungen,
Der am besten bewertete Faktor von Generali Versicherungen ist Kollegenzusammenhalt mit 3,6 Punkten (basierend auf 63 Bewertungen).
Die Situation ist je nach Bereich sehr unterschiedlich. Sales und Marketing funktionieren ausgesprochen gut – hier stimmt sowohl die Ausrichtung als auch die Effektivität. In der IT sieht es leider anders aus. Dort gibt es auf allen Ebenen erhebliches Verbesserungspotenzial. Die Organisation wirkt oft chaotisch, wenig zielorientiert und insgesamt nicht optimal aufgestellt. Zudem arbeiten zu viele Personen ohne klaren Impact, was Prozesse verlangsamt und Entscheidungen verwässert.
Was Mitarbeitende noch über Kollegenzusammenhalt sagen?
Am schlechtesten bewertet: Image
2,6
Der am schlechtesten bewertete Faktor von Generali Versicherungen ist Image mit 2,6 Punkten (basierend auf 46 Bewertungen).
Die Marktwahrnehmung der Gesellschaft ist kritisch zu betrachten. In verschiedenen Segmenten sowohl im Privatkundenbereich als auch im KMU-Umfeld zeigt sich eine auffällige Zurückhaltung bei der Zeichnung neuer Geschäfte. Die angebotenen Produkte gelten als überdurchschnittlich teuer und in ihrer Struktur wenig flexibel. Die Aussendarstellung ist stark marketinggetrieben, lässt jedoch inhaltlich relevante Substanz vermissen. Dies führt zu einem zunehmend skeptischen Ruf im Marktumfeld
Das Image von Generali ist aktuell stark angeschlagen. Sowohl im Kundenmarkt als auch als Arbeitgeber wird das Unternehmen zunehmend kritisch wahrgenommen. Viele Personen aus der Branche sind der Meinung, dass Generali zu den weniger attraktiven Arbeitgebern im Versicherungsumfeld gehört, was den Rekrutierungs- und Entwicklungsprozess zusätzlich erschwert.
Mitarbeitende sprechen gut – aber leider nicht bestens – über die Firma. Das liegt vor allem an historischen Gründen: einer längeren Phase schwacher Performance und merklicher Ineffizienzen. Was jedoch sehr positiv hervorzuheben ist: die gelebte Transparenz und Offenheit. Man kann mit der Führung über jedes Thema sprechen – auch über heikle Punkte wie unser Markenimage. Daran liegt es nicht.
Karriere/Weiterbildung wird mit durchschnittlich 2,8 Punkten bewertet (basierend auf 68 Bewertungen).
Karrierechancen gibt es ab und zu. Meistens aber nur bei passenden Beziehungen. Geld für Weiterbildungen ist kaum noch vorhanden. Stufenbeförderungen aufgrund von Erfahrung oder Leistungen erfolgen sehr selten.
I criteri di carriera sono chiari: trovarsi uno sponsor nel top management. Vige la cultura dell' immagine, apparire ed essere visibili. Formazione esterna soggetta a continui tagli
Was Mitarbeitende noch über Karriere/Weiterbildung sagen?
Fragen zu Bewertungen und Gehältern
Generali Versicherungen wird als Arbeitgeber von Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen mit durchschnittlich 3,5 von 5 Punkten bewertet. In der Branche Versicherung schneidet Generali Versicherungen schlechter ab als der Durchschnitt (3,9 Punkte). Basierend auf den Bewertungen der letzten 2 Jahre würden 27% der Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen Generali Versicherungen als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Anhand von insgesamt 197 Bewertungen schätzen 46% ihr Gehalt und die Sozialleistungen als gut oder sehr gut ein.
Basierend auf Daten aus 79 Kultur-Bewertungen betrachten die Mitarbeiter:innen die Unternehmenskultur bei Generali Versicherungen als eher modern.