Nette Menschen, unsichere Zukunft
Gut am Arbeitgeber finde ich
Nette, sympathische Kolleginnen und Kollegen. Schönes, modernes Büro. Regional verankert und gut positioniert.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es wird sehr viel um den heissen Brei geredet, klare Entscheidungen werden ungern getroffen. Stattdessen verliert man sich in endlosen Meetings und Diskussionen, ohne dass am Ende wirklich etwas dabei herauskommt. Die Kommunikation bleibt einseitig, man erfährt oft erst spät was intern eigentlich läuft. Dazu kommt eine Unternehmenskultur, in der Homeoffice und fehlende verbindende Strukturen ein echtes Teamgefühl über die Abteilungen hinweg erschweren.
Verbesserungsvorschläge
Mitarbeitende stärker einbeziehen und mitreden lassen, damit Klarheit entsteht und alle am gleichen Strang ziehen. Probleme gemeinsam und schrittweise lösen, statt plötzlich alles auf einmal umzukrempeln. Das würde Vertrauen schaffen, wo aktuell eher Verunsicherung entsteht.
Arbeitsatmosphäre
Die Kolleginnen und Kollegen sind grundsätzlich sympathisch und fachlich kompetent. Leider fehlt es an einem echten Teamgefühl auf Unternehmensebene. Durch Homeoffice und wenig verbindende Struktur bilden sich eher kleinere Gruppen als ein gemeinsames Wir-Gefühl. Die Büroräumlichkeiten selbst sind schön und modern eingerichtet.
Karriere/Weiterbildung
Neue Mitarbeitende werden teils mit viel Aufwand rekrutiert, nur um dann wenige Monate später im Zuge von „Kosteneinsparungen und Umstrukturierungen" wieder freigestellt zu werden. Dass die wirtschaftliche Lage schon länger angespannt war, dürfte intern kein Geheimnis gewesen sein. Wer hier einsteigt, sollte sich bewusst sein, dass die Planungssicherheit begrenzt sein kann.
Arbeitsbedingungen
Man weiss nie so richtig, wie lange man eigentlich noch dabei ist. Von heute auf morgen kann Schluss sein, oder es werden Rahmenbedingungen wie Homeoffice-Tage kurzerhand gekürzt. Diese fehlende Planbarkeit macht es schwierig, sich langfristig auf den Arbeitgeber zu verlassen.
Kommunikation
Die Kommunikation im Unternehmen ist stark einseitig. Informationen zu wichtigen Entscheidungen kommen spät und plötzlich. Man hat oft das Gefühl, im Ungewissen gelassen zu werden, bis plötzlich Fakten geschaffen werden. Das erzeugt eine Unsicherheit, die auf Dauer nicht förderlich ist.
Gleichberechtigung
Je länger man dabei ist, desto eher wird man gehört und ernst genommen. Neue oder noch nicht lang etablierte Mitarbeitende haben es dagegen schwerer, mit ihrer Stimme wirklich durchzudringen. Eine Kultur, die von Anfang an alle gleich einbindet, wäre wünschenswert.