Ich rate davon ab
Verbesserungsvorschläge
Man müsste überall ansetzten um Verbesserungen zu erreichen und generell den Arbeitgeber Gidor attraktiv für Arbeitnehmende machen. Nicht ein Ding der Unmöglichkeit - jedoch müssten sich dabei wohl viele persönliche Einstellungen und Verhaltensweisen sich ändern (was eher das Ding der Unmöglichkeit ist). Daher meine Verbesserungsvorschläge:
- Bessere IT Infrastruktur-/ Arbeitsplatzumgebung schaffen
- Ein neues Arbeitsverständnis / Unternehmenskultur schaffen (keine Rivalitäten, Lästereien dulden, Home Office, innovieren anstatt kopieren oder Tradition etc.) d.h. zeitgemässer werden als Arbeitgeber in allen Aspekten.
- Gute Führung gewährleisten
- Klare, einheitliche und transparente Top-Down Kommunikation
Weiterer Verbesserungsvorschlag: Richtet euch nicht daran wie schlecht es andere / die Konkurrenten es machen , sondern stellt euch die Frage wie ihr selber behandelt werden möchtet und behandelt so auch andere (Mitarbeiter, Kunden, Partner).
Arbeitsatmosphäre
Sehr Abteilungsabhängig. Unter den Kollegen eher gut, was aber nicht unbedingt vom Vorgesetzten gerne gesehen wird. Mobbing, Respektlosigkeit, interne "Rivalitätskämpfe" an Tagesordnung. Diese werden leider auch geduldet.
Image
Hier Trennen sich die Meinungen zwischen Aussen- und Innenwahrnehmung stark. Intern ist man der Meinung das Gidor toll und ein guter Arbeitgeber ist (trotz alledem dass man dauernd (negatives) Feedback). Leider meiner Meinung nach eine grobe Fehleinschätzung.
Work-Life-Balance
Mehr oder weniger vorhanden. 9-10h Arbeitstage sind die Regel was auch als "normal" betrachtet wird. Anstatt ein "merci" zu erhalten heisst es, wenn (zu) viel Arbeit da ist, dass man halt noch mehr arbeiten muss. Dies stimmt einfach mit dem Lohn / Sozialleistungen / Mitarbeiterentschädigungen nicht überein. Man muss halt einfach konsequent sein und nach 8h30 gehen, denn es hätte täglich Arbeit für 12h+:).
Karriere/Weiterbildung
Wenn man aufzeigt was die Ausbildung der Firma bringt, dann sind sie offen und investieren auch gerne in deine Aus- und Weiterbildung.
Kollegenzusammenhalt
Man muss sich die richtigen Leute aussuchen, viele nette Teamkollegen leider aber auch das Gegenteil vorhanden welche einem das Leben richtig schwer machen können.
Umgang mit älteren Kollegen
Kann ich nicht weiter beurteilen.
Vorgesetztenverhalten
Auch hier wieder sehr Abteilungsabhängig aber auch Glücks- und Tagesform bedingt. Oft unkorrektes Verhalten was ebenfalls geduldet wird. Leider alles vorhanden, von gutem Vorgesetztenverhalten bis hin zu Mobbing - des einen Glück ist des anderen Leid.
Arbeitsbedingungen
42h Arbeitswoche, 4 Wochen Urlaub (ab 5 Jahren 5 Wochen), normale PK, flexible Arbeitszeiten, kein Home Office da keine modernen Arbeitsmittel/IT Infrastruktur und der Mindset nicht vorhanden ist, Verwaltung an guter ÖV-Lage und mit dem Auto guter Autobahnanschluss, gratis Mitarbeiterparkplätze, alte Büroräumlichkeiten, gratis Kaffee, 1x jährlich Mitarbeiterevent, schlechte Mahlzeitenversorgung (Coop Pronto, McDonalds, Thai in der Umgebung - ansonsten muss man auf sehr teuer Restaurant zurückgreifen).
Kommunikation
Keine gute Kommunikation vorhanden. Anstatt die Mitarbeiter gemeinsam über Entscheidungen zu informieren erhält man teilweise wichtige Informationen "per exgüsi" / zufälligerweise. Was mir gut gefallen hat ist die offene Feedbackkultur und die direkten, kurzen Kommunikationswege (auch zum Management).
Gehalt/Benefits
Löhne werden nach Sympathie und nicht nach Position, Alter, Arbeitserfahrung, Ausbildung, Markt etc. vergeben (Objektivität, Transparenz und Sachlichkeit fehlt). Keine weiteren Mitarbeiter Benefits oder Bonus.
Gleichberechtigung
Kann ich nicht weiter beurteilen.
Interessante Aufgaben
Obwohl noch mit sehr alten Mitteln gearbeitet wird, sind die Aufgaben grundsätzlich interessant. Es wäre sehr viel Potenzial nach oben vorhanden was aber aufgrund der gegeben Situation (alle möglichen Ressourcen) nicht möglich ist.