Ihr Unternehmen?

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Groupe 
Egli 
AG
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Fehlende Fairness und Wertschätzung • Viel Leistung, wenig Wertschätzung • Nach aussen stark, intern schwach

1,0
Nicht empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Geschäftsführung bei Groupe Egli AG in Biel gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gut ist, dass man uns aktiv bittet, hier positiv zu bewerten. So weiss man wenigstens, wie die guten Bewertungen zustande kommen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Arbeitszeitregeln gelten nur in eine Richtung: Minusstunden werden abgezogen, Überstunden, Magazindienste und Samstagsweiterbildungen nicht entschädigt. Über 50 Stunden pro Woche werden stillschweigend erwartet. Zusagen werden nicht eingehalten, Löhne und Beförderungen sind intransparent. Erfahrene Leute werden ersetzt statt geschätzt, und die Qualität leidet unter dem Profitdruck.

Verbesserungsvorschläge

Überstunden genauso erfassen und ausgleichen wie Minusstunden. Magazindienste und Samstagsweiterbildungen als Arbeitszeit anrechnen. Brückentage nicht einseitig vom Ferienguthaben abziehen. Lohn- und Beförderungskriterien transparent machen. Zusagen schriftlich festhalten und einhalten. Erfahrene Mitarbeitende halten und wertschätzen statt ersetzen. Qualität wieder vor kurzfristigen Profit stellen.

Arbeitsatmosphäre

Wer sich an die offiziellen Arbeitszeiten hält, bekommt Druck von oben. Stillschweigend werden deutlich mehr Stunden erwartet. Kritik ist persönlich statt sachlich.

Kommunikation

Zusagen gibt es nur mündlich, später werden sie relativiert oder vergessen. Entscheide kommen oft über Dritte statt direkt.

Kollegenzusammenhalt

Auf der Baustelle teilweise gut. Im Betrieb kämpft aber jeder für sich, weil Leistung ungleich behandelt wird.

Work-Life-Balance

Minusstunden werden abgezogen, Überstunden aber nicht angerechnet. Magazindienste früh morgens und abends zählen nicht als Überzeit. Brückentage werden vom Ferienguthaben abgezogen. Erwartet werden faktisch über 50 Stunden pro Woche. Familie und Freizeit kommen klar zu kurz.

Vorgesetztenverhalten

Wer nicht freiwillig Mehrstunden leistet, hat schnell einen schlechten Stand. Feedback kommt pauschal und ohne Belege. Über die eigentliche Leistung wird kaum gesprochen.

Interessante Aufgaben

Die Projekte sind spannend und anspruchsvoll. Die Verantwortung ist gross, die Anerkennung steht aber in keinem Verhältnis dazu.

Gleichberechtigung

Lohnerhöhungen und Beförderungen werden nach unklaren Kriterien vergeben. Einige werden bevorzugt, andere trotz gleicher oder mehr Leistung übergangen. Qualifikation und Verantwortung zählen weniger als die persönliche Nähe zur Führung.

Umgang mit älteren Kollegen

Erfahrene ältere Mitarbeitende werden eher durch jüngere ersetzt, statt dass man ihr Wissen nutzt. Die Jüngeren könnten viel von ihnen lernen, gefragt sind aber offenbar eher Ja-Sager als Leute mit Erfahrung und eigener Meinung.

Arbeitsbedingungen

Die Regeln gelten einseitig: Zugunsten der Firma wird genau gerechnet, zugunsten der Mitarbeitenden nicht. Lange Arbeitswege und Zusatzdienste werden als selbstverständlich angesehen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Im Vordergrund steht klar der Profit. Die Zahlen müssen stimmen, die Qualität kommt an zweiter Stelle. Statt auf eigene Fachkräfte wird zunehmend auf günstige Subunternehmer gesetzt. Darunter leiden die Qualität der Arbeit und die Verantwortung gegenüber Kunden und Mitarbeitenden.

Gehalt/Benefits

Die Lohnentwicklung ist intransparent und nicht nachvollziehbar. Mehrleistung und Verantwortung wirken sich kaum auf den Lohn aus. Überstunden und Zusatzdienste wie der Magazindienst früh morgens und abends werden nicht entschädigt, Minusstunden hingegen schon abgezogen. Brückentage gehen zulasten des eigenen Ferienguthabens. Benefits, die den Namen verdienen, gibt es kaum.

Image

Nach aussen präsentiert sich die Firma modern und professionell, intern sieht es anders aus. Mitarbeitende sprechen kaum positiv über den Betrieb, und die Fluktuation spricht für sich. Wer die Firma von innen kennt, würde sie kaum weiterempfehlen.

Karriere/Weiterbildung

Entwicklungsmöglichkeiten werden in Aussicht gestellt, die Umsetzung wird aber immer wieder hinausgeschoben. Interne Weiterbildungen finden am Samstag statt, unbezahlt und zulasten der Freizeit von Mitarbeitenden, die schon die ganze Woche viel leisten. Klare Karrierewege oder nachvollziehbare Kriterien für Beförderungen gibt es nicht.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.