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haar-shop.ch 
AG
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Von Mitarbeitenden werden ständig Extrameilen verlangt – zurück kommt dafür jedoch spürbar so gut wie nichts.

1,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Uetendorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

• Kaffee ist gratis, Kapseln
• Gratistrinkflasche

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

• Kein Ausgleich für Teuerung/Inflation
• Unterdurchschnittlicher Lohn
• Kein 13. Monatslohn
• Keine Gratifikationen
• BVG nur in gesetzlich vorgeschriebenem Minimum, keine zusätzlichen Beiträge
• Bei Krankheit wird der Lohn pro Tag gekürzt
• Sehr schlechte Unterstützung bei Weiterbildung
• Parkplatz muss selbst bezahlt werden
• Schlechte Parkplätze (Kies, das Fahrzeuge beschädigen kann)
• Bessere Parkplätze für Teamleiter, normale Mitarbeitende dürfen diese nicht nutzen
• Öffentliche Verkehrsanbindung schlecht (Industriegebiet)
• Kleine Pausen werden nicht bezahlt, Mitarbeitende müssen ausstempeln
• Coiffeur wird als „gratis“ beworben, in der Praxis muss man hohes Trinkgeld dafür geben
• Arzt-, Tierarzt- oder Behördentermine müssen auf die Freizeit gelegt werden bzw. auf Überzeit bezogen werden.

Verbesserungsvorschläge

Das Unternehmen sollte grundsätzlich bei den Grundlagen beginnen, anstatt sich nur auf Gewinne für die Unternehmensleitung und Aussenwirkung zu konzentrieren. Essenzielle Bereiche wie faire Vergütung, transparente Kommunikation, angemessene Arbeitsbedingungen und echte Förderung der Mitarbeitenden müssen dringend verbessert werden.

Es reicht nicht, nur Marketing und Image zu pflegen – echte Investitionen in die Mitarbeitenden, in die Firma und eine funktionierende Unternehmenskultur sind notwendig, um langfristig nachhaltigen Erfolg zu erzielen. Ohne grundlegende Änderungen bleibt der Nutzen für die Unternehmensleitung begrenzt, während die Mitarbeitenden weiterhin unter den bestehenden Missständen leiden.

Interessierte, die sich überlegen, Haar-shop als Arbeitgeber zu wählen, rate ich ab. Es ist wichtig, vorher genau zu prüfen, ob man dies möchte, da es bessere Alternativen auf dem Arbeitsmarkt gibt und man genau hinschauen sollte, bevor man hier einen Vertrag unterschreibt.

Ich möchte darauf hinweisen, dass ich keine Rückmeldung oder Stellungnahme vom HR wünsche, da frühere Rückmeldungen auf dieser Plattform, wie etwa zum Thema Weiterbildungsfeedback, nicht der Realität entsprachen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre unter den Mitarbeitenden ist grundsätzlich gut.

Die negativen Aspekte der Arbeitsatmosphäre sind jedoch vor allem auf strukturelle Probleme und das Verhalten der Führungsebene zurückzuführen. Entscheidungen werden häufig ohne ausreichende Einbindung der Mitarbeitenden getroffen, was zu Frustration und Unsicherheit führt. Zudem fehlt es seitens der Unternehmensleitung an transparenter Kommunikation und klarer Orientierung.

Anerkennung und Wertschätzung durch Vorgesetzte werden nur selten vermittelt, wodurch man sich nicht ausreichend wahrgenommen fühlt. Insgesamt leidet die Arbeitsatmosphäre weniger am Team selbst, sondern vielmehr an Defiziten in Führung und Unternehmenskultur.

Kommunikation

Die interne Kommunikation im Unternehmen weist deutliche Defizite auf, z.B. haben wir früher einen einfachen WhatsApp-Chat, in dem die private Nummer ersichtlich ist. Wichtige Informationen werden häufig verspätet oder unvollständig weitergegeben, was zu Missverständnissen und unnötigen Fehlern führt. Entscheidungen der Führungsebene sind für Mitarbeitende oft nicht transparent nachvollziehbar.

Zudem fehlt es an regelmässigem Austausch zwischen Vorgesetzten und Teammitgliedern. Feedbackgespräche finden selten statt oder bleiben sehr oberflächlich. Dadurch fühlt man sich nicht ausreichend informiert oder wertgeschätzt.

Auch die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Abteilungen gestaltet sich schwierig, da klare Kommunikationsstrukturen und Zuständigkeiten fehlen.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt im Unternehmen ist insgesamt gut. Leider kann dieser durch die permanenten Kündigungen und den damit zusammenhängenden Wechsel der Mitarbeitenden nicht optimal genutzt werden.

Allerdings entsteht dieser Zusammenhalt eher aus der Notwendigkeit heraus, da organisatorische Unterstützung durch das Unternehmen häufig fehlt. Klare Strukturen, ausreichende Ressourcen oder eine gezielte Förderung der Teamarbeit durch die Führungsebene sind kaum erkennbar.

Statt den positiven Teamgeist aktiv zu stärken, wirkt die Unternehmensleitung oft distanziert. Dadurch müssen viele Probleme eigenständig im Team gelöst werden. Der gute Kollegenzusammenhalt ist daher vor allem den Mitarbeitenden selbst zu verdanken und weniger der Unternehmenskultur.

Work-Life-Balance

Das Unternehmen wirbt nach aussen mit dem Slogan, "dass wir die Extrameile gehen". In der Praxis bedeutet dies jedoch vor allem dauerhafte Mehrarbeit, hohe Erwartungshaltungen und eine unausgesprochene Verpflichtung zur ständigen Verfügbarkeit. Überstunden gelten als selbstverständlich und werden selten hinterfragt. Direktnachrichten per WhatsApp in der Freizeit von Vorgesetzten sind keine Seltenheit.

Ein angemessener Ausgleich für dieses Engagement bleibt jedoch aus. Weder finanzielle Anerkennung oder spürbare Wertschätzung. Der Slogan wirkt daher weniger motivierend, sondern vielmehr wie eine Rechtfertigung für überhöhte Anforderungen.

Die Grenzen zwischen Berufs- und Privatleben verschwimmen zunehmend. Erholungszeiten werden nicht ausreichend respektiert, was langfristig zu Überlastung und Unzufriedenheit führt. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass Einsatz zwar konsequent eingefordert, aber nicht entsprechend honoriert wird. Es gibt auch Fälle von Burnout im Unternehmen.

Krankheitstage werden ab einer bestimmten Anzahl vom Lohn abgezogen, was Mitarbeitende dazu verleitet, krank zur Arbeit zu erscheinen.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten hinterlässt insgesamt einen negativen Eindruck. Entscheidungen werden häufig ohne transparente Begründung getroffen und nur unzureichend kommuniziert. Mitarbeitende werden selten in wichtige Prozesse einbezogen.

Konstruktives Feedback findet kaum statt. Stattdessen wird Kritik überwiegend einseitig geäussert, während positive Leistungen nur selten anerkannt werden. Wertschätzung und Motivation durch die Führungsebene sind kaum spürbar.

Darüber hinaus fehlt es an klarer Führung und Verlässlichkeit. Erwartungen werden nicht eindeutig formuliert oder ändern sich kurzfristig, was zu Unsicherheit und Frustration führt. Insgesamt trägt das Vorgesetztenverhalten massgeblich zu Unzufriedenheit und einem angespannten Arbeitsklima bei.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben im Unternehmen sind insgesamt wenig abwechslungsreich und bieten nur begrenzte Möglichkeiten zur fachlichen Weiterentwicklung. Viele Tätigkeiten wiederholen sich stark und bleiben routinemässig, sodass kreatives Arbeiten oder eigenverantwortliche Projekte nur selten möglich sind.

Zwar bemühen sich einzelne Mitarbeitende, ihre Aufgaben interessant zu gestalten oder über den eigenen Bereich hinaus Verantwortung zu übernehmen, doch das Unternehmen selbst unterstützt dies kaum. Schulungen, Weiterbildungsangebote oder gezielte Förderung von Fähigkeiten werden selten angeboten.

Gleichberechtigung

Es gibt kaum erkennbare Massnahmen zur Förderung von Diversität oder zur Unterstützung unterschiedlicher Lebensrealitäten. Schulungen oder Programme zur Sensibilisierung für Vielfalt und Inklusion sind nicht vorhanden oder nur unzureichend umgesetzt.

Im Unternehmen wird Gleichberechtigung nur unzureichend umgesetzt. Führungspositionen sind überwiegend von einem bestimmten Personenkreis besetzt, während Frauen, jüngere Mitarbeitende oder Mitarbeitende mit Migrationshintergrund deutlich seltener Chancen auf Aufstieg oder Einfluss haben.

Obwohl Gleichberechtigung nach aussen kommuniziert wird, fehlen klare Richtlinien, transparente Beförderungskriterien oder Massnahmen zur Förderung von Vielfalt. Entscheidungen erscheinen oft willkürlich und nicht nachvollziehbar.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt kaum erkennbare Massnahmen zur Förderung von Diversität oder zur Unterstützung unterschiedlicher Lebensrealitäten. Schulungen oder Programme zur Sensibilisierung für Vielfalt und Inklusion sind nicht vorhanden oder nur unzureichend umgesetzt.

Im Unternehmen wird Gleichberechtigung nur unzureichend umgesetzt. Führungspositionen sind überwiegend von einem bestimmten Personenkreis besetzt, während Frauen, jüngere Mitarbeitende oder Mitarbeitende mit Migrationshintergrund deutlich seltener Chancen auf Aufstieg oder Einfluss haben.

Obwohl Gleichberechtigung nach aussen kommuniziert wird, fehlen klare Richtlinien, transparente Beförderungskriterien oder Massnahmen zur Förderung von Vielfalt. Entscheidungen erscheinen oft willkürlich und nicht nachvollziehbar.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen im Unternehmen lassen deutlich zu wünschen übrig. Die Ausstattung der Arbeitsplätze ist häufig veraltet oder unzureichend, und notwendige Ressourcen stehen nicht immer in ausreichendem Umfang zur Verfügung.

Auch ergonomische Aspekte oder Sicherheitsstandards werden nur unzureichend berücksichtigt. Lärmpegel, unzureichende Beleuchtung oder fehlende Rückzugsmöglichkeiten wirken sich negativ auf die Konzentration und das Wohlbefinden aus.

Besonders problematisch ist, dass die Unternehmensleitung kaum Anstrengungen unternimmt, die Arbeitsbedingungen aktiv zu verbessern oder auf Rückmeldungen der Mitarbeitenden einzugehen. Trotz des Engagements der Teams bleibt der Arbeitsalltag dadurch oft unnötig belastend und ineffizient.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Unternehmen zeigt nur wenig Engagement in Bezug auf Umwelt- und Sozialverantwortung. Es wird zwar ein sehr kleiner Teil gespendet, aber in der Logistik wird mit klar zu viel Werbematerial und Plastik gearbeitet, ohne Rücksicht auf die Umwelt zu nehmen – leider.

Auch soziale Verantwortung wird nur unzureichend gelebt. Programme zur Unterstützung von Mitarbeitenden, gesellschaftliches Engagement oder transparente Richtlinien im Umgang mit ethischen Fragen fehlen grösstenteils. Team-Events werden zwar immer wieder versprochen, bleiben aber meist aus. Entscheidungen des Unternehmens wirken oft rein wirtschaftlich orientiert, ohne die Auswirkungen auf Umwelt oder Gesellschaft ausreichend zu berücksichtigen.

Gehalt/Benefits

Die Karriere- und Aufstiegsmöglichkeiten im Unternehmen sind praktisch nicht vorhanden. Beförderungen erfolgen kaum, und wenn doch, dann oft nach willkürlichen Kriterien, ohne Transparenz oder nachvollziehbare Leistungsmessung. Eigeninitiative oder Engagement werden kaum bis gar nicht belohnt.

Der Lohn ist unterdurchschnittlich in der Branche und entspricht nicht der geleisteten Arbeit. Ein 13. Monatsgehalt, Gratifikationen oder Teuerungsausgleich für die Inflation existieren nicht, und Gehaltsanpassungen erfolgen selten und ohne erkennbare Fairness. Trotz der hohen Erwartungen an Mitarbeitende die "Extra Meile" zu gehen, werden Mehrarbeiten und ständige Verfügbarkeit nicht entlohnt

Der Lohn ist nicht nur unterdurchschnittlich, sondern auch die Beiträge an die Sozialleistungen z.B. wird von der Pensionskasse (BVG) nur das gesetzlich vorgeschriebene Minimum eingezahlt, freiwillige Zusatzleistungen oder Möglichkeiten zur Verbesserung der Altersvorsorge gibt es nicht. Zudem werden andere Sozialleistungen, Boni oder Gratifikationen kaum gewährt.

Image

Das öffentliche Image des Unternehmens steht in starkem Kontrast zu den tatsächlichen Arbeitsbedingungen. Nach aussen wird oft ein modernes, mitarbeiterfreundliches und nachhaltiges Unternehmen präsentiert, doch intern spiegelt sich dies kaum wider.
Viele der propagierten Werte, wie Fairness, Wertschätzung oder soziale Verantwortung, werden im Arbeitsalltag nicht gelebt. Mitarbeitende erleben stattdessen geringe Unterstützung, überhöhte Anforderungen und mangelnde Anerkennung. Dadurch entsteht der Eindruck, dass das Unternehmen sein Image und Marketing eher pflegt, um extern gut dazustehen, als dass es tatsächliche Verbesserungen für die Belegschaft umsetzt.
z.B. Müssen KV-Lehrlinge dem Unternehmensleiter Wasser ins Büro bringen auf einem Tablett, wenn er eine Besprechung mit externen Gästen hat.

Karriere/Weiterbildung

Die Möglichkeiten zur Weiterbildung und Karriereentwicklung im Unternehmen sind äusserst begrenzt. Schulungen oder Fortbildungen werden selten angeboten, und wenn doch, werden sie oft nur sehr schlecht bezahlt bzw. nur ein sehr kleiner Teil übernommen. Dafür müssen Mitarbeitende zusätzlich oft lange vertragliche Verpflichtungen eingehen, ohne dass dies durch entsprechende Vorteile ausgeglichen wird.

Zudem wird die für Weiterbildung aufgewendete Zeit oder Materialien nicht als Arbeitszeit anerkannt oder bezahlt. Eigeninitiative, Engagement oder zusätzliche Lernbereitschaft werden nicht honoriert, wie in anderen Unternehmen.

Auch wenn sich das Weiterbildungssystem geändert hat, wie bereits vom HR beschrieben, hat sich leider in Bezug auf die genannten Probleme nur wenig getan.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.