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18 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 1,9Weiterempfehlung: 28%
Score-Details

18 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Schöne Fassade nach aussen, ernüchternde Realität im Innern

1,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung in Uetendorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Retourenware wird gelegentlich vergünstigt an Mitarbeitende abgegeben

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Der CEO stellt das eigene Wohl und dasjenige der Firma konsequent über die Interessen der Mitarbeitenden
- Vorgesetzte werden spürbar bessergestellt besserer Parkplatz, Monitor fürs Homeoffice, etc...
- Trotz mehrheitlich weiblicher Belegschaft besteht keine wirkliche Gleichberechtigung zwischen weiblichen und männlichen Angestellten
- Von Frauen wird erwartet, eine geplante Schwangerschaft frühzeitig bekannt zu geben und diese möglichst so zu legen, dass sie in eine ruhigere Phase des Unternehmens fällt
- Es fehlen schriftliche Richtlinien zur Gleichbehandlung, transparente Beförderungskriterien und eine ernst genommene Anlaufstelle bei Diskriminierung
- Der Lohn ist nicht marktgerecht und entwickelt sich über die Jahre kaum weiter
- Bei der beruflichen Vorsorge wird lediglich das gesetzliche BVG Minimum eingehalten, überobligatorische Arbeitgeberbeiträge fehlen
- Ein Teuerungsausgleich wird nicht gewährt
- Externe Weiterbildungen werden kaum unterstützt, die aufgewendete Zeit gilt nicht als Arbeitszeit, und ein grosser Teil der Kosten ist selbst zu tragen
- Leistungskennzahlen einzelner Mitarbeitender werden intern offen verglichen
Vorgesetzte kontrollieren laufende Arbeiten häufiger, als sie Ergebnisse besprechen
- Kritik wird im Grossraumbüro vor anderen geäussert, nicht im Einzelgespräch
- Administrative Arbeit gilt intern als Nebenaufgabe und wird kaum anerkannt
Zuständigkeiten zwischen Administration, Lager und Kundendienst sind nicht schriftlich geregelt
- In Spitzenzeiten wird kurzfristige Mithilfe im Lager vorausgesetzt, ohne Vorlauf oder Instruktion
- Überzeit wird vorausgesetzt und nur teilweise erfasst
- Krankmeldungen werden von Vorgesetzten regelmässig hinterfragt, teils bis hin zu Nachfragen zur Ursache
- Ferienwünsche werden ohne erkennbare oder nachvollziehbare Kriterien abgelehnt
- Mitarbeitergespräche werden angekündigt, aber nicht durchgeführt
- Verbesserungsvorschläge werden entgegengenommen, aber weder beantwortet noch weiterverfolgt

Verbesserungsvorschläge

Ich kann die vielen Negativen Kritiken nur bestädigen. Der grundlegendste Ansatzpunkt liegt bei der Geschäftsleitung selbst. Solange der CEO das eigene Wohl und dasjenige der Firma erkennbar über die Interessen der Mitarbeitenden stellt, greifen einzelne Massnahmen zu kurz. Nötig wäre ein echter Kulturwandel an der Spitze, der Wertschätzung, faire Arbeitsbedingungen und Verbindlichkeit nicht nur nach aussen kommuniziert, sondern intern konsequent vorlebt. Ohne diese Haltung bleiben verbindliche Regeln, transparente Löhne und funktionierende Feedbackprozesse blosse Absichtserklärungen.

Arbeitsatmosphäre

Belastend wirkt die permanente Sichtbarkeit der Leistungsdaten in der Logistik und der Umgang der Vorgesetzten damit. Der Vergleich einzelner Personen ist bei haar-shop zur Normalität geworden, ohne dass die jeweiligen Rahmenbedingungen berücksichtigt würden. Verstärkt wird die Anspannung durch unklare Prioritäten: Anfragen aus Lager, Kundendienst und Geschäftsleitung treffen parallel ein, alle mit dem Anspruch auf sofortige Bearbeitung. Eine Priorisierung durch die Vorgesetzten findet nicht statt. Die Mitarbeitenden müssen diese Entscheide selbst treffen – und werden anschliessend dafür kritisiert.

Image

Nach aussen tritt das Unternehmen als moderner, kundennaher Online-Shop mit flachen Hierarchien und offener Kultur auf. In der Personalwerbung werden Eigenverantwortung, Entwicklungsmöglichkeiten und ein wertschätzender Umgang hervorgehoben. Intern deckt sich dieses Bild nur teilweise mit dem Erleben. Die flache Hierarchie bedeutet vor allem, dass zwischen Geschäftsleitung und Mitarbeitenden eine einzige Führungsebene liegt, deren Verhalten damit umso stärker prägt. Eigenverantwortung besteht faktisch dort, wo Zuständigkeiten ungeklärt sind – nicht dort, wo Entscheidungsspielraum eingeräumt wird. Auffällig ist zudem, dass die Aussenkommunikation Werte betont, die intern weder in Regeln noch in Prozessen oder Führungsinstrumenten verankert sind. Es existieren weder ein Führungsleitbild noch verbindliche Standards für Feedback oder Zusammenarbeit, auf die sich Mitarbeitende berufen könnten. Beim CEO ist deutlich spürbar, dass der Fokus auf dem eigenen Wohlbefinden und der Firma liegt die Mitarbeitenden stehen erkennbar eine Stufe darunter.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance ist bei haar-shop schlecht. Mehrarbeit wird vorausgesetzt und nur teilweise erfasst. Zusätzlich wird kurzfristig Mithilfe in anderen Bereichen erwartet, was vorausschauende Planung faktisch verunmöglicht. Homeoffice wird nicht gern gesehen und muss bei Vorgesetzten und CEO mit Begründung beantragt werden. Der Abbau aufgelaufener Stunden ist theoretisch vorgesehen, wird in der Praxis jedoch nicht gern gesehen. Private Termine müssen die Mitarbeitenden selbst organisieren liegen sie innerhalb der Arbeitszeit, bietet haar-shop keinerlei Entgegenkommen. Auch der Ferienbezug ist in einzelnen Monaten faktisch eingeschränkt, ohne dass eine schriftliche Regelung dazu bestünde.

Karriere/Weiterbildung

Interne Kurzschulungen zu Systemen und Prozessen finden kaum statt. Sie sind unregelmässig und nicht dokumentiert, sodass neue Mitarbeitende überwiegend durch Zuschauen und Nachfragen eingearbeitet werden. Ein Entwicklungspfad existiert nicht: Es gibt keine Funktionsbeschreibungen, keine Anforderungsprofile für weiterführende Aufgaben und keine internen Ausschreibungen. Wechsel in andere Bereiche erfolgten bisher aufgrund persönlicher Nähe zur Führung, nicht aufgrund nachvollziehbarer Kriterien. Externe Weiterbildungen werden kaum unterstützt eine Förderung von Qualifikationen, die mittelfristig eine Entwicklung ermöglichen würden, findet nicht statt. Die für Weiterbildung aufgewendete Zeit wird zudem nicht als Arbeitszeit anerkannt, ein grosser Teil der Kosten muss selbst getragen werden, und man muss sich vertraglich unverhältnismässig binden.

Gehalt/Benefits

Die Löhne liegen im unteren Bereich und entwickeln sich über die Jahre kaum weiter. Lohngespräche finden offenbar nur auf Initiative der Mitarbeitenden statt ein systematischer Prozess mit definierten Zeitpunkten oder transparenten Lohnbändern besteht nicht. Wie bereits in verschiedenen anderen Kritiken erwähnt, wird kein 13. Monatslohn ausgerichtet als Begründung wird der Shop-Rabatt angeführt. Diese Begründung ist nicht angemessen, da ein Rabatt auf Produkte keinen Bestandteil einer marktgerechten Lohnstruktur ersetzt. Zudem ist die Berechnungsgrundlage für die Löhne nicht transparent, und die ausbezahlten Beträge scheinen erheblich zu schwanken. Bei der beruflichen Vorsorge wird lediglich das gesetzliche BVG-Minimum eingehalten überobligatorische Arbeitgeberbeiträge werden nicht geleistet, ein Teuerungsausgleich wird nicht gewährt. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass die Lohn- und Sozialleistungen konsequent auf das gesetzliche Minimum ausgerichtet sind und kaum Möglichkeiten für eine langfristige finanzielle Entwicklung der Mitarbeitenden bestehen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nach aussen kommuniziert das Unternehmen Nachhaltigkeitsanliegen und führt entsprechend gekennzeichnete Sortimentsbereiche. Diese Positionierung ist im Marketing sichtbar und wird in der Kundenkommunikation aktiv eingesetzt. Im betrieblichen Alltag fehlt jedoch jede entsprechende Systematik. Entscheide zu Verpackung, Versand und Umgang mit Retouren folgen primär Kostenüberlegungen ökologische Auswirkungen werden weder erhoben noch ausgewertet. Anregungen aus den operativen Bereichen zu ressourcenschonenderen Abläufen werden nicht weiterverfolgt. Nachhaltigkeit wird primär aus Marketinggründen unterstützt und widerspiegelt nicht die tatsächliche Haltung des Unternehmens. Auch die soziale Verantwortung gegenüber der eigenen Belegschaft ist wenig ausgeprägt: Es bestehen keine Angebote zur Unterstützung bei gesundheitlicher oder familiärer Belastung, keine Regelung für die Rückkehr nach längerer Abwesenheit und kein strukturiertes Vorgehen bei Konflikten.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt innerhalb der Teams ist gut und trägt einen wesentlichen Teil des Betriebs. Er entsteht allerdings vor allem aus der Notwendigkeit heraus, Weil ein verbindliches Vertretungskonzept und klare Prozesse fehlen, müssen die Mitarbeitenden entstehende Lücken selbst schliessen. Die Leistung des Teams macht die strukturellen Mängel dadurch nach oben unsichtbar. Zwischen den Abteilungen ist der Zusammenhalt deutlich schwächer. Fehler an den Schnittstellen zwischen Administration, Lager und Kundendienst führen regelmässig zu gegenseitigen Schuldzuweisungen, weil ein gemeinsames Verständnis der Abläufe und ein Gefäss für bereichsübergreifende Klärung fehlen.

Umgang mit älteren Kollegen

Bei der Einführung neuer Systeme wird nicht differenziert. Alle Mitarbeitenden erhalten dieselbe knappe Instruktion, unabhängig von ihrer Vorerfahrung. Zusätzliche Unterstützung wird nicht angeboten, was zu Mehraufwand und Unsicherheit führt und ältere Mitarbeitende faktisch benachteiligt. Auch bei Entwicklungsmöglichkeiten und der Zuteilung neuer Aufgaben werden ältere Mitarbeitende seltener berücksichtigt. Eine Auseinandersetzung mit altersgerechter Arbeitsgestaltung oder mit der bevorstehenden Nachfolge bei Pensionierungen findet nicht statt. Zudem entsteht bei Bewerbungen der Eindruck, dass der Fokus stark auf jüngeren Bewerberinnen und Bewerbern liegt, während ältere Personen deutlich weniger Chancen erhalten, überhaupt zu einem Bewerbungsverfahren zugelassen zu werden.

Vorgesetztenverhalten

Rückmeldungen erfolgen nahezu ausschliesslich bei Abweichungen und werden häufig unmittelbar und in Anwesenheit anderer geäussert. Anerkennung für zuverlässig erbrachte Leistung wird kaum kommuniziert. Erwartungen werden zudem nicht klar formuliert und ändern sich kurzfristig, was fortlaufend Unsicherheit erzeugt. Arbeitsrechtlich heikel sind mehrere Praktiken die Anordnung von Mehrarbeit ohne vollständige Erfassung, das regelmässige Hinterfragen von Krankmeldungen einschliesslich Nachfragen zur Ursache, der faktische Entzug gesetzlicher Pausen bei hohem Arbeitsanfall sowie der offene Vergleich personenbezogener Leistungsdaten im Betrieb, der datenschutz- und persönlichkeitsrechtlich zu beurteilen wäre.

Arbeitsbedingungen

Gearbeitet wird in einem Grossraum ohne akustische Trennung, in dem gleichzeitig telefoniert und konzentriert gearbeitet wird. Rückzugsmöglichkeiten für vertrauliche Gespräche stehen nur in sehr begrenztem Umfang zur Verfügung. Bei Einsätzen ausserhalb des eigenen Bereichs fehlen Instruktion und geeignete Ausstattung. Die Mitarbeitenden werden ohne vorgängige Einführung in Abläufe eingebunden, für die sie nicht ausgebildet sind, was sowohl die Sicherheit als auch die Qualität beeinträchtigt.

Kommunikation

Betriebliche Entscheide und Prozessänderungen werden spät, unvollständig und ohne Einbezug der betroffenen Stellen kommuniziert. Die Mitarbeitenden erfahren Änderungen häufig erst, wenn sie bereits in Kraft sind, und müssen die entstehenden Folgeprobleme anschliessend selbst auffangen. Ein wirksamer Rückkanal fehlt: Formale Möglichkeiten zur Einbringung von Anliegen bestehen zwar, führen aber weder zu einer Rückmeldung noch zu erkennbaren Massnahmen. Regelmässige Mitarbeitergespräche, die diese Funktion übernehmen könnten, finden nicht statt.

Gleichberechtigung

Es bestehen keine schriftlichen Richtlinien zur Gleichbehandlung, keine transparenten Kriterien für Beförderungen und keine Anlaufstelle bei Diskriminierung. Wird eine solche dennoch eingefordert, werden Termine abgelehnt oder nicht ernst genommen. Entscheide zur Besetzung von Funktionen sind dadurch schwer nachvollziehbar. Bei haar-shop arbeiten mehrheitlich Frauen. Trotzdem entsteht der Eindruck, dass trotz des hohen Frauenanteils keine wirkliche Gleichberechtigung zwischen weiblichen und männlichen Angestellten besteht im privaten Austausch mit Mitarbeitenden wird dieser Eindruck teilweise bestätigt. So sollen Frauen eine bereits geplante Schwangerschaft möglichst im Voraus bekannt geben. Zudem wurde offenbar angesprochen, dass geplante Schwangerschaften wenn möglich so zu organisieren seien, dass sie in eine ruhigere Phase des Unternehmens fallen. Eine solche Erwartungshaltung sagt bereits einiges über die Unternehmenskultur und den Umgang mit den weiblichen Mitarbeitenden aus. Gerade in einem Unternehmen mit mehrheitlich weiblicher Belegschaft ist dies problematisch und nicht zeitgemäss.

Interessante Aufgaben

Die Tätigkeit im Betrieb ist grundsätzlich breit angelegt: Sie verbindet Auftragsabwicklung, Stammdaten, Lieferantenkontakte und die Schnittstelle zwischen Shop und Lager. Wer sich für Zusammenhänge interessiert, erhält einen guten Überblick über den gesamten Betrieb. Im Alltag überwiegen jedoch repetitive Korrektur- und Nachbearbeitungsaufgaben, die aus fehlerhaften oder unklar definierten Prozessen entstehen. Ein erheblicher Teil der Arbeitszeit fliesst damit in die Behebung von Problemen, die sich strukturell vermeiden liessen. Verbesserungsvorschläge werden entgegengenommen, jedoch weder beantwortet noch weiterverfolgt, was die Bereitschaft zur Eigeninitiative über die Zeit spürbar reduziert.

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Nicht zu empfehlen

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Marketing / Produktmanagement in Uetendorf gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Es wird mit Angst und Drohungen gearbeitet. Die Mitarbeitenden fürchteten sich teilweise vor ihrer Vorgesetzten.

Image

Meiner Einschätzung nach noch viel zu gut. Durch die hohe Fluktuation wird sich dies vielleicht irgendwann ändern. Ich kenne niemanden, der ein gutes Haar an der Firma lässt.

Update: Inzwischen scheint die Fassade zu bröckeln – kein Wunder, bei so vielen vergraulten Mitarbeitern.

Work-Life-Balance

Zur allseits bekannten Extrameile sage ich nichts mehr, die wird in anderen Bewertungen ausfürlich behandelt.

Karriere/Weiterbildung

Wer seine Arbeit gut machte und motiviert war, konnte viele Zusatzaufgaben übernehmen. Wenn man dafür dann allerdings eine entsprechende Lohnerhöhung erwartete, bekam man zu hören, dass dies nicht so einfach möglich sei und dass man gefälligst dankbar sein soll, von haar-shop diese Chance bekommen zu haben.

Vorgesetztenverhalten

Ich habe mit keinem der Vorgesetzten gute Erfahrungen gemacht. Fehler der Mitarbeitenden wurden vor dem gesamtem Team angesprochen, um die Person zu demütigen, Fehler der Vorgesetzten wurden mit einem "Kann passieren" abgetan. Vorgesetze hatten mehr Rechte und wurden nicht müde, dies zu betonen.

Kommunikation

Vieles wurde verheimlicht. Es wurde beispielsweise explizit verboten, über die Löhne zu sprechen. Mitarbeitende, die die willkürlichen und unfairen Löhne bei ihren Vorgesetzten ansprachen, wurde verwarnt.

Gehalt/Benefits

Löhne wurden willkürlich festgelegt. Neue Mitarbeitende erhielten von Anfang an ein höheres Gehalt als langjährige Mitarbeitende.


Arbeitsbedingungen

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Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team
HR-Team

Hallo
Besten Dank für deine Bewertung. Schade, dass du haar-shop.ch AG als Arbeitgeberin nicht weiterempfehlen kannst.
Außerdem bedauern wir deine Anmerkungen zum Verhalten der Vorgesetzten sehr. Ein solches Verhalten ist von uns absolut nicht erwünscht und für uns nicht nachvollziehbar.
Die von dir als negativ empfundenen Kriterien sind ohne genaue Kenntnis der Situation daher für uns nicht weiter beurteilbar.
Wende dich doch gerne an uns per Mail an personal@haar-shop.ch damit wir dem gemeinsam nachgehen können.
Wir wünschen dir eine schöne Woche und weiterhin alles Gute.
Liebe Grüsse
Team-HR

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

Würde nicht empfehlen

1,8
Nicht empfohlen
Hat bis 2022 im Bereich Marketing / Produktmanagement in Uetendorf gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Selbstkritische und ehrliche Auseinandersetzung mit den vielen validen Kritikpunkten und Vertrauen in die Mitarbeitenden statt faule Ausreden und die Schuld den Arbeitnehmenden zuzuschieben.

Arbeitsatmosphäre

Man fühlt sich beobachtet. Fühlte mich auch oft nicht ernstgenommen. Belästigung wird aus meiner Sicht toleriert, obwohl es bekannt ist.

Work-Life-Balance

Burnout bedingte Ausfälle sind keine Seltenheit.

Karriere/Weiterbildung

Aufstieg intern möglich und wird gefördert, wahrscheinlich aber auch, um Lohnkosten zu sparen.

Gehalt/Benefits

Gehalt im Vergleich tief und wird nicht durch Benefits gutgemacht. Keine Transparenz, mittleres Management mit weniger Erfahrung und Ausbildung verdient teilweise mehr als Teamleitung.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Fake it till you make it. Verpackungsmaterial war unökologisch, soziales Bewusstsein kaum vorhanden inkl. Mehrfache problematische Bemerkungen über nicht weisse Personen oder Personen mit tieferem Bildungsstand.

Kollegenzusammenhalt

Unterschiedlich nach Abteilung, aber Team macht vieles aus.

Vorgesetztenverhalten

Kommt sehr stark auf Abteilung an. Von sehr guten Vorgesetzten bis katastrophal. Meine Erfahrung war grösstenteils unangenehm.

Arbeitsbedingungen

Viel Lärm im Grossraumbüro, Musikhören war nur mit Erlaubnis der Vorgesetzten erlaubt. Umständlicher Arbeitsweg für ÖV-Pendler – Home-Office nur eingeschränkt möglich. Bei Remote-Arbeit mussten zwei grosse Bildschirme mitgenommen werden.

Kommunikation

Vieles erfährt man durchs Buschtelefon statt vom Unternehmen, Negativnews und interne Probleme werden probiert totzuschweigen.

Gleichberechtigung

Marketing Managerinnen sollen Geschäftsführung und deren Gästen Kaffee bringen. Belästigung wird m.M.n. toleriert.


Image

Umgang mit älteren Kollegen

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team
HR-Team

Hallo
Besten Dank, dass du dir Zeit für eine Bewertung von haar-shop.ch AG als Arbeitgeberin genommen hast. Auch wenn es sehr schade ist, dass dein Feedback negativ ausfällt.
Du sprichst in deiner Bewertung diverse Missstände und Probleme an, welche sich unteranderem auf Belästigung der Mitarbeitenden beziehen.
Wir bei haar-shop.ch AG begegnen uns auf Augenhöhe und respektieren unsere Kolleginnen und Kollegen. Diskriminierung, Mobbing und Belästigung tolerieren wir nicht. Wer sich dem widersetzt, muss mit Konsequenzen rechnen.

Um deine Situation besser zu verstehen, schlage ich dir einen gemeinsamen Austausch vor. Ich würde gerne von deinen negativen Erlebnissen bei uns erfahren, um so auch die Möglichkeit zu haben, allfälligen Missständen nachzugehen.
Bitte wende dich daher per Mail an personal@haar-shop.ch für einen Austausch.
Wir wünschen dir eine schöne Woche und weiterhin alles Gute.
Liebe Grüsse
Team-HR

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

Willkommen im Mikromanagement-Imperium - hier entscheidet nur der Chef!

1,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement in Uetendorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Gratis Kaffee
- Rabatte im Shop

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Schlechte, nicht marktgerechte Entlöhnung und kein 13. Monatslohn
- Sehr traditionelle Führungsstruktur
- Spürbares Misstrauen gegenüber Mitarbeitenden
- Schlechte und gleichzeitig teure Parkplätze
- Wenig bis keine Unterstützung bei Weiterbildungen
- Termine ausserhalb der Arbeitszeit müssen ebenfalls ausserhalb der Arbeitszeit organisiert werden (kaum Flexibilität)
- Kein tierfreundliches Umfeld
- Kaum Verständnis für private Termine oder Verpflichtungen
- Angespannte und negative Grundstimmung im Arbeitsalltag
- Selbst während der Mittagspause wird häufig kritisiert oder vorgegeben, was man nicht tun sollte

Verbesserungsvorschläge

Folgende Punkte müssen aus meiner Sicht verbessert werden: Faire Entlohnung der Mitarbeitenden, klare und transparente Kommunikation, angemessene Arbeitsbedingungen sowie gezielte Förderung der Mitarbeitenden sind leider nicht vorhanden. Auch die Führungsebene sollte beginnen, sich zu hinterfragen, warum so viele Mitarbeitende das Unternehmen verlassen, anstatt stets die nächstbeste Ausrede zu suchen.

Wer darüber nachdenkt, sich bei haar-shop.ch zu bewerben, sollte dies gut abwägen. Nach aussen wirkt das Unternehmen modern und attraktiv, meine Erfahrung zeigt jedoch ein anderes Bild. Junge, talentierte Menschen verlieren hier Lebensfreude, Energie und Gesundheit. Daher rate ich, lieber etwas länger zu suchen und eine passende, gesunde Arbeitsstelle zu finden, auch wenn es im Marketing-Bereich manchmal schwieriger ist.

Das HR kommuniziert zwar, dass an den genannten Problemen gearbeitet wird, tatsächlich hat sich während meiner gesamten Anstellungszeit jedoch nichts verändert. Daher schliesse ich mich den bisherigen Bewertungen an und wünsche mir auch zu meiner Bewertung kein Feedback oder Stellungnahme vom HR.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre unter den Mitarbeitenden ist grundsätzlich sehr gut. Leider reicht das auf Dauer nicht aus, wenn man von der Führungsebene herablassend behandelt wird, als wäre man weniger wert als die obere Schicht. Es ist schade, dass sich das Unternehmen nach aussen als moderner und dynamischer Arbeitgeber präsentiert, intern jedoch hinter verschlossenen Türen Strukturen herrschen, die eher an das Mittelalter erinnern. Diese Unternehmenskultur beginnt aus meiner Sicht bereits beim CEO und zieht sich bis hinunter zu den Teamleitungen. Selbst kleinere Aufgaben müssen vom CEO sowie von der jeweiligen Teamleitung freigegeben werden. Dieses extreme Mass an Kontrolle betrifft jedoch nicht nur die Arbeit: Sogar Urlaubsanträge müssen vom CEO persönlich genehmigt werden. Insgesamt entsteht dadurch ein Umfeld, das stark von Misstrauen, Mikromanagement und fehlender Eigenverantwortung geprägt ist.

Work-Life-Balance

Work-Life-Balance wird hier meiner Erfahrung nach eher als Work statt Life-Balance gelebt. Es ist lediglich ein Homeoffice-Tag pro Woche möglich, welcher im Voraus festgelegt werden muss. Ein spontanes Verschieben ist leider nicht möglich. Grundsätzlich wird erwartet, dass Mitarbeitende von 08:00 bis 17:00 Uhr im Büro präsent sind. Flexibilität ist somit kaum vorhanden, was ich für diese Branche als eher traditionell empfinde. Zudem ist es schwierig, Dinge „richtig“ zu machen, da Feedback meist nur dann erfolgt, wenn etwas nicht passt. Positives oder konstruktives Feedback bleibt häufig aus. Auch das Thema Krankheitstage wird kritisch gehandhabt: Ab einer bestimmten Anzahl werden diese vom Lohn abgezogen, was Mitarbeitende indirekt dazu verleiten kann, krank zur Arbeit zu erscheinen.

Die sogenannte „Extrameile“ ist einer der wenigen Werte, die im Unternehmen tatsächlich konsequent gelebt werden, allerdings wird diese auch stark eingefordert und als selbstverständlich angesehen.

Karriere/Weiterbildung

Mitarbeitende erhalten nur sehr begrenzte Unterstützung bei Weiterbildungen. Wenn Unterstützung gewährt wird, ist diese oft an sehr umfangreiche Verträge gekoppelt, die die Mitarbeitenden über lange Zeit an das Unternehmen binden. Im Vergleich zu anderen Unternehmen sind diese Verpflichtungen unverhältnismässig hoch im Verhältnis zu den tatsächlich übernommenen Weiterbildungskosten.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Kollegen im Team ist grundsätzlich gut.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind aus meiner Sicht langfristig kaum tragbar. Das zeigt sich auch an den zahlreichen Kündigungen, die mittlerweile zum Alltag gehören. Durch das Grossraumbüro ist der Lärmpegel sehr hoch, was konzentriertes Arbeiten deutlich erschwert. Zusätzlich entsteht häufig das Gefühl, ständig beobachtet zu werden, da Mitarbeitenden nur wenig Vertrauen entgegengebracht wird. Permanenten Kontrollen sind normal.

Schade ausserdem, dass diese Rahmenbedingungen auch engagierte und kompetente Führungskräfte vergraulen. Gerade solche Personen hätten das Unternehmen voranbringen und frischen Wind in veraltete Strukturen bringen können. Leider werden Führungspersonen, die nicht immer derselben Meinung wie die oberste Ebene sind, unfair behandelt.

Insgesamt entsteht der Eindruck, dass kritische Stimmen, die nicht zu allem „Ja“ sagen, nicht erwünscht sind. Am liebsten hätte man alles Mitarbeiter die einfach abarbeiten und nichts sagen oder kritisieren. Somit kann das Unternehmen für mich unmöglich wachsen und sich weiterentwickeln.

Kommunikation

Auch die interne Kommunikation lässt stark zu wünschen übrig. Es wird viel versprochen, doch leider wird ein grosser Teil davon nicht eingehalten. Dadurch entsteht der Eindruck, dass Aussagen häufig wenig Verbindlichkeit haben. Aus diesem Grund habe ich gelernt, mir wichtige Informationen und Abmachungen immer schriftlich bestätigen zu lassen, um im Nachhinein abgesichert zu sein. Schade, dass in einem professionellen Umfeld scheinbar nicht mehr genügend Vertrauen vorhanden ist und man sich ständig absichern muss, statt auf klare Kommunikation und Verlässlichkeit bauen zu können. Was eigentlich ein Wert des Unternehmens ist.

Gehalt/Benefits

Bei den Sozialleistungen bietet das Unternehmen leider nur das absolute Minimum, was wenig überrascht. Ähnlich sieht es beim Gehalt aus: Es werden unterdurchschnittliche Löhne für die Branche gezahlt, ein 13. Monatslohn gibt es nicht. Als Rechtfertigung wird ein Gratis-Friseurbesuch angeführt, der aus meiner Sicht jedoch kaum einen wirklichen Mehrwert bietet auch wenn man einmal pro Monat zum Friseur geht, gleicht das den fehlenden Gehaltsbestandteil nicht aus.

Gleichberechtigung

Langjährige Mitarbeitende erhalten teilweise Sonderlösungen oder individuelle Regelungen, was ich als unfair empfinde. Aus meiner Sicht sollte hier mehr Gleichbehandlung herrschen, damit für alle Mitarbeitenden die gleichen Rahmenbedingungen gelten.

Auch beim Thema Lohn fehlt es an Transparenz. Es gibt kein klar kommuniziertes Lohnband oder nachvollziehbare Gehaltsstruktur, an der man sich orientieren kann. Dadurch wirkt die Lohnverteilung sehr unterschiedlich und wenig einheitlich.

Lohnerhöhungen aufgrund von Betriebszugehörigkeit oder Leistung sind meiner Erfahrung nach eher selten. Anpassungen erfolgen meist nur, wenn man aktiv und explizit danach fragt und selbst dann fällt die Erhöhung oft sehr gering aus.

Interessante Aufgaben

Die Branche bietet spannende und vielseitige Möglichkeiten. Leider ist der Gestaltungsspielraum extrem begrenzt, neue Ideen oder Inputs stossen schnell auf taube Ohren. Nach ein paar Jahren wird der Arbeitsalltag dadurch eher langweilig.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Vorgesetztenverhalten

HilfreichHilfreich?4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Von Mitarbeitenden werden ständig Extrameilen verlangt – zurück kommt dafür jedoch spürbar so gut wie nichts.

1,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Uetendorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

• Kaffee ist gratis, Kapseln
• Gratistrinkflasche

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

• Kein Ausgleich für Teuerung/Inflation
• Unterdurchschnittlicher Lohn
• Kein 13. Monatslohn
• Keine Gratifikationen
• BVG nur in gesetzlich vorgeschriebenem Minimum, keine zusätzlichen Beiträge
• Bei Krankheit wird der Lohn pro Tag gekürzt
• Sehr schlechte Unterstützung bei Weiterbildung
• Parkplatz muss selbst bezahlt werden
• Schlechte Parkplätze (Kies, das Fahrzeuge beschädigen kann)
• Bessere Parkplätze für Teamleiter, normale Mitarbeitende dürfen diese nicht nutzen
• Öffentliche Verkehrsanbindung schlecht (Industriegebiet)
• Kleine Pausen werden nicht bezahlt, Mitarbeitende müssen ausstempeln
• Coiffeur wird als „gratis“ beworben, in der Praxis muss man hohes Trinkgeld dafür geben
• Arzt-, Tierarzt- oder Behördentermine müssen auf die Freizeit gelegt werden bzw. auf Überzeit bezogen werden.

Verbesserungsvorschläge

Das Unternehmen sollte grundsätzlich bei den Grundlagen beginnen, anstatt sich nur auf Gewinne für die Unternehmensleitung und Aussenwirkung zu konzentrieren. Essenzielle Bereiche wie faire Vergütung, transparente Kommunikation, angemessene Arbeitsbedingungen und echte Förderung der Mitarbeitenden müssen dringend verbessert werden.

Es reicht nicht, nur Marketing und Image zu pflegen – echte Investitionen in die Mitarbeitenden, in die Firma und eine funktionierende Unternehmenskultur sind notwendig, um langfristig nachhaltigen Erfolg zu erzielen. Ohne grundlegende Änderungen bleibt der Nutzen für die Unternehmensleitung begrenzt, während die Mitarbeitenden weiterhin unter den bestehenden Missständen leiden.

Interessierte, die sich überlegen, Haar-shop als Arbeitgeber zu wählen, rate ich ab. Es ist wichtig, vorher genau zu prüfen, ob man dies möchte, da es bessere Alternativen auf dem Arbeitsmarkt gibt und man genau hinschauen sollte, bevor man hier einen Vertrag unterschreibt.

Ich möchte darauf hinweisen, dass ich keine Rückmeldung oder Stellungnahme vom HR wünsche, da frühere Rückmeldungen auf dieser Plattform, wie etwa zum Thema Weiterbildungsfeedback, nicht der Realität entsprachen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre unter den Mitarbeitenden ist grundsätzlich gut.

Die negativen Aspekte der Arbeitsatmosphäre sind jedoch vor allem auf strukturelle Probleme und das Verhalten der Führungsebene zurückzuführen. Entscheidungen werden häufig ohne ausreichende Einbindung der Mitarbeitenden getroffen, was zu Frustration und Unsicherheit führt. Zudem fehlt es seitens der Unternehmensleitung an transparenter Kommunikation und klarer Orientierung.

Anerkennung und Wertschätzung durch Vorgesetzte werden nur selten vermittelt, wodurch man sich nicht ausreichend wahrgenommen fühlt. Insgesamt leidet die Arbeitsatmosphäre weniger am Team selbst, sondern vielmehr an Defiziten in Führung und Unternehmenskultur.

Image

Das öffentliche Image des Unternehmens steht in starkem Kontrast zu den tatsächlichen Arbeitsbedingungen. Nach aussen wird oft ein modernes, mitarbeiterfreundliches und nachhaltiges Unternehmen präsentiert, doch intern spiegelt sich dies kaum wider.
Viele der propagierten Werte, wie Fairness, Wertschätzung oder soziale Verantwortung, werden im Arbeitsalltag nicht gelebt. Mitarbeitende erleben stattdessen geringe Unterstützung, überhöhte Anforderungen und mangelnde Anerkennung. Dadurch entsteht der Eindruck, dass das Unternehmen sein Image und Marketing eher pflegt, um extern gut dazustehen, als dass es tatsächliche Verbesserungen für die Belegschaft umsetzt.
z.B. Müssen KV-Lehrlinge dem Unternehmensleiter Wasser ins Büro bringen auf einem Tablett, wenn er eine Besprechung mit externen Gästen hat.

Work-Life-Balance

Das Unternehmen wirbt nach aussen mit dem Slogan, "dass wir die Extrameile gehen". In der Praxis bedeutet dies jedoch vor allem dauerhafte Mehrarbeit, hohe Erwartungshaltungen und eine unausgesprochene Verpflichtung zur ständigen Verfügbarkeit. Überstunden gelten als selbstverständlich und werden selten hinterfragt. Direktnachrichten per WhatsApp in der Freizeit von Vorgesetzten sind keine Seltenheit.

Ein angemessener Ausgleich für dieses Engagement bleibt jedoch aus. Weder finanzielle Anerkennung oder spürbare Wertschätzung. Der Slogan wirkt daher weniger motivierend, sondern vielmehr wie eine Rechtfertigung für überhöhte Anforderungen.

Die Grenzen zwischen Berufs- und Privatleben verschwimmen zunehmend. Erholungszeiten werden nicht ausreichend respektiert, was langfristig zu Überlastung und Unzufriedenheit führt. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass Einsatz zwar konsequent eingefordert, aber nicht entsprechend honoriert wird. Es gibt auch Fälle von Burnout im Unternehmen.

Krankheitstage werden ab einer bestimmten Anzahl vom Lohn abgezogen, was Mitarbeitende dazu verleitet, krank zur Arbeit zu erscheinen.

Karriere/Weiterbildung

Die Möglichkeiten zur Weiterbildung und Karriereentwicklung im Unternehmen sind äusserst begrenzt. Schulungen oder Fortbildungen werden selten angeboten, und wenn doch, werden sie oft nur sehr schlecht bezahlt bzw. nur ein sehr kleiner Teil übernommen. Dafür müssen Mitarbeitende zusätzlich oft lange vertragliche Verpflichtungen eingehen, ohne dass dies durch entsprechende Vorteile ausgeglichen wird.

Zudem wird die für Weiterbildung aufgewendete Zeit oder Materialien nicht als Arbeitszeit anerkannt oder bezahlt. Eigeninitiative, Engagement oder zusätzliche Lernbereitschaft werden nicht honoriert, wie in anderen Unternehmen.

Auch wenn sich das Weiterbildungssystem geändert hat, wie bereits vom HR beschrieben, hat sich leider in Bezug auf die genannten Probleme nur wenig getan.

Gehalt/Benefits

Die Karriere- und Aufstiegsmöglichkeiten im Unternehmen sind praktisch nicht vorhanden. Beförderungen erfolgen kaum, und wenn doch, dann oft nach willkürlichen Kriterien, ohne Transparenz oder nachvollziehbare Leistungsmessung. Eigeninitiative oder Engagement werden kaum bis gar nicht belohnt.

Der Lohn ist unterdurchschnittlich in der Branche und entspricht nicht der geleisteten Arbeit. Ein 13. Monatsgehalt, Gratifikationen oder Teuerungsausgleich für die Inflation existieren nicht, und Gehaltsanpassungen erfolgen selten und ohne erkennbare Fairness. Trotz der hohen Erwartungen an Mitarbeitende die "Extra Meile" zu gehen, werden Mehrarbeiten und ständige Verfügbarkeit nicht entlohnt

Der Lohn ist nicht nur unterdurchschnittlich, sondern auch die Beiträge an die Sozialleistungen z.B. wird von der Pensionskasse (BVG) nur das gesetzlich vorgeschriebene Minimum eingezahlt, freiwillige Zusatzleistungen oder Möglichkeiten zur Verbesserung der Altersvorsorge gibt es nicht. Zudem werden andere Sozialleistungen, Boni oder Gratifikationen kaum gewährt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Unternehmen zeigt nur wenig Engagement in Bezug auf Umwelt- und Sozialverantwortung. Es wird zwar ein sehr kleiner Teil gespendet, aber in der Logistik wird mit klar zu viel Werbematerial und Plastik gearbeitet, ohne Rücksicht auf die Umwelt zu nehmen – leider.

Auch soziale Verantwortung wird nur unzureichend gelebt. Programme zur Unterstützung von Mitarbeitenden, gesellschaftliches Engagement oder transparente Richtlinien im Umgang mit ethischen Fragen fehlen grösstenteils. Team-Events werden zwar immer wieder versprochen, bleiben aber meist aus. Entscheidungen des Unternehmens wirken oft rein wirtschaftlich orientiert, ohne die Auswirkungen auf Umwelt oder Gesellschaft ausreichend zu berücksichtigen.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt im Unternehmen ist insgesamt gut. Leider kann dieser durch die permanenten Kündigungen und den damit zusammenhängenden Wechsel der Mitarbeitenden nicht optimal genutzt werden.

Allerdings entsteht dieser Zusammenhalt eher aus der Notwendigkeit heraus, da organisatorische Unterstützung durch das Unternehmen häufig fehlt. Klare Strukturen, ausreichende Ressourcen oder eine gezielte Förderung der Teamarbeit durch die Führungsebene sind kaum erkennbar.

Statt den positiven Teamgeist aktiv zu stärken, wirkt die Unternehmensleitung oft distanziert. Dadurch müssen viele Probleme eigenständig im Team gelöst werden. Der gute Kollegenzusammenhalt ist daher vor allem den Mitarbeitenden selbst zu verdanken und weniger der Unternehmenskultur.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt kaum erkennbare Massnahmen zur Förderung von Diversität oder zur Unterstützung unterschiedlicher Lebensrealitäten. Schulungen oder Programme zur Sensibilisierung für Vielfalt und Inklusion sind nicht vorhanden oder nur unzureichend umgesetzt.

Im Unternehmen wird Gleichberechtigung nur unzureichend umgesetzt. Führungspositionen sind überwiegend von einem bestimmten Personenkreis besetzt, während Frauen, jüngere Mitarbeitende oder Mitarbeitende mit Migrationshintergrund deutlich seltener Chancen auf Aufstieg oder Einfluss haben.

Obwohl Gleichberechtigung nach aussen kommuniziert wird, fehlen klare Richtlinien, transparente Beförderungskriterien oder Massnahmen zur Förderung von Vielfalt. Entscheidungen erscheinen oft willkürlich und nicht nachvollziehbar.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten hinterlässt insgesamt einen negativen Eindruck. Entscheidungen werden häufig ohne transparente Begründung getroffen und nur unzureichend kommuniziert. Mitarbeitende werden selten in wichtige Prozesse einbezogen.

Konstruktives Feedback findet kaum statt. Stattdessen wird Kritik überwiegend einseitig geäussert, während positive Leistungen nur selten anerkannt werden. Wertschätzung und Motivation durch die Führungsebene sind kaum spürbar.

Darüber hinaus fehlt es an klarer Führung und Verlässlichkeit. Erwartungen werden nicht eindeutig formuliert oder ändern sich kurzfristig, was zu Unsicherheit und Frustration führt. Insgesamt trägt das Vorgesetztenverhalten massgeblich zu Unzufriedenheit und einem angespannten Arbeitsklima bei.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen im Unternehmen lassen deutlich zu wünschen übrig. Die Ausstattung der Arbeitsplätze ist häufig veraltet oder unzureichend, und notwendige Ressourcen stehen nicht immer in ausreichendem Umfang zur Verfügung.

Auch ergonomische Aspekte oder Sicherheitsstandards werden nur unzureichend berücksichtigt. Lärmpegel, unzureichende Beleuchtung oder fehlende Rückzugsmöglichkeiten wirken sich negativ auf die Konzentration und das Wohlbefinden aus.

Besonders problematisch ist, dass die Unternehmensleitung kaum Anstrengungen unternimmt, die Arbeitsbedingungen aktiv zu verbessern oder auf Rückmeldungen der Mitarbeitenden einzugehen. Trotz des Engagements der Teams bleibt der Arbeitsalltag dadurch oft unnötig belastend und ineffizient.

Kommunikation

Die interne Kommunikation im Unternehmen weist deutliche Defizite auf, z.B. haben wir früher einen einfachen WhatsApp-Chat, in dem die private Nummer ersichtlich ist. Wichtige Informationen werden häufig verspätet oder unvollständig weitergegeben, was zu Missverständnissen und unnötigen Fehlern führt. Entscheidungen der Führungsebene sind für Mitarbeitende oft nicht transparent nachvollziehbar.

Zudem fehlt es an regelmässigem Austausch zwischen Vorgesetzten und Teammitgliedern. Feedbackgespräche finden selten statt oder bleiben sehr oberflächlich. Dadurch fühlt man sich nicht ausreichend informiert oder wertgeschätzt.

Auch die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Abteilungen gestaltet sich schwierig, da klare Kommunikationsstrukturen und Zuständigkeiten fehlen.

Gleichberechtigung

Es gibt kaum erkennbare Massnahmen zur Förderung von Diversität oder zur Unterstützung unterschiedlicher Lebensrealitäten. Schulungen oder Programme zur Sensibilisierung für Vielfalt und Inklusion sind nicht vorhanden oder nur unzureichend umgesetzt.

Im Unternehmen wird Gleichberechtigung nur unzureichend umgesetzt. Führungspositionen sind überwiegend von einem bestimmten Personenkreis besetzt, während Frauen, jüngere Mitarbeitende oder Mitarbeitende mit Migrationshintergrund deutlich seltener Chancen auf Aufstieg oder Einfluss haben.

Obwohl Gleichberechtigung nach aussen kommuniziert wird, fehlen klare Richtlinien, transparente Beförderungskriterien oder Massnahmen zur Förderung von Vielfalt. Entscheidungen erscheinen oft willkürlich und nicht nachvollziehbar.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben im Unternehmen sind insgesamt wenig abwechslungsreich und bieten nur begrenzte Möglichkeiten zur fachlichen Weiterentwicklung. Viele Tätigkeiten wiederholen sich stark und bleiben routinemässig, sodass kreatives Arbeiten oder eigenverantwortliche Projekte nur selten möglich sind.

Zwar bemühen sich einzelne Mitarbeitende, ihre Aufgaben interessant zu gestalten oder über den eigenen Bereich hinaus Verantwortung zu übernehmen, doch das Unternehmen selbst unterstützt dies kaum. Schulungen, Weiterbildungsangebote oder gezielte Förderung von Fähigkeiten werden selten angeboten.

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Ich rate wärmstens davon ab

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 für dieses Unternehmen in Uetendorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nichts.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Vieles.

Verbesserungsvorschläge

Es gibt eine Menge Verbesserungsvorschläge, die meiner Bewertung zu entnehmen sind.

Mein Rat an Bewerber: Schauen Sie ganz genau hin, was Ihnen erzählt wird, und prüfen Sie die Fakten gründlich.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war während meiner gesamten Anstellung schlecht, allerdings nicht innerhalb des Teams, sondern allgemein.

Image

Nach aussen hin wirkt es viel besser, als es eigentlich ist.

Work-Life-Balance

Wir hatten zwar Homeoffice-Tage, die waren aber sehr verpönt und nicht alle Abteilungen hatten sie. Was die Homeoffice-Tage angeht, sind diese eher rückläufig. Man bekommt kein Vertrauen, weshalb sie nicht erwünscht sind. Man muss um Punkt 8:00 oder 9:00 im Büro sein und bis 16:00 oder 17:00 Uhr arbeiten. Das ist das Maximum an Flexibilität.

Karriere/Weiterbildung

Das Weiterbildungsangebot ist nicht attraktiv.

Gehalt/Benefits

Minimum.

Kollegenzusammenhalt

Positiv hervorzuheben ist lediglich der gute Abteilungszusammenhalt.

Vorgesetztenverhalten

Mitarbeiter:innen und Ex-Mitarbeiter:innen werden schlecht gemacht.

Arbeitsbedingungen

Das ist das Gegenteil von dem, was auf der Website steht.

Flexibel? Nein.
Modern? Nein.
Offene Kommunikation? Nein.
Gratis Coiffeurbesuche? Ganz nett, aber besser wären Löhne, die der Arbeitsleistung entsprechen, die man erbringen muss, da die Extrameile verlangt wird.
Kein Extra-Lohn für Extrameile.

Kommunikation

Eine offene Kommunikation findet nicht statt. Man hat das Gefühl, dass vieles hinter vorgehaltener Hand besprochen wird.

Gleichberechtigung

Nur langjährige Mitarbeiter werden gut behandelt.

Interessante Aufgaben

Es war ganz in Ordnung, allerdings sind keine neuen Ideen erwünscht. Man macht es so, wie man es bisher immer gemacht hat.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

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Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team
HR-Team

Vielen Dank für deine offene Rückmeldung und die Zeit, die du dir für deine Bewertung genommen hast. Es tut uns leid zu lesen, dass du deine Zeit bei haar-shop.ch AG so negativ erlebt hast. Solche Rückmeldungen sind für uns nicht einfach, aber sie sind wichtig – denn sie zeigen uns, wo wir genauer hinschauen und uns weiterentwickeln müssen.

Wir bedauern, dass du die Arbeitsatmosphäre, Kommunikation und Rahmenbedingungen als unzureichend wahrgenommen hast. Eine respektvolle Zusammenarbeit, Vertrauen, Weiterentwicklung und Wertschätzung sind zentrale Themen für uns – und gerade deshalb hat sich seit 2024 einiges bei uns verändert.

So wurden unter anderem Strukturen, Prozesse und die interne Kommunikation weiterentwickelt, Homeoffice-Regelungen klarer definiert, ein unternehmensweites Weiterbildungskonzept etabliert und die Zusammenarbeit zwischen Führung und Teams gezielt gestärkt. Auch im Bereich Kultur und Austausch investieren wir bewusst – unter anderem mit regelmässigen Events. Diese Schritte sind Teil eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses, den wir aktiv vorantreiben.

Uns ist bewusst, dass man nicht jede individuelle Erfahrung relativieren kann – und wir nehmen auch deine Perspektive ernst. Gleichzeitig ist uns wichtig zu betonen, dass sich das Unternehmen seit deinem Austritt weiterentwickelt hat und weiterentwickelt.

Wir danken dir nochmals für dein Feedback und wünschen dir auf deinem weiteren beruflichen Weg alles Gute.

Beste Grüsse
Karin Meier
Leiterin Personal

Dynamischer Arbeitgeber, mit dem man mitwachsen kann - fordernd und fördernd

4,0
Empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Uetendorf gearbeitet.

Image

Im Grossen und Ganzen gut. Wie überall gibt es zufriedene und unzufriedene MA, wichtig ist, dass man die gleichen Werte teilt.

Work-Life-Balance

Die Organisation hinkt dem starken Wachstum etwas hinterher, was teils zu grösserer Arbeitsbelastung führt. Ist aber erkannt und wurde und wird verbessert.

Karriere/Weiterbildung

Auch hier wurde viel unternommen und MA werden immer besser gefördert.

Gehalt/Benefits

Die Löhne und PK-Pläne haben noch Potenzial, werden aber laufend verbessert. Gut sind die Benefits.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nebst der vollständigen CO2-Kompensation wird auch sonst einiges unternommen (Solarstrom, klimaneutrale Zustellung, usw.).

Kollegenzusammenhalt

Nach Corona etwas vernachlässigt, werden nun MA-Events wieder vermehrt angeboten, was den Zusammenhalt merklich verbessert hat.

Vorgesetztenverhalten

Zum Teil junge und unerfahrene Führungspersonen, die noch einiges lernen dürfen/müssen, aber hochmotiviert sind.

Arbeitsbedingungen

Es wird alles nötige zur Verfügung gestellt, auch Homeoffice wird ermöglicht. Der anstehende Neubau wird die Büroinfrastruktur nochmals auf ein neues Level heben.

Kommunikation

Je grösser die Organisation wird, desto schwieriger. Bemühungen sind da, dass MA relevante Informationen aus erster Hand erfahren.

Interessante Aufgaben

Wenn man will, bietet haar-shop einem sehr spannende Aufgaben, an denen man wachsen kann. Daneben gibt es aber wie überall auch eher unbeliebte Aufgaben, die auch erledigt werden müssen - wer sich dafür zu schade ist, ist falsch beim haar-shop.


Arbeitsatmosphäre

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Im Hamsterrad gefangen – Ein Weckruf aus dem Arbeitsalltag!

1,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement in Uetendorf gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Wichtig wäre, dass die Wertschätzung der Mitarbeitenden deutlich zunimmt und die Löhne fairer gestaltet werden. Wenn dies nicht passiert, ist zu erwarten, dass die Fluktuation weiter steigt und noch mehr Kündigungen folgen. Ein respektvoller Umgang, Anerkennung und angemessene Bezahlung sind entscheidend, um Motivation und Bindung im Team zu stärken.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist leider sehr belastend. Es herrscht ein dauerhaft angespanntes Klima, in dem sich kaum jemand wohlfühlt. Offene Kommunikation ist kaum möglich, da häufig mit Misstrauen, Druck oder fehlender Wertschätzung reagiert wird. Viele Mitarbeitende ziehen sich zurück oder sind innerlich bereits gekündigt. Statt Teamgeist dominieren Frustration und Unsicherheit, was sich deutlich negativ auf Motivation und Zusammenarbeit auswirkt.

Image

Das Image des Unternehmens ist intern und extern eher schlecht. Es wird als hierarchisch, wenig mitarbeiterorientiert und starr wahrgenommen. Viele Mitarbeitende sprechen kritisch über die Führung und die Arbeitsbedingungen, was sich auch negativ auf die Aussendarstellung auswirkt. Es fehlt an klaren positiven Profilierungspunkten und einer modernen Unternehmenskultur.

Work-Life-Balance

Von den Mitarbeitenden wird konstant erwartet, die Extrameile zu gehen – egal wie voll die Agenda bereits ist. Wer «nur» seine Aufgaben erfüllt, wird schnell als wenig engagiert wahrgenommen. Dieses permanente Mehrleisten wird jedoch weder geschätzt noch angemessen honoriert. Auf Dauer führt das zu Überforderung, Unzufriedenheit und einer starken Unwucht zwischen Berufs- und Privatleben.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Umwelt- und Sozialbewusstsein im Unternehmen ist intern kaum spürbar. Statt echte nachhaltige und soziale Verantwortung zu übernehmen, wird vor allem darauf geachtet, nach aussen ein positives Bild zu vermitteln. Dieses „Greenwashing“ sorgt für Skepsis und wirkt unecht, da konkrete Massnahmen oder Veränderungen fehlen.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Mitarbeitenden ist grossartig. Man unterstützt sich gegenseitig, tauscht sich offen aus und hält auch in schwierigen Situationen zusammen. Leider wird dieses positive Miteinander stark durch das Verhalten der Vorgesetzten belastet. Statt zu fördern, Vertrauen aufzubauen oder ein gutes Beispiel zu geben, sorgen sie mit Intransparenz, ungerechter Behandlung und mangelnder Wertschätzung für Frustration und Demotivation. Viele gute Initiativen aus dem Team verlaufen dadurch im Sand.

Umgang mit älteren Kollegen

Ein echter Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen findet kaum statt – ganz einfach, weil kaum jemand lange im Unternehmen bleibt. Die Fluktuation ist hoch, viele Mitarbeitende verlassen das Unternehmen nach kurzer Zeit. Langjährige Erfahrung oder generationenübergreifende Zusammenarbeit gibt es dadurch praktisch nicht. Nachhaltiges Wissen bleibt selten erhalten.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten lässt jegliche Führungsqualität vermissen. Entscheidungen sind nicht nachvollziehbar, Kommunikation erfolgt meist von oben herab oder gar nicht, und Mitarbeitende werden weder einbezogen noch wertgeschätzt. Statt Unterstützung gibt es Kontrolle, Druck und Misstrauen. Kritik wird ignoriert oder persönlich genommen. Dieses Verhalten zerstört Motivation, Vertrauen und letztlich das gesamte Arbeitsklima. Schlimmer geht es kaum.

Arbeitsbedingungen

Es gibt Aufgaben, die eigentlich nicht zum Tätigkeitsbereich der Mitarbeitenden gehören sollten, wie etwa das ständige Bringen von Kaffee für den CEO oder Kunden. Solche Tätigkeiten wirken erniedrigend und verdeutlichen die fehlende Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden. Statt als Fachkräfte behandelt zu werden, fühlen sich viele wie persönliche Assistenten oder Untergebene.

Kommunikation

Die Kommunikation im Unternehmen ist stark verbesserungsbedürftig. Informationen werden häufig nur unvollständig oder sehr spät weitergegeben, was zu Missverständnissen und Unsicherheiten führt. Es fehlt an Transparenz, klaren Zuständigkeiten und offenem Austausch. Kritik wird selten angenommen und oft als Angriff gewertet, was eine offene Gesprächskultur praktisch unmöglich macht. Entscheidungen wirken willkürlich und werden kaum nachvollziehbar kommuniziert. Insgesamt herrscht ein Klima des Schweigens, in dem viele Mitarbeitende ihre Meinung nicht mehr äussern möchten.

Gehalt/Benefits

Die Bezahlung ist nicht nur unterdurchschnittlich, sondern es herrscht auch eine grosse Lohnungleichheit innerhalb des Unternehmens. Ungleiche Gehälter bei vergleichbarer Arbeit führen zu Frustration und dem Gefühl von Ungerechtigkeit. Dies wirkt sich negativ auf die Motivation und das Betriebsklima aus und verstärkt den Eindruck, dass nicht alle Mitarbeitenden gleich wertgeschätzt werden.

Gleichberechtigung

Von echter Gleichberechtigung kann hier keine Rede sein. Das Management wird klar bevorzugt – in Kommunikation, Entscheidungen und Wertschätzung. Die übrigen Mitarbeitenden haben kaum Mitspracherecht und werden eher wie Ausführende als wie gleichwertige Teammitglieder behandelt. Es herrscht ein deutliches Hierarchiedenken, das Zusammenarbeit auf Augenhöhe nahezu unmöglich macht.

Interessante Aufgaben

Abwechslungsreiche oder herausfordernde Aufgaben sind leider die Ausnahme. Der Arbeitsalltag besteht grösstenteils aus monotonen, repetitiven Tätigkeiten, die wenig Gestaltungsfreiraum oder Eigeninitiative zulassen. Kreativität, neue Ideen oder Weiterentwicklung sind kaum gefragt, was auf Dauer sehr demotivierend wirkt und schnell zu Langeweile führt.

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Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team
HR-Team

Vielen Dank für deine ausführliche und offene Rückmeldung. Es tut uns leid zu hören, dass du deine aktuelle Situation bei haar-shop.ch AG als so negativ empfindest. Rückmeldungen wie deine nehmen wir sehr ernst – auch wenn sie nicht leicht zu lesen sind. Gerade deshalb helfen sie uns, besser zu verstehen, wo Handlungsbedarf besteht.

Es stimmt uns nachdenklich, dass du das Arbeitsumfeld als angespannt und wenig wertschätzend erlebst. Eine gesunde Unternehmenskultur, in der sich Menschen einbringen, entfalten und wohlfühlen können, ist uns ein zentrales Anliegen. Dass du dies anders empfindest, tut uns leid.

Gleichzeitig möchten wir darauf hinweisen, dass sich bei haar-shop.ch AG in den letzten Monaten einiges verändert hat – und wir weiterhin daran arbeiten, uns als Arbeitgeber weiterzuentwickeln. Unter anderem wurde ein neues Weiterbildungskonzept eingeführt, das allen Mitarbeitenden offensteht. Auch in der internen Kommunikation setzen wir auf klare, strukturierte Kanäle, um den Austausch zu fördern und Transparenz zu schaffen.

Wertschätzung ist für uns nicht nur ein Wort, sondern wird aktiv gelebt – etwa durch regelmässige Mitarbeitenden- und Teamevents, bei denen wir uns bewusst Zeit nehmen, um Danke zu sagen, Erfolge zu feiern und das Miteinander zu stärken. Ganz aktuell haben alle Mitarbeitenden als Zeichen unseres Danks für ihren Einsatz einen Sommerbag mit vielen verschiedenen Produkten erhalten – für uns eine kleine Geste mit grosser Bedeutung.

Beim Thema Lohn prüfen wir fortlaufend faire und marktkonforme Lösungen, die die Vielfalt der Rollen und Leistungen im Unternehmen berücksichtigen. Uns ist bewusst, dass es sich dabei um ein sensibles Thema handelt.

Wir sind überzeugt, dass Entwicklung möglich ist – Schritt für Schritt, mit echtem Willen und einem klaren Ziel: ein Arbeitsumfeld, das für alle stimmt. Gleichzeitig fragen wir uns, ob wirklich alles so negativ erlebt wird, wie es in deiner Bewertung zum Ausdruck kommt. Umso wichtiger ist es uns, das Gespräch mit dir zu suchen.

Meine Tür steht dir jederzeit offen – für einen persönlichen Austausch, ein klärendes Gespräch oder um dein Feedback im direkten Dialog besser zu verstehen.

Vielen Dank nochmals für deine Rückmeldung.

Beste Grüsse
Karin Meier

Leiterin Personal

Wenn die Extrameile zur Belastung wird

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2023 im Bereich Marketing / Produktmanagement in Uetendorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Fringe Benefits
Gratis coiffeur
Auto Parkplatz (ausser das man zahlt)
HO 1-2 Tage

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Lohn
Extrameilen
Aufwand/Ertrag
Jobinhalt

Verbesserungsvorschläge

Gleichberechtigung, Lohnerhöhungen, mehr Ferien, weniger Extrameilen, bessere Kommunikation.

Arbeitsatmosphäre

Innerhalb des Team macht es Spass. Jedoch wird von der GL immer ein Sündenbock gesucht und das ist Schade! Ich verstehe es nicht. Zudem gibt es geschützte Mitarbeitende, welche seit über 10 Jahren in der Firma sind.

Image

Innen PFUI, aussen HUI. Man stellt sich sehr gerne gut dar. Zudem ist die PK/Vorsorge absolut schlecht. Das habe ich leider zu spät bemerkt.

Work-Life-Balance

Extrameile steht sogar im Leitbild. Extrameile heisst, immer mehr aber nie mehr Lohn.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungen selbst zahlen - ausser es ist GL.

Gehalt/Benefits

Ich habe unter 5'000.- verdient. Und habe immerhin 1-2 Ausbildungen gemacht. Nächster Sprung wäre 5200.- gewesen oder maximal 5'900.- als Marketing Managerin. Es gab 4-5 Stufen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umweltkompensation steht zwar gross da aber wenn ich denke, wo und wie wir gedruckt haben, welche Transportkosten anfallen...naja.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb des Teams sehr gut. Schade gibt es etliche Wechsel und immer wieder Kündigungen. Das hilft nicht wirklich für den Zusammenhalt.

Umgang mit älteren Kollegen

Ist OK.

Vorgesetztenverhalten

Bei uns war es OK. Gab einige Wechsel aber immer "OK". Andere Abteilungen sind der Horror - laut Ganggesprächen. Logistik und Verkauf.

Arbeitsbedingungen

Mehr Arbeit und zwar seit Tag 1. Aufgaben werden verteilt.

Kommunikation

Interne Kommunikation wird über WhatsApp Chats geführt. Einbrüche oder Wasserprobleme welche wichtig sind, werden im WhatsApp gemeldet. Zudem gibt es 4-5 Gruppen. GL, Langjährige, Marketingteam, Logistik...niemand ist eine Einheit als Firma.

Gleichberechtigung

GL verdienen viel Geld, haben Vertrauensarbeizszeit und das normale Fussvolk hat wenig bis nichts...ich habe auch erfahren, dass die Lohnschere massiv ist.

Interessante Aufgaben

Es wird gross angeschrieben...Marketing. Es ist ein Sachbearbeiter Job mit Marketingthemen. Aber mehr nicht. 90% wird über Agentur gemacht oder über Massnahmen des Verkaufs.

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Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team
HR-Team

Vielen Dank für dein ausführliches Feedback. Wir schätzen es sehr, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen zu schildern. Es freut uns, dass du den Kollegenzusammenhalt im Team, unsere Fringe Benefits wie den kostenlosen Coiffeur-Besuch oder die Möglichkeit zu Homeoffice positiv wahrgenommen hast.

Gleichzeitig bedauern wir, dass du rückblickend viele Punkte kritisch erlebt hast. Dein Feedback nehmen wir ernst, auch wenn du seit 2023 nicht mehr bei haar-shop.ch AG tätig bist. Seither hat sich jedoch einiges verändert: Die Organisation vieler Abteilungen wurde angepasst, interne Abläufe professionalisiert, und das Lohngefüge weiterentwickelt und die Mitarbeitende werden heute aktiv in ihrer Weiterbildung unterstützt.

Die interne Kommunikation erfolgt schon lange nicht mehr über inoffizielle Kanäle wie WhatsApp, sondern über strukturierte, firmenweite Tools, die Transparenz und Verbindlichkeit fördern. Es ist schade, wenn eine Bewertung mit einem gewissen zeitlichen Abstand abgegeben wird – die aktuelle Realität im Unternehmen lässt sich auf dieser Basis nur schwer einschätzen.

Wir sind überzeugt, dass sich haar-shop.ch AG in den letzten Jahren weiterentwickelt hat. Sollte dich interessieren, wie das Unternehmen heute arbeitet, stehen wir gerne für einen Austausch zur Verfügung. Denn auch wir glauben an das Motto: Let's make work better – Tag für Tag ein bisschen mehr.

Liebe Grüsse

Karin Meier
Leiterin HR

Es gibt viele Möglichkeiten zur Verbesserung, aber insgesamt toll!

3,2
Empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Uetendorf gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Es gibt immer Möglichkeiten zur Verbesserung. Vertrauen in die Mitarbeiter wäre wünschenswert, da dies mehr Freiheit ermöglichen und gleichzeitig mehr Homeoffice-Möglichkeiten schaffen könnte. Es wäre ausserdem schön, wenn alle Mitarbeiter gleich behandelt würden.

Ein 13. Monatslohn fehlt und könnte die Motivation der Mitarbeiter deutlich steigern. Leider werden viele Themen zwar angesprochen oder versprochen, jedoch selten umgesetzt. Oft handelt es sich um wiederkehrende Kritikpunkte, die jedoch nicht ausreichend beachtet werden.

Auch die Regelung für die Parkplatzgebühren sollte überdacht werden. Es wäre fairer, wenn nicht alle den gleichen Preis zahlen müssten, da nicht jeder Mitarbeiter 100 % arbeitet oder täglich im Büro ist. Einige sind weniger vor Ort oder arbeiten 1-2 Tage im Homeoffice und zahlen dennoch den vollen Betrag – das wirkt nicht gerecht.

Ein weiteres Thema ist die Kommunikation zwischen den Vorgesetzten und den Abteilungen. Häufig werden Informationen eher über inoffizielle Wege, wie das "Buschtelefon", weitergegeben, anstatt direkt und klar kommuniziert zu werden. Eine offenere und bessere Kommunikation wäre hier sehr hilfreich.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team
HR-Team

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, uns dein Feedback mitzuteilen! Es freut uns, dass du uns weiterempfiehlst und auch die positiven Aspekte deiner Arbeit bei uns hervorhebst.

Wir nehmen deine Verbesserungsvorschläge sehr ernst. Themen wie Vertrauen in die Mitarbeitenden, Gleichbehandlung und Homeoffice-Möglichkeiten sind wichtige Anliegen, die wir laufend prüfen und wo möglich optimieren möchten.

Zum Thema 13. Monatslohn: Auch wenn wir diesen nicht anbieten, möchten wir unsere Mitarbeitenden mit zahlreichen Benefits unterstützen. Dazu gehören unter anderem attraktive Mitarbeiterrabatte im haar-shop.ch, regelmässige Firmen- und Teamevents, kostenlose Coiffeurbesuche in unseren haar-werk-Filialen sowie finanzielle Unterstützung bei Weiterbildungen. Zudem bieten wir – je nach Rolle und Abteilung – Flexibilität durch Homeoffice-Möglichkeiten.

Wir bedauern, dass es bei der internen Kommunikation zu Herausforderungen kommt. Eine offene und klare Kommunikation ist uns wichtig, und wir arbeiten daran, diese weiter zu verbessern, um Informationsflüsse transparenter zu gestalten.

Dein Feedback ist uns eine wertvolle Hilfe, um an unseren Schwächen zu arbeiten und uns als Arbeitgeber weiterzuentwickeln. Vielen Dank dafür! Solltest du weitere Anregungen haben, kannst du jederzeit auf uns zukommen.

Liebe Grüsse
Das HR-Team

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.

Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 18 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird haar-shop.ch durchschnittlich mit 1,9 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Medizin/Pharma (3,6 Punkte). 21% der Bewertenden würden haar-shop.ch als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 18 Bewertungen gefallen die Faktoren Kollegenzusammenhalt, Umgang mit älteren Kollegen und Interessante Aufgaben den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 18 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich haar-shop.ch als Arbeitgeber vor allem im Bereich Gehalt/Benefits noch verbessern kann.