8 von 18 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
8 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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- Retourenware wird gelegentlich vergünstigt an Mitarbeitende abgegeben
- Der CEO stellt das eigene Wohl und dasjenige der Firma konsequent über die Interessen der Mitarbeitenden
- Vorgesetzte werden spürbar bessergestellt besserer Parkplatz, Monitor fürs Homeoffice, etc...
- Trotz mehrheitlich weiblicher Belegschaft besteht keine wirkliche Gleichberechtigung zwischen weiblichen und männlichen Angestellten
- Von Frauen wird erwartet, eine geplante Schwangerschaft frühzeitig bekannt zu geben und diese möglichst so zu legen, dass sie in eine ruhigere Phase des Unternehmens fällt
- Es fehlen schriftliche Richtlinien zur Gleichbehandlung, transparente Beförderungskriterien und eine ernst genommene Anlaufstelle bei Diskriminierung
- Der Lohn ist nicht marktgerecht und entwickelt sich über die Jahre kaum weiter
- Bei der beruflichen Vorsorge wird lediglich das gesetzliche BVG Minimum eingehalten, überobligatorische Arbeitgeberbeiträge fehlen
- Ein Teuerungsausgleich wird nicht gewährt
- Externe Weiterbildungen werden kaum unterstützt, die aufgewendete Zeit gilt nicht als Arbeitszeit, und ein grosser Teil der Kosten ist selbst zu tragen
- Leistungskennzahlen einzelner Mitarbeitender werden intern offen verglichen
Vorgesetzte kontrollieren laufende Arbeiten häufiger, als sie Ergebnisse besprechen
- Kritik wird im Grossraumbüro vor anderen geäussert, nicht im Einzelgespräch
- Administrative Arbeit gilt intern als Nebenaufgabe und wird kaum anerkannt
Zuständigkeiten zwischen Administration, Lager und Kundendienst sind nicht schriftlich geregelt
- In Spitzenzeiten wird kurzfristige Mithilfe im Lager vorausgesetzt, ohne Vorlauf oder Instruktion
- Überzeit wird vorausgesetzt und nur teilweise erfasst
- Krankmeldungen werden von Vorgesetzten regelmässig hinterfragt, teils bis hin zu Nachfragen zur Ursache
- Ferienwünsche werden ohne erkennbare oder nachvollziehbare Kriterien abgelehnt
- Mitarbeitergespräche werden angekündigt, aber nicht durchgeführt
- Verbesserungsvorschläge werden entgegengenommen, aber weder beantwortet noch weiterverfolgt
Ich kann die vielen Negativen Kritiken nur bestädigen. Der grundlegendste Ansatzpunkt liegt bei der Geschäftsleitung selbst. Solange der CEO das eigene Wohl und dasjenige der Firma erkennbar über die Interessen der Mitarbeitenden stellt, greifen einzelne Massnahmen zu kurz. Nötig wäre ein echter Kulturwandel an der Spitze, der Wertschätzung, faire Arbeitsbedingungen und Verbindlichkeit nicht nur nach aussen kommuniziert, sondern intern konsequent vorlebt. Ohne diese Haltung bleiben verbindliche Regeln, transparente Löhne und funktionierende Feedbackprozesse blosse Absichtserklärungen.
Belastend wirkt die permanente Sichtbarkeit der Leistungsdaten in der Logistik und der Umgang der Vorgesetzten damit. Der Vergleich einzelner Personen ist bei haar-shop zur Normalität geworden, ohne dass die jeweiligen Rahmenbedingungen berücksichtigt würden. Verstärkt wird die Anspannung durch unklare Prioritäten: Anfragen aus Lager, Kundendienst und Geschäftsleitung treffen parallel ein, alle mit dem Anspruch auf sofortige Bearbeitung. Eine Priorisierung durch die Vorgesetzten findet nicht statt. Die Mitarbeitenden müssen diese Entscheide selbst treffen – und werden anschliessend dafür kritisiert.
Nach aussen tritt das Unternehmen als moderner, kundennaher Online-Shop mit flachen Hierarchien und offener Kultur auf. In der Personalwerbung werden Eigenverantwortung, Entwicklungsmöglichkeiten und ein wertschätzender Umgang hervorgehoben. Intern deckt sich dieses Bild nur teilweise mit dem Erleben. Die flache Hierarchie bedeutet vor allem, dass zwischen Geschäftsleitung und Mitarbeitenden eine einzige Führungsebene liegt, deren Verhalten damit umso stärker prägt. Eigenverantwortung besteht faktisch dort, wo Zuständigkeiten ungeklärt sind – nicht dort, wo Entscheidungsspielraum eingeräumt wird. Auffällig ist zudem, dass die Aussenkommunikation Werte betont, die intern weder in Regeln noch in Prozessen oder Führungsinstrumenten verankert sind. Es existieren weder ein Führungsleitbild noch verbindliche Standards für Feedback oder Zusammenarbeit, auf die sich Mitarbeitende berufen könnten. Beim CEO ist deutlich spürbar, dass der Fokus auf dem eigenen Wohlbefinden und der Firma liegt die Mitarbeitenden stehen erkennbar eine Stufe darunter.
Die Work-Life-Balance ist bei haar-shop schlecht. Mehrarbeit wird vorausgesetzt und nur teilweise erfasst. Zusätzlich wird kurzfristig Mithilfe in anderen Bereichen erwartet, was vorausschauende Planung faktisch verunmöglicht. Homeoffice wird nicht gern gesehen und muss bei Vorgesetzten und CEO mit Begründung beantragt werden. Der Abbau aufgelaufener Stunden ist theoretisch vorgesehen, wird in der Praxis jedoch nicht gern gesehen. Private Termine müssen die Mitarbeitenden selbst organisieren liegen sie innerhalb der Arbeitszeit, bietet haar-shop keinerlei Entgegenkommen. Auch der Ferienbezug ist in einzelnen Monaten faktisch eingeschränkt, ohne dass eine schriftliche Regelung dazu bestünde.
Interne Kurzschulungen zu Systemen und Prozessen finden kaum statt. Sie sind unregelmässig und nicht dokumentiert, sodass neue Mitarbeitende überwiegend durch Zuschauen und Nachfragen eingearbeitet werden. Ein Entwicklungspfad existiert nicht: Es gibt keine Funktionsbeschreibungen, keine Anforderungsprofile für weiterführende Aufgaben und keine internen Ausschreibungen. Wechsel in andere Bereiche erfolgten bisher aufgrund persönlicher Nähe zur Führung, nicht aufgrund nachvollziehbarer Kriterien. Externe Weiterbildungen werden kaum unterstützt eine Förderung von Qualifikationen, die mittelfristig eine Entwicklung ermöglichen würden, findet nicht statt. Die für Weiterbildung aufgewendete Zeit wird zudem nicht als Arbeitszeit anerkannt, ein grosser Teil der Kosten muss selbst getragen werden, und man muss sich vertraglich unverhältnismässig binden.
Die Löhne liegen im unteren Bereich und entwickeln sich über die Jahre kaum weiter. Lohngespräche finden offenbar nur auf Initiative der Mitarbeitenden statt ein systematischer Prozess mit definierten Zeitpunkten oder transparenten Lohnbändern besteht nicht. Wie bereits in verschiedenen anderen Kritiken erwähnt, wird kein 13. Monatslohn ausgerichtet als Begründung wird der Shop-Rabatt angeführt. Diese Begründung ist nicht angemessen, da ein Rabatt auf Produkte keinen Bestandteil einer marktgerechten Lohnstruktur ersetzt. Zudem ist die Berechnungsgrundlage für die Löhne nicht transparent, und die ausbezahlten Beträge scheinen erheblich zu schwanken. Bei der beruflichen Vorsorge wird lediglich das gesetzliche BVG-Minimum eingehalten überobligatorische Arbeitgeberbeiträge werden nicht geleistet, ein Teuerungsausgleich wird nicht gewährt. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass die Lohn- und Sozialleistungen konsequent auf das gesetzliche Minimum ausgerichtet sind und kaum Möglichkeiten für eine langfristige finanzielle Entwicklung der Mitarbeitenden bestehen.
Nach aussen kommuniziert das Unternehmen Nachhaltigkeitsanliegen und führt entsprechend gekennzeichnete Sortimentsbereiche. Diese Positionierung ist im Marketing sichtbar und wird in der Kundenkommunikation aktiv eingesetzt. Im betrieblichen Alltag fehlt jedoch jede entsprechende Systematik. Entscheide zu Verpackung, Versand und Umgang mit Retouren folgen primär Kostenüberlegungen ökologische Auswirkungen werden weder erhoben noch ausgewertet. Anregungen aus den operativen Bereichen zu ressourcenschonenderen Abläufen werden nicht weiterverfolgt. Nachhaltigkeit wird primär aus Marketinggründen unterstützt und widerspiegelt nicht die tatsächliche Haltung des Unternehmens. Auch die soziale Verantwortung gegenüber der eigenen Belegschaft ist wenig ausgeprägt: Es bestehen keine Angebote zur Unterstützung bei gesundheitlicher oder familiärer Belastung, keine Regelung für die Rückkehr nach längerer Abwesenheit und kein strukturiertes Vorgehen bei Konflikten.
Der Zusammenhalt innerhalb der Teams ist gut und trägt einen wesentlichen Teil des Betriebs. Er entsteht allerdings vor allem aus der Notwendigkeit heraus, Weil ein verbindliches Vertretungskonzept und klare Prozesse fehlen, müssen die Mitarbeitenden entstehende Lücken selbst schliessen. Die Leistung des Teams macht die strukturellen Mängel dadurch nach oben unsichtbar. Zwischen den Abteilungen ist der Zusammenhalt deutlich schwächer. Fehler an den Schnittstellen zwischen Administration, Lager und Kundendienst führen regelmässig zu gegenseitigen Schuldzuweisungen, weil ein gemeinsames Verständnis der Abläufe und ein Gefäss für bereichsübergreifende Klärung fehlen.
Bei der Einführung neuer Systeme wird nicht differenziert. Alle Mitarbeitenden erhalten dieselbe knappe Instruktion, unabhängig von ihrer Vorerfahrung. Zusätzliche Unterstützung wird nicht angeboten, was zu Mehraufwand und Unsicherheit führt und ältere Mitarbeitende faktisch benachteiligt. Auch bei Entwicklungsmöglichkeiten und der Zuteilung neuer Aufgaben werden ältere Mitarbeitende seltener berücksichtigt. Eine Auseinandersetzung mit altersgerechter Arbeitsgestaltung oder mit der bevorstehenden Nachfolge bei Pensionierungen findet nicht statt. Zudem entsteht bei Bewerbungen der Eindruck, dass der Fokus stark auf jüngeren Bewerberinnen und Bewerbern liegt, während ältere Personen deutlich weniger Chancen erhalten, überhaupt zu einem Bewerbungsverfahren zugelassen zu werden.
Rückmeldungen erfolgen nahezu ausschliesslich bei Abweichungen und werden häufig unmittelbar und in Anwesenheit anderer geäussert. Anerkennung für zuverlässig erbrachte Leistung wird kaum kommuniziert. Erwartungen werden zudem nicht klar formuliert und ändern sich kurzfristig, was fortlaufend Unsicherheit erzeugt. Arbeitsrechtlich heikel sind mehrere Praktiken die Anordnung von Mehrarbeit ohne vollständige Erfassung, das regelmässige Hinterfragen von Krankmeldungen einschliesslich Nachfragen zur Ursache, der faktische Entzug gesetzlicher Pausen bei hohem Arbeitsanfall sowie der offene Vergleich personenbezogener Leistungsdaten im Betrieb, der datenschutz- und persönlichkeitsrechtlich zu beurteilen wäre.
Gearbeitet wird in einem Grossraum ohne akustische Trennung, in dem gleichzeitig telefoniert und konzentriert gearbeitet wird. Rückzugsmöglichkeiten für vertrauliche Gespräche stehen nur in sehr begrenztem Umfang zur Verfügung. Bei Einsätzen ausserhalb des eigenen Bereichs fehlen Instruktion und geeignete Ausstattung. Die Mitarbeitenden werden ohne vorgängige Einführung in Abläufe eingebunden, für die sie nicht ausgebildet sind, was sowohl die Sicherheit als auch die Qualität beeinträchtigt.
Betriebliche Entscheide und Prozessänderungen werden spät, unvollständig und ohne Einbezug der betroffenen Stellen kommuniziert. Die Mitarbeitenden erfahren Änderungen häufig erst, wenn sie bereits in Kraft sind, und müssen die entstehenden Folgeprobleme anschliessend selbst auffangen. Ein wirksamer Rückkanal fehlt: Formale Möglichkeiten zur Einbringung von Anliegen bestehen zwar, führen aber weder zu einer Rückmeldung noch zu erkennbaren Massnahmen. Regelmässige Mitarbeitergespräche, die diese Funktion übernehmen könnten, finden nicht statt.
Es bestehen keine schriftlichen Richtlinien zur Gleichbehandlung, keine transparenten Kriterien für Beförderungen und keine Anlaufstelle bei Diskriminierung. Wird eine solche dennoch eingefordert, werden Termine abgelehnt oder nicht ernst genommen. Entscheide zur Besetzung von Funktionen sind dadurch schwer nachvollziehbar. Bei haar-shop arbeiten mehrheitlich Frauen. Trotzdem entsteht der Eindruck, dass trotz des hohen Frauenanteils keine wirkliche Gleichberechtigung zwischen weiblichen und männlichen Angestellten besteht im privaten Austausch mit Mitarbeitenden wird dieser Eindruck teilweise bestätigt. So sollen Frauen eine bereits geplante Schwangerschaft möglichst im Voraus bekannt geben. Zudem wurde offenbar angesprochen, dass geplante Schwangerschaften wenn möglich so zu organisieren seien, dass sie in eine ruhigere Phase des Unternehmens fallen. Eine solche Erwartungshaltung sagt bereits einiges über die Unternehmenskultur und den Umgang mit den weiblichen Mitarbeitenden aus. Gerade in einem Unternehmen mit mehrheitlich weiblicher Belegschaft ist dies problematisch und nicht zeitgemäss.
Die Tätigkeit im Betrieb ist grundsätzlich breit angelegt: Sie verbindet Auftragsabwicklung, Stammdaten, Lieferantenkontakte und die Schnittstelle zwischen Shop und Lager. Wer sich für Zusammenhänge interessiert, erhält einen guten Überblick über den gesamten Betrieb. Im Alltag überwiegen jedoch repetitive Korrektur- und Nachbearbeitungsaufgaben, die aus fehlerhaften oder unklar definierten Prozessen entstehen. Ein erheblicher Teil der Arbeitszeit fliesst damit in die Behebung von Problemen, die sich strukturell vermeiden liessen. Verbesserungsvorschläge werden entgegengenommen, jedoch weder beantwortet noch weiterverfolgt, was die Bereitschaft zur Eigeninitiative über die Zeit spürbar reduziert.
- Gratis Kaffee
- Rabatte im Shop
- Schlechte, nicht marktgerechte Entlöhnung und kein 13. Monatslohn
- Sehr traditionelle Führungsstruktur
- Spürbares Misstrauen gegenüber Mitarbeitenden
- Schlechte und gleichzeitig teure Parkplätze
- Wenig bis keine Unterstützung bei Weiterbildungen
- Termine ausserhalb der Arbeitszeit müssen ebenfalls ausserhalb der Arbeitszeit organisiert werden (kaum Flexibilität)
- Kein tierfreundliches Umfeld
- Kaum Verständnis für private Termine oder Verpflichtungen
- Angespannte und negative Grundstimmung im Arbeitsalltag
- Selbst während der Mittagspause wird häufig kritisiert oder vorgegeben, was man nicht tun sollte
Folgende Punkte müssen aus meiner Sicht verbessert werden: Faire Entlohnung der Mitarbeitenden, klare und transparente Kommunikation, angemessene Arbeitsbedingungen sowie gezielte Förderung der Mitarbeitenden sind leider nicht vorhanden. Auch die Führungsebene sollte beginnen, sich zu hinterfragen, warum so viele Mitarbeitende das Unternehmen verlassen, anstatt stets die nächstbeste Ausrede zu suchen.
Wer darüber nachdenkt, sich bei haar-shop.ch zu bewerben, sollte dies gut abwägen. Nach aussen wirkt das Unternehmen modern und attraktiv, meine Erfahrung zeigt jedoch ein anderes Bild. Junge, talentierte Menschen verlieren hier Lebensfreude, Energie und Gesundheit. Daher rate ich, lieber etwas länger zu suchen und eine passende, gesunde Arbeitsstelle zu finden, auch wenn es im Marketing-Bereich manchmal schwieriger ist.
Das HR kommuniziert zwar, dass an den genannten Problemen gearbeitet wird, tatsächlich hat sich während meiner gesamten Anstellungszeit jedoch nichts verändert. Daher schliesse ich mich den bisherigen Bewertungen an und wünsche mir auch zu meiner Bewertung kein Feedback oder Stellungnahme vom HR.
Die Atmosphäre unter den Mitarbeitenden ist grundsätzlich sehr gut. Leider reicht das auf Dauer nicht aus, wenn man von der Führungsebene herablassend behandelt wird, als wäre man weniger wert als die obere Schicht. Es ist schade, dass sich das Unternehmen nach aussen als moderner und dynamischer Arbeitgeber präsentiert, intern jedoch hinter verschlossenen Türen Strukturen herrschen, die eher an das Mittelalter erinnern. Diese Unternehmenskultur beginnt aus meiner Sicht bereits beim CEO und zieht sich bis hinunter zu den Teamleitungen. Selbst kleinere Aufgaben müssen vom CEO sowie von der jeweiligen Teamleitung freigegeben werden. Dieses extreme Mass an Kontrolle betrifft jedoch nicht nur die Arbeit: Sogar Urlaubsanträge müssen vom CEO persönlich genehmigt werden. Insgesamt entsteht dadurch ein Umfeld, das stark von Misstrauen, Mikromanagement und fehlender Eigenverantwortung geprägt ist.
Work-Life-Balance wird hier meiner Erfahrung nach eher als Work statt Life-Balance gelebt. Es ist lediglich ein Homeoffice-Tag pro Woche möglich, welcher im Voraus festgelegt werden muss. Ein spontanes Verschieben ist leider nicht möglich. Grundsätzlich wird erwartet, dass Mitarbeitende von 08:00 bis 17:00 Uhr im Büro präsent sind. Flexibilität ist somit kaum vorhanden, was ich für diese Branche als eher traditionell empfinde. Zudem ist es schwierig, Dinge „richtig“ zu machen, da Feedback meist nur dann erfolgt, wenn etwas nicht passt. Positives oder konstruktives Feedback bleibt häufig aus. Auch das Thema Krankheitstage wird kritisch gehandhabt: Ab einer bestimmten Anzahl werden diese vom Lohn abgezogen, was Mitarbeitende indirekt dazu verleiten kann, krank zur Arbeit zu erscheinen.
Die sogenannte „Extrameile“ ist einer der wenigen Werte, die im Unternehmen tatsächlich konsequent gelebt werden, allerdings wird diese auch stark eingefordert und als selbstverständlich angesehen.
Mitarbeitende erhalten nur sehr begrenzte Unterstützung bei Weiterbildungen. Wenn Unterstützung gewährt wird, ist diese oft an sehr umfangreiche Verträge gekoppelt, die die Mitarbeitenden über lange Zeit an das Unternehmen binden. Im Vergleich zu anderen Unternehmen sind diese Verpflichtungen unverhältnismässig hoch im Verhältnis zu den tatsächlich übernommenen Weiterbildungskosten.
Der Zusammenhalt unter den Kollegen im Team ist grundsätzlich gut.
Die Arbeitsbedingungen sind aus meiner Sicht langfristig kaum tragbar. Das zeigt sich auch an den zahlreichen Kündigungen, die mittlerweile zum Alltag gehören. Durch das Grossraumbüro ist der Lärmpegel sehr hoch, was konzentriertes Arbeiten deutlich erschwert. Zusätzlich entsteht häufig das Gefühl, ständig beobachtet zu werden, da Mitarbeitenden nur wenig Vertrauen entgegengebracht wird. Permanenten Kontrollen sind normal.
Schade ausserdem, dass diese Rahmenbedingungen auch engagierte und kompetente Führungskräfte vergraulen. Gerade solche Personen hätten das Unternehmen voranbringen und frischen Wind in veraltete Strukturen bringen können. Leider werden Führungspersonen, die nicht immer derselben Meinung wie die oberste Ebene sind, unfair behandelt.
Insgesamt entsteht der Eindruck, dass kritische Stimmen, die nicht zu allem „Ja“ sagen, nicht erwünscht sind. Am liebsten hätte man alles Mitarbeiter die einfach abarbeiten und nichts sagen oder kritisieren. Somit kann das Unternehmen für mich unmöglich wachsen und sich weiterentwickeln.
Auch die interne Kommunikation lässt stark zu wünschen übrig. Es wird viel versprochen, doch leider wird ein grosser Teil davon nicht eingehalten. Dadurch entsteht der Eindruck, dass Aussagen häufig wenig Verbindlichkeit haben. Aus diesem Grund habe ich gelernt, mir wichtige Informationen und Abmachungen immer schriftlich bestätigen zu lassen, um im Nachhinein abgesichert zu sein. Schade, dass in einem professionellen Umfeld scheinbar nicht mehr genügend Vertrauen vorhanden ist und man sich ständig absichern muss, statt auf klare Kommunikation und Verlässlichkeit bauen zu können. Was eigentlich ein Wert des Unternehmens ist.
Bei den Sozialleistungen bietet das Unternehmen leider nur das absolute Minimum, was wenig überrascht. Ähnlich sieht es beim Gehalt aus: Es werden unterdurchschnittliche Löhne für die Branche gezahlt, ein 13. Monatslohn gibt es nicht. Als Rechtfertigung wird ein Gratis-Friseurbesuch angeführt, der aus meiner Sicht jedoch kaum einen wirklichen Mehrwert bietet auch wenn man einmal pro Monat zum Friseur geht, gleicht das den fehlenden Gehaltsbestandteil nicht aus.
Langjährige Mitarbeitende erhalten teilweise Sonderlösungen oder individuelle Regelungen, was ich als unfair empfinde. Aus meiner Sicht sollte hier mehr Gleichbehandlung herrschen, damit für alle Mitarbeitenden die gleichen Rahmenbedingungen gelten.
Auch beim Thema Lohn fehlt es an Transparenz. Es gibt kein klar kommuniziertes Lohnband oder nachvollziehbare Gehaltsstruktur, an der man sich orientieren kann. Dadurch wirkt die Lohnverteilung sehr unterschiedlich und wenig einheitlich.
Lohnerhöhungen aufgrund von Betriebszugehörigkeit oder Leistung sind meiner Erfahrung nach eher selten. Anpassungen erfolgen meist nur, wenn man aktiv und explizit danach fragt und selbst dann fällt die Erhöhung oft sehr gering aus.
Die Branche bietet spannende und vielseitige Möglichkeiten. Leider ist der Gestaltungsspielraum extrem begrenzt, neue Ideen oder Inputs stossen schnell auf taube Ohren. Nach ein paar Jahren wird der Arbeitsalltag dadurch eher langweilig.
• Kaffee ist gratis, Kapseln
• Gratistrinkflasche
• Kein Ausgleich für Teuerung/Inflation
• Unterdurchschnittlicher Lohn
• Kein 13. Monatslohn
• Keine Gratifikationen
• BVG nur in gesetzlich vorgeschriebenem Minimum, keine zusätzlichen Beiträge
• Bei Krankheit wird der Lohn pro Tag gekürzt
• Sehr schlechte Unterstützung bei Weiterbildung
• Parkplatz muss selbst bezahlt werden
• Schlechte Parkplätze (Kies, das Fahrzeuge beschädigen kann)
• Bessere Parkplätze für Teamleiter, normale Mitarbeitende dürfen diese nicht nutzen
• Öffentliche Verkehrsanbindung schlecht (Industriegebiet)
• Kleine Pausen werden nicht bezahlt, Mitarbeitende müssen ausstempeln
• Coiffeur wird als „gratis“ beworben, in der Praxis muss man hohes Trinkgeld dafür geben
• Arzt-, Tierarzt- oder Behördentermine müssen auf die Freizeit gelegt werden bzw. auf Überzeit bezogen werden.
Das Unternehmen sollte grundsätzlich bei den Grundlagen beginnen, anstatt sich nur auf Gewinne für die Unternehmensleitung und Aussenwirkung zu konzentrieren. Essenzielle Bereiche wie faire Vergütung, transparente Kommunikation, angemessene Arbeitsbedingungen und echte Förderung der Mitarbeitenden müssen dringend verbessert werden.
Es reicht nicht, nur Marketing und Image zu pflegen – echte Investitionen in die Mitarbeitenden, in die Firma und eine funktionierende Unternehmenskultur sind notwendig, um langfristig nachhaltigen Erfolg zu erzielen. Ohne grundlegende Änderungen bleibt der Nutzen für die Unternehmensleitung begrenzt, während die Mitarbeitenden weiterhin unter den bestehenden Missständen leiden.
Interessierte, die sich überlegen, Haar-shop als Arbeitgeber zu wählen, rate ich ab. Es ist wichtig, vorher genau zu prüfen, ob man dies möchte, da es bessere Alternativen auf dem Arbeitsmarkt gibt und man genau hinschauen sollte, bevor man hier einen Vertrag unterschreibt.
Ich möchte darauf hinweisen, dass ich keine Rückmeldung oder Stellungnahme vom HR wünsche, da frühere Rückmeldungen auf dieser Plattform, wie etwa zum Thema Weiterbildungsfeedback, nicht der Realität entsprachen.
Die Arbeitsatmosphäre unter den Mitarbeitenden ist grundsätzlich gut.
Die negativen Aspekte der Arbeitsatmosphäre sind jedoch vor allem auf strukturelle Probleme und das Verhalten der Führungsebene zurückzuführen. Entscheidungen werden häufig ohne ausreichende Einbindung der Mitarbeitenden getroffen, was zu Frustration und Unsicherheit führt. Zudem fehlt es seitens der Unternehmensleitung an transparenter Kommunikation und klarer Orientierung.
Anerkennung und Wertschätzung durch Vorgesetzte werden nur selten vermittelt, wodurch man sich nicht ausreichend wahrgenommen fühlt. Insgesamt leidet die Arbeitsatmosphäre weniger am Team selbst, sondern vielmehr an Defiziten in Führung und Unternehmenskultur.
Das öffentliche Image des Unternehmens steht in starkem Kontrast zu den tatsächlichen Arbeitsbedingungen. Nach aussen wird oft ein modernes, mitarbeiterfreundliches und nachhaltiges Unternehmen präsentiert, doch intern spiegelt sich dies kaum wider.
Viele der propagierten Werte, wie Fairness, Wertschätzung oder soziale Verantwortung, werden im Arbeitsalltag nicht gelebt. Mitarbeitende erleben stattdessen geringe Unterstützung, überhöhte Anforderungen und mangelnde Anerkennung. Dadurch entsteht der Eindruck, dass das Unternehmen sein Image und Marketing eher pflegt, um extern gut dazustehen, als dass es tatsächliche Verbesserungen für die Belegschaft umsetzt.
z.B. Müssen KV-Lehrlinge dem Unternehmensleiter Wasser ins Büro bringen auf einem Tablett, wenn er eine Besprechung mit externen Gästen hat.
Das Unternehmen wirbt nach aussen mit dem Slogan, "dass wir die Extrameile gehen". In der Praxis bedeutet dies jedoch vor allem dauerhafte Mehrarbeit, hohe Erwartungshaltungen und eine unausgesprochene Verpflichtung zur ständigen Verfügbarkeit. Überstunden gelten als selbstverständlich und werden selten hinterfragt. Direktnachrichten per WhatsApp in der Freizeit von Vorgesetzten sind keine Seltenheit.
Ein angemessener Ausgleich für dieses Engagement bleibt jedoch aus. Weder finanzielle Anerkennung oder spürbare Wertschätzung. Der Slogan wirkt daher weniger motivierend, sondern vielmehr wie eine Rechtfertigung für überhöhte Anforderungen.
Die Grenzen zwischen Berufs- und Privatleben verschwimmen zunehmend. Erholungszeiten werden nicht ausreichend respektiert, was langfristig zu Überlastung und Unzufriedenheit führt. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass Einsatz zwar konsequent eingefordert, aber nicht entsprechend honoriert wird. Es gibt auch Fälle von Burnout im Unternehmen.
Krankheitstage werden ab einer bestimmten Anzahl vom Lohn abgezogen, was Mitarbeitende dazu verleitet, krank zur Arbeit zu erscheinen.
Die Möglichkeiten zur Weiterbildung und Karriereentwicklung im Unternehmen sind äusserst begrenzt. Schulungen oder Fortbildungen werden selten angeboten, und wenn doch, werden sie oft nur sehr schlecht bezahlt bzw. nur ein sehr kleiner Teil übernommen. Dafür müssen Mitarbeitende zusätzlich oft lange vertragliche Verpflichtungen eingehen, ohne dass dies durch entsprechende Vorteile ausgeglichen wird.
Zudem wird die für Weiterbildung aufgewendete Zeit oder Materialien nicht als Arbeitszeit anerkannt oder bezahlt. Eigeninitiative, Engagement oder zusätzliche Lernbereitschaft werden nicht honoriert, wie in anderen Unternehmen.
Auch wenn sich das Weiterbildungssystem geändert hat, wie bereits vom HR beschrieben, hat sich leider in Bezug auf die genannten Probleme nur wenig getan.
Die Karriere- und Aufstiegsmöglichkeiten im Unternehmen sind praktisch nicht vorhanden. Beförderungen erfolgen kaum, und wenn doch, dann oft nach willkürlichen Kriterien, ohne Transparenz oder nachvollziehbare Leistungsmessung. Eigeninitiative oder Engagement werden kaum bis gar nicht belohnt.
Der Lohn ist unterdurchschnittlich in der Branche und entspricht nicht der geleisteten Arbeit. Ein 13. Monatsgehalt, Gratifikationen oder Teuerungsausgleich für die Inflation existieren nicht, und Gehaltsanpassungen erfolgen selten und ohne erkennbare Fairness. Trotz der hohen Erwartungen an Mitarbeitende die "Extra Meile" zu gehen, werden Mehrarbeiten und ständige Verfügbarkeit nicht entlohnt
Der Lohn ist nicht nur unterdurchschnittlich, sondern auch die Beiträge an die Sozialleistungen z.B. wird von der Pensionskasse (BVG) nur das gesetzlich vorgeschriebene Minimum eingezahlt, freiwillige Zusatzleistungen oder Möglichkeiten zur Verbesserung der Altersvorsorge gibt es nicht. Zudem werden andere Sozialleistungen, Boni oder Gratifikationen kaum gewährt.
Das Unternehmen zeigt nur wenig Engagement in Bezug auf Umwelt- und Sozialverantwortung. Es wird zwar ein sehr kleiner Teil gespendet, aber in der Logistik wird mit klar zu viel Werbematerial und Plastik gearbeitet, ohne Rücksicht auf die Umwelt zu nehmen – leider.
Auch soziale Verantwortung wird nur unzureichend gelebt. Programme zur Unterstützung von Mitarbeitenden, gesellschaftliches Engagement oder transparente Richtlinien im Umgang mit ethischen Fragen fehlen grösstenteils. Team-Events werden zwar immer wieder versprochen, bleiben aber meist aus. Entscheidungen des Unternehmens wirken oft rein wirtschaftlich orientiert, ohne die Auswirkungen auf Umwelt oder Gesellschaft ausreichend zu berücksichtigen.
Der Kollegenzusammenhalt im Unternehmen ist insgesamt gut. Leider kann dieser durch die permanenten Kündigungen und den damit zusammenhängenden Wechsel der Mitarbeitenden nicht optimal genutzt werden.
Allerdings entsteht dieser Zusammenhalt eher aus der Notwendigkeit heraus, da organisatorische Unterstützung durch das Unternehmen häufig fehlt. Klare Strukturen, ausreichende Ressourcen oder eine gezielte Förderung der Teamarbeit durch die Führungsebene sind kaum erkennbar.
Statt den positiven Teamgeist aktiv zu stärken, wirkt die Unternehmensleitung oft distanziert. Dadurch müssen viele Probleme eigenständig im Team gelöst werden. Der gute Kollegenzusammenhalt ist daher vor allem den Mitarbeitenden selbst zu verdanken und weniger der Unternehmenskultur.
Es gibt kaum erkennbare Massnahmen zur Förderung von Diversität oder zur Unterstützung unterschiedlicher Lebensrealitäten. Schulungen oder Programme zur Sensibilisierung für Vielfalt und Inklusion sind nicht vorhanden oder nur unzureichend umgesetzt.
Im Unternehmen wird Gleichberechtigung nur unzureichend umgesetzt. Führungspositionen sind überwiegend von einem bestimmten Personenkreis besetzt, während Frauen, jüngere Mitarbeitende oder Mitarbeitende mit Migrationshintergrund deutlich seltener Chancen auf Aufstieg oder Einfluss haben.
Obwohl Gleichberechtigung nach aussen kommuniziert wird, fehlen klare Richtlinien, transparente Beförderungskriterien oder Massnahmen zur Förderung von Vielfalt. Entscheidungen erscheinen oft willkürlich und nicht nachvollziehbar.
Das Verhalten der Vorgesetzten hinterlässt insgesamt einen negativen Eindruck. Entscheidungen werden häufig ohne transparente Begründung getroffen und nur unzureichend kommuniziert. Mitarbeitende werden selten in wichtige Prozesse einbezogen.
Konstruktives Feedback findet kaum statt. Stattdessen wird Kritik überwiegend einseitig geäussert, während positive Leistungen nur selten anerkannt werden. Wertschätzung und Motivation durch die Führungsebene sind kaum spürbar.
Darüber hinaus fehlt es an klarer Führung und Verlässlichkeit. Erwartungen werden nicht eindeutig formuliert oder ändern sich kurzfristig, was zu Unsicherheit und Frustration führt. Insgesamt trägt das Vorgesetztenverhalten massgeblich zu Unzufriedenheit und einem angespannten Arbeitsklima bei.
Die Arbeitsbedingungen im Unternehmen lassen deutlich zu wünschen übrig. Die Ausstattung der Arbeitsplätze ist häufig veraltet oder unzureichend, und notwendige Ressourcen stehen nicht immer in ausreichendem Umfang zur Verfügung.
Auch ergonomische Aspekte oder Sicherheitsstandards werden nur unzureichend berücksichtigt. Lärmpegel, unzureichende Beleuchtung oder fehlende Rückzugsmöglichkeiten wirken sich negativ auf die Konzentration und das Wohlbefinden aus.
Besonders problematisch ist, dass die Unternehmensleitung kaum Anstrengungen unternimmt, die Arbeitsbedingungen aktiv zu verbessern oder auf Rückmeldungen der Mitarbeitenden einzugehen. Trotz des Engagements der Teams bleibt der Arbeitsalltag dadurch oft unnötig belastend und ineffizient.
Die interne Kommunikation im Unternehmen weist deutliche Defizite auf, z.B. haben wir früher einen einfachen WhatsApp-Chat, in dem die private Nummer ersichtlich ist. Wichtige Informationen werden häufig verspätet oder unvollständig weitergegeben, was zu Missverständnissen und unnötigen Fehlern führt. Entscheidungen der Führungsebene sind für Mitarbeitende oft nicht transparent nachvollziehbar.
Zudem fehlt es an regelmässigem Austausch zwischen Vorgesetzten und Teammitgliedern. Feedbackgespräche finden selten statt oder bleiben sehr oberflächlich. Dadurch fühlt man sich nicht ausreichend informiert oder wertgeschätzt.
Auch die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Abteilungen gestaltet sich schwierig, da klare Kommunikationsstrukturen und Zuständigkeiten fehlen.
Es gibt kaum erkennbare Massnahmen zur Förderung von Diversität oder zur Unterstützung unterschiedlicher Lebensrealitäten. Schulungen oder Programme zur Sensibilisierung für Vielfalt und Inklusion sind nicht vorhanden oder nur unzureichend umgesetzt.
Im Unternehmen wird Gleichberechtigung nur unzureichend umgesetzt. Führungspositionen sind überwiegend von einem bestimmten Personenkreis besetzt, während Frauen, jüngere Mitarbeitende oder Mitarbeitende mit Migrationshintergrund deutlich seltener Chancen auf Aufstieg oder Einfluss haben.
Obwohl Gleichberechtigung nach aussen kommuniziert wird, fehlen klare Richtlinien, transparente Beförderungskriterien oder Massnahmen zur Förderung von Vielfalt. Entscheidungen erscheinen oft willkürlich und nicht nachvollziehbar.
Die Aufgaben im Unternehmen sind insgesamt wenig abwechslungsreich und bieten nur begrenzte Möglichkeiten zur fachlichen Weiterentwicklung. Viele Tätigkeiten wiederholen sich stark und bleiben routinemässig, sodass kreatives Arbeiten oder eigenverantwortliche Projekte nur selten möglich sind.
Zwar bemühen sich einzelne Mitarbeitende, ihre Aufgaben interessant zu gestalten oder über den eigenen Bereich hinaus Verantwortung zu übernehmen, doch das Unternehmen selbst unterstützt dies kaum. Schulungen, Weiterbildungsangebote oder gezielte Förderung von Fähigkeiten werden selten angeboten.
Nichts.
Vieles.
Es gibt eine Menge Verbesserungsvorschläge, die meiner Bewertung zu entnehmen sind.
Mein Rat an Bewerber: Schauen Sie ganz genau hin, was Ihnen erzählt wird, und prüfen Sie die Fakten gründlich.
Die Arbeitsatmosphäre war während meiner gesamten Anstellung schlecht, allerdings nicht innerhalb des Teams, sondern allgemein.
Nach aussen hin wirkt es viel besser, als es eigentlich ist.
Wir hatten zwar Homeoffice-Tage, die waren aber sehr verpönt und nicht alle Abteilungen hatten sie. Was die Homeoffice-Tage angeht, sind diese eher rückläufig. Man bekommt kein Vertrauen, weshalb sie nicht erwünscht sind. Man muss um Punkt 8:00 oder 9:00 im Büro sein und bis 16:00 oder 17:00 Uhr arbeiten. Das ist das Maximum an Flexibilität.
Das Weiterbildungsangebot ist nicht attraktiv.
Minimum.
Positiv hervorzuheben ist lediglich der gute Abteilungszusammenhalt.
Mitarbeiter:innen und Ex-Mitarbeiter:innen werden schlecht gemacht.
Das ist das Gegenteil von dem, was auf der Website steht.
Flexibel? Nein.
Modern? Nein.
Offene Kommunikation? Nein.
Gratis Coiffeurbesuche? Ganz nett, aber besser wären Löhne, die der Arbeitsleistung entsprechen, die man erbringen muss, da die Extrameile verlangt wird.
Kein Extra-Lohn für Extrameile.
Eine offene Kommunikation findet nicht statt. Man hat das Gefühl, dass vieles hinter vorgehaltener Hand besprochen wird.
Nur langjährige Mitarbeiter werden gut behandelt.
Es war ganz in Ordnung, allerdings sind keine neuen Ideen erwünscht. Man macht es so, wie man es bisher immer gemacht hat.
Fringe Benefits
Gratis coiffeur
Auto Parkplatz (ausser das man zahlt)
HO 1-2 Tage
Lohn
Extrameilen
Aufwand/Ertrag
Jobinhalt
Gleichberechtigung, Lohnerhöhungen, mehr Ferien, weniger Extrameilen, bessere Kommunikation.
Innerhalb des Team macht es Spass. Jedoch wird von der GL immer ein Sündenbock gesucht und das ist Schade! Ich verstehe es nicht. Zudem gibt es geschützte Mitarbeitende, welche seit über 10 Jahren in der Firma sind.
Innen PFUI, aussen HUI. Man stellt sich sehr gerne gut dar. Zudem ist die PK/Vorsorge absolut schlecht. Das habe ich leider zu spät bemerkt.
Extrameile steht sogar im Leitbild. Extrameile heisst, immer mehr aber nie mehr Lohn.
Weiterbildungen selbst zahlen - ausser es ist GL.
Ich habe unter 5'000.- verdient. Und habe immerhin 1-2 Ausbildungen gemacht. Nächster Sprung wäre 5200.- gewesen oder maximal 5'900.- als Marketing Managerin. Es gab 4-5 Stufen.
Umweltkompensation steht zwar gross da aber wenn ich denke, wo und wie wir gedruckt haben, welche Transportkosten anfallen...naja.
Innerhalb des Teams sehr gut. Schade gibt es etliche Wechsel und immer wieder Kündigungen. Das hilft nicht wirklich für den Zusammenhalt.
Ist OK.
Bei uns war es OK. Gab einige Wechsel aber immer "OK". Andere Abteilungen sind der Horror - laut Ganggesprächen. Logistik und Verkauf.
Mehr Arbeit und zwar seit Tag 1. Aufgaben werden verteilt.
Interne Kommunikation wird über WhatsApp Chats geführt. Einbrüche oder Wasserprobleme welche wichtig sind, werden im WhatsApp gemeldet. Zudem gibt es 4-5 Gruppen. GL, Langjährige, Marketingteam, Logistik...niemand ist eine Einheit als Firma.
GL verdienen viel Geld, haben Vertrauensarbeizszeit und das normale Fussvolk hat wenig bis nichts...ich habe auch erfahren, dass die Lohnschere massiv ist.
Es wird gross angeschrieben...Marketing. Es ist ein Sachbearbeiter Job mit Marketingthemen. Aber mehr nicht. 90% wird über Agentur gemacht oder über Massnahmen des Verkaufs.
Die haar-shop.ch AG hat enormes Potenzial, in Zukunft noch grösser zu werden. Das Unternehmen verzeichnet ein stetiges und beeindruckendes exponentielles Wachstum. Besonders spannend ist die Perspektive des neuen Standorts im Jahr 2026, der mit moderner Robotik und Automationen ausgestattet sein wird. Diese Entwicklungen zeigen, dass die Firma ambitioniert und zukunftsorientiert handelt.
Ein negativer Aspekt ist, dass die sogenannte „Extrameile“ für die Mitarbeitenden leider nicht gemacht wird. Bessere Löhne, eine verbesserte Work-Life-Balance und mehr Freiheiten für Mitarbeitende könnten das Image von HS deutlich verbessern. Zudem weisen viele der negativen Bewertungen immer wieder auf dieselben Punkte hin, diese scheinen jedoch nicht ausreichend wahrgenommen oder angegangen zu werden.
Um das Arbeitsumfeld und die Zufriedenheit der Mitarbeitenden weiter zu verbessern, könnte der Arbeitgeber folgende Punkte angehen:
Wertschätzung der Mitarbeitenden: Bessere Gehälter und zusätzliche Anreize könnten die Motivation und das Engagement weiter fördern. 13. Monatslohn und Jahresende Bonus ausschüttung?
Work-Life-Balance: Noch mehr Flexibilität bei Arbeitszeiten und Home-Office-Möglichkeiten würde die Balance zwischen Beruf und Privatleben stärken. Mehr Vertrauen an die Mitarbeiter.
Image und Arbeitgebermarke: Auf die wiederholt in Bewertungen genannten Kritikpunkte einzugehen, könnte das Image als Arbeitgeber deutlich verbessern und neue Talente anziehen.
Die Arbeitsatmosphäre ist insgesamt angenehm. In unruhigen Phasen oder bei erhöhtem Lärmpegel bietet ein Rückzug in die Sitzungszimmer eine gute Möglichkeit, konzentriert zu arbeiten. Der Umgang unter den Kolleg:innen ist offen und freundlich. Das Unternehmen bewahrt sich dabei eine "Startup"-Mentalität, die sich in flachen Hierarchien und einem dynamischen Arbeitsumfeld zeigt.
Als E-Commerce-Unternehmen geniesst die Firma ein hervorragendes Ansehen und gilt in diesem Bereich als Top-Adresse. Allerdings gibt es als Arbeitgeber in vielen Bereichen noch erhebliches Verbesserungspotenzial, um das Image auch in diesem Kontext zu stärken.
Die Work-Life-Balance hat sich in letzter Zeit spürbar verbessert und wird weiterhin ausgebaut. Ab 2025 werden neue Policies eingeführt, die diese Entwicklung weiter unterstützen sollen. Home-Office-Möglichkeiten ein- bis zweimal pro Woche bieten Flexibilität und werden gut angenommen. Solange die Ziele erreicht werden, geniessen Mitarbeitende eine grosse Freiheit in der Gestaltung ihrer Arbeit. Zudem gibt es in einigen Bereichen flexible Arbeitszeiten, was die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben zusätzlich erleichtert.
Der Stresslevel variiert allerdings je nach Saison und besonderen Tagen wie Black Friday, Weihnachten oder anderen Feiertagen, was in einigen Phasen zu einer höheren Belastung führen kann. Dennoch trägt die zunehmende Flexibilität dazu bei, solche Spitzen besser auszugleichen.
Das Unternehmen unterstützt die berufliche Weiterentwicklung der Mitarbeitenden aktiv. Ein grosser Vorteil ist, dass HS einen Teil oder sogar die gesamten Kosten für weiterführende Schulen übernimmt. Natürlich, dass man sich danach zu paar Jahren verpflichtet. Zusätzlich wird auch intern gefördert, etwa durch Schulungen und einen offenen Know-how-Transfer unter den Kolleg:innen, was die persönliche und fachliche Entwicklung weiter stärkt.
Das Gehalt ist leider ein bisschen unterdurchschnittlich. Positiv hervorzuheben ist jedoch, dass Lehrlinge hier überdurchschnittlich gut verdienen, was eine attraktive Möglichkeit für junge Berufseinsteiger bietet.
Das Umwelt- und Sozialbewusstsein könnte noch verbessert werden, allerdings befinden wir uns auf einem guten Weg. Es gibt Ansätze, um diese Themen verstärkt in den Fokus zu rücken, aber es bleibt noch Potenzial, um eine nachhaltigere und sozial verantwortungsvollere Ausrichtung zu erreichen.
Der Kollegenzusammenhalt ist ausgezeichnet und wird durch eine tolle, familiäre Kultur geprägt. Die Zusammenarbeit im Team ist unterstützend und von gegenseitigem Respekt geprägt. Kolleg:innen helfen einander gerne und stehen auch in stressigen Situationen füreinander ein. Diese Atmosphäre fördert nicht nur das Arbeitsklima, sondern auch das Vertrauen und die Motivation im Team.
Zudem gibt es gemeinsame Aktivitäten, die die Bindung stärken, wie Teamevents, zusammen Mittagspausen,...
Die Vorgesetzten sind hilfsbereit und unterstützen aktiv bei Herausforderungen. Die Kommunikation ist offen, klar und findet regelmässig statt. Positiv hervorzuheben ist, dass Feedback häufig gegeben wird. Allerdings ist dieses gelegentlich nicht eindeutig formuliert, sodass manchmal unklar bleibt, welche konkreten Erwartungen oder Verbesserungsvorschläge gemeint sind.
Auch bei Teamevents und Firmenevents sind die Vorgesetzten präsent und engagieren sich, was zur Stärkung des Teamgefühls beiträgt.
Die Arbeitsbedingungen sind sehr attraktiv und mit einigen besonderen Vorteilen ausgestattet. Dazu gehören ein kostenloser Coiffeur-Service in den haar-werk Fillialen, regelmässige Firmen- und Teamevents sowie 5 bis 6 Wochen Ferien, die eine gute Work-Life-Balance ermöglichen. Zusätzlich profitieren Mitarbeitende von sehr grosszügigen Rabatten, was ein weiterer Pluspunkt ist.
Die Kommunikation untereinander ist grundsätzlich vorhanden und es gibt den Ansatz einer offenen Fehlerkultur, der dazu ermutigt, Herausforderungen und Probleme offen anzusprechen. Allerdings kommt es leider gelegentlich zu negativen Konsequenzen, was die Offenheit in solchen Situationen einschränken kann. Dies ist aus meiner Sicht ein Bereich mit Verbesserungspotenzial, da eine konsequent gelebte Fehlerkultur das Vertrauen und die Zusammenarbeit weiter stärken könnte.
Soweit ich weiss, werden alle Mitarbeitenden fair und gleichberechtigt behandelt. Es gibt keine erkennbaren Unterschiede in der Behandlung aufgrund von Geschlecht, Herkunft oder anderen persönlichen Merkmalen.
Die Aufgaben sind nicht sehr vielfältig oder besonders spannend. Dennoch bietet die Arbeit eine wertvolle Möglichkeit, tiefere Einblicke in den Bereich E-Commerce zu gewinnen. Während meiner Zeit hier konnte ich viel über die Branche und ihre spezifischen Herausforderungen lernen.
- Interessante Branche
- Mitarbeiterrabatte auf das Sortiment
- Vergünstigtes Fitnessabo
- Extrem autoritärer Führungsstil, keine Offenheit für Kritik oder Ideen.
- Permanente Kontrolle der Mitarbeitenden, was zu einer toxischen Arbeitsatmosphäre führt.
- Fehlende Wertschätzung und Respekt von der Führungsperson.
- Keine Förderung oder Unterstützung für berufliche Weiterentwicklung.
- Ungerecht niedrige Gehälter ohne 13. Monatslohn.
- Ungleichverteilung von Frauen in schlecht bezahlten Bereichen (Logistik).
- Mangelnde Kommunikation und Transparenz in Entscheidungsprozessen.
- Einführung eines 13. Monatslohns und fairere Gehälter, die den Anforderungen entsprechen.
- Verbesserung der Arbeitsatmosphäre durch transparente Kommunikation und weniger Kontrolle.
- Förderung von Gleichberechtigung, insbesondere in der Logistik.
- Mehr Unterstützung und klare Pläne für die Weiterentwicklung der Mitarbeitenden.
- Schulung der Führungsperson in moderner und respektvoller Kommunikation.
- Mehr Wertschätzung und Anerkennung für die Arbeit der Mitarbeitenden.
Die Vorgesetzte kontrolliert die Mitarbeitenden auf Schritt und Tritt und lässt keinen Raum für Eigeninitiative oder freies Arbeiten. Offene und transparente Kommunikation wird systematisch unterdrückt, da nur die Meinung der Führungsperson zählt. Kritik oder abweichende Meinungen sind nicht nur unerwünscht, sondern werden aktiv unterdrückt. Die Arbeitsatmosphäre ist toxisch – man steht permanent unter strenger Überwachung, und selbst ein kurzer Austausch unter den Mitarbeitenden wird als störend empfunden. Diese Atmosphäre der Angst und Erniedrigung, die von der Führungsperson aktiv gefördert wird, macht das tägliche Arbeiten extrem belastend.
Die letzten Kündigungen, sowohl von Seiten der Mitarbeitenden als auch seitens der Firma, sind ein deutlicher Beweis für diese Zustände.
Das äussere Erscheinungsbild von haar-shop.ch AG wirkt modern und professionell, was nach aussen hin sicherlich gut ankommt.
Intern sieht die Realität jedoch anders aus. Die Diskrepanz zwischen dem öffentlichen Image und den tatsächlichen Arbeitsbedingungen ist erheblich. Mitarbeitende erleben ein Arbeitsumfeld, das von mangelnder Wertschätzung, geringem Gehalt und einem autoritären Führungsstil geprägt ist. Wer hinter die Fassade blickt, wird schnell feststellen, dass das Image von haar-shop.ch AG nicht mit den internen Gegebenheiten übereinstimmt.
Was ist das? Bei haar-shop.ch scheint der Begriff „Work-Life-Balance“ völlig unbekannt zu sein. Es wird erwartet, dass die Mitarbeitenden jederzeit verfügbar sind und sich voll und ganz dem Unternehmen unterordnen. Private Bedürfnisse oder ein gesunder Ausgleich zwischen Arbeit und Freizeit werden kaum bis gar nicht berücksichtigt.
Karrieremöglichkeiten oder Weiterbildungen sind hier praktisch nicht vorhanden. Selbst in Mitarbeitergesprächen wird nicht darauf eingegangen, wie man sich weiterentwickeln kann oder welche Schritte nötig wären, um voranzukommen. Es gibt keine klare Struktur oder Förderung für die persönliche oder berufliche Weiterentwicklung, was die langfristigen Perspektiven im Unternehmen stark einschränkt.
Das Gehalt ist im Verhältnis zu den Erwartungen, die an die Mitarbeitenden gestellt werden, unterirdisch. Es gibt keinen 13. Monatslohn – im Jahr 2024 kaum zu glauben, oder? Da helfen auch die angebotenen Rabatte auf das Sortiment und ein günstiges Fitnessabo nicht, um die mangelnde finanzielle Wertschätzung auszugleichen. Faire und zeitgemässe Vergütung sieht definitiv anders aus.
Durch die toxische Atmosphäre im Unternehmen entsteht teilweise ein noch stärkerer Zusammenhalt, da man gemeinsam versucht, die belastende Situation zu bewältigen. Dennoch bleibt das Misstrauen untereinander bestehen, was die Arbeitsdynamik zusätzlich erschwert.
Das Verhalten der Führungsperson lässt stark zu wünschen übrig. Es fehlt nicht nur an grundlegenden Führungsqualitäten, sondern auch an Empathie und Respekt gegenüber den Mitarbeitenden. Entscheidungen werden autoritär und ohne Einbezug der Mitarbeitenden getroffen, während konstruktives Feedback oder eigene Ideen systematisch unterdrückt werden. Statt eines fördernden Führungsstils wird ein Klima der Angst geschaffen, in dem Kontrolle und Misstrauen dominieren. Dies führt zu einem enormen Druck auf das gesamte Team und hindert die persönliche sowie berufliche Weiterentwicklung der Mitarbeitenden. Ein professioneller Führungsstil, der auf Vertrauen, Transparenz und Zusammenarbeit basiert, ist hier leider nicht zu erkennen.
Unternehmensweit funktioniert die Kommunikation weitestgehend gut. Allerdings zeigt die Führungsperson erhebliche Defizite in der zwischenmenschlichen Kommunikation. Ein Kommunikationstraining ist dringend notwendig, denn so, wie es aktuell läuft, agiert definitiv keine Führungsperson, die Mitarbeitende fördern und fordern soll. Die Art und Weise der Kommunikation ist autoritär und oft respektlos, was die Zusammenarbeit und das Vertrauen erheblich beeinträchtigt.
In der Logistikabteilung arbeiten fast ausschliesslich Frauen. Auffällig ist, dass diese Positionen komischerweise mit einem niedrigen Gehalt verbunden sind, und zusätzlich gibt es keinen 13. Monatslohn. Dies wirft Fragen in Bezug auf die Gleichbehandlung und faire Vergütung auf, insbesondere, warum gerade in diesem Bereich fast nur Frauen beschäftigt sind.
Nach der anfänglichen Einarbeitungsphase werden interessante und herausfordernde Aufgaben leider seltener. Oftmals wiederholen sich die Tätigkeiten und es fehlt an Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln oder in neue Themenbereiche einzutauchen.
Löhne, Sozialleistungen, Umgang mit Mitarbeitern, Toleranz von Belästigung
Wurde bereits alles und von mehreren Personen mündlich und schriftlich dem HR mitgeteilt. Wird grösstenteils sowieso ignoriert.
Toxisch und unter Druck
Vom Management wird erwartet, dass Mitarbeiter die "Extrameile" gehen, am liebsten ohne dass der Mitarbeiter jemals etwas dafür im Gegenzug erwartet.
Abgesehen von PET wird intern nicht mal der Müll getrennt.
Aufstiegsmöglichkeiten gut solange man bereit ist mehr Arbeit zu machen ohne grosse Lohnveränderung.
In einigen Abteilungen bekriegt man sich regelrecht. Mitarbeiter werden zudem von gewissen Vorgesetzten schikaniert weil diese eine eigene Meinung vertreten.
Teils Vorgesetzte gut weil sie menschlich sind. Andere Vorgesetzte jedoch schikanieren und terrorisieren geradezu wenn man sich gegen sie wehrt. Auch vor Privatnachrichten über Whatsapp und anderen Netzen wird nicht halt gemacht.
Es wird mit "fairen" Löhnen geworben wobei diese unter dem Durchschnitt liegen. Wenn man bedenkt, was man dafür noch alles leisten muss sind diese nicht annähernd fair.
Lohn unterdurchschnittlich. Sozialleistungen gesetzliches Minimum.
Management ist immer übergeordnet und darf sich Fehler erlauben wo man einen normalen Mitarbeiter schon lange ins lächerliche gezogen hätte.
Interessante Aufgaben nur schade, dass alles andere nicht stimmt.