Kündigung nach 2 Monaten – ohne nachvollziehbare Begründung
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es werden zu viele Mitarbeitende eingestellt, die dann ohne nachvollziehbare Begründung wieder gekündigt werden
Verbesserungsvorschläge
HÖRT ENDLICH MIT DEM HIRE & FIRE AUF!
Verbessert eure Vorstellungsgespräche, führt Probetage ein, optimiert euren Auswahlprozess und setzt auf eine nachhaltige Personalentwicklung. Die Enttäuschung und der Vertrauensbruch bei euren zuvor ausgewählten Mitarbeitenden ist enorm.
Arbeitsatmosphäre
Jede Person arbeitet für sich, Begegnungen bleiben distanziert. Im Büro wird kaum gegrüßt, die Atmosphäre ist kühl und anonym.
Image
Nach außen gibt man sich jung, modern und angeblich am Puls der Zeit. Hinter den Kulissen zeigt sich jedoch ein erstaunlich konservatives Unternehmen, mehr Schein als Sein.
Work-Life-Balance
Nach außen wird mit Vertrauensarbeit geworben, in der Realität sieht das ganz anders aus. Mehrarbeit wird stillschweigend erwartet, wer pünktlich geht, gilt schnell als wenig engagiert. Eine Stunde früher ins Wochenende starten? Keine gute Idee. Anerkennung für längeres Arbeiten? Fehlanzeige.
Homeoffice ist alles andere als flexibel. Das Team bestimmt die Homeoffice Tage. Und die beworbene Workation? Klingt gut auf dem Papier, entscheidet aber die Führungskraft, in der Praxis kaum realisierbar. Während meiner Zeit hat sie niemand genutzt
Kollegenzusammenhalt
Am Anfang wurde ich offen empfangen und in das Team integriert. Die Zusammenarbeit mit einzelnen Kolleg*innen war zunächst sehr hilfsbereit. Jedoch hätte ich mir im weiteren Verlauf eine offene und direkte Kommunikation gewünscht. Es wurde sehr viel hinten rum kommuniziert. Absolute Enttäuschung im Nachhinein.
Vorgesetztenverhalten
Ein ausgeprägtes Micromanagement dominierte den Arbeitsalltag. In einer Intensität, wie ich sie zuvor noch nie erlebt habe. Wöchentliche Feedbackgespräche wurden zwar als Entwicklungschance verkauft, blieben inhaltlich aber oberflächlich und realitätsfern. Kritische Rückmeldungen wurden nie offen ausgesprochen , stattdessen hieß es im Nachgang, man hätte „weniger fragen“ sollen. Gerade in der Probezeit ein absolut widersprüchlicher Vorwurf. Nach zwei Monaten wurde das Arbeitsverhältnis kommentarlos beendet, mit der lapidaren Begründung, es passe nicht. Auf mehrfaches Nachfragen zu den konkreten Gründen folgte NICHTS. Keine Antwort, kein Gespräch, klassisches Ghosting. Wer Transparenz, Offenheit und ehrliches Feedback erwartet, wird hier bitter enttäuscht. In der Probezeit wurde subtil aber spürbar Druck aufgebaut. Wer nicht schnell genug eine bestimmte Anzahl an KPIs erfüllt, muss mit Konsequenzen rechnen. Unausgesprochen, aber unmissverständlich. Bei Hays wird man zur Führungskraft, wenn man genug verkauft. Ob die Person darüber hinaus Führungsqualitäten mitbringt wie zwischenmenschliche Fähigkeiten, spielt dabei keine spürbare Rolle.
Arbeitsbedingungen
Das CRM-System funktioniert nur sporadisch. Technische Probleme sind an der Tagesordnung, teilweise ist es den gesamten Tag über nicht nutzbar.
Kommunikation
Hinter dem Rücken wird viel gesprochen, untereinander läuft die Kommunikation auf Hochtouren. Wer jedoch auf ehrliche Gespräche mit den Mitarbeitenden hofft, wartet vergeblich.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt liegt deutlich unter dem, was man erwarten dürfte. Ein Beispiel für die Sozialleistungen: Vom Deutschlandticket werden nicht einmal zehn Euro übernommen. Weitere Benefits gibt es nur gegen Leistung. Wer nicht liefert, geht leer aus
Interessante Aufgaben
Tag für Tag dasselbe, monotones Abarbeiten ohne Abwechslung oder echten Anspruch.