Stabilität wie bei Beamten, mit Arbeitsmoral wie bei Beamten
Verbesserungsvorschläge
Verbesserungen sind im Betrieb kaum möglich. Innerhalb des Betriebs gab es Arbeitsverweigerung, unglaubwürdige Überstunden (teils über die Limits von ArGV 3 >170h) und mehr, die in der Privatwirtschaft zur Kündigung führen. Hier darf und kann man die Grenzen bis zum Maximum austesten.
Arbeitsatmosphäre
Wie in den meisten direkt oder indirekt an den Bund angeschlossenen Betrieben wäre es falsch zu behaupten, dass eine echte Leistungskultur herrscht.
Image
Aus medizinischer Sicht (Ärzte) wird es sehr positiv wahrgenommen, im Pflegebereich habe ich aus der Bevölkerung jedoch auch Negatives gehört. Intern verwirrt mich die Informatik: Die Umfragen fallen positiv aus, im direkten Austausch zeigt sich ein anderes Bild. Langsame Computer, zu schwaches WLAN und Spezialisten, die ihre eigene Software nicht kennen. Immerhin sind die Mitarbeitenden offenbar so freundlich, in den Umfragen entsprechend gnädig zu sein.
Work-Life-Balance
Wer Leistung bringt, wird mit mehr Arbeit belohnt, wer sich hingegen den ganzen Tag mit Blick, NZZ und anderen Dingen beschäftigt, kann sich ein schönes Leben machen.
Gehalt/Benefits
Die Pensionskasse St. Gallen ist die schlechteste zweite Säule die ich hatte, verzinst mit Mühe nur im Nachkommabereich höher als die Inflation.
Kollegenzusammenhalt
Wie in jedem Betrieb variiert es je nach Person. Angesichts der hohen Anzahl an Mitarbeitenden, die eher passiv bleiben, sollte man von einigen nicht zu viel Unterstützung erwarten.
Umgang mit älteren Kollegen
Darüber kann man sich nicht beklagen, insgesamt dominieren eher ältere Generationen im DIT.
Vorgesetztenverhalten
Einige wenige leisten einen erkennbaren Beitrag zum Betrieb, während andere kaum auffallen würden, wenn sie nicht da wären.
Arbeitsbedingungen
Eigentlich hätte man uns auch einfach in einer Industriehalle ein paar Schiffscontainer hinstellen und dort die Büros einrichten können. Im Winter wie im Sommer 30 Grad. Ein Vorteil des Homeoffice, dass man nicht permanent den Strassenlärm ertragen muss. Aber zum Glück bleibt dem DIT das Prachtstück noch lange erhalten, während die vielen anderen in Neubauten umziehen.
Kommunikation
Die Kommunikation ist schlecht, oft werden belanglose Dinge hinter vorgehaltener Hand im mittleren Kader besprochen, wo man sich fragt, ist das notwendig?
Gleichberechtigung
Ich habe keinen Unterschied zwischen den Geschlechtern bemerkt, ausser dass wir keine einzige weiblichen Teamleiter haben, zumindest keine die mir bekannt wäre.
